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#1
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| Ich setze das mal hier rein. Chin Na ist der Chinesische Begriff fürs Hebeln. Man kann die beiden Begriffe in etwa so übersetzen: Chin= greifen Na= kontrollieren. Dr. Yang, Jwing-Ming hat in einem Artikel die wichtigsten Aspekte fürs Hebeln zusammen gefasst: Zitat:
Ich fand es nochmal sehr hilfreich, dass alles Anhand dieser Regeln durchzugehen. Vielleicht findet ihr ja auch gefallen dran. Oder würdet ihr noch etwas ergänzen ? Liebe Grüße, Shin |
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#2
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| Ganz guter Text. Sagt vieles darüber, wie man vorgeht, wenn man einen Lock/Hebel usw. gekriegt hat. Aber genauso wichtig ist die Frage, wie man auf sinnvolle Weise überhaupt dazu kommt... Mein Ergänzungsvorschlag: - Nie nach dem Hebel suchen; er muß 'zu dir kommen'. Und zwar in einem Moment entweder wo der Gegner sich zu weit aus seiner Mitte herausgewagt hat, oder wo er den Arm / die Hand versteift hat ('Henkel anbieten') oder übermäßig entspannt ('vergessen') hat, oder wo der Schwung der Bewegung in einen Hebel hineinführt. Wenn der Gegner dich greift und sich an dich festklammert, entsteht z.B. oft eine gute Gelegenheit für einen Hebel als Konter dazu. - Immer bereit sein, den Hebel sofort wieder aufzugeben. Also nie selber festklammern oder 'alles auf Rot' setzen. Ansonsten kann der Hebelversuch schnell zum Bumerang werden und man wird selber gehebelt oder geworfen. Manchmal kann man den Hebel bei grösserem Widerstand einfach in die andere Richtung wechseln ('reverse the direction'), manchmal muß man ihn völlig aufgeben. Vor allem sich selber nie mit einem Hebelversuch aus der eigenen Mitte bringen. - Umso entspannter man selber ist (nein, schlapp meine ich nicht.... ), umso besser kann man spüren, wann ein Hebel sich andient und wann man sich wieder von ihm verabschieden muß (ting jin). Zugleich, natürlich, muß die Technik ganz klar und knackig angesetzt werden. Das ist aber eher eine Frage der Technik und der geistigen Klarheit. Wenn man sich bei einem Hebel merklich (extra) anspannen muß, dann entweder ist die Technik nicht sauber oder der Moment nicht richtig. Er kann immer noch klappen, besonders wenn der Gegner nicht so gut oder stark ist, aber es wird deutlich riskanter für sich selbst.My 15 cents (3 x 5 ).Schöne Grüsse, Giles
__________________ Do not give up the near in order to seek the far. |
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#3
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| Zitat:
Giles hat vor allen Dingen damit recht, dass der Hebel "passieren" muss und nicht herbeigezerrt werden sollte. Vielen Dank für deine Ergänzungen!
__________________ Direktlink zur Spende für SOS Kinderdörfer: SOS Tai Chi Chuan |
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#4
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| Zitat:
Ich werf auch noch meine 2 cents zum Eingangsbeitrag in den Topf: Man sollte immer die Möglichkeit im Kopf haben, dass man einen Hebel mit einer ruckartigen Bewegung in einen Brecher verwandeln kann. Eine kurze Bewegung mit viel Power (-> Fajin) ist hier gut geeignet. Dem Gegner nimmt das die Möglichkeit des Herauswindens. |
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