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#1
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Im Sparring lernt man schnelles Reaktionsvermögen, der Rest ist für einen Kampf nur bedingt verwertbar. Jemand, der richtige Bewegungsformen und Abläufe bis zum Reflex antrainiert hat, ist auf keinen Fall schlechter. Vielleicht sogar besser dran, weil er sich keine unbewussten Hemmungen gegenüber manchen Trefferzonen oder Aktionen aufgebaut hat. Aber soweit und viel muss man erst einmal trainieren. :-/ |
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#2
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Kämpfen lernt man durch kämpfen...simple as that!! Aber laut Deiner Aussage glaubst Du wohl auch dass man Schwimmen am Beckenrand lernt.... ![]() Gruss, Gong Fu |
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#3
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| Aus deinem Post kann ich nur entnehmen, dass Du bisher nciht wirklich ernsthaft Kampftraining geübt hast. Es ist Mmn definitiv unmöglich nur durch Formentraining und Techniktraining allein, ein Gefühl für den Kampf zu entwickeln. Um Kämpfen zu können, muss man kämpfen. Selbst wenn es nach einschränkendem Regelwerk (Treffer zum Kopf nur mit dem Fuss? Erinnert mich an das unsägliche Olympische TKD ) gschieht, wird eine Menge trainiert, dass sonst nicht trainiert werden kann: Timing, Distanz, Kontaktverhalten (Treffer einstecken und austeilen) etc.Hemmungen sind übrigens eine Menge da, die abgebaut werden müssen: im Kampf. Die meisten trauen sich nicht mal einen Fauststoß zum Kopf des Gegners beim ersten Sparring zu machen. Auf der Strasse dann schonmal sowieso nicht! |
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#4
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| Sparring ist das allerwichtigste, wenn man Kämpfen lernen will. Du kannst dich 10 Jahre an eine Holzpuppe stellen, beim ersten Kampf wirst du merken, dass die Holzpuppe sich nicht bewegt, der Gegner aber schon.
__________________ I Love Schiuschitsu |
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#5
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| mann sollte sich auch an entsprechende schmerzen gewöhnen, wenn du ein ding kriegst und dann erst mal total perplex und wie gelähmt bist bringt dir das garnichts...daher sparring mit kontakt( natürlich nich mit vollpower in die fresse...) ! |
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#6
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| Sparring ist das Wichtigste! Ellbogenschützer an, Mundschutz rein und ab geht die wilde Fahrt!
__________________ www.machdichstark.com |
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#7
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| 100 Meter Läufer laufen, Schwimmer schwimmen und Kämpfer kämpfen!!! Willst du ein (ernsthafter) Kämpfer werden kommst du wohl nicht drumrum. Gruß Odin |
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#8
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| kann mich dem eigentlich nur anschließen!!!!! die frage ob sparring wirklich wichtig is is echt komplett fürn *****!!!! welchen sport kann man bitte durch theorie oder trockenübung richtig lernen? also ich kenn keinen!!!!! wie schon gesagt wurde, zum schwimmen musste ins wasser, zum reiten aufs pferd und von daher zum kämpfen auch kämpfen, wie willst denn richtig lernen/üben schlägen auzuweichen wenn diese immer nur vorgegeben bzw. gezielt kommen? totaler schmarrn, ohne sparring gehts einfach net!!!! |
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#9
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| Geil! "Ein Stein schlägt niemals zurück" Chong Li in Bloodsport! |
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#10
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| Man trainiert sich auch eher ohne Sparring falsche Verhaltensweisen an, da man nicht prüfen kann, ob die Techniken am unkooperativen Gegner funktionieren. Zitat:
Zitat:
Zitat:
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#11
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| Kampfkunst ohne Vollkontaktsparring ist nix weiter wie Aerobic !
__________________ http://www.youtube.com/watch?v=buiG-znomvE |
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#12
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| Allerdings kann man seine Technik durch zu frühes Sparring durchaus versauen ... unkontrolliertes Anfängersparring nützt herzlich wenig. Prinzipiell ist Sparring aber natürlich unabdingbar. Hab mal mit einem (2 Jahre) WC-trainierenden gesparrt, der hatte eigentlich wirklich alles drauf was man so brauchen kann (Reflexe, Technik, Physis), ist aber z.B. auf die simpelsten Finten reingefallen. Naja, seitdem hab ich Respekt vor dem was die WC-Fraktion so treibt, und er macht jetzt bei uns MT und ist richtig gut ![]()
__________________ Das Leben ist eher breit als lang |
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#13
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| Ok, jetzt haben ne Menge Leute ihren Kommentar abgegeben, wie wichtig es ist Sparring zu machen (ob Vollkontakt oder wie auch immer, kann noch mal seperat diskutiert werden). Also genug der Einsatz-Statements. Wer meint Sparring sei wichtig, führe bitte auch Gründe oder Erfahrungen an ... |
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#14
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| Ich halte es für notwendig, "Sparring mit voll drauf" und Übungen zum Erwerb von Kampffähigkeiten zu unterscheiden. Ich denke es ist wesentlich sinnvoller, alle wichtigen Fähigkeiten in Übungen mit unterschiedlicher Intensität RICHTIG zu trainieren. Ein Bekannter von mir ist MMA-Trainer der Leute bis an die UFC gebracht hat (sind dann aber zu Profiteams gewechselt), die trainieren auch "hart", aber mit einem genau definierten Trainingsprogramm worauf sie in einer Übung achten sollen. Da bekommt der eine die Aufgabe, es mit Standup-Boxen, mit genau vorgegebenen Elementen, und Takedown-Defense zu versuchen, der andere die Aufgabe seine Takedowns durchzubringen. Oder beide bekommen die Ansage, nur zu boxen. Damit vermeidet man, dass Leute immer nur ihre zwei "Lieblingstechniken" probieren, und alles andere nicht können. Ausserdem sollte man tunlichst nicht mit vollem Kontakt im Sinne von "korrekter" Schlagausführung boxen, sondern auf "Ohrfeigen" bzw. Leichtkontakt im Sinne von Schlagen mit dem Handschuh und den Fingern statt der Faust reduzieren, sonst hat der Schlechtere im Training bald ein Problem mit Gehirnerschütterungen. In CMA-Kreisen macht man also die Eingangselemente und das Grappling voll, während man dann die finale Aktion durch "fest Antippen" und Slaps ersetzt. Es kommt allerdings vor dass, wenn ein Schüler "heiss läuft", der Trainer auch schon mal auf die Glocke gibt und in den ***** tritt. "Einfach drauf" und als Dingsbums-Do-Experte schlechtes Kickboxen zu machen weil man alles andere nicht kann ist dämlich. Kommt aber leider öfter vor als sinnvolles Training. Ohne Kontakt und Echtzeit kann man nie vernünftiges Niveau erreichen. Als Beispiel mal ein Erlebnis in einer Schule, wo ein Anfänger nach einem halben Jahr Training schon wirklich beachtliche Fähigkeiten entwickelt hat. In dem Moment wo ich aufgehört habe "mitzuspielen", sondern ihn tatsächlich angegriffen habe, ist er vollkommen erstarrt. Und ich habe nicht wirklich zugeschlagen sondern ihn nur fest angetippt. Das ist der Grund warum man, mit SEINEN Mitteln (also denen des Stils, und improvisierten), in realer Geschwindigkeit und mit Improvisation, bestimmte Szenarien durchexerzieren muss. Man kann nicht "einfach drauf" gehen, weil z.B. ein guter Werfer dann ausser Wurfansätze nichts probiert, und der Partner nie übt mit Boxangriffen umzugehen. Der erste Boxer dem er begegnet bügelt ihm dann die Nase. Umgekehrt muss ein besserer Boxer intensiv üben mit Grappling umzugehen, weil er sonst genauso rumgeschmissen wird wenn er den Clinch nicht verhindern kann. Ich halte überhaupt nichts von Schlange-im-Schatten-des-Adlers-Spielchen, wo der eine mit Kirmesangriffen aus alten Chan-Filmen kommt, und der andere mit solchen aus Shaw-Brothers-Filmchen "antwortet". Aber man muss trotzdem üben, mit allen möglichen Aktionen umgehen zu lernen, die eben darum auch einem Partner jeweils zur Aufgabe gemacht werden. Wenn der Lehrer allerdings nicht in der Lage ist, die Elemente des Stils die da als Antwort hingehören auch vorzumachen, so dass man nach ein bischen Üben auch Erfolg damit hat, geht man lieber gleich dahin wo die Leute es auch können. |
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#15
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| Zitat:
Es gibt zahlreiche Methoden sich Kampffähigkeiten anzutrainieren. Sparring ist nur eine davon. Natürlich zieht man einen Nutzen daraus, doch ist es nicht unbedingt der einzige Weg. Partnerroutinen (harte und schnelle, kein Wischiwaschi) und Bewegungsformen können eine Alternative darstellen. Dem kannst du zustimmen, musst es aber nicht. Am Ende braucht man beides, aber wenn hier alle Welt schon Sparring als das non-plus-ultra des Kampfsportes darstellt, will ich doch darauf hinweisen, dass dem eben nicht ( zwangsläufig) so ist. Mantis: In der Schule machen wir sehr wenig "Sparring" und selbst wenn wir "sparren", so nur ohne Rüstzeug und ohne zu treffen. Hatte die Folge, dass ich privat recht viel gesparrt habe. Auch ohne Rüstung aber mit ( vorsichtiger) Treffererlaubnis, was zu entsprechend vielen verschiedenen kleineren Verletzungen geführt hat. Von Kopf bis Fuß. ![]() |
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