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  #1  
Alt 19-03-2010, 00:10
Scorp1on King
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Question Ausdauer und dann Pumpen??

Wie schon gesagt habe ich die Frage ob man besser erst Ausdauertraining machen sollte und Pumpen oder erst Gewichtstraining(Pumpen) und dann Ausdauertraining??



Danke im Vorraus.

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  #2  
Alt 19-03-2010, 00:35
Benutzerbild von marq
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Kickboxen - Brazilian Jiu Jitsu
 
Registrierungsdatum: 07.07.2002
Ort: Kurhessen
Beiträge: 15.320
Standard

erst pumpen dann ausdauer oder auch normales training.

da bist der "größte nichtswisser"
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  #3  
Alt 19-03-2010, 01:45
Benutzerbild von n00by
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: KFM
 
Registrierungsdatum: 22.01.2010
Beiträge: 181
Standard

Zitat:
Zitat von marq Beitrag anzeigen
erst pumpen dann ausdauer oder auch normales training.

mehr kannst du nicht mehr erfahren
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  #4  
Alt 19-03-2010, 02:33
Benutzerbild von Teashi
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Judo, Ju-Jutsu
 
Registrierungsdatum: 28.09.2009
Beiträge: 2.976
Standard

Zitat:
Zitat von marq Beitrag anzeigen
erst pumpen dann ausdauer oder auch normales training.
wieso?
__________________
"The man who is at the peak of his success, and the man who has just failed are in exactly the same position. Each must decide what he will do next." - Jigoro Kano
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  #5  
Alt 19-03-2010, 11:05
Benutzerbild von L.B. aus T.
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Shootfighting, FMA, SV
 
Registrierungsdatum: 02.06.2009
Ort: Thun (CH)
Beiträge: 128
Standard

Weil man beim Pumpen mehr Konzentration gefordert ist, als beim z.Bsp. Joggen.
Da man sich leichter verletzen kann.
__________________
The proper way to block MY KNEE, is with YOUR NOSE!
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  #6  
Alt 19-03-2010, 11:51
Benutzerbild von Tino78
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Grappling
 
Registrierungsdatum: 29.05.2006
Ort: Magdeburg - Berlin
Alter: 33
Beiträge: 1.933
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Also... idealerweise sollte ne Trainingseinheit folgendermassen aufgebaut sein:

Aufwärmen
Ziele
  • Erhöhung der Körperkerntemperatur
  • Mobilisation des Herz-Kreislauf-Systems
  • Verletzungsprophylaxe
  • psychische Einstimmung (Motivation, Konzentration usw.)

Inhalte
allgemeines Aufwärmen:
  • prüfen der psychische & mentale Einstellung vor jeder Trainingseinheit
  • dynamischer Einsatz großer Muskelgruppen (z.B.Radfahren, ca 5 – 15 min bei 160/min – Lebensalter)
  • ob Anfänger oder Fortgeschrittener, Intensität individuell gestalten
spezielles Aufwärmen:
  • gerade bei komplexen Übungen, die Zielmuskulatur, mit einer progressiven Leistungssteigerung an das Arbeitsgewicht heranführen z.B.1.Satz, 8 Wdh mit 50% ; 2.Satz, 3 Wdh mit 70%; 3.Satz, 1 Wdh mit 80% Arbeitsgewicht
  • Dehnen ist innerhalb des Aufwärmens umstritten, ist eher kontraproduktiv. Ein aktives-dynamisches Dehnen vorziehen („Pre-Stretch“)

Anpassungen des Organismus durch das Aufwärmen
  • Steigerung der Blutzirkulation & der Sauerstoffaufnahmekapazität
  • Erhöhung der Körperkerntemperatur von 37 auf 38 - 38,5 Cº
  • Erhöhung der Temperatur & des Energieumsatzes im Muskel von ca 34 auf 40 Cº
  • Verbesserung des Muskelstoffwechsels
  • Verbesserung der Energiebereitstellung
  • Erhöhung der Nervenleitgeschwindigkeit
  • Erhöhung der Dehnfähigkeit von Muskel, Sehnen & Bändern
  • Erhöhte Funktionsbereitschaft des passiven Bewegungssystems
  • Erhöhter Flüssigkeitseinstrom ins Gelenk und Knorpel
  • verbesserte Pufferkapazität des Gelenkknorpels gegenüber Druckbelastungen
  • optimale psychische Voraussetzung (Motivation und Konzentration)

Aufwärmregeln
  • generell & ausreichend vor jeder Bewegungseinheit aufwärmen
  • allgemeines Aufwärmen geht dem speziellen Aufwärmen voraus
  • zu Beginn sollte Intensität moderat sein, dann langsam zunehmend
  • je besser der Trainingszustand, desto länger das Aufwärmen
  • nicht zu intensiv aufwärmen
  • beim speziellen Aufwärmen, Zielmuskulatur & Gelenke mobilisieren


Hauptteil
Bezeichnet das eigentliche Training der gewünschte individuellen motorischen Eigenschaften des Sportlers. Ein ganzheitlich Fitness & gesundheitsorientierter Trainingsplan sollte in folgender Reihenfolge gestaltet sein.
  1. Koordinationstraining,
  2. Krafttraining,
  3. Ausdauertraining,
  4. Beweglichkeitstraining

Abwärmen / Cool down
Ziele
  • Kurz & langfristige Verletzungen & Verschleißerscheinungen vorbeugen
  • Kreislauffunktion herunter regulieren
  • den erhöhten Muskeltonuns senken
  • Regenerationszeit verkürzen
Inhalte, idealerweise in folgender Reihenfolge
  • Regenerative Herz-Kreislauf-Belastung (Auslaufen ca 10 min bei 160/Min – Lebensalter)
  • Dehnen um Muskeltonuns zu senken
  • passive Regeneration (heißes Bad, Sauna, Massage)
__________________
Wer bis zum Hals in Scheisse steht, sollt´n Kopf nich hängen lassen!
http://www.wti-schule.de/dino-team/index.html
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  #7  
Alt 19-03-2010, 13:00
Benutzerbild von Knud
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Kampfkunst: Thai-Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 29.10.2005
Ort: Kiel
Alter: 28
Beiträge: 721
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um es kurz zu sagen:
technik vor kraft vor ausdauer

wurde ja aber gerade auch schon ausführlicher beschrieben
__________________
http://www.baltik-thais.de/
Pommes sind nicht gesund, aber nicht menschenverachtend. (P.B in einer Diskussion um das Für und Wider der MMA Zensierung durch die Landesmedienanstalten)
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  #8  
Alt 19-03-2010, 14:38
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kick- Thaiboxen
 
Registrierungsdatum: 24.02.2010
Ort: Leipzig
Alter: 23
Beiträge: 16
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Zitat:
Zitat von Tino78 Beitrag anzeigen
Also... idealerweise sollte ne Trainingseinheit folgendermassen aufgebaut sein:

Aufwärmen
Ziele
  • Erhöhung der Körperkerntemperatur
  • Mobilisation des Herz-Kreislauf-Systems
  • Verletzungsprophylaxe
  • psychische Einstimmung (Motivation, Konzentration usw.)

Inhalte
allgemeines Aufwärmen:
  • prüfen der psychische & mentale Einstellung vor jeder Trainingseinheit
  • dynamischer Einsatz großer Muskelgruppen (z.B.Radfahren, ca 5 – 15 min bei 160/min – Lebensalter)
  • ob Anfänger oder Fortgeschrittener, Intensität individuell gestalten
spezielles Aufwärmen:
  • gerade bei komplexen Übungen, die Zielmuskulatur, mit einer progressiven Leistungssteigerung an das Arbeitsgewicht heranführen z.B.1.Satz, 8 Wdh mit 50% ; 2.Satz, 3 Wdh mit 70%; 3.Satz, 1 Wdh mit 80% Arbeitsgewicht
  • Dehnen ist innerhalb des Aufwärmens umstritten, ist eher kontraproduktiv. Ein aktives-dynamisches Dehnen vorziehen („Pre-Stretch“)

Anpassungen des Organismus durch das Aufwärmen
  • Steigerung der Blutzirkulation & der Sauerstoffaufnahmekapazität
  • Erhöhung der Körperkerntemperatur von 37 auf 38 - 38,5 Cº
  • Erhöhung der Temperatur & des Energieumsatzes im Muskel von ca 34 auf 40 Cº
  • Verbesserung des Muskelstoffwechsels
  • Verbesserung der Energiebereitstellung
  • Erhöhung der Nervenleitgeschwindigkeit
  • Erhöhung der Dehnfähigkeit von Muskel, Sehnen & Bändern
  • Erhöhte Funktionsbereitschaft des passiven Bewegungssystems
  • Erhöhter Flüssigkeitseinstrom ins Gelenk und Knorpel
  • verbesserte Pufferkapazität des Gelenkknorpels gegenüber Druckbelastungen
  • optimale psychische Voraussetzung (Motivation und Konzentration)

Aufwärmregeln
  • generell & ausreichend vor jeder Bewegungseinheit aufwärmen
  • allgemeines Aufwärmen geht dem speziellen Aufwärmen voraus
  • zu Beginn sollte Intensität moderat sein, dann langsam zunehmend
  • je besser der Trainingszustand, desto länger das Aufwärmen
  • nicht zu intensiv aufwärmen
  • beim speziellen Aufwärmen, Zielmuskulatur & Gelenke mobilisieren


Hauptteil
Bezeichnet das eigentliche Training der gewünschte individuellen motorischen Eigenschaften des Sportlers. Ein ganzheitlich Fitness & gesundheitsorientierter Trainingsplan sollte in folgender Reihenfolge gestaltet sein.
  1. Koordinationstraining,
  2. Krafttraining,
  3. Ausdauertraining,
  4. Beweglichkeitstraining

Abwärmen / Cool down
Ziele
  • Kurz & langfristige Verletzungen & Verschleißerscheinungen vorbeugen
  • Kreislauffunktion herunter regulieren
  • den erhöhten Muskeltonuns senken
  • Regenerationszeit verkürzen
Inhalte, idealerweise in folgender Reihenfolge
  • Regenerative Herz-Kreislauf-Belastung (Auslaufen ca 10 min bei 160/Min – Lebensalter)
  • Dehnen um Muskeltonuns zu senken
  • passive Regeneration (heißes Bad, Sauna, Massage)


Grüß dich Tino,

danke für deine Ausführungen.

Hast du dir das Wissen selber angeeignet oder hast du einen Trainerlehrgang gemacht? Falls das zweite zutrifft, wo hast du den gemacht und was war das genau für einer? (normaler Breiten- oder Spitzensport Trainerschein oder Kampfsport, Box- oder sportartbezogener Trainerschein?)

LG
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  #9  
Alt 19-03-2010, 14:47
Benutzerbild von Tino78
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Fitnesstrainer - B - Lizenz.... bei der BSA (heut kam´s Zeugniss :P)
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  #10  
Alt 19-03-2010, 15:41
Benutzerbild von xcris
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Registrierungsdatum: 11.06.2009
Beiträge: 227
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"prüfen der psychische & mentale Einstellung vor jeder Trainingseinheit"

So habe ich das noch nie gesehen, aber es ist echt so, dass einem beim Aufwärmen erst klar wird ob man an dem Tag power hat oder nicht.
Denn bevor man sich aufwärmt fühlt man sich fit wie ein Turnschuh .. wenn man dann jedoch los läuft merkt man auf einmal "Oh man, ich bin total im Eimer" ..
Manchmal ist es genau umgekehrt, man zwingt sich zum training, weil man das gefühl hat total kaputt zu sein.
Wenn man dann jedoch mit dem Training beginnt, merkt man auf einmal das man Luft ohne Ende hat ..
Voll komisch..
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  #11  
Alt 19-03-2010, 16:11
Benutzerbild von Tino78
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Zitat:
Zitat von xcris Beitrag anzeigen
"prüfen der psychische & mentale Einstellung vor jeder Trainingseinheit"

So habe ich das noch nie gesehen, aber es ist echt so, dass einem beim Aufwärmen erst klar wird ob man an dem Tag power hat oder nicht.
Denn bevor man sich aufwärmt fühlt man sich fit wie ein Turnschuh .. wenn man dann jedoch los läuft merkt man auf einmal "Oh man, ich bin total im Eimer" ..
Manchmal ist es genau umgekehrt, man zwingt sich zum training, weil man das gefühl hat total kaputt zu sein.
Wenn man dann jedoch mit dem Training beginnt, merkt man auf einmal das man Luft ohne Ende hat ..
Voll komisch..
Noch dazu ist das Verletzungsrisiko um ein vielfaches höher, wenn man nich wirklich bei der Sache ist....
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  #12  
Alt 19-03-2010, 17:23
Scorp1on King
Gast
Kampfkunst:
 
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Zitat:
Zitat von Tino78 Beitrag anzeigen
Noch dazu ist das Verletzungsrisiko um ein vielfaches höher, wenn man nich wirklich bei der Sache ist....
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung.

Ich es denn in Ordnung wenn ich z.B. morgens joggen gehe und abends Krafttraining machen würde?
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  #13  
Alt 19-03-2010, 17:59
Benutzerbild von Miyagi
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Zitat:
Zitat von Black Samurai Beitrag anzeigen
Ich es denn in Ordnung wenn ich z.B. morgens joggen gehe und abends Krafttraining machen würde?
Ja, da spricht nichts gegen.
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Wer faul ist, darf nicht dumm sein.
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  #14  
Alt 20-03-2010, 07:59
Benutzerbild von Tino78
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Kampfkunst: Grappling
 
Registrierungsdatum: 29.05.2006
Ort: Magdeburg - Berlin
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Beiträge: 1.933
Standard

Zitat:
Zitat von Black Samurai Beitrag anzeigen
Vielen Dank für die ausführliche Erklärung.

Ich es denn in Ordnung wenn ich z.B. morgens joggen gehe und abends Krafttraining machen würde?
Sollte nicht´s dagegen sprechen, wenn man´s hinsichtlich der Regeneration verkraften kann...
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  #15  
Alt 15-04-2010, 20:37
Benutzerbild von Chris89
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Ort: Ostfildern
Alter: 22
Beiträge: 97
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Hi,

Kurz zum Aufwärmen:
Das Aufwärmen dient keinesfalls der Steigerung der Temperatur. Es fühlt sich vllt wärmer an, da das Herz-Kreislaufsystem angeregt wird, aber es wird nach dem Aufwärmen keiner mit Fieber rumlaufen!
Das Aufwärmen ist eigentlich dazu da seinen Körper auf die Bewegung einzustellen, also Bänder und Gelenke.
z.B. beim Flachbankdrücken. Die Arme hängen den ganzen Tag neben dem Körper und sollen jetzt auf einmal eine Hantelstange mit hohem Gewicht bewegen. Deshalb mach man, z.B. beim Pyramidentraining, die ersten Sätze mit niedrigerem Gewicht. Das ist aufwärmen genug.
Es bringt folglich wenig, wenn man Brusttraining machen möchte und sich davor aufs Fahrrad setzt.

Grüße
Chris
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