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Krafttraining, Ernährung und Fitness Alles über Kraftaufbau, Ausdauer und die passende Ernährung sowie Motivation.



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  #16  
Alt 22-02-2017, 08:27
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Keine Ahnung wer mit Exeltabelle, Waage und Analysegeräten vor seinem Essen sitzt und erst mal prüft was er schon gegessen hat und was er jetzt vom Teller entsorgt bevor er anfängt zu essen.
Ich finde Essen muß schmecken und so lange ich weder rund noch dürr werde und mich auch sonst wohl fühle sehe ich keinen Grund mich mit so etwas zu beschäftigen. Da mache ich lieber Sport und sehe zu das mein Körper einigermaßen in Form bleibt.

Kranke und Leistungssportler sind einer kontrollierten Nahrungszufuhr ausgesetzt weil sie sich in einem besonderen Zustand befinden der verbessert oder zumindest erhalten werden soll. Der "normale" Mensch ist mM nach nicht auf exakt definierte Werte angewiesen; das sollte der Körper und der Mensch mit seinem Lebensstil ohne Zählerei hinbekommen.


Gruß
Alfons.
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  #17  
Alt 22-02-2017, 09:42
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Zitat:
Zitat von washi-te Beitrag anzeigen
... nein, in DL ist das wahrscheinlich was völlig anderes. Hier geht alles streng nach dem Gesetz und nach (unbeeinflußtem) wissenschaftlichem Kenntnissstantad.
Thema ist hier die DGE bzw. deren Empfehlungen.
Ich kann jetzt nicht erkennen, wie deren Empfehlungen der Zucker- oder Fertignahrungslobby dienen.
Eventuell der Getreide- und Kartoffellobby und die kritischen Stimmen aus obigem Artikel der Olivenlobby...
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Nichts ist dazu verdammt, so zu bleiben, wie es ist.

Geändert von Aruna (22-02-2017 um 10:36 Uhr).
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  #18  
Alt 22-02-2017, 09:52
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Zitat:
Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
Der "normale" Mensch ist mM nach nicht auf exakt definierte Werte angewiesen; das sollte der Körper und der Mensch mit seinem Lebensstil ohne Zählerei hinbekommen.
Der Lebenstil des "normalen" Menschen wird IMO durchaus durch offizielle Empfehlungen beeinflusst.
Sieht man ja auch hier immer wieder, dass es ein bestimmtes Muster gibt, was als "gesund" gilt.
Dazu muss man nix zählen, das geht auch über Lebensmittelauswahl (Vollkorn?, Butter/Magarine/MuF?/gesättigte Fette?, Eier?, Milchprodukte?....)
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  #19  
Alt 22-02-2017, 10:33
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Zitat:
Zitat von Leny Beitrag anzeigen
Als erstes würde ich gerne mal wissen ob sich Menschen wirklich an sowas halten oder sowas in den täglichen Ernährungsplan mit einfließen lassen. Seid oder kennt ihr Menschen die wirklich nach sowas gehen?
Für „normale Menschen“ sind die Empfehlungen irgendwelcher Institutionen zu gesunder Ernährung vermutlich völlig bedeutungslos.

Allerdings macht die DGE Vorgaben für Verpflegungsdienstleister, und m.W. hängen z.B. staatliche Fördergelder auch davon ab, ob sich ein Dienstleister an die Vorgaben der DGE hält bzw. ein entsprechendes Zertifikat hat.

Die Empfehlungen der DGE betreffen Menschen in Kindergärten, Schulen, Hochschulen, Altenheimen, Krankenhäusern, Bundeswehr, Kantinen, (zunehmend auch) Restaurants usw. und damit nahezu alle Menschen, die sich den Luxus, selbst täglich ihr eigenes Essen frisch zuzubereiten, nicht leisten können.

So wird z.B. für KITAs¹ gefordert, dass innerhalb eines Zyklus von 20 Tagen mindestens 4 mal Seefisch angeboten wird, maximal 8 mal Fleisch/Wurst. Auf Nachfrage soll es stets ein ovo-lacto-vegetarisches Gericht im Angebot geben, vegane Angebote sind nicht vorgesehen (eine vegane Ernährung wird ja auch von der DGE für Kinder nicht empfohlen). Wer also Wert darauf legt, sein Kind vegan zu erziehen, hat es schwer und muss meist selbst für die Verpflegung sorgen (und vermutlich trotzdem Essensgeld zahlen).

Ebenso umgekehrt: Wer Fleisch für das Nonplusultra hält, sieht sein Kind chronisch unterversorgt bzw. muss an mindestens 12 von 20 Tagen Fleisch zufüttern.

Milch und Milchprodukte sollen mindestens 8 mal angeboten werden; in der Praxis heißt das: nahezu täglich. Wie Kinder mit Laktoseintoleranz damit umgehen sollen, ist offenbar deren privates Problem.

Prinzipiell finde ich Ernährungsempfehlungen schon sinnvoll, und die DGE hat da sicher nicht die schlechtesten Empfehlungen gemacht. Allerdings finde ich es fraglich, ob allein durch Vorschriften und Zertifikate die Qualität des Essens in den verschiedenen Einrichtungen verbessert wird.


--
¹ https://www.in-form.de/fileadmin/red...ITA_Aufl.5.pdf
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  #20  
Alt 22-02-2017, 10:36
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Zitat:
Zitat von Aruna
Der Lebenstil des "normalen" Menschen wird IMO durchaus durch offizielle Empfehlungen beeinflusst.
Wirklich?
Wenn ich das hier https://www.dge.de/ernaehrungspraxis...egeln-der-dge/ lese steht da:
Punkt 1-8 bedeutet für mich übersetzt: Lebensmittel vom Bauern ("rohe Lebensmittel" = keine Tütenprodukte) und die selbst zubereiten.
Punkt 9+10 habe ich ja schon angesprochen; Spaß und Aktivität.

Und das ist Mainstream???


Gruß
Alfons.
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  #21  
Alt 22-02-2017, 11:04
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Zitat:
Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
Wirklich?
Wenn ich das hier https://www.dge.de/ernaehrungspraxis...egeln-der-dge/ lese steht da:
Punkt 1-8 bedeutet für mich übersetzt: Lebensmittel vom Bauern ("rohe Lebensmittel" = keine Tütenprodukte) und die selbst zubereiten.
Punkt 9+10 habe ich ja schon angesprochen; Spaß und Aktivität.

Und das ist Mainstream???
Ach, im KKB kaufen doch gefühlte 99,9% der User ihr Fleisch direkt beim Bauern ihres Vertrauens...(ich frag mich dann immer, warum ich dennoch beim Metzger eine Nummer ziehen muss)

Frag doch mal Deine Bekannten, was die für "gesund" halten.
Viel Fleisch und Eier oder eher mehr Gemüse und Obst?
Viel Vollkorn oder lieber "leere" Kalorien aus Weißmehlprodukten?
Fertigprodukte oder frisch zubereitete Nahrungsmittel?
Wenig Fett oder viel Fett?
Wenig Zucker und Salz, oder viel Zucker und Salz?

D.h. es wird zumindest die Meinung beeinflusst, selbst wenn das nicht jeder dann befolgt.
Und wenn ich mir die Diskussion zu den NEMs anschaue, bzgl. Fett ist böse, Fast Food sowieso, "eat clean"...
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  #22  
Alt 22-02-2017, 11:32
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Die DGE hat schon Einfluss auf das Verhalten, oder zumindest über die Sichtweise auf Ernährung.
Ich halte mich da natürlich nicht dran, sondern esse was mir schmeckt und was mir bekommt.
Da ich kein Leistungssport mehr betreibe, gehe ich insgesamt recht entspannt mit dem Thema um. Wobei ich als Leistungssportler alles reingehauen habe, was mir in die Finger kam und trotzdem, oder gerade deshalb, immer in Topform war.
Viele Vorgaben der DGE sind nicht wissenschaftlich belegt und können im individuellen Fall kontraproduktiv sein.
Viele Werte sind einfach willkürlich genannt, ohne valide Studien an der Hand zu haben.
Also: ignorieren, auf den Körper hören und den eigenen Verstand benutzen.
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  #23  
Alt 26-02-2017, 16:04
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Zitat:
Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
Thema ist hier die DGE bzw. deren Empfehlungen.
Ich kann jetzt nicht erkennen, wie deren Empfehlungen der Zucker- oder Fertignahrungslobby dienen.
Die DGE gibt ja nicht nur die Ernährungspyramide raus, sondern gibt Empfehlungen bzw. Richtwerte für jeden einzelnen Nährstoff. So z.B. auch für Zucker (da, soweit ich weiß, einen Höchstwert für die tägliche Zufuhr, der nicht überschritten werden sollte...).

Fertignahrungsmittel und Fastfood bestehen ja in der Regel aus einem nicht ganz geringen Anteil von Zucker. Je mehr Zucker die "DGE" also täglich "erlaubt", desto besser ist dies dann auch für die entsprechenden Konzerne.

Hierzu gibt es ein ganz gutes Buch von Hans-Ulrich Grimm "Garantiert Gesundheitsgefährdend - wie und die Zucker-Mafia krank macht". Dort sind die Zusammenhänge meiner Meinung nach ganz gut beschrieben

Zitat:
Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
In der DGE?
Diese fettgeschriebene Person z.B.:

"Das Wissenschaftliche Präsidium der DGE setzt sich außerdem aus weiteren acht gewählten Mitgliedern unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zusammen. Als Mitglieder wurden gewählt: Prof. Dr. Heiner Boeing, Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE), Nuthetal; PD Dr. Anette Buyken, Institut für Ernährungs- und Lebensmittelwissenschaften (IEL), Universität Bonn; PD Dr. Thomas Ellrott, Institut für Ernährungspsychologie, Universität Göttingen; Prof. Dr. Tilman Grune, Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE), Nuthetal; Prof. Dr. Hans Hauner, Else-Kröner-Fresenius-Zentrum, Technische Universität München; Prof. Dr. Helmut Heseker, Department Sport & Gesundheit, Universität Paderborn; Prof. Dr. Sabine E. Kulling, Max Rubner-Institut, Karlsruhe und Prof. Dr. Gabriele Stangl, Institut für Agrar- und Ernährungswissenschaften, Universität Halle."

Quelle: https://www.dge.de/presse/pm/dge-mit-neuem-praesidium/

ist nicht nur Mitglied im wissenschaftlichen Präsidium der DGE, sondern auch im "Nestlé Zukunftsforum"

"Ellrott ist Mitglied in Fachgesellschaften wie DGE, DAG, VFED, DGEM, AEM sowie Mitglied im Gutachterkreis für das BMBF/BMELV/BMG, im Denkwerk Zukunft[1], im Nestlé Zukunftsforum[2] und im Experten-Beirat der Plattform Ernährung & Bewegung (PEB)."

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Ellrott

Zitat:
Zitat von Alfons Heck Beitrag anzeigen
Der "normale" Mensch ist mM nach nicht auf exakt definierte Werte angewiesen; das sollte der Körper und der Mensch mit seinem Lebensstil ohne Zählerei hinbekommen.
Du meinst die 50% der deutschen Bevölkerung, die noch nicht übergewichtig sind? Davon müsstest Du dann ja auch noch die anderweitig Kranken und Leistungssportler abziehen - da bleiben dann nicht mehr so viele übrig


Meiner Meinung nach geht es doch auch darum, dass z.B. Kinder von Anfang an ein gesundes Verhältnis zum Essen bekommen, so dass sie eben nicht später unter die oben genannten 50% fallen. Und dafür ist es wichtig, dass in der Schule, Kindergarten etc. darüber aufgeklärt wird, da eben nicht jedes Elternhaus dazu in der Lage ist. Und diese "Behörden" orientieren sich ja dann an der DGE.
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