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  #1  
Alt 25-09-2006, 20:36
Benutzerbild von Polymorph
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Standard keinen pump mehr im bizeps : gut oder schlecht?

hallo an alle erstmal

ich trainere 2x die woche mit hanteln zu hause. nun ist es so das ich seit einem halben jahr trainiere und beim bizeps lediglich 1kg draufgelegt habe. ich spüre zwar den kraftzuwachs, ist aber eher schleppend.

nun war es bisher immer so das sich die arme vollpumpten, nun aber nicht mehr, obwohl ich nach 3 sätzen erschöpft bin und auch genauso viele wiederholungen mache (7). ist das nun als ein schlechtes omen zu deuten?

sollte ich stattdessen auf 2 sätze runtergehen und dafür mehr wiederholungen machen? oder ist das quatsch, sollte ich es dabei belassen und der sog. "pump" ist eh unwichtig für das wachstum?
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  #2  
Alt 25-09-2006, 20:59
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Also der Pump sagt nun nichts oder nicht viel über den gesetzten Reiz im Muskel aus. Evtl. kommt er aber wieder, wenn du ungewohnte oder neue Übungen machst.
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  #3  
Alt 25-09-2006, 21:14
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Pump hast du nur am Anfang. Konzentrier dich lieber auf die Hauptübungen wie Kniebeugen, Bankdrücken, Kreuzheben, Nackendrücken und Rudern.
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  #4  
Alt 26-09-2006, 13:48
Moderator
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Wie schon erwähnt, sagt der "Pump" gar nichts über die Effektivität des Trainings aus.
Mit mehr Whds. hättest Du zwar einen etwas "gepumpteren" Muskel. Aber das wäre dann auch alles. In ein paar Stunden ist dieser Effekt, den es ohnehin nicht braucht, wieder vorbei.

Gruß
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  #5  
Alt 26-09-2006, 22:26
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könnte doch auch sein, dass er sich an das training gewöhnt hat und neue übungen machen sollte (hat mir ein kollege heute erzählt der ins studio geht, dass man die übungen alle paar monate ändern soll.) stimmt das?
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Man kann das Internet auch zu anderen Dingen nutzen als hier im Forum rumzukaspern. martin.schloeter, KKB------------ Rechtschreibfehler dienen dem aufmerksamen lesens des Fadens !
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  #6  
Alt 27-09-2006, 05:23
Moderator
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Zitat:
Zitat von senose
könnte doch auch sein, dass er sich an das training gewöhnt hat und neue übungen machen sollte (hat mir ein kollege heute erzählt der ins studio geht, dass man die übungen alle paar monate ändern soll.) stimmt das?
Wenn Du in einer bestimmten Belastung besser werden willst, musst Du diese auch üben. Daher ist eigentlich nicht klug bestimmte Übungen aus dem Plan zu nehmen, wenn man in der Leistung stagniert. Vielmehr sollte man über andere Belastungsbereiche nachdenken (Intensität, Satzzahl, Häufigkeit). Man hört ja auch nicht auf einen Vorwärtstritt zu üben, weil man Probleme damit hat. Auch KDKler bleiben stets bei ihren Wettkampfübungen, weil sie eben in diesen besser werden wollen.

Wenn man die Übung wechselt, muss sich der Körper wieder auf andere Bewegungsmuster einfahren. Das dauert etwas und wird zunächst Muskelkater und eine Eingewöhnungsphase des ZNS erfordern. Aber die eigentliche Leistung wird nicht beeinflusst. Eher im Gegenteil: Der Körper muss sich wieder mit der Koordination herumschlagen, bevor er wieder an die eigentliche Kraftsteigerung geht. Das kann man ja bei Anfängern beobachten, die recht schnell ihre Gewichte steigern können, weil sie nach und nach die Koordination der Übungen besser beherrschen. Doch das ist keine wirkliche Kraftsteigerung, sondern eine ökonomischere Übungsausführung.

Die Übungen zu wechseln hat seinen Grund eher in der Abwechslung und er "Unterhaltung" der Leute. Studiopläne sind in der Regel danach ausgerichtet, die Leute bei "Laune" zu halten, ihnen das Gefühl zu geben, dass es etwas bringt. Das ist für viele, die Sport als psychischen Ausgleich machen, sicher sinnvoll. Doch man sollte auch wissen, dass es nichts mit einer Leistungsverbesserung zu tun hat.

Und noch einmal: Der "Pump" sagt gar nichts über die Effektivität des Trainings aus. Nach einem KA- Krafttraining ist man wunderbar "gepumpt", doch für die Kraft und Hypertrophie hat man rein gar nichts gemacht.

Gruß
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  #7  
Alt 27-09-2006, 10:27
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okay danke

chuuch
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  #8  
Alt 27-09-2006, 12:51
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Alter: 21
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sehr gute Erklärung Mars, danke!

dieses wechseln der Übungen hat mich auch sehr verwirrt, denn warum soll ich bei der aktuellen Übung nicht versuchen 2,5 kilo mehr zu stämmen als bei der neuen Übung mit 20 kilo weniger wieder anzufangen....
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  #9  
Alt 27-09-2006, 21:45
Benutzerbild von Meelias
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Zitat:
Zitat von Mars
Auch KDKler bleiben stets bei ihren Wettkampfübungen, weil sie eben in diesen besser werden wollen.
Das hat man vllt vor 10 Jahren noch so gemacht, schau dir mal die trainingspläne der spitzenclubs wie westside oder metal militia an, da findeste die klassischen wettkampfübungen nahezu garnicht mehr. ein 100meter sprinter läuft auch nicht bei jedem training nur 100meter strecken ...

die auffassung "wenn du stärker in der beuge werden willst --> beuge" ist längst überholt und auf dauer auch nicht erfolgsversprechend.
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  #10  
Alt 28-09-2006, 08:55
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Zitat:
Zitat von Meelias
Das hat man vllt vor 10 Jahren noch so gemacht, schau dir mal die trainingspläne der spitzenclubs wie westside oder metal militia an, da findeste die klassischen wettkampfübungen nahezu garnicht mehr. ein 100meter sprinter läuft auch nicht bei jedem training nur 100meter strecken ...

die auffassung "wenn du stärker in der beuge werden willst --> beuge" ist längst überholt und auf dauer auch nicht erfolgsversprechend.
Das machen die KDKler in allen Klassen immer noch so. Westside und verwandte Systeme sind da eher Ausnahmen. Wie soll man auch in einer Übung besser werden, wenn man sie nicht macht, sondern eine "ähnliche"? Das ist weder von der Trainingslehre noch von der Empirie her begründbar.

Das Argument mit dem Sprinter passt zu den Kraftanforderungen im KDK und auch im Krafttraining nicht.

Gruß
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  #11  
Alt 28-09-2006, 11:59
Benutzerbild von Meelias
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Zitat:
Zitat von Mars
Das machen die KDKler in allen Klassen immer noch so. Westside und verwandte Systeme sind da eher Ausnahmen. Wie soll man auch in einer Übung besser werden, wenn man sie nicht macht, sondern eine "ähnliche"? Das ist weder von der Trainingslehre noch von der Empirie her begründbar.

Das Argument mit dem Sprinter passt zu den Kraftanforderungen im KDK und auch im Krafttraining nicht.

Gruß
Komisch, dass die Leute aus o.g. Systemen dann immer noch akzeptable Leistungen auf Wettkämpfen hinbekommen. Um nicht langsam quälend voranzukommen MUSS man im Training auf andere Übungen zurückgreifen als auf die letztendliche Ausführung am Wettkampftag. Wenn es mir unten in der Beuge an "punch" fehlt, wieso sollte ich solange beugen bis es vllt mal besser wird oder ewig auf dem gleichen Leven rumkaspern? Wenn es mir oben fehlt, wieso sollte ich dann ne normale Beuge trainieren anstatt Lockouts und den oberen Teil mit angehängten Ketten.

Mach doch mal 2 Monate lang nur Good Mornings und Box Squats anstatt ner herkömmlichen Beuge, schlechter wird deine Leistung wohl nicht werden. Das Beispiel der sprinter sollte auch nur veranschaulichen, dass nicht nur das trainiert wird, was auf dem wettkampf zu sehn ist. Die leute die immer nach diesem schema f trainieren sollten mal aufwachen und erkennen, dass mittlerweiler ein anderes zeitalter angebrochen ist, gerade in bezug auf den einsatz von equipment. Am Beispiel von Bankdrücken liesse sich noch besser verdeutlichen wie schwachsinnig es wäre nur klassisches Bankdrücken zu trainieren um auf dem Wettkampftag ein optimales ergebnis zu erzielen.



Aber um mal wieder ontopic zu gehn, trainier den bizeps doch einfach garnicht einzeln sondern durch rudern in vorbeuge oder klimmzüge ...
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  #12  
Alt 28-09-2006, 14:10
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Zitat:
Zitat von Meelias
Komisch, dass die Leute aus o.g. Systemen dann immer noch akzeptable Leistungen auf Wettkämpfen hinbekommen. Um nicht langsam quälend voranzukommen MUSS man im Training auf andere Übungen zurückgreifen als auf die letztendliche Ausführung am Wettkampftag. Wenn es mir unten in der Beuge an "punch" fehlt, wieso sollte ich solange beugen bis es vllt mal besser wird oder ewig auf dem gleichen Leven rumkaspern? Wenn es mir oben fehlt, wieso sollte ich dann ne normale Beuge trainieren anstatt Lockouts und den oberen Teil mit angehängten Ketten.

Mach doch mal 2 Monate lang nur Good Mornings und Box Squats anstatt ner herkömmlichen Beuge, schlechter wird deine Leistung wohl nicht werden. Das Beispiel der sprinter sollte auch nur veranschaulichen, dass nicht nur das trainiert wird, was auf dem wettkampf zu sehn ist. Die leute die immer nach diesem schema f trainieren sollten mal aufwachen und erkennen, dass mittlerweiler ein anderes zeitalter angebrochen ist, gerade in bezug auf den einsatz von equipment. Am Beispiel von Bankdrücken liesse sich noch besser verdeutlichen wie schwachsinnig es wäre nur klassisches Bankdrücken zu trainieren um auf dem Wettkampftag ein optimales ergebnis zu erzielen.



Aber um mal wieder ontopic zu gehn, trainier den bizeps doch einfach garnicht einzeln sondern durch rudern in vorbeuge oder klimmzüge ...

Du hast offenbar nicht verstanden, was ich oben geschrieben habe. Man bleibt bei derselben Übung, ändert aber die Intensitäten (Stichwort Periodisierung).
Wenn unten an "punch" (komisches Wort) fehlt, dann muss man an der Tiefe der Beuge arbeiten. Die Ausführung bleibt gleich, nur die Intensitäten verändern sich. Wenn es "weak links" gibt, dann hilft man mit Zusatzübungen nach. Das ist klar. Aber man ersetzt niemals die Übung selbst.

Und wer dauernd schwer hebt, beugt und drückt macht sowieso etwas falsch. Wer unter Maximalkrafttraining ständig schweres Training versteht, hat beim "Einmaleins" nicht aufgepasst und muss natürlich dauernd die Übungen nicht wechseln, damit das ZNS nicht "matschig" wird.
In zwei Monaten wird sich gar nichts tun. Ich werde vielleicht etwas erholter sein. Aber das kann man mit leichterem Training auch erreichen. Dazu brauche ich keine GMs oder Box-Sqauts.

Gruß

PS: WS ist auf extremes Equipment ausgelegt.

Geändert von Mars (28-09-2006 um 14:44 Uhr).
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  #13  
Alt 28-09-2006, 15:42
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jetzt mach ich es auch so, das ich mit den wiederholungen gaaaaaaaaaaanz langsam hochgehe und die zeit für jede wiederholung erhöhe d.h ich lasse mir für jede Auf / Abbewegung mehrer Sekunden Zeit und erhöhe dadurch die Intensität (ist doch richtig so, oder?)

Für mich als Anfänger ist es hakt nur schwer zu ermessen ob ich einen tatsächlichen Kraft- und Massezuwachs erlebe oder ob ich einfach nur ins Leere trainiere...
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  #14  
Alt 28-09-2006, 16:58
Benutzerbild von Meelias
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ich glaub wir reden aneinander vorbei ... preiodisieren ist ein ganz anderes thema. fakt ist, ich kann auch stärker im bankdrücken werden ohne ein einziges mal "bankdrücken" zu machen. ebenso bei der beuge.

und wer beim kdk ohne regelmögliche equipmentausnutzung arbeitet ist selber schuld. das ist immerhin keine reha-maßnahme sondern leistungssport.
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  #15  
Alt 29-09-2006, 05:53
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Zitat:
Zitat von Meelias
ich glaub wir reden aneinander vorbei ... preiodisieren ist ein ganz anderes thema. fakt ist, ich kann auch stärker im bankdrücken werden ohne ein einziges mal "bankdrücken" zu machen. ebenso bei der beuge.

und wer beim kdk ohne regelmögliche equipmentausnutzung arbeitet ist selber schuld. das ist immerhin keine reha-maßnahme sondern leistungssport.
Offensichtlich haben wir das.
Wie soll es bitte funktionieren, in etwas besser zu werden, ohne dieses Etwas zu üben?

Ich schrieb vom "extremen" Equipment und außerdem ist das für die hier trainierenden vollkommen unwichtig, weil es um eine Kräftigung ohne solche Spielsachen geht. Daher ist auch WS nicht auf deren Ansprüche anzuwenden.


Gruß
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