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  #31  
Alt 05-02-2010, 15:29
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Kampfkunst: Ving Tsun Kung Fu
 
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Zitat:
Zitat von KENJIRO56 Beitrag anzeigen
Trotzdem, niemand der 2-3 mal die woche ein kleines stündchen trainiert kann auf der Strasse mit einem traditionellen stil kämpfen!

Soll man mir zeigen, irgend was ein Reales Video, wo sich einer in einem Realen kampf mit Techniken aus den Formen und stil verteidigt!

Los zeigt es mir!
Der Faktor Zeit wurde bereits schon genannt. Man wird in den traditionellen chinesischen Kampfstilen nicht innerhalb kürzester Zeit ein Top-Kämpfer werden, sondern muss sehr hart an sich arbeiten (Kung Fu=harte Arbeit).
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"KUM APEM A, APEM BEBA"
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  #32  
Alt 05-02-2010, 15:35
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@nananom


und bevor mann es kann, ist man tod!

deswegen die modernen Kampfstile! Selbst Vt was du machst hat modernisierungen, änderungen vom eigendlichen, auch WT alles wird verändert!

z.b beim WT training , wir haben gute leute die auch gut kämpfen im Sparring, und auch wieder leute die genau so lang dabei sind aber keine kämpfer sind, die nicht das zeug und die innerer einstellung zu einem kampf haben, aber das gleiche training haben.


Alles wird angepasst an unsere zeit!!
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  #33  
Alt 05-02-2010, 15:48
Benutzerbild von Nananom
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Kampfkunst: Ving Tsun Kung Fu
 
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Zitat:
Zitat von KENJIRO56 Beitrag anzeigen
@nananom


und bevor mann es kann, ist man tod!

deswegen die modernen Kampfstile! Selbst Vt was du machst hat modernisierungen, änderungen vom eigendlichen, auch WT alles wird verändert!

z.b beim WT training , wir haben gute leute die auch gut kämpfen im Sparring, und auch wieder leute die genau so lang dabei sind aber keine kämpfer sind, die nicht das zeug und die innerer einstellung zu einem kampf haben, aber das gleiche training haben.


Alles wird angepasst an unsere zeit!!
Die traditionellen Kampfstile sind sehr effektiv, aber keinesfalls eine schnelle SV, aber wenn man Trainingsfleiss, Geduld,Zeit und Beständigkeit mitbringt, kann man es sehr weit bringen.

Verwechsel WT nicht mit Ving Tsun.Solange man gute Verbesserungsvorschläge für das Ving Tsun bringen kann, die den Prinzipien nicht widersprechen und zu einer besseren Leistung verhilft, ist auch nichts einzuwenden. Man denke an Wong Shun Leung`s Jum Sao -> Gaan Sao Beispiel. Das System ist immer noch gleich, nur wurde etwas angepasst, weil dies in der Praxis ein Nutzen bringt und zeitgleich nichts großartiges verändernt wurde.
Nur sollte man am System selbst nichts ändern,es funktionierte ja vorher auch. Änderungen (ohne Rücksicht auf die Prinzipien die das System zusammenhält) verwässern das System, das Konstrukt, die Struktur, die Vorgehensweisen/Verhaltensweisen ändern sich.Wenn man Ving Tsun erfolgreich anwenden möchte, muss man sich strikt an den Lehrplan halten.
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  #34  
Alt 05-02-2010, 16:24
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Klar gibt es Dinge die man trainieren kann, die schnell Feierabend machen, aber das lernt man auch nicht mal eben ohne sich gross anzustrengen. Die meisten Dinge mit denen man sich beschäftigt lassen sich aber ohne Probleme in normale Schläge an Kinn, Kopf, Körper eskalieren, ohne dass dabei einer stirbt. Man kann nicht einerseits damit kommen dass das "nur Formen" und "Folklore" ist, und andererseits dass es zu gefährlich und tödlich für sportliche Wettkämpfe oder TRAINING wäre. Formen schulen einen für allgemeine Bewegungsabläufe, die man dann in Parnerübungen an reale Aktivitäten anpasst, vom Timing, Verständnis. Und dann "funktioniert" das auch "im Kampf", jedenfalls nicht schlechter als Boxen. Über Bodenkampf kann man reden, ohne Kenntnisse oder Partnerübungen die einen damit umgehen lassen wird man Probleme haben. Die hat ein Boxer allerdings ebenfalls.
Natürlich dauert es lange bis man Techniken, die schnell ende machen, drauf hat.
Alleine schon eine solide Basis zu bekommen dauert Ewigkeiten.

Zu den Formen muss ich noch sagen, das es verschiedene arten gibt: Lehrformen, Anwendungsformen, Showformen, Partnerformen usw.
Zu dem Inhalt muss ich denke ich mal nichts sagen, wollte es auch nur einmal sagen, damit Außenstehende die mitlesen wissen das es verschiedene arten gibt.

Bei mir im Training lag und liegt der Schwerpunkt immer auf den Anwendungen, die Formen wurden halt kontrolliert und nachgesehen das keine Techniken Fehlen, ansonsten sind sie fürs Einzeltraining Optimal um den Bewegungsfluss zwischen Techniken, Schritten, Stellungen etc. zu verbessern.

Bodenkampf gibt es auch in einigen Kung Fu Stilen.
(Sou Gar, Chow Gar, nur um mal zwei zu nennen)

Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Übrigens haben gerade "Folklorestile" die nicht nur auf Kickboxen aus waren (die sind mir ein Graus), sondern ihre Arme und Hände so konditioniert haben dass man damit richtig was kaputt machen kann, sich mit sowas beschäftigt. Militärische Stile brauchen sowas nicht, weil man dafür militärische WAFFEN hat. Also einen Speer, grossen Säbel oder einen Bogen, wenn das nicht mehr geht ein Messer, und wenn das auch nicht mehr geht dann RINGT man bis Kollege kommt oder man an sein Messer kommt.
Volle Zustimmung!

Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Ich kann aber durchaus nachvollziehen, dass jemand der WIRKLICH traditionell trainiert ist, Probleme damit hat einen Sportwettkampf zu führen. Man bekommt Gewohnheiten die nicht ohne sind, und das ist mir ziemlich oft passiert.
Das meine ich, jemand der traditionelles Kung Fu RICHTIG trainiert, hat damit oft Probleme.
Was im Regelwerk verboten ist, sind für mich ganz normale Techniken.


Ich will mit dem was ich schreibe auch NICHT Sagen das jemand der MMA, Boxen etc. trainiert keine Chance gegen jemanden hat der traditionelles Kung Fu trainiert.
Nur das es schwierig ist Kung Fu im Sportwettkampf einzusetzen, dabei müsste man vieles modifizieren und an Regelwerk und Handschuhe anpassen, was meiner Meinung nach sinnlos ist, da es Kampfsportarten gibt die darauf ausgelegt sind und wesentlich schneller erlernt werden können!
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  #35  
Alt 05-02-2010, 17:24
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Kampfkunst: Choy Lay Fut / Chen TJQ / 四 向 門
 
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Hier gab es mal ein sehr schönes Beispiel für die Wirksamkeit eines
traditionellen Stiles, in diesem Falle dem Hung Gar.
Da sieht man auch, warum es keinen Sinn macht das im Ring einzusetzten
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  #36  
Alt 05-02-2010, 17:55
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Zitat:
Zitat von fei li Beitrag anzeigen
Hier gab es mal ein sehr schönes Beispiel für die Wirksamkeit eines
traditionellen Stiles, in diesem Falle dem Hung Gar.
Da sieht man auch, warum es keinen Sinn macht das im Ring einzusetzten
Das ist doch ein studiert und kein richtiger kampf.
Die frage ist was es für die Strasse taugt? Für den ernstfall.
Und wie die leutchen in der lage sind es im realen Kampf in einer angespannten
situation es ein zu setzen.

Wo ist die realität? Das video zeigt als erstes ein angriff von 2 händen auf die ohren. Wer greift so an? Ich bitte euch, niemand.
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  #37  
Alt 05-02-2010, 18:09
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Hat dir schonmal jemand simultan auf beide Ohren geschlagen?
Dann wüsstest du, was das für eine effektive Technik ist…

All diese Beispiele taugen für den Ernstfall.
Das Problem der Meisten ist es, dass sie die Techniken
nicht bis zum Automatismus verinnerlicht haben.
D.h. keine einzige Technik, die man nicht im Schlaf kann
(und mit dem Partner geübt), wird im Ernstfall funktionieren.

Nachdem ein Boxer nur wenige Techniken übt, hat er die natürlich eher drauf,
als jemand der Kungfu macht und ein Repertoire von was-weiss-ich-wievielen Techniken. Genau da liegt das Dilemma der chines. KK heute.
Das ist aber nicht die Schuld der Technik oder des Stiles,
sondern des Übenden.
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  #38  
Alt 05-02-2010, 18:27
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@ fei li



Sorry, aber ich meinte den angreifer der greift mit beiden händen am anfang an, wo wird man in der realität so angegriffen?

Die anderen Techniken sind so lala immer gegen einen fauststoss.
Ich war einige zeit tür steher und bei besonderen gästen sah der angriff total anders aus, sie kommen auf ein zu gerämpelt mit wilden schlägen von allen seiten. Da hilft nur der gute alte elektroschocker. Oder direkte schläge gegen den angriff ohne schöne saubere techniken.
Clinchen zu boden bringen und den gegner ausschalten.
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  #39  
Alt 05-02-2010, 18:47
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Warum laßt ihr euch überhaupt auf das Thema ein ? Die Frage führt zu nix, ist nur immer lustig wieviele Leute glauben das die Chinesen ihre Schlachten und Kämpfe mit Zahnstochern geführt hätten und das alles so aussah:

YouTube - Jackie Chan Kung Fu


Liebe grüße,
Shin
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  #40  
Alt 05-02-2010, 19:39
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Zitat:
Zitat von shin101 Beitrag anzeigen
Warum laßt ihr euch überhaupt auf das Thema ein ? Die Frage führt zu nix, ist nur immer lustig wieviele Leute glauben das die Chinesen ihre Schlachten und Kämpfe mit Zahnstochern geführt hätten und das alles so aussah:

YouTube - Jackie Chan Kung Fu


Liebe grüße,
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  #41  
Alt 06-02-2010, 19:13
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Ich finde z.b was die Shaolin Mönche drauf haben ist schon beeindruckend
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  #42  
Alt 06-02-2010, 21:17
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man darf nicht MMAler aus UFC undCo , die oft täglich stunden trainieren, vergleichen mit sog.traditionellen, die drei-/ viermal die woche zwei stündchen trainieren. wie hat mir mal ein hung gar lehrer gesagt:" jede bewegung je nach schwierigkeit 10-30 000 mal wiederholen, mit realistischenwiderstand des partners, dann kannst du kämpfen" (zitat Baklayan); wenn ich die meisten anschaue, wiederholen sie eher 10- 30 mal (ohne tausend)
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  #43  
Alt 06-02-2010, 23:11
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Kampfkunst: gegen den Strom! Revolution!!
 
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Zitat:
Zitat von xEdikx Beitrag anzeigen
Ich finde z.b was die Shaolin Mönche drauf haben ist schon beeindruckend
bist du ein unwissender?

die leute die hier in deutschland touren, sind moderne wushu sportler, da ist der kampf von den formen getrennt.
die können nicht kämpfen. die machen nur formen. wir kennen keine richtigen shaolin mönche. geh nach dengfeng, dort wird in allen grossen kommerz schulen formen und sanda unterrichtet. und das sind truppen von einigen schulen. ich kannte ein paar von den sportlern.
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  #44  
Alt 06-02-2010, 23:36
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Doch, "wir" kennen richtige Mönche, manche von uns jedenfalls. Sind zwar nicht viele, aber es gibt welche. Ob die jetzt Fedor durch Armbar 0:35 Rd.2 besiegen würden oder durch RNC 2:13 verlieren, lasse ich mal aussen vor. Wehren können die sich ganz ordentlich.

Geschwafel über "traditionelle Stile" von Leuten die gar keine kennen, und auch keinen der sowas richtig trainiert hat, mag ich absolut nicht. Das Problem sind nicht "die" traditionellen Stile (es gibt sicher auch solche wo ich ??? bekomme wenn ich das irgendwo zu sehen bekomme), sondern dass heute kaum jemand sowas richtig trainiert. Und dann funktioniert das auch nicht. Sinnvoll alles im ursprünglichen Umfang zu trainieren finde ich allerdings auch nicht, weil man sich dann auf dünnem Eis bewegt wenn mal was eskaliert. Aber für nen TKO (Punches) sollte es reichen, wenn man das normale Programm an Athletiktraining fährt, und keinen Bullshit macht wo man die meisten Formbewegungen gerade noch ahnt weil sie im D-Zug-Tempo drübergehuscht werden, und alles andere wie Schlagübungen und Aktionstraining gar nicht mehr zu sehen bekommt.
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  #45  
Alt 07-02-2010, 02:04
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Kampfkunst: Hung Kuen/Miu Hin Linie
 
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Ich kann es einfach nicht verstehen. Wirklich nicht. Viele viele JAhre lang gab es in Hong Kong (früher illegal, später legal) Kong Sao Kämpfe. Real , ohne Regel.
Es galt nur der Sieg. Sehr viele Sieger waren Kämpfer aus dem Hung Gar, Choy Lay Fut und Wing Chun die hieraus hervorgegangen waren.
Diese traditionellen Stile waren da um zu kämpfen, sich zu verteidigen entwickelt worden, genauso für den Angriff.
Ich kann einfach nicht verstehen wie jemand einfach diese Behauptung in den Raum stellen möchte, etwas in Frage zu stellen was sich über Jahrhunderte erfolgreich bewährt hat, nur weil das eine oder andere System sich vielleicht modern weiterentwickelt hat.
In meinen Augen ist es eine Respektlosigkeit gegenüber viele traditionelle Stile oder sogar eher eine Provokation oder einfach Unwissenheit.
Tut mir leid . Doch das ist das wie ich es sehe..
Grüße,
BakMee
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