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  #1  
Alt 30-03-2006, 01:49
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: nichts
 
Registrierungsdatum: 28.11.2005
Alter: 26
Beiträge: 466
Standard Richtige Atmung bei Übungen ( Aufwärmen/ Atemübung)

Habe mal ne Frage.

Habe ne Zeit lang Kung Fu ( Ching WU men )

Da haben wir immer Atemübungen gemacht.

z.B. im Pferdestand Fäauste an der Hüfte einatmen und beim Ausatmen eine Faust wie beim Schlag nach vorne geführt.

Danach Faust drehen und beim einatmen zurück zur hüfte führen.

Dann kurz Luft anhalten und mit der anderen Hand weiter.

meine Frage:

Spanne ich die Muskeln beim nach vorne schieben voll an oder erst ganz am ende, wenn ich die letzte Luft rauspresse?


wenn jemand was gutes dazu sagen kann oder weiss wo ich das sehr detailliert nachlesen oder anschauen kann, wäre das sher gut.

Bevor jetzt leute wie wild links posten, geht bitte einfach auf die Frage ein.


Danke schon mal


cu


Wong
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  #2  
Alt 31-03-2006, 10:45
Benutzerbild von Dao
Dao Dao ist offline
Moderator
Kampfkunst: Taijiquan, Baguazhang, Xingyiquan, Waffen, Neigong
 
Registrierungsdatum: 28.01.2002
Ort: Bayern
Alter: 52
Beiträge: 4.438
Standard

Hi,
umgekehrt! Du hast eine Spannung beim nach vorne Schieben und im Moment des imaginativen Treffens deiner Faust, entspannt sich das System Arm/Faust. So kannst du eigenen Verletzungen vorbeugen und auf Reaktionen deines Gegners viel schneller eingehen. In voller Spannung ist das sehr schwer zu realisieren. Und das Verletzungsrisiko ist weitaus geringer.
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Liebe Grüße Dao
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  #3  
Alt 01-04-2006, 14:57
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: nichts
 
Registrierungsdatum: 28.11.2005
Alter: 26
Beiträge: 466
Standard so so !

das gilt aber nur für die atemübungen nehme ich an ??

Denn ein anspannen beim schlag vor dem treffen macht doch langsam.

also so weit ich das verstanden habe.


kannst du das noch genauer erklären ??

Aus dem was du alles machst, nehme ich an du bist genau der richtige für meine Frage ;-)
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  #4  
Alt 02-04-2006, 12:35
Benutzerbild von Dao
Dao Dao ist offline
Moderator
Kampfkunst: Taijiquan, Baguazhang, Xingyiquan, Waffen, Neigong
 
Registrierungsdatum: 28.01.2002
Ort: Bayern
Alter: 52
Beiträge: 4.438
Standard

Langsam.
Du brauchst Kraft, Dynamik, ... um einen Schlag auszuführen.
Der Schlag und die Kraft dahinter verändern deinen Muskeltonus. Der Initialtonus darf und sollte höher sein beim Beginn der Bewegung als am Ende. Das war die Kernaussage. Quasi ein Entladen der Kraft, der Spannung.
Und um gleichzeitig Verletzung vorzubeugen mit einem geringen Muskeltonus des ganzen System. Gleichzeitig kannst du auf Reaktionen besser reagieren, wenn dein System offen ist für Veränderungen. Das ist mit einem hohen Muskeltonus schlecht zu machen. Probier es aus mit einem Partner, wenn du einen hohen Tonus hast und du willst dich auf ihn einstellen, und wenn du sehr entspannt bist (bitte entspannen nicht mit schlaff übersetzen).
__________________
Liebe Grüße Dao
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  #5  
Alt 02-04-2006, 12:59
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kühe umschubsen
 
Registrierungsdatum: 29.05.2003
Ort: Köln
Alter: 35
Beiträge: 107
Standard

Im Karate ist es so, daß die Anspannung beim Auftreffen sehr kurzsein soll, jedoch ist sie da...maximal aber kurz...wenn ich aber nicht anspanne, ist die Verletzungsrisiko bei einer entspannten faust/arm/schulter doch groß, wenn ich nicht irre
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  #6  
Alt 06-04-2006, 07:27
Benutzerbild von Weidemann
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shaolin Kempo Hadaka
 
Registrierungsdatum: 28.01.2003
Ort: Kalletal
Alter: 55
Beiträge: 7
Standard Atemübung

Hallo,

es geht hier doch um die Atemübung, nicht um eine effektive Stoßtechnik.

Ich kenne diese Atemübung. Geht es hier nicht einfach darum, durch die Armbewegung die Atmung zu unterstützen? Da ist ein Einrasten der Technik sicher genausowenig sinnvoll, wie ein Abschlaffen in der Endphase. Ich zumindest, bringe die Arme unter kontinuierlicher Spannung in einer Art Doppel-Fauststoß nach vorn.
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  #7  
Alt 06-04-2006, 18:30
Benutzerbild von Dao
Dao Dao ist offline
Moderator
Kampfkunst: Taijiquan, Baguazhang, Xingyiquan, Waffen, Neigong
 
Registrierungsdatum: 28.01.2002
Ort: Bayern
Alter: 52
Beiträge: 4.438
Standard

Zitat:
Zitat von Weidemann
Hallo,

es geht hier doch um die Atemübung, nicht um eine effektive Stoßtechnik.

Ich kenne diese Atemübung. Geht es hier nicht einfach darum, durch die Armbewegung die Atmung zu unterstützen? Da ist ein Einrasten der Technik sicher genausowenig sinnvoll, wie ein Abschlaffen in der Endphase. Ich zumindest, bringe die Arme unter kontinuierlicher Spannung in einer Art Doppel-Fauststoß nach vorn.
Hi,
ein entspannen hat nichts mit einem Erschlaffen zu tun, das sollte doch eigentlich nicht immer wieder erwähnt werden müßen.
__________________
Liebe Grüße Dao
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  #8  
Alt 06-04-2006, 18:50
Moderator
Kampfkunst: Liechtenauer, Taijiquan & komisches Zeug
 
Registrierungsdatum: 10.12.2004
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Beiträge: 2.426
Blog-Einträge: 1
Standard

Dr Wong

Die Übung ist eine Übung zur entwicklung der "brücke" (welche auch den Übertrag beim schlag fördert) und üblicherweise macht man die Übung sehr langsam mit konstantem Entspannen während des Ausatmens (um die tiefenmuskulatur und die neuromuskuläre verbindung zu verbessern) ODER kurz am ende vehement den Arm anspannen (sehr kurz und dann beim rechambering - also dem an-die-hüfte-ziehen völlig entspannen), wenn die atmung zur hälfte raus ist.

Gruss, Thomas
__________________
Der Gott, der Eisen wachsen ließ / der wollte keine Knechte
Drum gab er Säbel Schwert und Spieß / dem Mann in seine Rechte
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  #9  
Alt 07-04-2006, 10:27
Benutzerbild von Weidemann
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shaolin Kempo Hadaka
 
Registrierungsdatum: 28.01.2003
Ort: Kalletal
Alter: 55
Beiträge: 7
Standard

Zitat:
Zitat von Dao
Hi,
ein entspannen hat nichts mit einem Erschlaffen zu tun, das sollte doch eigentlich nicht immer wieder erwähnt werden müßen.
Du hast recht. Selbstverständlich.
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