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Krafttraining, Ernährung und Fitness Alles über Kraftaufbau, Ausdauer und die passende Ernährung sowie Motivation.



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  #31  
Alt 29-01-2014, 10:04
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Zitat:
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen
Schau mal... Die vielen Wracks lernst DU natürlich nicht kennen. Die trainieren ja nicht mehr. Dann lernst Du die absoluten Ausnahmen kennen und meinst das sei übertragbar auf viele.

Ich denke aber dass so etwas hier keiner hören will, also macht doch was Ihr wollt - in 15 Jahren können wir uns gerne zu dem Thema mal austauschen.
Warum gleich so schnippisch?

Und warum absolute Ausnahmen?
Es ist mit Sicherheit richtig, dass früher und auch heute viele verheizt werden und dann mit 40 oder 50 absolute Wracks sind. Aber genau das ist auch nicht der Großteil.
Kennst du nur Wracks in dem Alter?

Es gibt immer solche und solche...die einen vertragen das Training ganz gut und Andere wieder nicht. Das Ganze einfach zu pauschaliesieren finde ich nicht richtig.

Jeder hat irgendwelche persönlichen Beispiele...ich habe in meinem Bekanntenkreis einen 53 Jährigen der füher Kaderringer in der DDR war.
Er ist heute immernoch fit, obwohl er damals ziemlich stark und natürlich auf Stoff war. Natürlich trainiert er heute nicht mehr wie damals aber er ist fit.

Dann gibt es wieder Leute, die versuchen ihr ganzes Leben im Krafttraining alles richtig zu machen und sind dann im oben genannten Alter halbe Invaliden (habe ich übrigens auch direkt in meiner Verwandschaft).

Einfach zu sagen, dass sich viele Jungs mit ihrem Training zerschießen finde ich falsch (obwohl es natürlich bei Einigen so ist
Natürlich sieht man das Ganze in jungen Jahren anders. Du hast mit Sicherheit schon etliche eigene Erfahrungen gemacht, aber wie schon erwähnt, jeder ist irgendwie anders.
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  #32  
Alt 29-01-2014, 11:17
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@ Dietrich von Bern:

Es war wirklich nicht meine Absicht, Dich mit Ansprache oder Aussage vor den Kopf zu stoßen, falls dem so gewesen sein sollte tut es mir aufrichtig leid.
Du hast recht, die drückenden Übungen sind in den Charts etwas unter-repräsentiert – Schrägbank à la Poliquin wäre vielleicht besser gewesen, wobei der aus meiner Sicht als Ringer eher die drückenden Übungen überbewertet.

@ Horrido:

Danke für die Unterstützung Meinem Empfinden nach sind sich die meisten Ringer / Grappler schon bewusst, dass ihr Sport zumindest auch mit Verletzungen und Langzeitschäden verbunden sein kann (ich fühl mich mit 25 auch schon längst nicht mehr unzerstörbar) – aber es bleibt einem so oder so nicht viel anderes übrig als zu hoffen, dass es einen nicht oder nicht so schlimm trifft, sonst ist der Druck einfach zu groß

Beste Grüße
Period.
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  #33  
Alt 29-01-2014, 11:51
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Sorry, Ihr habt schon Recht.
Je nach "Tageszeit" bin ich zu schnell verstimmt.
Ist so wie in der sn*ckers-Werbung.
Du bist einfach nicht DU wenn Du Hunger hast
Ihr dürft mich ab sofort DIVA von Bern nennen

Zur Sache:
Vielleicht ist es woanders nicht so, aber ich habe persönlich einfach den Eindruck dass in unserer Gesellschaft insgesamt der Anteil der wirklich fitten Oldies schon recht gering ist und der Anteil der verletzungsfrei gebliebenen davon noch geringer. Daher "Ausnahmen", die man aber im einen oder anderen KS-Verein antreffen kann. Denen nachzueifern ist riskant weil man nicht andauernd in seinen eigenen Körper hereingucken kann ob Herz, Bindegewebe usw wirklich noch eine Schippe drauf vertragen.

Ich habe schon mal geschrieben wie ich die Sache für richtig halte: http://www.kampfkunst-board.info/forum/blog.php?b=412

Balance nach Poliquin wäre in etwa:
(TE1)
Deadlift = Basis
Pull-up 55,60% (von DL)
Hang clean 45,00% (von DL)
row one-arm 21,5% (von DL)

(TE2)
Back squat 71,40% (von DL)
dip 58,50% (von DL)
overhead press one-arm 16,25% (von DL)
bench press One-arm 21,5 % (von DL)
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  #34  
Alt 29-01-2014, 12:59
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@period

Ja das ist so. Man gibt sein Bestes und hofft, dass nichts großes dazwischen kommt.

@Dietrich

kein Ding

gebe dir auch dahingehend Recht, dass sich viele keine Gedanken machen, wie es in 10 oder 20 Jahren mit Ihrem Körper aussehen könnte....

Die Poliquin-Balance sieht interessant aus. Danke dafür
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  #35  
Alt 07-03-2015, 22:48
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Seruvs! Mittlerweile ist einige Zeit ins Land gegangen und ich kann euch berichten, wie weit ich gekommen bin. Das MMA musste leider hinten anstehen, da ich mich in kürzester Zeit beruflich enorm entwickeln konnte. Das führte mich zurück zu den Basics. Ich hab mich erst einmal auf den Bodenkampf (Grappling) konzentriert und habe nach 2 Jahren Pause wieder das Ringen aufgenommen. Hier habe ich mittlerweile einen Trainer, der zu Zeiten der Sowjet-Union ein äußerst angesehener Trainer war. Er hat mir folgende Empfehlung gegeben.

In der Off-Season wird das Ringertraining so gestaltet, dass wir einmal wöchentlich nach der Ringereinheit eine knackige Krafteinheit machen. Übungen wechseln jedes Mal, wiederholen sich aber in einer gewissen Reihenfolge (die ich bis jetzt noch nicht ausmachen konnte^^). Der Inhalt sieht auf jeden Fall vor, dass wir immer so viel Gewicht wählen, dass wir rund 20-25 Wiederholungen schaffen. Seinen Angaben nach sollte es ca. 50 - 60 % des Maximalgewichts sein.

Jetzt zum reinen Krafttraining im Fitnessstudio. Hier legt mein Trainer wert darauf, dass ich bis 12 Wochen vor Saisonbeginn einmal die Woche folgende Übungen durchführe:

Bankdrücken
Kreuzheben
Latziehen
Umsetzen
Kniebeuge
Schulterdrücken

An den Übungen hat sich erst mal nichts geändert, jedoch an der Intension.
3 Sätze mit jeweils 20 - 25 Wiederholungen.
Hierbei wurde eine meiner Schwächen offenbart Ich war echt schockiert, wie wenig Gewicht ich doch auflegen muss, um die geforderte Wiederholungszahl technisch sauber durchzuführen. Abgesehen davon ist es echt saumäßig anstrengend, weswegen ich diese Einheit auch auf Freitag gelegt hab.


Während der unmittelbaren Saisonvorbereitung (ca. 12 Wochen) wird nur Maximalkraft trainiert.

Umsetzen 3 x 4
Schwungdrücken 3 x 4
Kniebeuge 4 x 4
Bankdrücken 3 x 4
Kreuzheben 3 x 4

Während der Saison wird das Maximalkrafttraining dann beibehalten

Umsetzen 3 x 3
Schwungdrücken 3 x 4
Kniebeuge 4 x 4
Bankdrücken 3 x 3


Ergänzt werden die ringerspezifischen Einheiten mit Partnerübungen und Zirkeltraining, abhängig von der jeweiligen Wettkampfphase. Ich werde das nun bis Ende des Jahres durchziehen und mich überraschen lassen, wie ich mich entwickeln werde.
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  #36  
Alt 08-03-2015, 11:18
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Kampfkunst: alles was (b)ringt, Schwerpunkt Freistilringen
 
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Klingt nach einem interessanten Ansatz der Periodisierung, danke fürs Posten! Ähnelt im Prinzip etwas dem Ansatz von Murray, auf den ich seinerzeit mal verwiesen habe (Sammlung bewährter Trainingspläne), zumindest was das Training innerhalb der Saison angeht. Die drei Sätze mit 25 Wh sind aber auch ne Überlegung wert, vielleicht probier ich die mal nach der aktuellen Maxkraft-Phase

Beste Grüße
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  #37  
Alt 09-03-2015, 19:00
Benutzerbild von Jochen
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Smile Einmal die Woche Krafttraining reicht?

Hallo, kenne nur zwei Konzepte, die werben, mit einmal Training pro Woche auszukommen: 1. Kieser Training (Fitnessstudio) und 2. Body-Street (Training in eine Art Taucheranzug mit Stromreizen zum Muskelwachstum).
Ersteres habe ich mal ein knappes Jahr ausprobiert, aber mehr als einmal die Woche trainiert. Das zweite kenn ich nur vom Sehen, wel die Studios große Schaufenster haben und zum Zuschauen einladen (sieht aber blöd aus).
Alles Gute
j.
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  #38  
Alt 09-03-2015, 21:34
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Hi Jochen,

ich denke, man muss etwas zwischen den von Dir aufgeführten und den hier bisher diskutierten Ansätzen differenzieren. Kieser und Co propagieren ihr Training für einmal pro Woche ohne irgendwas extra, wir reden hier über 4-5 Einheiten auf der Matte in sehr kraft- und konditionsintensiven Sportarten PLUS Krafttraining. Sprich, es soll nur ein zusätzlicher Reiz gesetzt werden um das Programm zu vervollständigen und Verletzungen vorzubeugen. Übrigens gibt es durchaus noch mehr Ansätze die nur zu einem Training (GK oder Split, also eins pro Muskelgruppe) raten, etwa HIT, das bei Bodybuildern ne Zeit lang sehr beliebt war und als eines der erholungstechnisch anspruchsvollsten Programme gilt, da jeder Satz bis zum Muskelversagen geführt wird.

Ist einmal pro Woche ideal um rein fitnessmäßig besser zu werden? Sicher nicht, vor allem nicht, wenn man sonst nichts macht. Ist es besser als nichts? Auf jeden Fall. Und manchmal ist es eben aus verschiedenen Gründen (Regeneration, Zeitmanagement...) die gangbarste Lösung.

Beste Grüße
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  #39  
Alt 10-03-2015, 10:56
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das ausgangsmaterial mensch ist auch von entscheidender bedeutung. dies wird immer vergessen.

deshalb kann man imo gar nicht sagen, dass dieses oder jenes programm 100 % ig zielführend, um den maximalen nutzen zu generieren bzw. geeignet ist, langfristig verletzungsfrei zu trainieren...
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  #40  
Alt 10-03-2015, 21:16
Benutzerbild von period
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... mal abgesehen davon, dass das vermutlich bei keiner Person ewig der Fall sein wird Zitat Fight Club: "Ist die Zeitkoordinate nur lang genug, sinkt die Überlebensquote für jeden auf Null." - und so verhält es sich eben nun mal auch mit einseitiger Entwicklung und mit Verletzungen im Allgemeinen - die Variablen sind einfach zu zahlreich.

Beste Grüße
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  #41  
Alt 17-03-2015, 12:55
paka
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Zitat:
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen
Sorry, Ihr habt schon Recht.
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Ich habe schon mal geschrieben wie ich die Sache für richtig halte: DIE ideale Ergänzung... - Kampfkunst-Board

Balance nach Poliquin wäre in etwa:
(TE1)
Deadlift = Basis
Pull-up 55,60% (von DL)
Hang clean 45,00% (von DL)
row one-arm 21,5% (von DL)

(TE2)
Back squat 71,40% (von DL)
dip 58,50% (von DL)
overhead press one-arm 16,25% (von DL)
bench press One-arm 21,5 % (von DL)
Hört sich interessant an, kannst du Links zu den entsprechenden Artikeln geben?
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  #42  
Alt 17-03-2015, 19:07
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Zitat:
Zitat von paka Beitrag anzeigen
Hört sich interessant an, kannst du Links zu den entsprechenden Artikeln geben?
T NATION | Achieving Structural Balance

http://www.poliquingroup.com/portals...StoryHiRes.pdf

Train for Structural Balance to Achieve Optimal Performance | Poliquin Article

Charles Poliquin Structural Balance - Bing

Poliquin structural balance ...
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  #43  
Alt 18-01-2017, 06:30
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Zitat:
Zitat von Dietrich von Bern Beitrag anzeigen
Balance nach Poliquin wäre in etwa:
(TE1)
Deadlift = Basis
Pull-up 55,60% (von DL)
Hang clean 45,00% (von DL)
row one-arm 21,5% (von DL)

(TE2)
Back squat 71,40% (von DL)
dip 58,50% (von DL)
overhead press one-arm 16,25% (von DL)
bench press One-arm 21,5 % (von DL)
Altes Thema, aber ich krame es trozdem einmal nach oben: Den Ansatz finde ich sehr interessant und ich möchte ihn auch mal umsetzen. Gibt es auch Prozent-Werte zu Ausfallschritten? Dazu habe ich leider bisher nichts im Netz gefunden und die möchte ich auf jeden Fall in meinem Training belassen.

Falls keine Angaben bekannt sind: Aus dem Bauch heraus würde ich für Kniebeuge zu Ausfallschritt das gleiche Verhältnis wie Bankdrücken zu Frontdrücken ansetzen. Dann käme ich auf 54% (von DL), was mit meinen momentanen Werten ganz gut übereinstimmt. Macht das eures Erachtens Sinn?
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  #44  
Alt 18-01-2017, 10:15
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Ich halte zwar viel von Poliquin, aber die "balance" kann ich ehrlich gesagt nicht nachvollziehen. Es gibt m.E. zu viele Variablen, angefangen bei Verhältnissen der Extremitäten- und Rumpflänge, die einen bei bestimmten Übungen bevorteilen, was dieses "Gleichgewicht" komplett durcheinanderbringt. Jemand, der ein guter Kreuzheber ist, kann ein absolut unterdurchschnittlicher Beuger sein und umgekehrt. Und nach Poliquin wäre er "balancierter", wenn er dafür sorgt, dass seine Kreuzhebeleistung etwas sinkt und seine Kniebeugenleistung etwas steigt... Und das ist nur der Anfang, da reden wir noch gar nicht davon, dass sich gewisse Leute halt auf gewisse Übungen konzentrieren (zeigt mir mal den Kraftdreikämpfer, der 55% seiner Kreuzhebeleistung im Klimmzug schafft). Ich für meinen Teil halte ungefähre Richtwerte für jede Gewichtsklasse da für die gangbarere Variante, wenn sie auch natürlich nicht perfekt ist.

Beste Grüße
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  #45  
Alt 18-01-2017, 16:54
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https://www.t-nation.com/training/ho...-you-lift-wimp

Da steht es.

Deadlift Based > Bulgarian squat:  (weighted) – 27.5%

Kann man sich drüber streiten...
Als "Hausnummer" finde ich das hilfreich.
Spezialisten haben sicher abweichende Werte.
Als "kompletter Athlet" bzw, "Hans Dampf in allen Gassen" geht es wahrscheinlich in diese Richtung...
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...gut ist der der gutes tut!

Geändert von Dietrich von Bern (18-01-2017 um 16:58 Uhr).
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