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Krafttraining, Ernährung und Fitness Alles über Kraftaufbau, Ausdauer und die passende Ernährung sowie Motivation.



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  #31  
Alt 31-12-2016, 18:25
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Zitat:
Zitat von period Beitrag anzeigen
Ich möchte zwar nicht direkt widersprechen, nachdem ich auch ein großer Fan der Grundübungen bin, aber anmerken, dass es grad im Grappling auch andere Ansätze gibt. Mein aktueller Trainer ist kommt aus Dagestan, und vertritt nach dem dortigen Freistil-System dem Ansatz, dass keine schweren Gewichte gehoben werden sollen - allenfalls mal ein paar Russian Twists oder Around the Worlds. BWEs gibts massig, aber vor allem in Form von Drills, und denen würde ich tatsächlich einen höheren Stellenwert einräumen als den Grundübungen (einfach ist davon leider nichts - mein reines Krafttraining kommt mir meistens vor wie ein Spaziergang dagegen; dennoch kommt jetzt nichts davon in Intensitätsbereich, wo weniger als fünf Wiederholungen möglich wären, das meiste geht über 30 - 180 Sekunden Dauerbelastung). Er vertritt die Ansicht, dass man mit dem Partner mindestens genausogut Kraft trainieren kann, und dabei den Vorteil hat, dass man nebenbei auch noch das Gefühl und die Reflexe schult.

Als weiteres Beispiel möchte ich einen ehemaligen Trainer von mir anführen (6 Saisonen 1. Deutsche Bundesliga mit 68 kg Greco, in 68 und 74 kg Medaillen bei der DM), der bekannt dafür war, nie mit Grundübungen zu trainieren - er schwört auf Seilklettern, die Ringerpuppe, lange Gummibänder und Duck Walks mit einer leichten Hantelscheibe in den Händen. Jedenfalls gabs da in der Mannschaft noch einen Legionär aus Schweden, der ein ziemliches Tier im Kraftraum war und angeblich 180 kg liegend auf der Langbank anreißen konnte - was ne ziemliche Hausnummer für einen Mittelgewichtler ist (der Schwede war soweit ich weiß mit 74 kg unter Vertrag). Jedenfalls kams mal zu einer Wette zwischen dem beiden, nach dem Motto "I can lift you but you can't lift me". Jedenfalls hat der Schwede verloren, Kraftleistung und Körpergewicht hin oder her. Ergo: sicher spielt Kraft eine Rolle; ab Punkt X ist die technische Ausführung bzw. korrekte Automatisierung aber entscheidender, und da haben die Drills ihren Vorteil. Und letzten Endes geht es im Grappling darum, sich selbst und andere Menschen zu bewegen und nicht Gewichte.

Mehr dazu in meinem nächsten Buch - mal schaun, ob ich das 2017 fertigkriege

Period.
Das muss mir der Trainer mal genauer erklären, warum man keine schweren Gewichte vom Boden heben sollte.. etwas vom Boden heben gehört doch mit Sicherheit zu den normalsten Bewegungen, genau so wie Tief in die Hocke zu gehen.
für einen Grappler, kampfsportler, was auch immer mögen solche Drills/Pseudo Übungen ja toll sein, aber für 5Kg zusätzliche Muskelmasse bei aller Liebe nicht.

Darüberhinaus fängt wohl kein Mensch an Calisthenics zu trainieren, um hauptsächlich Muskeln aufzubauen. Genau so wie ein K3k Kämpfer keinen Iron cross schaffen muss. Bezweifel, dass die meisten das überhaupt wollen. Genau so wie ein BB keine Ausdauer hat und nach einem Satz Bankdrücken aus dem letzten Loch pfeift.
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  #32  
Alt 31-12-2016, 19:53
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Zitat:
Zitat von Korkell Beitrag anzeigen
Das ist ja keine Frage. Aber ich denke wir sind uns einig darin, dass ein reines BWE Programm oder modisches funktionelles Gehampel ihm bei egal was er machen will weniger Kraftvorteile bringt als Grundübungen.
Sag ich ganz klar, wo willst du dich verbessern. Oder um zu deiner 2ten Frage zu kommen, 2teres.
Dazu schnelle explosive Positionswechsel.
Passiert halt nur seltenst in einem Wirkungsgrad.
Dazu hab ich nie Leute erlebt die nur auf Grundübungen gesetzt haben, lange Positionen unter Spannung halten konnten, noch explosiv die Position wechseln.
Zu schnell gabs Ermüdung, zu langsam wurden kraftvolle Bewegung ausgeführt.
Muss alles abtrainiert.
Ich sehs halt so, ich bin KKler und Krafttraining unterstützt mich. Nicht umgekehrt.
Maximalkraft hilft mir vl. das besser auszutrainieren. Nicht mehr. Und dann stellt sich die Frage wieviel Maxkraft brauch ich wirklich um in den anderen Bereichen die Leistung anzutrainieren die ich brauch?!
__________________
Alle sagten: Das geht nicht.
Dann kam einer, der wusste das nicht und hats gemacht.
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  #33  
Alt 31-12-2016, 21:18
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Zitat:
Zitat von Korkell Beitrag anzeigen
Der Trainer in deinem ersten Beispiel redet vllt. von Kraftausdauer. Maximalkraft bekommt man damit nicht.
Ja und nein. Es ist kein sepzifisches Krafttraining, aber wenn ich mit einem Typen aus meiner Gewichtsklasse auf dem Rücken (fireman's carry) 40 tiefe Kniebeugen machen kann (einer der russischen Standards), ratet mal, ob ich mich dann mit meiner Maximalleistung verstecken muss.

Zitat:
Zitat von Korkell Beitrag anzeigen
Körper wiegen aber etwas. Dementsprechend macht es sehr wohl Sinn mit Gewichten zu trainieren. Machen Ringer und Judokas ja auch.
Sicher kann es Sinn machen; unbedingt verpflichtend ist es nicht. Bevor ich hergehe und mir alle möglichen Dinge einfallen lasse, wie ich die Muskelbelastung bei einem Shot simulieren kann, kann ich genauso gut hergehen und mich von einem leichteren kooperativen Partner zu einem zappelnden Superschwergewicht hocharbeiten.

Ich denke, man muss diese Ansätze immer im richtigen Kontext sehen. Bei jemand, der zweimal pro Woche anderthalb Stunden im Verein trainieren kann, macht es absolut Sinn, die Fitnesskomponente auszugliedern. Wenn ich aber fünf Tage pro Woche zweimal pro Tag auf der Matte bin - in Dagestan Standard - dann kann es gut sein, dass ich von zehn Minuten kraftorientierten Drills am Ende einer Einheit mehr habe.

Period.
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  #34  
Alt 31-12-2016, 21:25
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Zitat:
Zitat von Leny Beitrag anzeigen
Das muss mir der Trainer mal genauer erklären, warum man keine schweren Gewichte vom Boden heben sollte.. etwas vom Boden heben gehört doch mit Sicherheit zu den normalsten Bewegungen, genau so wie Tief in die Hocke zu gehen.
für einen Grappler, kampfsportler, was auch immer mögen solche Drills/Pseudo Übungen ja toll sein, aber für 5Kg zusätzliche Muskelmasse bei aller Liebe nicht.

Darüberhinaus fängt wohl kein Mensch an Calisthenics zu trainieren, um hauptsächlich Muskeln aufzubauen. Genau so wie ein K3k Kämpfer keinen Iron cross schaffen muss. Bezweifel, dass die meisten das überhaupt wollen. Genau so wie ein BB keine Ausdauer hat und nach einem Satz Bankdrücken aus dem letzten Loch pfeift.
Die Aussage ist eher so zu interpretieren: Du sollst Deine Zeit damit verbringen, Leute vom Boden zu heben und sie dann wieder dahin zurückzuklatschen. Die Technik ist da ziemlich anders (und mit Verlaub, meine Kreuzhebeleistung ist denke ich hoch genug, dass ich das sagen kann); sicher werden die gleichen Muskeln belastet, aber da kann ich gleich meine Angriffe und Abwehrmanöver unter erschwerten Bedingungen trainieren. Außerdem sind die 5 kg Zusatzmuskeln genau das, was die meisten Kampfsportler nicht brauchen können, weil das dazu führt, dass sie mit den Gewichtslimits ihrer Klasse nicht zurechtkommen.

Ich sage nicht, dass Gewichtstraining sinnlos ist; Es kann durchaus seinen Platz im Trainingsplan haben, aber ich für meinen Teil glaube nicht, dass man alle möglichen Trainingsbedürfnisse so einfach über einen Kamm scheren kann. Für sowas gibt es Trainer - damit man das Für und Wider bestimmter Programme mit ihnen abstimmen kann.

PS: K3K ist kein Kampfsport...

Period.
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  #35  
Alt 31-12-2016, 21:27
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Zitat:
Zitat von Maddin.G Beitrag anzeigen
Ich sehs halt so, ich bin KKler und Krafttraining unterstützt mich. Nicht umgekehrt.
Maximalkraft hilft mir vl. das besser auszutrainieren. Nicht mehr. Und dann stellt sich die Frage wieviel Maxkraft brauch ich wirklich um in den anderen Bereichen die Leistung anzutrainieren die ich brauch?!


PS: Allen ein erfolgreiches Trainingsjahr 2017!

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  #36  
Alt 07-02-2017, 13:37
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So ganz erfolgreich ist das Jahr bei mir nicht gestartet.
Ich habe mich von Period inspirieren lassen und, entgegen meines eigentlichen Vorhabens, die letzten 5 Wochen ebenfalls nach "Tactical Barbell" trainiert.

D.h. 3x / Woche Kniebeuge, Bankdrücken, Klimmzüge mit Zusatzgewicht mit niedrigen Wiederholungen (1-5), dafür allerdings relativ angenehmen Gewichten und entsprechender Periodisierung.

Bei den Oberkörperübungen fühlt es sich auch gut an und ich denke, dass ich dort ganz guten Fortschritt gemacht habe (nächsten Montag wird getestet).
Bei den Kniebeugen habe ich zuvor sehr vorsichtig mein Max Gewicht bestimmt, vom 5RM mit (meiner Meinung nach) guter Form runtergerechnet. Davon habe ich ein 90% Trainingsmaximum genommen und anhand dessen die Trainingsgewichte berechnet. Anschließend immer extrem viel Wert auf die Technik gelegt, das Gewicht an sich war leicht genug, um das auch zu gewährleisten.
Das ging 3 Wochen lang gut, danach kamen leichte Knieschmerzen auf und nach der 4. Woche die ISG Blockade meines Lebens. Letztere bin ich los, die Knieschmerzen (direkt auf dem äußeren Femurkondylus, beim Beugen selbst und danach den restlichen Tag bei jeder ähnlichen Bewegung) begleiten mich noch.
Sowohl mein Orthopäde als auch Physio haben die Vermutung geäußert, dass Kniebeuge aufgrund meiner Oberschenkellänge möglicherweise mittelmäßig optimal sind. Ob das nun stimmt weiß ich nicht, aber ich suche nun doch lieber nach einer Alternative.
Wenn das Knie wieder mit den Faxen aufhört, werde ich es mal mit den Zercher Squats versuchen, die sollen angeblich ja auch kniefreundlicher sein.
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  #37  
Alt 07-02-2017, 17:42
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Zitat:
Zitat von Teetrinker Beitrag anzeigen
So ganz erfolgreich ist das Jahr bei mir nicht gestartet.
[...]
Das ging 3 Wochen lang gut, danach kamen leichte Knieschmerzen auf und nach der 4. Woche die ISG Blockade meines Lebens. Letztere bin ich los, die Knieschmerzen (direkt auf dem äußeren Femurkondylus, beim Beugen selbst und danach den restlichen Tag bei jeder ähnlichen Bewegung) begleiten mich noch.
Sowohl mein Orthopäde als auch Physio haben die Vermutung geäußert, dass Kniebeuge aufgrund meiner Oberschenkellänge möglicherweise mittelmäßig optimal sind. Ob das nun stimmt weiß ich nicht, aber ich suche nun doch lieber nach einer Alternative.
Wenn das Knie wieder mit den Faxen aufhört, werde ich es mal mit den Zercher Squats versuchen, die sollen angeblich ja auch kniefreundlicher sein.
Tut mir leid, das zu hören... in jedem Fall gute Besserung. Ich experimentiere gerade mit Zercher Squats in hohen Wiederholungszahlen - gestern warens 40 Wh am Stück mit 80 kg - und ich finde, dass sie meine Beine sehr gut erwischen, aber für den Rest des Systems (inklusive Knie, die sind bei mir ja auch nicht mehr jungfräulich) wesentlich weniger belastend wirken als die selbe Anzahl an Back squats mit dem gleichen Gewicht. Sprich, die Erholungszeit ist auch kürzer.

Vielleicht als generellen Sicherheitshinweis: wenn aufgrund einer Übung, egal ob bei bestätigt guter Ausführung oder nicht, chronische Schmerzen auftreten (also was anderes als Muskelkater...) würde ich für meinen Teil dazu raten, die Übung umgehend abzusetzen und zumindest die Regeneration abzuwarten, bevor man einen neuen Test startet. Es mag jetzt vielleicht übervorsichtig klingen, aber die Übungsauswahl ist schließlich groß genug. Ich bin wie schon mehrfach kein Fan davon, alle über einen Kamm scheren zu wollen, insbesondere wenn kein spezifischer Bedarf an einer speziellen Übungsvariante besteht (sprich, man die nicht von Haus aus machen muss, weil es eben die jeweilige Wettkampfdisziplin ist). Mir tun beispielsweise Pistols erfahrungsgemäß nicht gut, von da her trainiere ich die nicht mehr. Man wird halt auch nicht jünger...

Beste Grüße
Period.
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  #38  
Alt 07-02-2017, 20:46
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Das Gesamtprogramm incl. ALLER TE hat große Auswirkungen darauf, ob ein Teil davon (hier Krafttraining) funktioniert bzw. ob es mit der Regeneration fluppt.
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...gut ist der der gutes tut!
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  #39  
Alt 08-02-2017, 10:29
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Zitat:
Tut mir leid, das zu hören... in jedem Fall gute Besserung
Danke, aber gibt Schlimmeres. Laufen geht interessanterweise ohne Probleme, dann werden die nächsten Wochen halt oberkörperlastiger und ich versuche mal, meine Sprintfähigkeiten auszubauen oder so.
Meinst du denn, dass sich die Zerchers auch im niedrigeren Wiederholungsbereich eignen? Und was ist aus deinem Tactical Barbell Experiment geworden?
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  #40  
Alt 08-02-2017, 12:00
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Zercher eignen sich durchaus für hohe Gewichte und wenige Wiederholungen, wird auch meist aus schmerztechnischen Gründen so empfohlen. Hier mal, was Mike Bruce (MMA-/Grappling-Urgestein, später professioneller Strongman) dazu geschrieben hat: The Zercher Squat. - RossTraining.com Er macht meist weniger als 6 WH und verwendet Gewichte bis Hausnummer 230 kg.


Das Tactical Barbell-Experiment ist sich etwas verlaufen, wenn ich ehrlich bin. Ich war über Weihnachten daheim bei meinen Eltern ohne Squat Rack, da musste ich mich mit Alternativen auseinandersetzen und hab die Wiederholungen hochgefahren. Januar war per se auch ein schwer planbarer Monat, ich hatte die Defensio meiner Dissertation Ende des Monats, ein paar alte Verletzungen haben sich wieder gemeldet, und all das hat dazu geführt, dass ich mit dem Training in den unteren Wiederholungsbereichen gar nicht mehr angefangen habe und aktuell gar nicht weiß, ob ich in nächster Zeit wieder was in die Richtung machen will, weil ich mit höheren WH mehr Spaß habe und mindestens im gleichen Maße Steigerungen sehe.

Beste Grüße
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  #41  
Alt 08-02-2017, 17:54
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Danke für den Link!
Mit 40 Wiederholungen erreichst du die gleichen Steigerungen?
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  #42  
Alt 08-02-2017, 18:39
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Aktuell ja, und auch in der Vergangenheit mit 20-rep squats etc. Mental finde ich es so auch einfacher, weil ich mich leichter tue, per Willenkraft eine weiter Wiederholung zu erzwingen als sagen wir 5 kg mehr in der Beuge. Es kann aber sein, dass ich von Haus aus eine Muskelfaserverteilung habe, die mich dafür begünstigt, verstärkt durch jahrelanges Wettkampftraining im Mittelstreckenlauf, Ringen etc.

Beste Grüße
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  #43  
Alt 19-02-2017, 19:58
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Zitat:
Zitat von period Beitrag anzeigen
Aktuell ja, und auch in der Vergangenheit mit 20-rep squats etc. Mental finde ich es so auch einfacher, weil ich mich leichter tue, per Willenkraft eine weiter Wiederholung zu erzwingen als sagen wir 5 kg mehr in der Beuge. Es kann aber sein, dass ich von Haus aus eine Muskelfaserverteilung habe, die mich dafür begünstigt, verstärkt durch jahrelanges Wettkampftraining im Mittelstreckenlauf, Ringen etc.

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Welchen Ansatz verfolgst Du aktuell?
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  #44  
Alt 19-02-2017, 20:10
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Nicht wirklich. Ich habe da ein Buch mit dem Titel "Combat Conditioning" von Nathaniel Morrison, und da führt er auch eine Reihe von Tabellen auf, wie sich die Wiederholungszahlen je nach Prozentsatz des 1RM zueinander verhalten (sollten). Damit experimentiere ich derzeit etwas.

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  #45  
Alt 23-02-2017, 08:55
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Neueste Studie:

Der Postillon: Studie: Hanteltraining ohne Gewichte viel leichter als mit

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