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  #46  
Alt 07-02-2010, 11:05
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: 八步螳螂 - Ba Bu Tang Lang
 
Registrierungsdatum: 27.05.2003
Ort: Münster
Alter: 38
Beiträge: 190
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Der ist nur 'n Troll und hat keine Ahnung. Also ignorieren und ratz fatz ist der Thread auch wieder tot.
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  #47  
Alt 07-02-2010, 18:57
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Tang lang Quan, Xing Yi Quan
 
Registrierungsdatum: 27.06.2008
Ort: Köln
Beiträge: 121
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Ich glaube das der kenjiro einfach nur ein falsches bild von trad. KK hat .
Vielleicht ist er ja an die leute geraten die einfach nur form für form lernen und das war es dann?
aber wer weiß
aufjedenfall gilt.
wer nur formen trainiert , kann schön formen laufen jemand der sich jeden tag auf der straße prügelt, kann sich gut auf der straße prügeln und Jemand der seine formen als werkzeug fürs kämpfen sieht kann dieses auch anwenden wenn er dieses auch kampforientiert trainiert(was auch oft der fall ist)

Lehrer die älter sind (so um die 70 jahre alt) haben in china nicht während der japanischen besatzung sicher nicht blumige formen synchron gelaufen um die japaner zuvertreiben.
da galt genau das anzuwenden was ihnen die KK gab und was sie draus gemacht haben.
zubehaupten das man sich mit kk nicht verteidigen kann und ganzbeosnders mit Trad cma ist einfach nur blödsinn. frag mal paar chiniesische Kriegsveteranen die können dir glaube ich sogar ne menge stories zum thema kämpfen erzählen.
__________________
Kung Fu in Köln www.wuguan-koeln.de
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  #48  
Alt 07-02-2010, 23:02
Moderator
Kampfkunst: Liechtenauer, Taijiquan & komisches Zeug
 
Registrierungsdatum: 10.12.2004
Ort: Nahe Bonn
Alter: 30
Beiträge: 1.495
Blog-Einträge: 1
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Ich denke, sowas liegt zu grossem Teil auch daran, dass die chinesischen Kampfkünstler in der Historie eben gewohnt waren, ihre Kampfkunst in der Öffentlichkeit einfach nie vollständig zu zeigen und zu unterrichten, und das eben nur die "indoor" Schüler, die es eben wert waren, das ganze Zeug trainieren, mit natürlich stark gesteigerter Intensität.

Mir sind zwei so knüppelharte Individuen begegnet, die in ein NHB Turnier zu stecken wäre einfach nur grob fahrlässig den Anderen gegenüber - das sind aber auch Extremfälle gewesen.

Gruss, Thomas
__________________
Erschrickstu gern/keyn fechten lern
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  #49  
Alt 08-02-2010, 04:10
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: krasses sv-system mit messer abwehr u.ä., außerdem turniere (mit fackeln)
 
Registrierungsdatum: 23.11.2008
Ort: AdW
Beiträge: 48
Wink

es ist dumm zu glauben, dass man erfolgreich kämpfen könne, ohne mehrmals pro woche mit kontakt zu sparren.
die noch so gefährlichste oder tödlichste technik ist nichts wert, wenn sie nicht richtig trainiert wird.
in deutschland gibt es nur sehr wenige kung fu "kämpfer", die sich effektiv verteidigen können oder in einem wettkampf gegen andere disziplinen bestehen, die mit kontakt trainieren.
total überheblich sowas zu glauben!
insbesondere wenn man es nicht ausprobiert hat.

das kung fu, dass hier vermittelt wird ist zwar genau das, was die deutschen meister von den chinesen gelernt haben, trotzdem ist es nicht effektiv.
bitte versteht mich nicht falsch.
ich betreibe selber formentraining und mach das wirklich gerne.

doch wir müssen uns bewusst machen, dass die meister, die ein paar generationen früher in den linien auftauchen (bei sevenstar ist es ja dann doch meistens die gleiche linie, auch wenn hier im forum oft so getan wird, als sei man gegenseitiger erbfeind) ganz anders trainiert haben und das auch mussten.
alle linien, die heute noch bestand haben, weisen großartige preiskämpfer auf, die im übrigen ja auch ohne die ach so tödlichen techniken ganz gut austeilen konnten.
doch diese meister müssen wie sau trainiert haben und ihren stil weiterentwickelt und für ihre zwecke angepasst haben.
die lo kwan yu linie hat ja schon die vielen formen, die für verschiedene körpertypen, situation oder sonstige vorlieben ein riesiges repertoir bieten.
die meisten formen sind gar nicht so alt (was sind schon 100 jahre?); sie sind das indiz für die ständige weiterentwicklung.
spätestens, als die stile im westen angekommen sind, wurde nur noch konserviert.
das ist für das, was wir von kung fu wollen ja auch genau richtig (wir menschen neigen dazu immer alles genau richtig zu machen, ohne uns dessen bewusst zu sein....lauf der dinge und so....).
keiner braucht kung fu, um sich zu kloppen oder um sich zu verteidigen.
alle die mit kung fu anfangen und dabei bleiben, machen es aus spaß an der trainingsmethode mit formen, anwendungen, leichtes sparring, waffen....
es ist ein nettes komplettpaket.
es ist ein hobby (für manche ein sehr intensives, wieder andere meinen damit geld verdienen zu müssen) und keine überlebensnotwendigkeit.
den kack mit sv und gefährliche techniken, kann man im kindergarten erzählen.
spätestens in der 5. klasse gibt´s für solches gelaber nen satz heiße ohren!!!!

jemand der gelernt hat auszuteilen (nicht nur technisch sondern auch mit voller kraft über die eigene hemmschwelle hinweg, unter stress usw) und einzustecken, ist jedem der das nicht hat im kampf überlegen.
der letzte satz ist natürlich als unterstellung an die kung fu betreibenden gemeint.
aber gar nicht böse.
es ist ein wirklich schönes hobby, die einzelnen stile sind effektive kampfsysteme, doch gibt es nur sehr wenige schulen, in denen man zur harten kampfsau gemacht wird.
und das müssen die alten meister auf jeden fall gewesen sein!!!!

und noch eine sache: kung fu wirkt komischer weise auf nerds wie ein magnet.
richtige athleten findet man zwar, aber nur selten.
körperliche zustände werden als entscheidender faktor im kampf häufig unterschätzt.
inbesondere leute, die immer wieder auf die tödlichkeit ihrer techniken verweisen, verlassen sich dann darauf.
aber das ist für viele halt auch teil des hobbies.
offensichtlich findet nicht nur 90% des kampfes im kopf statt.
ich gehe einen schritt weiter und sage: 99% der kämpfe finden nur im kopf statt.
__________________
Wenn Du Dir die Hosen vollpisst, hält das nicht lange warm.
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  #50  
Alt 08-02-2010, 05:07
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Kampfkunst: Surviving the rat race
 
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Zitat:
Zitat von KENJIRO56 Beitrag anzeigen
hay nananom,

ne das meinte ich gar nicht! Ich kenne die ganzen stile ,ich weis das tiger nicht unbedingt wie ein tiger aussehen muss und das im xing yi der affe auch nicht wie in anderen stilen der affe ist, ich habe diese stile vor jahren kennen gelernt! Auch Qi XingTanglang und Hunggar.

Ich habe viele sachen gemacht und betrachtet. Ich befasse mich sehr Lange mit chinesischen stilen. Seit meiner Kindheit.
Ich lebte 9 Jahre in Hongkong(dort geboren) und 3 1/2 Jahre in China(Shanghai).
Mein Bruder hat eine Tanglang schule in Hongkong der von einem bekannten lehrer authorisiert ist die Schule zu führen(ich will keinen namen nennen).
Ich bin viel rum gekommen. Ich weis schon was sache ist.

Hab viel gemacht!
Ach komm, jetzt sei doch nicht so schüchtern. Das mit HK würde mich jetzt schon interessieren. Sonst gern per pm.
__________________
Die Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln - Michel Foucault (1976)
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  #51  
Alt 08-02-2010, 11:55
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Hung Gar Kuen
 
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Ort: Hannover
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Beiträge: 137
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Es ist natürlich sehr wichtig immer sehr realistisch zu bleiben,speziell wenn man traditionelle Stile unterrichtet und trainiert.
Diese MMA/UFC vergleiche hinken insofern das dort nach bestimmten regeln gekämpft wird und wenn man nicht dementsprechent trainiert hat man dort auch kaum eine chance sich durchzusetzen.
Traditionelle Stile können sehr wirksam sein,auch in kurzer Zeit..allerdings muß man dann in dieser kurzen Zeit sehr viel trainieren..fakt ist das die meisten Menschen heutzutage garnicht die Zeit haben dieses zu tun.Daher dauert es halt länger und man muß extra hart trainieren in den wenigen trainings stunden pro woche.
Wenn man in der Reiterstellung gerade faustschläge übt hat das weniger mit kämpfen zu tun,es ist eher ein Trainingstool um körper dynamik und struktur zu entwickeln. Jeder halbwegs vernünftige Kampfkünstler müßte das wissen das niemand so kämpft.
Mit traditionellen kampfkünsten kann es länger dauern bis man effektiv kämpfen kann,es bleibt aber auch länger wenn man dran bleibt bis ins hohe Alter..man muss halt die wichtigen Attribute trainieren,wie lin gung,partner training! etc.
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www.ng-gwoon.com
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  #52  
Alt 17-02-2010, 17:18
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Ba Bu Tang Lang Quan
 
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Beiträge: 4
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Zitat:
Zitat von KENJIRO56 Beitrag anzeigen
Das ist doch ein studiert und kein richtiger kampf.
Die frage ist was es für die Strasse taugt? Für den ernstfall.
Und wie die leutchen in der lage sind es im realen Kampf in einer angespannten
situation es ein zu setzen.

Wo ist die realität? Das video zeigt als erstes ein angriff von 2 händen auf die ohren. Wer greift so an? Ich bitte euch, niemand.

Du willst Realität ?? Die Realität ist das man heutzutage von besoffenen und vollgedröhnten Jugendlichen angegriffen wird und das auch nie alleine, die sind immer in der Überzahl ( weil alleine trauen die sich sowas nicht ).
Die rennen dich über den haufen und treten dir auf de Birne rum.
Wie denkst du kannst du dich da gegen wehren ? Mit Kickboxen oder was?! ( sorry an die Kicker unter euch ) Der Typ der in München totgetreten wurde hat geboxt ( im Verein )....die Realität ist also das ich meine Gegner sofort plattmachen muß, damit ich mich gegen den nächsten verteidigen kann..ich kenn so einiges was da wirkt ( WT, Krav Maga, diverse Kung Fu Stile usw..) solche Systeme sind entstanden um mehrere Gegner auszuschalten und nicht einen einzelnen der im Ring vor mir steht.
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  #53  
Alt 17-02-2010, 17:57
Benutzerbild von Reenster
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Kampfkunst: Shaolin KungFu, Xing Yi
 
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@ felgi: Word!

Greetz
Reen
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  #54  
Alt 17-02-2010, 20:41
Benutzerbild von Okay Cam
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Beiträge: 68
Post Echter Kampf ist nicht grad im Käfig wie in MMA

Zitat:
Zitat von KENJIRO56 Beitrag anzeigen
@jochen


Bow kennt bestimmt die anwendung der Techniken!
Auch wenns ne moderne Taumel Form ist!
Sie ist ja alte Schule, deswegen müsste sie es kennen( ah ja auch mutter von Donny Yen).

Ich denke das auch die Trad. Tanglang sachen für einen echten Kampf nicht zu gebrauchen sind!!
Die meisten traditionellen stile kann man in einem echten Kampf nicht anwenden. Guck dir mal MMA an, oder sieht man da den Tiger und den Kranich!

Ist ja gut wenn man Formen bewahren will!



Es scheint so, dass du mit einem ''echten Kampf'' einen Kampf im Käfig oder so im Ring meinst.

Für dich ist sicher Thaiboxen effektiver als Brazilian Jiu-Jutsu aber das ist es sowieso nie unbedingt! Es kommt voll auf die Situation drauf an. Wenn ein Fight --> IRGENDWIE <-- am Boden beginnt oder sonst am Boden ist, dann würde der BJJ-Fighter gegen den Thaiboxer gewinnen, weil er in dieser Situation der Experte ist.

Das heisst: Eine 'beste/ultimative Kampfkunst'' gibt es eigentlich garnicht. Es kommt auf die Situation drauf an, ob der Fight am Boden oder am Stand ist.

Ich selbst meine einfach, in einem freien Ring oder Käfig hat ein Thaiboxer die besseren Bedinungen um zu gewinnen, als ein BJJ-Fighter, WEIL der kampf im Ring oder Käfig DIREKT mit weiter Distanz und mit relativ VIEL PLATZ anfängt. Aber das heisst eben nicht, dass Thaiboxen was besseres ist!

Ausserhalb von Wettkampfturnieren usw. hat aber jeder eine Chance - da kann man auch von hinten angreifen und so...!

-

Ich meine, wenn ein Kung-Fu Kämpfer, z.B. ein *ing *ung Master, oder Grandmaster, oder so, gegen einen gleichrangigen Thaiboxer antretten würde, dann würde der *ing *ung Fighter gewinnen. ---> Ein *ing *ung Fighter ist DIREKT, SCHNELL und UNPROBLEMATISCH. Ein *ing *ung Fighter GEHT IN IHN HINEIN und will nicht mehr als 1, 2 mal blocken.

----> Ein *ing *ung Fight geht theoretisch maximal 3sek.

Das Chisao Training in *ing *ung und in anderen chinesischen alten KUNG-FU-Stylen trainiert man nur, damit man ein extremes Gefühl im Kampf hat.

In einem realen Kung-Fu Fight, versucht man nicht wie in EINIGEN Chisao Übungen soviel wie Möglich abzuwehren und zufühlen. In einem realen Kung-Fu Fight versucht man den Gegner zu schlagen und in ihn hinen zu gehen bis es vorbei mit ihm ist, und dabei wehrt man vielleicht 1, 2 mal ab, wenns wirklich nötig ist!

. . .

Geändert von Okay Cam (07-03-2010 um 17:48 Uhr).
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  #55  
Alt 24-02-2010, 12:12
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Kampfkunst: Tan Tui, Hung Gar Kuen
 
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Zitat:
Zitat von KENJIRO56 Beitrag anzeigen
Trotzdem, niemand der 2-3 mal die woche ein kleines stündchen trainiert kann auf der Strasse mit einem traditionellen stil kämpfen!

Soll man mir zeigen, irgend was ein Reales Video, wo sich einer in einem Realen kampf mit Techniken aus den Formen und stil verteidigt!

Los zeigt es mir!
Tach zusammen,

@KENJIRO56:

Was ist für dich eine ,,Reale,, Technik? Wenn jemand in einer SV Situation wie bei Karate Kid auf einem Bein Durch die Gegend Hüpft dabei die Arme gen Himmel Streckt und dir den Kranich macht?
Du selbst behauptest schon viel Herumgekommen zu sein und Viel gesehen zu haben. Daher sollte doch gerade dir klar sein, dass in einer SV situation Vor allem einfache und Effektive Techniken wichtig und Entscheident sind. Daher wird mann in einer SV Situation wohl kaum Komplexe Formensequenzen abspulen sondern einzelne Elemente derselbigen benutzen.
Einfaches Beispiel: Geschlossene Faust wird zur Speerhand um zu Stechen. Ist dass Traditionell Genug?
Ich selbst betreibe nun Schon Jahrelang Freies Sparring mit Partnern aus Verschiedenen Kampfkünsten und Gerade die Welche Xing Yi, Ba Gua, oder Tierimitationsstile betreiben sind die Trainingspartner die Am Effektivsten Kämpfen.

MFG Insomnia
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