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  #1  
Alt 10-11-2007, 00:08
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Boxen, Muay Thai, BJJ
 
Registrierungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 1.155
Standard Überkopfdrücken schlecht für Wirbelsäule?

Seit einiger Zeit mache ich nur noch Sandsackworkouts bestehend aus den Grundübungen (Kniebeugen, Kreuzheben, Floor Press, Rudern und Überkopfdrücken).
Das Problem ist, dass ich nach dem Überkopfdrücken Schmerzen im unteren Rücken und Wirbelsäule verspüre. Ich habe schon jahrelang Schulterdrücken mit Kurzhanteln und Kettlebells gemacht und hatte danach nie Schmerzen.
Mit dem Sandsack der ca. 35 kg wiegt, mache ich alle obengenannten Grundübungen. D.h. ich variiere das Gewicht nicht, ganz natürliches Training halt. Normalerweise macht man beim Hanteltraining das Schulterdrücken mit Kurzhanteln und mit weniger Gewicht, als bei den anderen Übungen.
Ich denke es liegt nicht am Gewicht des Sandsacks (10 Wdh. liegen schon drin) sondern an der Stabilisation bzw. Balance welche mehr gefordert ist und ein hohles Kreuz begünstigen.
Zu meiner Ausführung: Ich mache zuerst einen Clean & Press um dann ins normale Military Press überzugehen. Bei der Ausführung achte ich auf einen geraden Rücken.
Ein Freund der Kraft- und Ausdauertrainer ist, hat mir vom Überkopfdrücken abgeraten, weil zuviel Gewicht auf der Wirbelsäule lastet und so die unteren Wirbel zusammengequetscht werden.

Was haltet ihr vom Überkopfdrücken?
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  #2  
Alt 10-11-2007, 04:18
Benutzerbild von YiShen
inaktiv
Kampfkunst: Opa Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 26.02.2005
Ort: Mül(l)heim
Alter: 32
Beiträge: 1.640
Standard

Wie wärs mit ein bisschen Pause? Danach mit leicht verringertem Gewicht starten.
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  #3  
Alt 10-11-2007, 08:56
Moderator
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 06.05.2002
Ort: Pullach bei München
Beiträge: 10.218
Standard

Du musst natürlich die RUmpfmuskeln ständig stabilisieren und die richtige Körperhaltung einnehmen ("Flachpo"/ Becken nach vorne kippen). Das geht am besten im Stehen. Im Sitzen (ist oft im Studio zu sehen) ist das schwer ausführbar und eher nicht empfehlenswert.
Bei richtiger Ausführung (lasse Dich mal von einem Freund beobachten, vielleicht machst Du doch etwas falsch) sollte das kein Problem sein. Möglich wäre auch, dass Du einen unsauberen "Clean" (Umsetzbewegung) machst. Achte hier auch auf Technik.

Es kann natürlich auch sein, dass es bei dieser Last besser wäre, das Gewicht nicht umzusetzen und von einem Ständer zu nehmen (Tisch oder andere Stellmöglichkeiten). Wie oft schaffst Du eine Drückbewegung pro Satz? Sind es nur wenige und Du bist hart am Limit, könnte auch einfach die Last noch zu groß sein.

Gruß
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  #4  
Alt 10-11-2007, 09:18
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Boxen, Muay Thai, BJJ
 
Registrierungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 1.155
Standard

Schaffe ca. 10 Wdh. mit 30kg. Denke, dass Hanteln einfach besser ausbalanciert sind (seitlich), der Rumpf dadurch weniger abkriegt und man nicht so einfach ins Hohlkreuz fällt wie mit einem Sandsack.
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  #5  
Alt 10-11-2007, 09:33
Moderator
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 06.05.2002
Ort: Pullach bei München
Beiträge: 10.218
Standard

Zitat:
Zitat von polderi Beitrag anzeigen
Schaffe ca. 10 Wdh. mit 30kg. Denke, dass Hanteln einfach besser ausbalanciert sind (seitlich), der Rumpf dadurch weniger abkriegt und man nicht so einfach ins Hohlkreuz fällt wie mit einem Sandsack.
Die Last dürfte es also nicht sein. Den Sack musst Du ja ständig ausbalancieren. Und bei dem Gewicht ist das umso schwieriger. Lieber Langhantel. Für Reißen/ Umsetzen ist so ein Sack für KKler/ KSler sicherlich eine gute "Funktionsübung." Überkopfdrücken würde ich nur mit Hantel machen.

Gruß
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  #6  
Alt 10-11-2007, 12:10
Benutzerbild von Dr. Big
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Thaiboxen
 
Registrierungsdatum: 13.01.2007
Ort: Düsseldorf
Alter: 32
Beiträge: 351
Standard

Ich finde das mit dem Rücken ist kein Problem denn man steigert sich ja vernünftig. Ich würde blos vor dem Kopf drücken und nicht hinter denn das danken dir die Schultern.
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