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#1
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| Hallo! Da ich mit meinem kaputten Knie auf Snapping bei kicks aufpassen muss ist meine Frage, mit welcher Übung ich die Hammerstrings im Oberschenkel trainieren kann. So wie ich das hier im Forum rauslesen konnte sind es ja die Hammerstrings, die die Kraft haben sollten einen Kick abzubremsen bevor das Gelenk es tun muss. el |
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#2
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| Hamstrings... Oberschenkel der Beinrückseite, hauptsächlich Biceps femoris. Ich würde dir ganz einfach zu Kniebeugen raten (da hast du noch ein bisschen mehr von), ansonsten Kreuzhebevarianten bei denen die Beine fast gestreckt bleiben oder der Glute Ham Raise. Letzteres ist aber eine sehr schwere Übung und bei kaputten Knie vielleicht nicht so gut. Hol dir vorher lieber nochmal das Okay deines Arztes/Physiotherapeuts. |
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#3
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| hammerstrings? |
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#4
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| Zitat:
Bei der Übung, die man gemeinhin Kniebeugen nennt (Stehen und die Knie beugen-also etwas in die Hocke gehen) werden die Hamstrings überhaupt nicht belastet, sondern deren Antagonisten. Das wären dann die Quadriceps. Die Idee beim Schnapptritt einfach nur starke Muskeln zu haben um ein hartes Überstrecken zu verhindern greift ins Leere. Die Hamstrings werden nämlich durch das Anspannen der Kniestrecker ausgeschaltet. Das nennt man Reziproke Inhibition. Um den gewünscheten Effekt zu haben muß man lediglich konsequent auf Dehnungstraining verzichten. Dann wird auch der Schnapptritt gehemmt. Aber ob ich verkürzte Hamstrings und den daraus resultierenden Haltungsschaden haben will? Besser ist doch gar nicht erst "in das Knie" zu treten. Gruß, Osteo
__________________ Gott bewahre uns vor Flauten, vor Stürmen schützen wir uns selber. Sprichwort span. Seeleute |
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#5
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| jungs ich sach euch, meine freundin, die hat hammer strings mwuuuahhaa ![]() jaja ok, schon gut. also. die kniebeuge ist eine sogenannte komplexe beinübung, und trainiert sowohl oberschenkel vorder-, als auch rückseite. (und waden, und unteren rücken usw usw blabla )konsequent aufs dehnen zu verzichten, kann sich kein kampfsportler erlauben. das hieße auch vor dem training, und der snapkick würde eine ballistische dehnung verursachen. und ballistische dehnung is a no no ich hab den begriff hammerstings zwar noch nie gehört, aber man lernt ja nie aus. es soll also die hintere oberschenkelmuskulatur sein? man könnte auch ischiocrurale muskulatur sagen, aber das geht jetzt zu weit wenn du die trainieren willst, mach kniebeugen (vielleicht lieber an der beinpresse), oder geh an dei bein beuge-maschine. der nette trainer in deinem studio wird dir da gerne behilflich sein. wenn ihr mich jetzt entschuldigt, ich muss mal meine freundin inspizieren. die trägt unterwäsche, die sind wirklich hammer, die strings |
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#6
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| Danke für die Infos. @Sparschwein Das ok vom Arzt muss ich mir sowieso noch holen zwecks Wettkämpfen. Ist leider nicht leider bei einem Spezialisten in der Sportmedizin einen Termin zu bekommen @Osteo Genau das "nicht ins Knie treten" will ich ja verbessern durch das Training. Oder wie könnte ich besser bei Schnapptritten nicht das Knie unnötig belasten? Ich versuche bei den kicks das Knie-Gelenk nicht zu 100% zu strecken außer wenn ich ab&zu mal richtig durchzieh. @Iceonly Beinpresse klingt sehr gut, werd ich wiedermal öfter verwenden. Vor "tiefen" Kniebeugen (besonders mit zusätzlichem Gewicht) hab ich mit meinem Knie noch zu großen Respekt. Lieber mal wieder an die Presse. |
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#7
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| Zitat:
Das andere Muskeln mit anspannen steht ausser Frage, jedoch von einem Training kann man erst sprechen, wenn entweder isometrisch oder isotinisch gearbeitet wird. Wenn die Fersen nicht angehoben werden, ist auch die Wirkung für die Waden gering. Der untere Rücken wird nur mittrainiert, wenn man sich ein Gewicht in den Nacken legt und gleichzeitig sich etwas vorbeugt - sonst nicht. Allerdings würde ich hier nicht von Training sprechen, weil man den dabei eher kaputtmacht als trainiert. Gruß, Osteo
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#8
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| Zitat:
Wenn Dein Bein optisch gestreckt ist, hast Du gerade mal eine arthrokinematische Streckung von 175°, Du bist dann also noch gar nicht an der vollständigen Streckung. Die meisten Knie lassen eine Beinstreckung von 190° zu. In der Regel hast Du also eine Reserve von satten 15° bei optisch gestrecktem Bein. Das schützt Dich vor diesen Schnapptritten. Es ist also kein Krafttraining nötig, sondern ein Techniktraining. Zitat:
Gruß, Osteo
__________________ Gott bewahre uns vor Flauten, vor Stürmen schützen wir uns selber. Sprichwort span. Seeleute |
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#9
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| Für die Hamstrings: http://www.weightliftingdiscussion.com/keystone.html http://www.weightliftingdiscussion.com/gluteham.html Bei einer tiefen Kniebeuge werden auch die Hamstrings beansprucht. Natürlich nicht in dem Maße wie die vorderen Oberschenkelmuskeln. Für eine "Kicker" also keine schlechte Übung. Gruß |
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#10
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| Zitat:
Mir wird das jetzt zu blöd und deshalb benutze ich ein Totschlagargument: Ich habe das studiert und mit einem Bachelor abgeschlossen, Du hast offensichtlich keine Ahnung! Für mich ist dieser Thread jetzt abgeschlossen! Deine Links zeigen übrigens keine Kniebeugen, sondern Übungen mit denen die Hamstrings trainiert werden. Gruß, Osteo
__________________ Gott bewahre uns vor Flauten, vor Stürmen schützen wir uns selber. Sprichwort span. Seeleute |
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#11
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| @Osteo lol, cooldown. Wenn einmal so ein Schlagwort wie Kniebeugen fällt kommt man davon nicht mehr los Mir war davor nicht klar das es mit Techniktraining auch gelöst werden kann, aber danke nochmal für deine Ausführung. Schätzungsweise kommen die 190° beim gesunden Knie hin, beim Angeschlagenen gehts (nach Augenmaß) nicht viel weiter als bis 180°; man sieht den Unterschied zwischen den beiden sehr gut. Ich werde heute im Training aber die Kicks mal bewusster machen und bei Gelegenheit nochmal vom Sporttherapeuten Rat einholen. Und vor der Beinpresse/Kniebeugen werde ich hüten ![]() |
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#12
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| Zitat:
es gibt übrigens viele leute, die beine NUR mit kniebeugen trainieren, und bei denen wächst die beinrückseite auch mit, und ne muskuläre disbalance kriegen die auch nich, warum nur? könnts sein, dass bei kniebeugen doch der beinbeuger mittrainiert wird? ![]() |
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#13
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| Zitat:
.Sorry. Gruß, Osteo PS: Ich hätte es ja editiert und gelöscht. Aber nachdem es schonmal zitiert wurde lass ich es auch stehen.
__________________ Gott bewahre uns vor Flauten, vor Stürmen schützen wir uns selber. Sprichwort span. Seeleute |
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#14
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| Wenn man sehr tief geht, braucht man die Hamstrings und auch den "Hintern," um nicht "durchzusacken" und den Rücken aufrecht zu halten. Mache mal die Kniebeuge mit ordentlich Gewicht, dann wirst Du es spüren. Powerlifter trainieren bei einer "schwachen" Tiefe ihrer Kniebeugen nicht umsonst ihre Hamstrings. Über den Links stand: "Für die Hamstrings." Im Übrigen sind Hamstrings mehr als nur der "Beinbizeps." Damit ist die gesamte Beinrückseite gemeint und die ist unter anderem für eine aufrechte Rumpfposition verantwortlich (was bei einer korrekten tiefen Kniebeuge einfach dazugehört). @elcarus Vor der Kniebeuge braucht man sich nicht zu hüten. Wenn Du schware Hamstrings hast, kannst die von mir verlinkten Übungen in Dein Training einbauen. Gruß |
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#15
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| Zitat:
(Nachträglich um 16.28 Uhr zugefügt) Der Rumpf wird dabei vor allem passiv stabilisiert. Die Hamstrings werden erst dann aktiv, wenn durch sehr hohe Belastung (hohes Gewicht) eine Verletzung des Bandapparates verhindert werden muss-also eine Not-Reaktion des Körpers zu Gefahrenabwehr. Das zum Training auszunutzen ist in meinen Augen krank. (Ende der nachträglichen Ergänzung) Unter normalen Umständen kommen die Hamstrings erst dann wesentlich dazu, wenn der Oberkörper vorgebeugt und belastet wird. Das Beugen und Strecken der Knie dient dann dazu die Haltearbeit der Hamstrings zu stören. Es arbeitet jetzt Quadrizeps gegen Hamstrings, diese werden mit Gewalt verlängert-also exzentrisch belastet. Diese Übung Kniebeuge zu nennen ist in meinen Augen irreführend. Es ist eigentlich ein isometrischen Rumpfaufrichten. Aber darum will ich mich nicht streiten. Aber man sieht ja wohin das führt: Man glaubt, dass eine Beinpresse die gleiche Übung ist, weil dort eben auch die Knie gebeugt werden. Zitat:
Zitat:
Gruß, Osteo
__________________ Gott bewahre uns vor Flauten, vor Stürmen schützen wir uns selber. Sprichwort span. Seeleute Geändert von Osteo (01-11-2005 um 15:28 Uhr). |
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