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#1
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| Vertreter von Atkins oder Paleo sehen das auch wieder anders. Es ist sowieso Schmarrn Lebensmittel in gesund oder ungesund einzuteilen. Ein 1/4 Rotwein am Tag ist gesund, 1 Liter nicht. Dabei beruht die ganze Ernährungsberatung auf ner Handvoll Studien, die teilweise zusammengewürfelt wurden und dann gewagte Schlüsse daraus gezogen wurden. Die werden dann von wenigen vor- und von allen nachgeplappert.
__________________ Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.. Nietzsche |
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#2
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#3
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Ich wundere mich immer wieder, wie es immer wieder zu solchen Etikettierungen kommt. Was spricht bei einem gesunden Menschen mit Normalgewicht und entsprechenden Essgewohnheiten dagegen, wenn der jeden Tag zum Mittag eine Portion Schweinefleisch vertilgt? (Abgesehen davon, dass das auf Dauer wohl geschmacklich ein wenig eintönig wäre.) Vielleicht ist mir ja was entgangen, aber grundsätzlich geht es doch beim Ab- und Zunehmen von Fettgewebe immer nur um die Kalorienzufuhr? Was man dem Körper zuviel an Kalorien zuführt, setzt dieser als Fettgewebe an. Also sollte man seine Kalorienzufuhr an den Bedarf anpassen, wenn man seinen Fettaushalt regulieren will. Woraus man seinen Kalorienbedarf nun deckt, ist doch für den Normalgewichtler ziemlich unerheblich? Man kann Fette, Kohlenhydrate oder Eiweiß zu sich nehmen. Der Körper nimmt sich, was er braucht, was zuviel ist, wird zu Körperfett. Warum sollte ich mir also Mittags kein Schweinerückensteak reinschieben, um meinen Eiweißbedarf für den Muskelaufbau zu decken? |
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#4
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__________________ Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.. Nietzsche |
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#5
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| Kann ja durchaus sein, aber was genau sagt mir, dass das Schweinesteak mit Kartoffeln und Soße der Putenbrust auf Bohnensalat ernährungstechnisch unterlegen ist? |
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#6
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| Dann noch so Sachen wie die Regelung der Kohlehydrate im Blut, sprich Blutzucker. Das wird über das Hormon Insulin gesteuert. Da kommts also auf die Menge an KH an und nicht die Kalorienzahl, denn mit fettem Essen kommste ganz schnell auf die Kalorien ohne aber den Blutzucker zu erhöhen. Ich hab mich z.B. die letzten Wochen bei wenig Bewegung immer ordentlich satt gegessen und habe trotzdem abgenommen. Dabei zähle ich keine Kalorien. Ich lasse einfach die KH weg so gut es geht...und das geht ganz gut. In Deinem obigen Beispiel wären die Kartoffeln der bedenklichste Teil der Mahlzeit...wobei natürlich wieder die Menge das Gift macht. Hin und wieder etwas Kartoffeln sind eher gesund als nicht. Dauernd dicke Portionen können Probleme verursachen über die Jahre.
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#7
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| @katharsis Die Fragen, die Du da andiskutierst (Hungerpsychologie, Blutzuckerspiegel) sind ja interessant und wichtig. Aber was haben sie mit dem Threadthema zu tun, ob Schweinesteak ernährungstechnisch schlecht wäre, weil da ein bisschen Fett dabei ist? Zitat:
Zitat:
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#8
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Ich z.B. bin nicht wirklich übergewichtig. Eher im Gegenteil. Aber bei mir hat sich alles am Bauch angesetzt. Das will ich nicht und es ist auch nicht gesund. Also muss ich wohl oder übel anfangen auf meine Ernährung zu achten Ich würde vorschlagen, Du googelst Dich mal ein wenig schlau bevor Du mich weiter mit Fragen löcherst. Hier ist mal ein ganz guter Start: LCHF ? Low Carb High Fat Eins will ich Dir aber noch kurz erklären. 100 Gramm Kartoffeln ohne Schale enthalten ca. 20 Gramm Kohlehydrate. Das wäre schon die Obergrenze für die täglich erlaubten KH in Atkins-Phase 1. In späteren Phasen ist mehr erlaubt. Kalorien werden gar nicht gezählt. Man soll lediglich auf sein natürliches Sättigungsgefühl achten und sich nicht unnötig vollstopfen. Also wären 100 - 150 Gramm Kartoffeln am Tag sogar in einer Abnehmphase in Ordnung, vorausgesetzt man nimmt sonst keine KH mehr auf. Die Kartoffel als KH-Lieferant ist hier auch besser als viele andere. Schön in tierischen oder Fetten wie Butter oder kaltgepressten Ölen, wie Olivenöl, gebraten durchaus gesund. Gerne auch noch Schweine- oder sonstiges Fleisch dazu.
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#9
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| Warum? Im Übrigen: Kohlenhydrate sind also deiner Meinung nach bedenklich und zu vermeiden, Fette auch. Was bleibt also noch als Energieträger übrig? Eiweiß. Nun sagt die Ernährungswissenschaft, dass zuviel Eiweiß die Nieren belastet. Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß - alles schädlich. Wovon soll man sich nun ernähren? Licht? Oder vielleicht doch einfach nur ausgewogen aus allen 3 Bausteinen? Zitat:
![]() Zitat:
Ich kenn Leute, die leben nach Atkins und ziehen sich nur Salat und Thunfisch rein. Abnehmen tun die trotzdem nicht, weil sie den Unterschied von Hunger und Appetit nicht kennen bzw. ihnen die Disziplin fehlt, es umzusetzen. Es geht letzten Endes immer nur um eine vernünftige Kalorienzufuhr. Auch bei Typ 2 - Diabetes. Deren Hauptursache ist Übergewicht. Und fettfressen kann man sich auch mit Fetten und Eiweiß. Zitat:
![]() Ich möcht gern Argumente hören, deswegen stell ich Fragen. Am Anfang ging's um das Schweinesteak. Leute behaupteten, es sei ungesund. Ich frage, warum? Nun geht's um die gemeine Kartoffel. Du behauptest, sie sei "bedenklich". Ich frage, warum? Zitat:
Aber was sagt das jetzt für mich aus? |
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#10
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![]() Mehr will ich jetzt nicht hier zu schreiben, außer dass meiner Ansicht nach Schweinefleisch nicht nennenswert bedenklicher ist als andere Fleischsorten. Auch oder gerade die fettigen Stücke.
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#11
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| Aber da die Frage nach den Ursachen der Diabetes im Raum steht und in Gesundheitsfragen sicherlich ziemlich wichtig ist, will ich dazu kurz antworten: Nochmal: Übergewicht und Bewegungsmangel gelten als Hauptursache für Typ-2-Diabetes. Das Übergewicht kann auf jeden der 3 Nahrungsbausteine zurückgehen. Siehe: Zitat:
Es gilt als wahrscheinlich, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Saccharose (Kristallzucker) und dem Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, gibt. Siehe: Zitat:
Siehe: Zitat:
Siehe: Zitat:
__________________ Das war's dazu von meiner Seite. |
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#12
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#13
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| Es könnte ja sein, dass Leute, die viel Limonaden trinken auch eher fett sind. In USA ist da auch ein Überschuss an Fructose drin, was sich meiner Erinnerung nach zumindest bei Mäusen negativ auf die Insulinempfindlichkeit der Zellen auswirkt und zu mehr Fettansatz führt, als eine Fütterung mit normaler Sucrose. In Kartoffeln bestehen die KH hauptsächlich aus Stärke, die keinerlei Fructose enthält, allerdings einen hohen glykämischen Index aufweist. die Einwohner von Kitava, die einen relativ hohen Kohlenhydratanteil in Ihrer Ernährung aufweisen, hauptsächlich aus Obst und Wurzelgemüse, weisen niedrige Insulinwerte, einen niedrigen BMI und niedrige Leptinwerte auf: Low serum insulin in traditional Pacific Islanders : The Kitava study Large differences in serum leptin levels between nonwesternized and westernized populations: the Kitava study - Lindeberg - 2001 - Journal of Internal Medicine - Wiley Online Library Was sagt eigentlich die "Low-Carb-Theorie" dazu, dass menschliche Muttermilch ein Gewichts-Verhältnis von 1,5:4:7 (EW:F:KH) aufweist, oder ist das bei Low-Carb-Müttern anders? Geändert von Simplicius (20-09-2011 um 09:06 Uhr). |
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#14
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Zitat:
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#15
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| das ist eben das Problem mit solchen Studien ![]() Zitat:
Man kann zumindest davon ausgehen, dass Muttermilch die optimale Ernährung für einen sehr jungen Menschen darstellt. Tiere, die weitaus schneller an Gewicht zunehmen, wie beispielsweise Rinder, haben einen wesentlich geringeren KH-Anteil und mehr Protein. Tiere, die sich von Fleisch ernähren, wie Wölfe, haben meines Wissens einen weit höheren Proteinanteil. Der höhere KH-Anteil ist dem menschlichen Gehirn geschuldet. Wenn der menschliche Körper auf Ketose ausgelegt wäre, wie manche behaupten, dann könnten in der Muttermilch doch gleich Ketokörper oder Fett enthalten sein? |
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