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  #1  
Alt 14-11-2003, 10:16
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Standard Schüler Lam Chun Fai?

In einem anderen Thread wurden einige Schüler von Lam Chun Fai Formen-Sammler genannt.

Wer sind die wirklichen/guten Schüler von Lam Chun Fai?
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  #2  
Alt 15-11-2003, 10:09
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Standard

Hallo Claudia,
erst einmal herzlich willkommen Claudia!
Leider dienen solche (kurzen) Fragen zur reinen Streiterei unter den Vertretern der Verbände.
Solltest du jemanden ganz speziell meinen, bitte schreibe ihn persönlich an oder hier im KKB unter PN.
Solltest du ein offenes und friedfertiges Interesse an deiner Frage haben, stelle sie doch neu unter dem Gesichtspunkt was will ich wissen.
__________________
Liebe Grüße Dao
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  #3  
Alt 18-11-2003, 16:01
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Wenn eine Person die Schüler Formen-Sammler nennt, frage ich mich weshalb er dies findet?
Zweitens frage ich mich ob er einfach alle Schüler von Lam Chun Fai so sieht?
Da dies vielleicht zu weit geht, einfach folgende Frage:

Welche Schüler von Lam Chun Fai haben einen guten Ruf?
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  #4  
Alt 19-11-2003, 06:47
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Ich denke die meisten müssen sich noch eine Name machen, denn Sie sind noch nicht echt lange mit GM Lam Chun Fai zusammen.
Es gibt aber wenige deren Ruf über die Landesgrenzen geht.
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  #5  
Alt 19-11-2003, 09:49
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Kleine, aber wichtige Bemerkung am Rande:

Ich find der Stil von Lam Yo und seine Söhne zu weich. Mehr AussageKRAFT hat der Ausführung von die Söhne von Chiu Kau, oder die der Leute der Tang Fung Linie.

Klar das es dann auch (noch) keine gute Schüler unter Lam Chun Fai oder sein Bruder Lam Chun Sing gibt.
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  #6  
Alt 19-11-2003, 09:59
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Zitat:
Zitat von Pferdekraft
Kleine, aber wichtige Bemerkung am Rande:

Ich find der Stil von Lam Yo und seine Söhne zu weich. Mehr AussageKRAFT hat der Ausführung von die Söhne von Chiu Kau, oder die der Leute der Tang Fung Linie.

Klar das es dann auch (noch) keine gute Schüler unter Lam Chun Fai oder sein Bruder Lam Chun Sing gibt.
So wuerde ich es auf keinen Fall sagen, denn Chan Hon Chung, Chiu Kao, Lam Yo und viele Andere in dieser Generation sind und waren echte 'Legenden des Hung Gar Stils'.
Sie alle haben einen GROSSEN BEITRAG zur Verbreitung des Hung Gars Stils weltweit beigetragen!
Sie alle haben ihr Bestes gegeben!
Respekt!

Traitor
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  #7  
Alt 19-11-2003, 11:21
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Traitor,

Absolut und volkommen recht, aber ich erwähne hier nur die Stilmerkmale die es heutzutage gibt. Es gibt jetzt ein deutliches Unterschied zwischen Lam Stil einerseits und Chiu- und Tang Fung Stil andererseits. Teilweise sind diese Merkmale nur von der Kraftanwendung unterschiedlich.

Natürlich werde ich die Großen Beiträge dieser Legenden des Hung Gars nicht bestreiten.

Respekt und Frieden,
PferdeKraft
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  #8  
Alt 19-11-2003, 15:26
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Zitat:
Zitat von Pferdekraft
Kleine, aber wichtige Bemerkung am Rande:

Ich find der Stil von Lam Yo und seine Söhne zu weich. Mehr AussageKRAFT hat der Ausführung von die Söhne von Chiu Kau, oder die der Leute der Tang Fung Linie.
Also "Der Stil von Lam Yo ist weicher..." kann schon sein (mir fehlen da die Vergleichsmöglichkeiten). Mit "Der Stil von Lam Yo ist ZU weich" wär ich aber an deiner Stelle vorsichtig.
Es gilt nicht "Härteres Hung Gar = Besseres Hung Gar"
Jeder Kung Fu Stil sieht sowieso bei jedem Meister anders aus, da jeder ja eigene Erfahrungen und Erkenntnisse mit einfließen lässt. Es ist also klar, dass wenn sich eine Linie in mehrere Äste aufteilt sich diese etwas unterschiedlich entwickeln. Das ist überall so.
Die Choy Li Fut-er beispielsweise wirken dem teilweise entgegen, indem sie in jeder Generation einen "Guardian of Style" (ich hoffe, diese Bezeichnung ist so richtig) ernennen, der dann weltweit für alle Sifus als Referenz gilt.
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  #9  
Alt 19-11-2003, 15:50
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Jadetiger,

Ich denke die Beobachtung von Pferdekraft ist nicht falsch. Die letzten 60 Jahre hat sich viel innerhalb die verschiedene Richtungen getan.
Und es hängt natürlich einiges mit den Körperbau zusammen, wenn man schon die der Lam Familie und Chiu Familie mit einander vergleicht.

'Guardian of Style', ein interessantes Thema. Aber im Hung Gar kaum vorstelbar, denn es gibt eben diese verschiedene Richtungen.

Gruß,
Klaas Padberg Evenboer
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  #10  
Alt 21-12-2003, 12:23
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PfErdeKraft,

"Zu weich".

Woher hast Du diese Idee?
Hast Du denn je unter die Sohne von Lam Cho trainiert?

Wahrscheinlich hast Du nur Schuler von Y.C. Wong gesehen?
Er hat die Korperbewegungen sanfter gemacht, wie er selber in seiner Webseiten beschreibt.

Das Kung Fu von Lam Chun Fai ist das Kraftigste, das ich je gelernt habe.
Es geht darum um die Muskel am richtigen Moment zu spannen, die Korperteile zu drehen fur die besten Kraftanwendung (und dann rede ich nicht nur vom Drehen der Hufte), und nicht alle Muskel im Korper zu spannen und verkrampfen.

Wenn Du Chiu Wai mal gut anschaust, kannst Du dies auch sehen.
Er hat ja viele Muskeln, da er mal Body Builder war, aber er spannt die Muskeln gar nicht so viel. Seine Schuler in Hong Kong haben ein normaler dunner Korperbau, und ihr Kung Fu ist dann auch sehr identisch mit z.B. der Lam Familien. (d.h. gar nicht so weit entfernt als einige Leuten uns gerne glauben lassen).

Reines Muskel-Kraft ist im wirklichen Hung Ga nur anfangerisch.
Es geht also nicht um das Aussehen.

Leider verstehen einige sogenannten Lehrer dies selber gar nicht. Sie sagen ja sehr lange zu trainieren, aber in Wirklichkeit kommt all ihr Konnen von Sifu McVideo - und ein Video unterrichte leider die wirklichen, tieferen Sachen nicht. Um dies zu verhullen, sagen sie das anderen das Hung Ga geandert haben.

Hung Ga ist ein Allround-Stil, der hart und weich kombiniert.

Anbei ein Text auf English die dies erlautert:

SEEKING THE SOFTNESS OF HUNG GAR
by Calvin Chin

The average student will tell you hung gar is the most external martial art
on earth. But dig a little deeper and you'll find a soft, subtle side known
to only advanced stylists

Much of what I've seen of hung gar supports the popular notion that the
style is an external martial art. This classification is a misnomer and does
not begin to characterize this traditional multifaceted system.

When my students exhibit hung gar, they are often misunderstood and
considered to be practicing a hybrid system. Our use of natural strength is
in conflict with what is perceived to be strength in martial arts. However,
taken to a higher level, hung gar is both an internal as well as external
martial art. In fact, all martial arts must be refined to the level of
internal as well as external to fully appreciate their practical
application.

Just as hardness in the sense of stiffness is not what creates external
power, softness in the sense of flaccidity is not what creates internal
power. In fact, hard and soft are two extremes we never want to reach. The
external aspects of all martial arts must be guided by internal principles
to develop explosive executions. However, internal principles are not
achieved simply by practicing in slow motion.

Divide And Conquer

Too often, the hardness prevalent in hung gar comes from stiffness resulting
in brute force or dead strength. This is because movements are being
isolated. Isolation of movement is what we strive to overcome at the higher
levels. The internal aspect of all martial arts is achieved when mind and
body become integrated and movements become totally connected with balance
and strength and total body coordination. It is not easy to see the soft
side of hung gar at its higher levels because the subtleties of the
movements are camouflaged within their transitions. Softness comes from the
ability to yield to movements through sequential coordination of body
components. This is considered live strength, yielding and pliable. The body
works together as a connected unit, not as separate isolated movements.

All hung gar is noted for its bridges and low stances. There may be slight
variances in form sequence, but more often the difference is in the
execution of techniques. The strength and stiffness of execution will vary
in practitioners, depending on their level of understanding. Beginners view
power as strength so they have difficulty practicing a martial art without
using strength. Because beginners do not understand how to use their
strength, their movements are done with too much force and postures become
stiff. Their tendency to use excessive strength in the arm requires their
bodies to be rigid. This is reactive tension created to compensate for the
excessive force generated by the arm. In this rigid state, the practitioner
loses balance when stepping is incorporated. The irony is that using
excessive strength leads to stiffness, which becomes a hindrance rather than
an asset in the execution of technique.

Hung gar has a history of hardness. The early martial artists were vagabonds
who traveled and learned from different teachers. They tended to become
attached to the hard side of the martial art because it was more easily
attainable. Today's society is not much different. People want to learn
things fast. By learning things fast, they misinterpret strength and are
misguided through their learning experience. Hung gar is not often practiced
to the soft stage of refinement because not everyone trains for a long
period of time or has the opportunity to study with the great masters.

To Another Level

Taking martial arts to more advanced, softer levels require time to develop
muscle memory and programming of the sequential events that underlie motor
skills. What most practitioners have attained is the hard or external level.
The agility of footwork and the softness comes with years and years of
training and enough time to understand the principles of hung gar.

The use of natural strength is contrary to our perception of power. Power as
brute force is more commonly accepted. However, once this concept of hard
execution is adopted, it is very difficult to change until the methods
change. And the methods can't change until the understanding of the movement
changes. At that point, the teacher has to offer guidance to soften the
movements. Hardness can also be learned through assimilation. If a teacher
exhibits dynamic power, then the students will pick up the hardness through
mimicry without understanding the true execution. This lack of understanding
can manifest itself into stiff execution and over time it becomes habit.
Breaking that habit is a process that takes even more time.

It's the training approach that makes the difference. The goal is to attain
a naturalness in the postures that is inherent in the geometry of one's
skeletal make-up. Levers and fulcrums play an important role in body
mechanics, which help maximize the efficiency of the strength used to create
a force. Using natural strength, students develop soft movement without the
stiffness that is apparent in many styles and learn to create the same force
without excessive strength. Once this concept is understood, then the
student is ready to evolve to the next stage of development, whereby the
same process is followed.

Natural Movements

In traditional systems such as hung gar, characteristics and principles are
built into the forms. The guidelines that control the characteristics of the
system are further governed by the principles in martial art theory. This
helps a practitioner achieve a high level of martial skill. Until the
principles are absorbed into the body and mind and become natural, the
movements will be forced. The founders of these styles had the insight and
depth to create the forms as a mapping of footwork and strategies and as a
means of preserving their systems. They are the textbooks of traditional
kung-fu systems and equivalent to the precepts of the Tai Chi Classics.

Many people practice form without knowing its true purpose. Built into the
form are imagery, fundamental principles and martial guidelines and through
the stages of refining the form, a student evolves into the higher levels.
The 12 bridges of hung gar categorize the methods of the hand maneuvers.
They are guided by other principles in what is termed as the five
coordinates: hand, eye, body, waist and stance. These coordinates must work
in unison to achieve a higher skill level. The summation of components, the
five coordinates result into total body movement, a concept that is more
evident in the internal systems, but is inherent in all martial arts in its
advanced stages. The hard and the soft theories should be prevalent in all
systems of martial arts. At the higher levels where hard and soft meet, the
distinction between external and internal cannot be detected. Hardness and
softness are not what appear on the surface. However, hardness works even
when it is not generated from natural strength. But softness is ineffective
without a deeper understanding of the mechanics of the movement and the
body's understanding of the principles that guide it.

Principles are subjective through interpretation. If the practitioner is not
at a level where the principle can be interpreted as a concept of
integration and the unification of body components, the movement remains
stiff. When the principles are in place, the sequence of postures in a form
should be fluid. Fluidity comes from the linkage of postures through the
transitions. The postures may be similar, but the transitions are varied,
all of which are guided by martial arts principles. Any practitioner who
wants to seek the soft level has to analyze and re-learn many of the
movements. Taking a single form to its highest level is how a student
achieves in martial arts.

Balancing Hard And Soft

Within hardness there is softness and within softness there is hardness.
Ultimately, there should be a balance of hard and soft. Soft controls the
hard, never the other way around. To execute a movement effectively, the
practitioner has to be relaxed. A movement has to be balanced with
relaxation and contraction of opposing groups of muscles. When the movement
is rigid there is tension that creates imbalance and the movement is stiff.

When the movement is soft you can direct the movement better and focus on
developing the hard. Hard not as being rigid, but being strong and
explosive. Softness does not mean that movements are done slowly or
completely flaccid. In our hung gar training, we try to eliminate that
conflict with the use of hard and soft executions. The soft should become
more apparent and the focus should not be purely on developing dynamic
power. Developing good transition with sound principle and creating correct
body alignment allows the practitioner to use innate strength and to use it
efficiently. It is more difficult to make the transition from hard to soft,
but once you have developed softness, you can never be rigid.

There is no secret formula in finding the softness in hung gar. The soft
stage evolves over time through the understanding of the guidelines and
principles of a traditional system. Fundamental guidelines and principles
are the true differences between what is traditional and what is eclectic.
Hybrid systems are created when complex concepts and theories are
extrapolated and then simplified from traditional systems. In their
fragmented and eclectic state, they do not contain the depth of information
found in whole traditional systems.

The knowledge gained in a traditional system taught by a qualified teacher
is boundless because evolution is endless. You constantly discover and
reinforce your understanding of what is attainable in martial arts.

Geändert von Hung Kuen (21-12-2003 um 12:45 Uhr).
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  #11  
Alt 06-01-2004, 12:02
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HaHa Hung Kuen,

Habe ich gelachen.

Habe dich doch ein paar mal gesehen in Karlsruhe, nah.
Und das letzte mal in 2000 dich als Schüler angemeldet bei Lam Chun Fai?
Und jetzt eine Schule in Utrecht. Hast du ja Karriere gemacht.

Hoffe das du mit deiner Körperbau die von dir erwähnte Theorie anwenden kannst. Mit dir wird das Hung Gar nich härter, eher weicher, oder.... :-)

Nach meiner Meinung soll Calvin Chin, der auch in 2000 dabei war, nicht zitiert werden. Er ist doch mehr ein Meister des Taichi.

PferdeKraft
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  #12  
Alt 06-01-2004, 19:08
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Ort: Utrecht NL
Beiträge: 67
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Hallo Pferdekraft,

Dass Du hier nicht anders kannst als persönlich zu werden, zeigt schon dass Du wirklich nichts weiss.
Schade, denn für eine gute Diskussion hatte ich gerne offen gestehen.
Dass Du hier als drei Personen aktiv bist, zeigt schon dass Du hier nur bist um andere Linien zu kritisieren. (Du bist auch Claudia Z. und ..)

Du hast mich in Karlsruhe gesehen. Damals trainierte ich noch nicht bei Lam Chun Fai, also weiter hast Du mein Kung Fu nicht mehr gesehen.
Also kannst Du auch nicht urteilen ob mein Kung Fu weich ist.
Karriere - nein, ich unterrichte nur Privat als Hobby. Und erst seit kurzem.
ich habe zuvor 11 Jahren von K. Padberg gelernt, also ich war kein Anfanger - sonst hatte er mich bestimmt kein Diplom für schwarzes Scharfe gegeben.
(Es sei denn, Du meinst, Padberg's Kung Fu sei schlecht und meines daher auch; aber da Du selber schon angegeben hat, dass er > 20 jahren Chiu Stil, wovon 7 Jahren Chiu Chi Ling trainiert hat.
Also ganz einfach; ich habe langer trainiert und mehr gelernt als viele andere Hung Ga-Lehrer wenn sie anfingen.
Wie mein alter sifu in diesem Forum sagt, muss ich mich da noch beweisen.
Aber das gilt für vielen, und für alle Linien.

Wenn Du wirklich denkst dass Dein Kung Fu hart und besser ist, zeig uns bitte dein Kung Fu und überzeug uns (oder sind es nur leere Worte von Dir?)
Du kannst hier einen Film von Dir hinzufügen, dann tue ich dasselbe (von derselben Form). Dann kannst Du zeigen wie weich mein Kung Fu ist.

Auf einen offenen Vergleich!
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  #13  
Alt 06-01-2004, 20:57
Benutzerbild von Klaus
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Hart = besser ? Wer sowas behauptet hat keine Ahnung (ich meine, ÜBERHAUPT KEINE) davon was "weich" im Zusammenhang mit Schlagen und anderen Dingen meint. Weiche fliessende Bewegungen dienen dazu, eine dichte, verflochtene Muskulatur aufzubauen. Die sehen teigig aus, ziehen sich dafür weit in den Gelenkbereich hinein und haben einen grossen Querschnitt an den Gelenkenden, haben also eine grosse Fähigkeit zur Kraftübertragung da wo viel verloren geht - an den Übergängen vom Rumpf zu den Armen (nicht im Geiste, sondern da wo die Hand dran ist). Weiche Bewegungen stimulieren die Verknüpfung von Bewegungen des Rumpfs und der Wirbelsäule mit den Armen und Beinen, dadurch entsteht ERHEBLICH mehr Support für die Kraft aus dem Rumpf.
Was das Schlagen angeht, kann ich mir vorstellen daß einige es mit der Weichheit ein bischen übertreiben. Da sieht man dann daß manche ihren Gegner mehr oder weniger anspringen und von oben ohne jegliche Root schlagen. Das ist natürlich Kappes wenn es nicht ganz bestimmte Gründe hat, als Vorbereitung und eigentlich nur störend. Eigentlich sollte diese weiche Art einen Übergang haben von Light-Body zu Hard-Body (die Übungen dazu heissen qinggong und yinggong), also von einer reinen Ansatzbewegung (schnell und "soft" = rou) zu einer Explosivität und Unnachgiebigkeit in der Schlagübertragung ("stark" = gan), also der Körper spannt sich NUR auf dem Weg über die Wurzel in den Übertragungspunkt mit grosser Kraft, und zwar von alleine und ohne künstliches Angespanne. Aber Grimassen oder Haaaaaaaa! muß dabei keiner machen. Wenn der Körper genug Kraft aus dem _Training_ hat und die Fähigkeit zu solchen Übergängen von hart und weich prinzipiell vorhanden ist, kann sowas automatisch ablaufen. Es ist ungefähr das gleiche wie, beim Fussball mit Anlauf voll gegen den Ball zu treten. Nur während man den Ball tritt setzt eine Spannung im Körper ein. Kein Mensch würde im Anlauf Grimassen machen, seinen Oberkörper wahnsinnig anspannen, rumschreien, oder schon mal auf Verdacht die Beine tierisch spannen. Trotzdem trifft man den Ball nicht "weich", es ist eine spannungsgeladene Kompressionsaktion mit einer AMPLITUDE. Statt mit angespannten Beinen wie mit einem Betongewicht am Bein anzulaufen. Ich halte Leute die derartige "harte" Trainingsübungen machen für solche die einer Selbsttäuschung unterliegen, auch deshalb weil solche Anspannungen Rückwirkungen auf die emotionale Anspannung und PSYCHE haben. Stärker sind solche Bewegungen physikalisch nicht, eher im Gegenteil. Ich kann jedem als Übung nur empfehlen, sich einen Tennis- oder Squashschläger zu nehmen und einen entsprechenden Ball immer schön gegen eine Wand zu dreschen (erfordert natürlich Koordination damit der Ball immer zu einem zurückkommt). Alternativ wäre da die Übung die die Klitschkos machen, mit einem Baseballschläger mit Schmackes auf einen im Boden einzementierten LKW-Reifen eindreschen. OHNE irgendwelche künstlichen Anspannungsmanöver, einfach so wie der Körper von alleine reagiert wenn er mit der Kompression fertig wird.
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  #14  
Alt 07-01-2004, 11:36
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Ling Nam
 
Registrierungsdatum: 19.11.2003
Beiträge: 8
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Hung Kuen,

Keine blasse Ahnung das Du mal ein Schüler von Sifu Padberg warst. Kenn deine Biografie auch nicht, denn es steht nirgendwo beschrieben. Du bist wie ein Meister ohne Geschichte und Kampfvergangenheit. Aber du hast mich getauscht. ;-)

Kein Kommentar weiter.
Respekt,
PferdeKraft.

(Bin hier nur alleine auf diesem Board.
Claudia Z. ist eine Schülerin von A. Kocian
http://www.kampfkunst-board.info/for...695#post176695)
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  #15  
Alt 07-01-2004, 12:21
Benutzerbild von Dao
Dao Dao ist offline
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Hallo Pferdekraft,
deine letzte Mail war unter der Gürtellinie!!!
Wenn du Klaus was zum Mitteilen hast, das nur ihn persönlich etwas angeht dann kannst du ihm das gerne schreiben, per PN (und nicht anders). Er hat dann die Möglichkeit darauf einzugehen oder dich zu ignorieren.
Also lass das und befasse dich hier im Board mit den Menschen und den Themen inhaltlich und versuch eine Portion Objektivität zu gewährleisten.
Es muß uns nicht alles nach der Nase stehen und kann doch existieren neben der eigenen Meinung!
Also cool bleiben und nicht überreagieren. Eine nette Warnung.
__________________
Liebe Grüße Dao
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