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#1
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| Nö, immer wenn ich mehr zuführe, als ich verbrauche wird es als Hüftgold gelagert.
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#2
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| Zitat:
Du sagst, man isst mehr, wenn man mehr trainiert, dass wird dann aber wundersamerweise irgendwie in Feenstaub und in Muskeln umgewandelt. Warum verstehen die Leute nicht, dass "zu viel" eben zu viel bedeutet, mehr ist, als der Koerper benoetigt. Dieses "mehr" wird doch gerade als Fett gespeichert! Ganz egal, wie extrem er darueber liegt. Laege er nur ein wenig ueber dieser magischen Linie, und wuerde nicht zunehmen, waere es ja nicht mehr "zu viel", gelle? Im uebrigen kann ich nicht beobachten, dass ich hungriger bin, wenn ich mehr trainiere! Ganz im Gegenteil: Wenn ich faulenze und gelangweilt bin, bekomme ich Appetit und fange an zu kochen und zu essen. Geändert von Pustekuchen (09-09-2011 um 15:30 Uhr). |
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#3
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| Bis zu einem gewissen grad, hält der Körper eine Balance, solange der Stoffwechsel einwandfrei funktioniert.
__________________ Lang lebe König Simplicus! Mein Retter, General, und Licht in der Dunkelheit! |
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#4
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| "Zuviel" bedeutet, dass der Körper alles,was er schon benötigt erhalten hat und immer noch etwas dazu bekommt. Er KANN es nur speichern und das geht eben über Fettdepots. |
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#5
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#6
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| Der Körper kann bis zu einem gewissen Grad regulieren, was er aufnimmt und was nicht. Es ist nicht so simpel, das jedes kcal was "zuviel" zugeführt wird, also wenn beispielsweise alle Kohlenhydratspeicher, Proteinspeicher etc. voll sind, direkt zu einem Ansatz wird. Kcal die dem Körper zu viel sind, versucht er einfach auszuscheiden. Ist der Körper nämlich in jeder Hinsicht gesättigt (dazu gehört natürlich auch ein kleiner Fettanteil, den jeder braucht), so arbeiten die Mechanismen um die jeweiligen Stoffe anzureichern deutlich verlangsamt und weniger effektiv. Das liegt zu einem Teil am Konzentrationsgefälle und an vielen anderes Sachen, die ich jetzt wieder vergessen hab. Ich musste mir da so einiges anhören von unserem Kader-Physiotherapeuten, und ich kann nicht jedes Detail reproduzieren. ![]() In jedem Fall gibt es diese Balancierungsfähigkeit des Körpers. Überflutet man den Körper natürlich mit "viel zu viel", von "zuviel" kcal ,dann stoßt der Körper natürlich auch an seine Grenzen, und ist der Flut nicht gewachsen. Wie gut der Körper das kann, hängt von seiner Gesundheit, Enzymhaushalt, und natürlich am meisten davon ab, wie der Stoffwechsel an sich funktioniert. Gesundes Essen und viel Sport, ist also schonmal ein ziemlich guter Schritt, um sich in Form zu bringen. PS: Dieses Grunformat, bzw. Verhältniss was der menschliche Körper immer wieder anstrebt, ist natürlich von Mensch zu Mensch verschieden. Der eine ist von Grund auf muskulöser, der ander schlacksiger, und der andere hat von Natur aus ein wenig Babyspeck. Durch Training etc. kann man dieser "Voreinstellung" natürlich entgegenwirken.
__________________ Lang lebe König Simplicus! Mein Retter, General, und Licht in der Dunkelheit! |
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#7
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| Ja, durch Hunger und Sättigung. |
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#8
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#9
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| Ja, ist wohl das wichtigste Instrument, aber nicht das einzige. Es ist auch schwer "richtig" fett zu werden, es sei denn man müllt sich tagtäglich mit ungesundem Zeug zu, und zerhaut somit seinen funktionierenden Stoffwechsel. Vieles was die Ernährung des Körpers angeht ist meiner Meinung nach einfach zu simpel gedacht. Es gibt so viele Mythen darüber was und wieviel man wann am besten essen sollte und diverser Heckmeck was an sich irgendwo stimmt, aber völlig überspitzt ist. Es ist im Prinzip wie Simplicus sagt, hör auf deinen Hunger und dein Sättigungsgefühl! Wenn man regelmäßig ordentlich Sport macht, und anschließend auf seinen Hunger und seine Sättigung hört, (und natürlich gesundes isst, wobei das auch oft sehr streng genommen wird!), dann wird man sich auf keinen Fall irgendwie nachteilig entwickeln! Aber wir schweifen gerade etwas vom Topic weg. Ich denke, wenn jemand Übergewicht hat, isst die Kombination von Training und gesundem Essen erstmal optimal, um sich in einen ziemlich fitten Zustand zu bringen. Soll es dann irgendwann ein Eightpack oder sonst was sein, und man einen Fettanteil von unter 7% möchte, dann kann man anfangen irgendwas zu zählen. Aber einen gut aussehenden definierten Körper mit Sixpack, und ordentlich Kraft gewinnt man auch so. Der Rest ist für Profis, also Bodybuilder, oder jene die schon so fett sind, und sich innerhalb kürzester Zeit runterhungern wollen! Und das ist zwar effektiv, aber auch nicht wirklich das Wahre. /SQF
__________________ Lang lebe König Simplicus! Mein Retter, General, und Licht in der Dunkelheit! |
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#10
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| So unfunktional ist der Körper nicht, als dass er kcal einfach ausscheidet. Auch die These, dass kcal aus "gesundem" (was das ist, wird sehr unterschiedlich ausgelegt) Essen nicht fett machen und die aus "ungesundem" Essen schon, ist reichlich seltsam. Pädagogisch mag das ja wertvoll sein. |
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#11
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| Ja, deswegen hab ich das ja auch in den Klammern mit reingeschrieben, dass das mit gesund oft sehr streng genommen wird. Wichtig ist im Prinzip nur, dass die benötigten Nährstoffe abgedeckt werden. Wenn man sich jetzt aber beispielsweise besonders viel von fettigen Mcs-Burgern ernährt, (ich selbe liebe Mcs, und hab erst gestern 3 Big Mac gegessen!), und kaum Abwechlung hat, fehlen einem in bestimmten Bereichen eben Nährstoffe, weil man die kaum aufnimmt. Hinzukommt, dass man viele Nährstoffe auch in bestimmten Verhältnissen einnehmen sollte, hat man eine Überdosis von einem Nährstoff der mit einem anderen in Verbindung steht, so wird einem die Aufnahme des anderen erschwert, oder gar unmöglich. Das bekannteste Beispiel ist da wohl Magnesium und Calcium. Sowas gibt es aber nicht nur bei Spurelementen. Prinzipiell kann man sagen, dass bei künstlich hergestelltem Essen, sowie eben die Pappburger, solche Verhältnisse nicht ansatzweise so gut abgestimmt sind wie bei Naturprodukten, die im Laufe ihrer Evolution natürlich einen gewaltigen Vorsprung haben. Vitamine aus Früchten sind daher auch viel effektiver als Vitamintabletten, da kann die Werbung erzählen was sie will, die wollen ja bloss ihr Produkt an den Mann bringen. Als letzten Punkt den ich jetzt aufzählen will ist natürlich die Qualität der Nährstoffe an sich. Es bringt niemanden um, mal anstatt durch Olivenöl oder ähnliches sein Fett zu bekommen, sondern aus der Pommes-Fritöse, auch das kann der Körper verwerten, (zwar nicht so gut, aber dennoch). Probleme tauchen da halt nur auf, wenn man nur noch solche Nährstoffe bekommt, irgendwann macht sich der Unterschied halt doch bemerkbar. Ab und an was "ungesundes" ist also überhaupt nicht wirklich ungesund, sondern einfach nur nicht so optimal. Aber wenn die Verhältnissmäßigkeit nicht mehr stimmt, und der Bedarf an den verschiedensten Nährstoffen nicht mehr gedekt ist, dass ist dann tatsächlich ungesund! /SQF
__________________ Lang lebe König Simplicus! Mein Retter, General, und Licht in der Dunkelheit! |
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#12
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| Zitat:
Der Fett ist böse Gedanke kam aufgrund einer gefakten Studie zum Thema Herzerkrankungen. Von da wurde die Erklärung "Fett hat viele Kalorien, macht also Fett" abgeleitet. Sobald es einen Markt für "Fettreduzierte Gerichte" gab, wurde das weiter forciert Bis dahin, war Fett eigentlich nicht als Ursache für Übergewicht im Gespräch, sondern doch eher Pasta und co. Scheidet der Körper Nährstoffe aus? Er macht das mit zu vielen Vitaminen und Mineralien. Daher produzieren viele Multivitamin Präperate auch nicht mehr als sehr, sehr teuren Urin. Fette werden auch gerne wieder ausgeschieden. Aber bevor ich jetzt wieder mit meiner Low-Carb Hymne anfange, gehe ich lieber ne Runde Klimmzüge machen ![]() |
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#13
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| Ich geb deinem gesamten Post Recht, aber dein letzter Satz bringts aufn Punkt. Trainieren! Fertig aus!
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#14
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#15
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Zitat:
![]() Natur = Alles gut. Industrie = Hitler Alles klar. |
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