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#1
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| Hallo liebe KungFu'ler (und natürlich alle anderen Freunde des Kontaktsports), am 13. Mai 2006 veranstalten wir, die WSOD, zum ersten Mal ein reines Leichtkontakt-Turnier im Sanda. Neben alten Hasen, wollen wir vor allem Turniereinsteiger durch dieses Event ansprechen. Ich möchte diesen Thread für Feedback, Fragen und Anregungen nutzen. Die Disziplin Sanda-Lightcontact bietet gerade auch Einsteigern die Möglichkeit einmal echte Ringluft zu schnuppern und ihre Kampfkunst über 3 x 2 Minuten mit anderen Kampfsportlern zu vergleichen. Das WSDO Sanda-Lightcontact Regelwerk lässt dabei den Kämpfen einen großen Technikspielraum, der auch zum Beispiel Würfe und limitieren Bodenkampf zulässt. Haltet ihr Sanda-Lightcontact als Einsteiger Disziplin für sinnvoll? Überlegt ihr daran teilzunehmen? Wenn nicht, warum nicht? ... Bitte helft uns durch Beiträge, Feedback und vor allem Teilnahme unsere Arbeit, das Sanda in Deutschland als Wettkampfsportart, gerade auch im KungFu-Bereich, zu unterstützen. Hier der Link zur Ankündigung im KKB: SANDA-Lightcontact: Deutsche-Meisterschaften 2006 am 13.5. in Herne Viele Grüße Christian Kubiak |
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#2
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| Sanda Lightcontact dürfte gerade für alle Neulinge ideal zum Einstieg sein, wenn es darum geht Wettkampfluft zu schnuppern. Und da verbandsoffen, ist das Ganze mit Sicherheit auch super interessant für die Sportler gegen Kämpferinnen und Kämpfer anderer KK anzutreten. Wenn ich an die kürzlich zurückliegenden Kämpfe bei den westdeutschen im Sanda Fullcontact zurückdenke, das war doch einfach richtig geil. Sambo, WT, TKD, Tang Lang Kung Fu, Judo, Sanda, Thaiboxer, Boxer, alles war Querbeet vertreten. Superfaire Stimmung unter den Mannschaften, klasse Laune im Publikum, Herz was willst Du mehr. Und bei den Deutschen Meisterschaften im Sanda-Lightcontact ist ja wohl noch einiges mehr an Startern zu erwarten. (Wobei rund 35 Starter im Sanda Fullcontact für eine Westdeutsche ja schonmal nicht so schlecht war! )Na ja, super wäre es natürlich hier von den Mitgliedern zu erfahren, wie Ihnen das Regelwerk zum Sanda-Lightcontact gefällt. Konstruktive Kritik in jede Richtung wäre wünschenswert. Ansonsten schaun wir mal, wieviele Kämpferinnen und Kämpfer sich für den 13. Mai melden werden. Wird bestimmt lustig und ein langer Abend. "Hauptsache" die nächtliche Feier wird wieder genau so lustig, wie beim letzten mal! ![]() |
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#3
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| Wills mal bei uns promoten. Verspreche aber nix, da es sehr dicht am Gevelsberger Turnier ist und dies bei meinen Schülern bekannt ist und da auch einige hin wollen. Mal schauen ... |
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#4
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| Hi, ich finde das super, dass ihr das macht. Gibt hier leider nix vergleichbares. Da wir bei im HKD keine Wettkämpfe haben und wir (=einige Schüler) gerade erst begonnen haben, frei zu sparren, würde mich interessieren, wie viel Kontakt denn unter "Lightcontact" zu verstehen ist! Die Techniken (Schläge, Tritte) sollen nicht voll durchgezogen werden - wie sieht das mit Würfen aus? Die funktionieren ja oft nicht, wenn man zu vorsichtig ist. Und was mich noch sehr interessiert: Wie viel Erfahrungen haben denn die Turnier-Neulinge, die bei Euch antreten (N-Klasse)? Wie ist das Niveau? Werden die professionell vorbereitet auf Turniere? Wie sind da Eure Erfahrungen? Oder sind da auch Leute, die zu Hause so rumdaddeln mit unbetreutem Sparring? Das Regelwerk hab ich mir durchgelesen, gefällt mir sehr gut. Grüße Jaques |
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#5
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| Zitat:
) muß erkennbar sein, das nicht mit dem Ziel des K.O. durchgezogen wird, das dürfte somit klar sein und wir haben dazu gut geschulte Ringrichter und auch Punktrichter, die das sofort erkennen und ggf. unterbinden. Würfe und auch z.B. die erlaubten Grapplingtechniken werden mit vollem Einsatz gebracht, auch Sanda-Lightcontact ist immer noch ein Kontaktsport, wo man auch mal Wirkungstreffer verdauen können muss! Wem das schon zu hart ist, dem empfehle ich rasantes Hallen-Halma in klimatisierten Altersheimen !Zitat:
Zitat:
Wäre schön Jaques, wenn wir Dich auf den Deutschen Meisterschaften im Sanda-Lightcontact am 13. Mai bei uns begrüßen dürften. Beste Grüße Chuckybabe |
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#6
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| Zitat:
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#7
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| Kann man da auch diese Ringerschuhe tragen die einige bei der VK-Veranstaltung getragen haben ? Was war das genau ? Ich würde auch Ellbogen zum Körper zulassen, erstens sind das einschlägige Entrytechniken im Clinch, nicht so gefährlich, und das können auch nur bessere Leute. Ich würde sie vermissen... ![]() Wie sieht das aus mit Rammtechniken mit dem Körper ? Die Leute sollen sich ruhig mal daran gewöhnen daß das ein KERNBEREICH von Kung-Fu ist, und wenn man umgerammt wird hat man eben was falsch gemacht. KO-Wirkung erzielen nur die wenigsten. "Schubsen" ist doch erlaubt, oder ? |
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#8
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| Hi, danke für die Antwort! Zitat:
Klingt gut. Ist wahrscheinlich für jeden, der mit Turnierkämpfen vertraut ist, selbstverständlich, aber das bin ich nicht Zitat:
![]() Die ganze Präsentation und Aufmachung Eurer Veranstaltungen macht übrigens einen sehr sympathischen Eindruck und wirklich Lust darauf, teilzunehmen. Grüße Jaques |
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#9
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| Zitat:
Das waren keine normalen "Ringerschlappen". Hab mir die Dinger vorher genau angesehen, waren absolut soft (auch die Sohle), haben mit Sicherheit beim Trefffen Null Wirkung gehabt. Wir werden zukünftig so etwas nicht mehr zulassen, da sich in der "Bodenhaftung" dadurch Vorteile für den "Schlappenträger" ergeben. Danke für Deine Anregung bzgl. der Ellbogentechniken zum Körper. Wir denken sowieso gerade darüber nach, was ggf. an unseren Regelwerken zu verbessern ist. Z.B. werden zukünftig auch im Lightcontact nur noch die Schienbein-Spannschützer "Turnier" zugelassen, da sie auf der einen Seite den nötigen Schutz bieten, auf der anderen Seite klein genug sind um noch ordentliche Abfanggreiftechniken u. Hebel anzusetzen und falls einer meint er muss blindlings Lowkicks oder allgemein Roundhousekicks pflastern, dann spürt er das schmerzhaft, wenn sein Gegner versteht so etwas fachgerecht zu blocken. Rammtechniken und "Schubser" sind selbstverständlich erlaubt und werden entsprechend gut ausgeführt von den Punktrichtern mit Wohlwollen und Punktwertung honoriert! ![]() |
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#10
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| hallo, @ chuckybabe ich habe geplannt an dem turnier teilzunehmen. werden sich die regeln noch ändern??? und wie es mit den fußschützern aus? du hattest ja geschrieben das in zukunft nur noch ein kombinierter schienbein/spannschutz nötig ist, wenn ich alles richtg verstanden habe. lg chris |
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#11
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| Zitat:
das Regelwerk bleibt quasi unverändert, nur gibt es aus unseren bisher gemachten Erfahrungen ein paar "Schönheitsoperationen". Die Fußschützer sind ein Beispiel solch einer Schönheitsoperation! Bisher wurden im Sanda-Lightcontact neben den Schienbeinschonern Safeties getragen, das sind diese etwas größeren "Fußpuschen". Problem dabei ist, das keine Sau mehr einen vernünftigen Fußhebel nach einem Takedown ansetzen kann und das auch das Abfangen und Ergreifen eines Kicks und ein damit zusammenhängender Takedown des Gegners extrem erschwert wird. Also Safeties sind ab sofort im Wettkampf out! Nur noch kombinierte Schienbein-Spannschützer "Turnier" sind zugelassen, die haben sich optimal im Wettkampf bewehrt. Wie gesagt, ansonsten bleibt das Regelwerk quasi "unberührt". Jeder, der also jetzt mit dem Regelwerk, das zum Download auf unserer Verbandshomepage www.wushu-sanda.org (<<< klickst Du dort ...!) zum Download bereitsteht, sich einliest, kann sicher sein, dass er am Turniertag am 13. Mai danach behandelt und gewertet wird. Beste Grüße Chuckybabe |
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#12
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| hi! das sind ja gute nachrichten und vielen dank für die info! lg chris |
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#13
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| hört sich interessant an. hab da noch kurze fragen. unszwar wie verstehe ich das mit den "schubsern" bzw. rammstöße? sind schubser mit kompletter hand (also inkl. finger,wien normaler schubser den wir kennen) erlaubt oder auch schubser ala handballenstöße (typisch kungfu)? wenn ich mich nicht verlesen habe, stand auf eurer hp das der bodenkampf 10 sek. beträgt. aber wenn man den bodenkampf beschreitet, darf man keine schlagtechniken anwenden oder?? lediglich nur hebeltechniken?! danke und grüße
__________________ "Durch das Trainieren stärkst du dein Willen, Durch das Üben wirst du besser" |
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#14
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| Zitat:
Da ich nach dem vorgestrigen Sparring immernoch kaum laufen kann, will ich mir auch kombinierte Schienbein-Spannschützer bestellen. Ist bei Euch jetzt nur noch dieses eine Modell von eXample zugelassen, verstehe ich Dein Zitat richtig? ![]() Und was ist z.B. mit denen? ![]() Nix mehr? Grüße Jaques |
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#15
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| Zitat:
Handballenstöße sind erlaubt. Natürlich immer unter der Prämisse, dass damit keine KO erzwungen werden soll! Zum zweiten Teil Deiner Fragen: Yep, 10 Sekunden Bodenkampf. Wir und unsere chinesischen Partner haben uns sehr genau überlegt (und das auch vielfältig und ausgiebig diskutiert), wann was erlaubt sein soll. Wir betrachten Sanda-Lightcontact als ideale Einstiegsdisziplin und als ideale Wettkampfdisziplin für all diejenigen, die mit einigermaßen Realitätsnähe kämpfen wollen, aber sicher sein wollen ohne größere Blessuren aus dem Wochenende heraus wieder in ihren Arbeitsalltag einsteigen zu können. Und wenn man Sanda als Lightcontact anbietet, dann macht Schlagen oder Kicken am Boden absolut keinen Sinn. Jeder, der sich am Boden auskennt, weiß das man am Boden entweder mit einem richtigen "Pfund" reindrischt, andernfalls siehts einfach nur lächerlich und peinlich am Boden aus, wenn man mit "Wattebäuschchen" schmeißt. Aus dieser Erkenntnis heraus lag von vorn herein für uns die Präferenz beim Bodenkampf im Lightcontact, dass die Leuts lernen sollen, wie man vernünftig hebelt (kontrollierte Finger- und Zehenhebel (!) sind nämlich auch erlaubt, nicht als brechende oder zerreißende Technik natürlich!), würgt, Quetschtechniken etc. ansetzt. Wer es am Boden mal richtig krachen lassen will, der muß dann schon zum Sanda-Fullcontact oder Sanda-Freefight kommen. Wichtig! Auch wenn man beim Sanda im Rahmen der MMA-Methodik Groundfighting trainiert, so ist der Boden niemals unser Ziel, wir wollen immer aus dem Stand-Up heraus finishen. Sanda ist keine Disziplin nur um des Sportes Willen, sondern dient den Kung Fu Ausübenden und natürlich auch den Ausübenden anderer KK-Disziplinen ihre Skills unter angemessenen Bedingungen möglichst sinnvoll zu erproben. |
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