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  #1  
Alt 16-09-2011, 07:50
Benutzerbild von mykatharsis
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Standard Ernährungsweise und Gesundheit

Vertreter von Atkins oder Paleo sehen das auch wieder anders.

Es ist sowieso Schmarrn Lebensmittel in gesund oder ungesund einzuteilen. Ein 1/4 Rotwein am Tag ist gesund, 1 Liter nicht. Dabei beruht die ganze Ernährungsberatung auf ner Handvoll Studien, die teilweise zusammengewürfelt wurden und dann gewagte Schlüsse daraus gezogen wurden. Die werden dann von wenigen vor- und von allen nachgeplappert.
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Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn anleitet, den Gleichdenkenden höher zu achten, als den Andersdenkenden.. Nietzsche
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  #2  
Alt 16-09-2011, 10:54
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Zitat:
Es ist sowieso Schmarrn Lebensmittel in gesund oder ungesund einzuteilen.
Erst recht, wenn du erst mal "gesund" und "ungesund" definieren musst. Waere gesund das Gegenteil von ungesund, muesste es ja heilende Wirkungen haben.
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  #3  
Alt 19-09-2011, 01:23
Benutzerbild von Sokolo
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Zitat:
Zitat von Psychonaut Beitrag anzeigen
Um die Ausgangsfrage zu beantworten: Schweinerücken ist sicher nichts, was unter die Kathegorie "gesund" fällt. Man fällt davon sicher nicht gleich tot um, die Menge machts, das stimmt schon, aber ich als Ernährungsberater würde es definitiv in die Kategorie "zu meiden" einordnen.
Warum?

Ich wundere mich immer wieder, wie es immer wieder zu solchen Etikettierungen kommt.

Was spricht bei einem gesunden Menschen mit Normalgewicht und entsprechenden Essgewohnheiten dagegen, wenn der jeden Tag zum Mittag eine Portion Schweinefleisch vertilgt? (Abgesehen davon, dass das auf Dauer wohl geschmacklich ein wenig eintönig wäre.)

Vielleicht ist mir ja was entgangen, aber grundsätzlich geht es doch beim Ab- und Zunehmen von Fettgewebe immer nur um die Kalorienzufuhr? Was man dem Körper zuviel an Kalorien zuführt, setzt dieser als Fettgewebe an. Also sollte man seine Kalorienzufuhr an den Bedarf anpassen, wenn man seinen Fettaushalt regulieren will.

Woraus man seinen Kalorienbedarf nun deckt, ist doch für den Normalgewichtler ziemlich unerheblich? Man kann Fette, Kohlenhydrate oder Eiweiß zu sich nehmen. Der Körper nimmt sich, was er braucht, was zuviel ist, wird zu Körperfett.

Warum sollte ich mir also Mittags kein Schweinerückensteak reinschieben, um meinen Eiweißbedarf für den Muskelaufbau zu decken?
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  #4  
Alt 19-09-2011, 09:51
Benutzerbild von mykatharsis
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Zitat:
Zitat von Sokolo Beitrag anzeigen
Vielleicht ist mir ja was entgangen, aber grundsätzlich geht es doch beim Ab- und Zunehmen von Fettgewebe immer nur um die Kalorienzufuhr? Was man dem Körper zuviel an Kalorien zuführt, setzt dieser als Fettgewebe an. Also sollte man seine Kalorienzufuhr an den Bedarf anpassen, wenn man seinen Fettaushalt regulieren will.

Woraus man seinen Kalorienbedarf nun deckt, ist doch für den Normalgewichtler ziemlich unerheblich? Man kann Fette, Kohlenhydrate oder Eiweiß zu sich nehmen. Der Körper nimmt sich, was er braucht, was zuviel ist, wird zu Körperfett.
Das ist zu einfach gedacht. Der menschliche Körper hat komplexe Regulierungsmechanismen. Die Kalorien allein sind es nicht.
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  #5  
Alt 19-09-2011, 10:08
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Zitat:
Zitat von mykatharsis Beitrag anzeigen
Das ist zu einfach gedacht. Der menschliche Körper hat komplexe Regulierungsmechanismen. Die Kalorien allein sind es nicht.
Welche denn?

Kann ja durchaus sein, aber was genau sagt mir, dass das Schweinesteak mit Kartoffeln und Soße der Putenbrust auf Bohnensalat ernährungstechnisch unterlegen ist?
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  #6  
Alt 19-09-2011, 11:25
Benutzerbild von mykatharsis
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Zitat:
Zitat von Sokolo Beitrag anzeigen
Welche denn?

Kann ja durchaus sein, aber was genau sagt mir, dass das Schweinesteak mit Kartoffeln und Soße der Putenbrust auf Bohnensalat ernährungstechnisch unterlegen ist?
Die Mechanismen sind sogar den Forschern noch nicht 100% klar, aber z.B. werden Portionsmengen je nach Tellergröße unterschiedlich wahrgenommen. Gleiche Portion vom größeren Teller wirkt weniger und wird auch so wahrgenommen. Gab da so Tests mit Suppentellern, die sich teilweise selbst wieder gefüllt haben beim Essen. Die Probanden haben gleich deutlich mehr davon konsumiert bis sie sich endlich satt gefühlt haben.

Dann noch so Sachen wie die Regelung der Kohlehydrate im Blut, sprich Blutzucker. Das wird über das Hormon Insulin gesteuert. Da kommts also auf die Menge an KH an und nicht die Kalorienzahl, denn mit fettem Essen kommste ganz schnell auf die Kalorien ohne aber den Blutzucker zu erhöhen. Ich hab mich z.B. die letzten Wochen bei wenig Bewegung immer ordentlich satt gegessen und habe trotzdem abgenommen. Dabei zähle ich keine Kalorien. Ich lasse einfach die KH weg so gut es geht...und das geht ganz gut.

In Deinem obigen Beispiel wären die Kartoffeln der bedenklichste Teil der Mahlzeit...wobei natürlich wieder die Menge das Gift macht. Hin und wieder etwas Kartoffeln sind eher gesund als nicht. Dauernd dicke Portionen können Probleme verursachen über die Jahre.
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  #7  
Alt 19-09-2011, 12:01
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@katharsis

Die Fragen, die Du da andiskutierst (Hungerpsychologie, Blutzuckerspiegel) sind ja interessant und wichtig. Aber was haben sie mit dem Threadthema zu tun, ob Schweinesteak ernährungstechnisch schlecht wäre, weil da ein bisschen Fett dabei ist?

Zitat:
In Deinem obigen Beispiel wären die Kartoffeln der bedenklichste Teil der Mahlzeit...wobei natürlich wieder die Menge das Gift macht. Hin und wieder etwas Kartoffeln sind eher gesund als nicht. Dauernd dicke Portionen können Probleme verursachen über die Jahre.
Was soll an Kartoffeln bedenklich sein? Warum sollte man seinen Kalorienbedarf nicht primär aus Kartoffeln oder anderen KH-Trägern decken, sofern man keine Trainingsziele in Richtung Muskelaufbau hat?

Zitat:
Ich hab mich z.B. die letzten Wochen bei wenig Bewegung immer ordentlich satt gegessen und habe trotzdem abgenommen. Dabei zähle ich keine Kalorien. Ich lasse einfach die KH weg so gut es geht...und das geht ganz gut.
Das freut mich ja für dich, dass Atkins bei dir wirkt oder zu wirken scheint. Aber was sagt das jetzt für mich aus, der keinerlei Ziele in Richtung Abnehmen verfolgt?
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  #8  
Alt 19-09-2011, 12:50
Benutzerbild von mykatharsis
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Zitat:
Zitat von Sokolo Beitrag anzeigen
Die Fragen, die Du da andiskutierst (Hungerpsychologie, Blutzuckerspiegel) sind ja interessant und wichtig. Aber was haben sie mit dem Threadthema zu tun, ob Schweinesteak ernährungstechnisch schlecht wäre, weil da ein bisschen Fett dabei ist?
Es wurden die Kalorien angesprochen. Ich habe erwähnt, dass die Kalorien nur ein Teil der Wahrheit sind. Genauso wie Fett als gesundheitlich bedenklich zu betrachten. Das System ist zu komplex um es auf derartige Binsenweisheiten zu reduzieren.

Zitat:
Was soll an Kartoffeln bedenklich sein? Warum sollte man seinen Kalorienbedarf nicht primär aus Kartoffeln oder anderen KH-Trägern decken, sofern man keine Trainingsziele in Richtung Muskelaufbau hat?
Kartoffeln bestehen zum Großteil aus Stärke. Stärke ist Zucker. Dauernder Überschuss macht einen Fett und steht im Verdacht Zivilisationskrankheiten wie z.B. Diabetes mit zu verursachen.

Zitat:
Das freut mich ja für dich, dass Atkins bei dir wirkt oder zu wirken scheint. Aber was sagt das jetzt für mich aus, der keinerlei Ziele in Richtung Abnehmen verfolgt?
Atkins...oder jede andere vernünftige(!) Diät...dienen nicht nur dem Abnehmen. Ziel ist immer eine dauerhafte gesunde Ernährung. Atkins z.B. hat 4 Phasen. Phase 4 ist als lebenslang richtige Ernährung zu betrachten.
Ich z.B. bin nicht wirklich übergewichtig. Eher im Gegenteil. Aber bei mir hat sich alles am Bauch angesetzt. Das will ich nicht und es ist auch nicht gesund. Also muss ich wohl oder übel anfangen auf meine Ernährung zu achten

Ich würde vorschlagen, Du googelst Dich mal ein wenig schlau bevor Du mich weiter mit Fragen löcherst. Hier ist mal ein ganz guter Start: LCHF ? Low Carb High Fat

Eins will ich Dir aber noch kurz erklären.

100 Gramm Kartoffeln ohne Schale enthalten ca. 20 Gramm Kohlehydrate. Das wäre schon die Obergrenze für die täglich erlaubten KH in Atkins-Phase 1. In späteren Phasen ist mehr erlaubt. Kalorien werden gar nicht gezählt. Man soll lediglich auf sein natürliches Sättigungsgefühl achten und sich nicht unnötig vollstopfen.
Also wären 100 - 150 Gramm Kartoffeln am Tag sogar in einer Abnehmphase in Ordnung, vorausgesetzt man nimmt sonst keine KH mehr auf. Die Kartoffel als KH-Lieferant ist hier auch besser als viele andere. Schön in tierischen oder Fetten wie Butter oder kaltgepressten Ölen, wie Olivenöl, gebraten durchaus gesund. Gerne auch noch Schweine- oder sonstiges Fleisch dazu.
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  #9  
Alt 19-09-2011, 13:35
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Zitat:
Zitat von mykatharsis Beitrag anzeigen
Genauso wie Fett als gesundheitlich bedenklich zu betrachten.
Warum?

Im Übrigen: Kohlenhydrate sind also deiner Meinung nach bedenklich und zu vermeiden, Fette auch. Was bleibt also noch als Energieträger übrig? Eiweiß. Nun sagt die Ernährungswissenschaft, dass zuviel Eiweiß die Nieren belastet.

Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß - alles schädlich. Wovon soll man sich nun ernähren? Licht?

Oder vielleicht doch einfach nur ausgewogen aus allen 3 Bausteinen?

Zitat:
Das System ist zu komplex um es auf derartige Binsenweisheiten zu reduzieren.
Na dann recht vielen Dank für diese Binsenweisheit.

Zitat:
Kartoffeln bestehen zum Großteil aus Stärke. Stärke ist Zucker. Dauernder Überschuss macht einen Fett und steht im Verdacht Zivilisationskrankheiten wie z.B. Diabetes mit zu verursachen.
Dauernder Überschuss macht einen immer fett. Egal, ob man sich die Kalorien per Eiweiß, Fett oder KH reinpfeift.

Ich kenn Leute, die leben nach Atkins und ziehen sich nur Salat und Thunfisch rein. Abnehmen tun die trotzdem nicht, weil sie den Unterschied von Hunger und Appetit nicht kennen bzw. ihnen die Disziplin fehlt, es umzusetzen.

Es geht letzten Endes immer nur um eine vernünftige Kalorienzufuhr. Auch bei Typ 2 - Diabetes. Deren Hauptursache ist Übergewicht. Und fettfressen kann man sich auch mit Fetten und Eiweiß.

Zitat:
Ich würde vorschlagen, Du googelst Dich mal ein wenig schlau bevor Du mich weiter mit Fragen löcherst.
Du hast da was falsch verstanden. Ich bin schon schlau.

Ich möcht gern Argumente hören, deswegen stell ich Fragen.

Am Anfang ging's um das Schweinesteak. Leute behaupteten, es sei ungesund. Ich frage, warum?

Nun geht's um die gemeine Kartoffel. Du behauptest, sie sei "bedenklich". Ich frage, warum?

Zitat:
100 Gramm Kartoffeln ohne Schale enthalten ca. 20 Gramm Kohlehydrate. Das wäre schon die Obergrenze für die täglich erlaubten KH in Atkins-Phase 1.
Das ist schade für den Atkinsianer, sofern er gern Brot, Nudeln oder Kartoffeln isst.

Aber was sagt das jetzt für mich aus?
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  #10  
Alt 19-09-2011, 14:09
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Zitat:
Zitat von Sokolo Beitrag anzeigen
Kohlenhydrate sind also deiner Meinung nach bedenklich und zu vermeiden, Fette auch.
Ich will mich kurz fassen. Du liest unzureichend.

Zitat:
Na dann recht vielen Dank für diese Binsenweisheit.
Ich habe nicht die Zeit und den Willen Dir hier ein Buch zu schreiben. Bemühe Dich, Google und Amazon!

Zitat:
Ich kenn Leute, die leben nach Atkins und ziehen sich nur Salat und Thunfisch rein.
Dann leben sie nicht nach Atkins. Außerdem ist Abnehmen ist nicht jedermanns Ziel.

Zitat:
Es geht letzten Endes immer nur um eine vernünftige Kalorienzufuhr. Auch bei Typ 2 - Diabetes. Deren Hauptursache ist Übergewicht. Und fettfressen kann man sich auch mit Fetten und Eiweiß.
Fettkonsum erzeugt Diabetes?

Zitat:
Ich bin schon schlau.
Du glaubst schlau zu sein. Ich glaubs Dir nicht.

Zitat:
Ich möcht gern Argumente hören...
Du willst sie hören, aber offenbar nicht verstehen.

Zitat:
Nun geht's um die gemeine Kartoffel. Du behauptest, sie sei "bedenklich". Ich frage, warum?
Habe ich grob erklärt. Lies einfach nochmal, wenn Unklarheiten bestehen!

Zitat:
Das ist schade für den Atkinsianer, sofern er gern Brot, Nudeln oder Kartoffeln isst.
Ein Atkinsianer isst nicht gerne Brot, Nudeln oder Kartoffeln.

Mehr will ich jetzt nicht hier zu schreiben, außer dass meiner Ansicht nach Schweinefleisch nicht nennenswert bedenklicher ist als andere Fleischsorten. Auch oder gerade die fettigen Stücke.
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  #11  
Alt 20-09-2011, 00:01
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Zitat:
Zitat von Mars Beitrag anzeigen
Bleibt bitte beim (Schweine)Fleisch und lasst die Diskussion um bestimmte Ernährungsbekenntnisse!
Ja, Du hast Recht, die Kohlenhydrate- und Atkins-Diskussion ist völlig OT. Ich werde dazu nichts mehr schreiben.

Aber da die Frage nach den Ursachen der Diabetes im Raum steht und in Gesundheitsfragen sicherlich ziemlich wichtig ist, will ich dazu kurz antworten:

Zitat:
Zitat von mykatharsis Beitrag anzeigen
Fettkonsum erzeugt Diabetes?
Nochmal: Übergewicht und Bewegungsmangel gelten als Hauptursache für Typ-2-Diabetes. Das Übergewicht kann auf jeden der 3 Nahrungsbausteine zurückgehen.

Siehe:
Zitat:
Die sogenannte Insulinresistenz wird durch Übergewicht und Bewegungsmangel – Hauptrisikofaktoren des Typ-2 Diabetes – gefördert.
Quelle: my-diabetes.de Ursachen von Diabetes mellitus, der Zuckerkrankheit (Typ 1 und Typ 2)

Es gilt als wahrscheinlich, dass es keinen Zusammenhang zwischen dem Konsum von Saccharose (Kristallzucker) und dem Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, gibt.

Siehe:
Zitat:
Aufgrund der nicht ganz konsistenten Studienergebnisse wird die Evidenz für einen fehlenden Zusammenhang zwischen der Saccharosezufuhr und dem Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 als wahrscheinlich bewertet.
Die Behauptung, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Kohlenhydrateanteil der Nahrung und dem Diabetesrisiko gäbe, ist unbewiesen.

Siehe:

Zitat:
Aufgrund der stark unterschiedlichen Ergebnisse und geringen Anzahl bisheriger Kohortenstudien wird die Evidenz für einen Zusammenhang zwischen einer Erhöhung des Kohlenhydratanteils zu Lasten spezifischer anderer energieliefernder Nährstoffe und dem Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 als unzureichend angesehen.
Als wahrscheinlicher Risikofaktor gilt jedoch der Konsum zuckergesüßter Getränke.

Siehe:
Zitat:
Die Mehrzahl prospektiver Kohortenstudien und eine Meta-Analyse dieser weist auf eine Risikoerhöhung durch einen regelmäßigen Konsum zuckergesüßter Getränke hin. Die Evidenz für diesen Zusammenhang wird als wahrscheinlich bewertet.
Quelle für alle Zitate: Kohlenhydratzufuhr und Prävention des Diabetes mellitus Typ 2, http://www.dge.de/pdf/ws/ll-kh/04-Di...itlinie-KH.pdf

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Das war's dazu von meiner Seite.
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  #12  
Alt 20-09-2011, 08:07
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Zitat:
Zitat von Sokolo Beitrag anzeigen
Nochmal: Übergewicht und Bewegungsmangel gelten als Hauptursache für Typ-2-Diabetes. Das Übergewicht kann auf jeden der 3 Nahrungsbausteine zurückgehen.
Mit einer KH-armen Ernährung ala Atkins biste nicht übergewichtig. Das ist ja der Trick. Man geht auf sein Idealgewicht und greift gerade das ungesunde Fett um die Organe an. Hat man das Idealgewicht, werden auch wieder KH zugeführt...in genau der Menge, die nicht zu Gewichtszunahme führt...und natürlich in möglichst guter Qualität. Stichwort: Slow Carb.

Zitat:
Die Behauptung, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Kohlenhydrateanteil der Nahrung und dem Diabetesrisiko gäbe, ist unbewiesen.
Vieles ist unbewiesen. Trotzdem wurde Diabetes erfolgreich mit Low-Carb behandelt.

Zitat:
Als wahrscheinlicher Risikofaktor gilt jedoch der Konsum zuckergesüßter Getränke.
Ist der Zucker irgendwie anders als anderer?

Zitat:
Siehe:
Quelle für alle Zitate: Kohlenhydratzufuhr und Prävention des Diabetes mellitus Typ 2, http://www.dge.de/pdf/ws/ll-kh/04-Di...itlinie-KH.pdf
Der Artikel steht nicht im Widerspruch zur Low-Carb-Theorie.
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  #13  
Alt 20-09-2011, 08:59
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Zitat:
Zitat von mykatharsis Beitrag anzeigen
Ist der Zucker irgendwie anders als anderer?
Es könnte ja sein, dass Leute, die viel Limonaden trinken auch eher fett sind.
In USA ist da auch ein Überschuss an Fructose drin, was sich meiner Erinnerung nach zumindest bei Mäusen negativ auf die Insulinempfindlichkeit der Zellen auswirkt und zu mehr Fettansatz führt, als eine Fütterung mit normaler Sucrose.
In Kartoffeln bestehen die KH hauptsächlich aus Stärke, die keinerlei Fructose enthält, allerdings einen hohen glykämischen Index aufweist.

die Einwohner von Kitava, die einen relativ hohen Kohlenhydratanteil in Ihrer Ernährung aufweisen, hauptsächlich aus Obst und Wurzelgemüse, weisen niedrige Insulinwerte, einen niedrigen BMI und niedrige Leptinwerte auf:

Low serum insulin in traditional Pacific Islanders : The Kitava study

Large differences in serum leptin levels between nonwesternized and westernized populations: the Kitava study - Lindeberg - 2001 - Journal of Internal Medicine - Wiley Online Library

Was sagt eigentlich die "Low-Carb-Theorie" dazu, dass menschliche Muttermilch ein Gewichts-Verhältnis von 1,5:4:7 (EW:F:KH) aufweist, oder ist das bei Low-Carb-Müttern anders?

Geändert von Simplicius (20-09-2011 um 09:06 Uhr).
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  #14  
Alt 20-09-2011, 09:18
Benutzerbild von mykatharsis
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Zitat:
Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
Es könnte ja sein, dass Leute, die viel Limonaden trinken auch eher fett sind.
Nur wie rum läuft die Kausalität. Oder gibt es vielleicht gar keine?

Zitat:
die Einwohner von Kitava, die einen relativ hohen Kohlenhydratanteil in Ihrer Ernährung aufweisen, hauptsächlich aus Obst und Wurzelgemüse, weisen niedrige Insulinwerte, einen niedrigen BMI und niedrige Leptinwerte auf:

Low serum insulin in traditional Pacific Islanders : The Kitava study

Large differences in serum leptin levels between nonwesternized and westernized populations: the Kitava study - Lindeberg - 2001 - Journal of Internal Medicine - Wiley Online Library
Da müsste man wohl mehr ins Detail gehen. Was genau essen die in welchen Mengen? Was treiben die sonst so den ganzen Tag?

Zitat:
Was sagt eigentlich die "Low-Carb-Theorie" dazu, dass menschliche Muttermilch ein Gewichts-Verhältnis von 1,5:4:7 (EW:F:KH) aufweist, oder ist das bei Low-Carb-Müttern anders?
Will der Fötus abnehmen oder Gewicht halten? Ist menschliche Muttermilch das, was wir alle zu uns nehmen sollten?
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  #15  
Alt 20-09-2011, 09:42
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Zitat:
Zitat von mykatharsis Beitrag anzeigen
Nur wie rum läuft die Kausalität. Oder gibt es vielleicht gar keine?
das ist eben das Problem mit solchen Studien

Zitat:
Zitat von mykatharsis Beitrag anzeigen
Da müsste man wohl mehr ins Detail gehen. Was genau essen die in welchen Mengen? Was treiben die sonst so den ganzen Tag?
Rauchen und von Kokospalmen fallen

Zitat:
The residents of Kitava lived exclusively on root vegetables (yam, sweet potato, taro, tapioca), fruit (banana, papaya, pineapple, mango, guava, water melon, pumpkin), vegetables, fish and coconuts [27-29]. Less than 0.2% of the caloric intake came from Western food, such as edible fats, dairy products, sugar, cereals, and alcohol, compared with roughly 75% in Sweden [30]. The intake of vitamins, minerals and soluble fibre was therefore very high, while the total fat consumption was low, about 20 E% [28], as was the intake of salt (40-50 mmol Na/10 MJ compared with 100-250 in Sweden). Due to the high level of coconut consumption, saturated fat made up an equally large portion of the overall caloric intake as is the case in Sweden. However, lauric acid was the dominant dietary saturated fatty acid as opposed to palmitic acid in Sweden. Malnutrition and famine did not seem to occur.
TheKitavaStudy

Zitat:
Zitat von mykatharsis Beitrag anzeigen
Will der Fötus abnehmen oder Gewicht halten? Ist menschliche Muttermilch das, was wir alle zu uns nehmen sollten?
Das Baby soll bestimmt nicht fett werden, sondern wachsen.
Man kann zumindest davon ausgehen, dass Muttermilch die optimale Ernährung für einen sehr jungen Menschen darstellt.
Tiere, die weitaus schneller an Gewicht zunehmen, wie beispielsweise Rinder, haben einen wesentlich geringeren KH-Anteil und mehr Protein.
Tiere, die sich von Fleisch ernähren, wie Wölfe, haben meines Wissens einen weit höheren Proteinanteil.
Der höhere KH-Anteil ist dem menschlichen Gehirn geschuldet.
Wenn der menschliche Körper auf Ketose ausgelegt wäre, wie manche behaupten, dann könnten in der Muttermilch doch gleich Ketokörper oder Fett enthalten sein?
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