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  #1  
Alt 22-03-2007, 10:53
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Standard Erfahrungen lowcarb?

Hallo Kampfkunst Freunde!

Was habt ihr für Erfahrungen mit lowcarb Ernährung?

Ich dachte früher nur das Kaloriendefizit ist wichtig? Hat es wirklich Vorteile abzunehmen mit wenig Kohlenhydrate in der Ernährung?
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  #2  
Alt 22-03-2007, 11:00
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Ja, interessieren würde mich das auch. Aber bitte mal genau definieren, was in diesem Thread unter Lowcarb verstanden wird, also wieviel Gramm Kohlenhydrate/Tag hier als low verstanden werden!!!

Grüße
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  #3  
Alt 22-03-2007, 11:07
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Kampfkunst: mantis gung fu
 
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lowcarb = kohlenhydrat. reduz. Ernährung punkt.

Ich möchte hier allgemeine Erfahrungen dazu erfragen, nicht persönl. Kohlenhydratgrenzen etc.
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  #4  
Alt 22-03-2007, 11:50
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Zitat:
Zitat von SongKaoru Beitrag anzeigen
Hallo Kampfkunst Freunde!

Was habt ihr für Erfahrungen mit lowcarb Ernährung?

Ich dachte früher nur das Kaloriendefizit ist wichtig? Hat es wirklich Vorteile abzunehmen mit wenig Kohlenhydrate in der Ernährung?
- Lowcarb ist ein neues Marketing für alte Hasen
- Kaloriendefizit kann über weniger KH erreicht werden
- imho sollte prozentual an allen Komponenten einer ausgewogenen Ernährung reduziert werden. Einseitigkeit ist meistens schlecht. GI (Glykämischer Index) finde ich da schon etwas sinnvoller.
- imho hat es keine Vorteile, eher Nachteile (siehe Atkins-Diät).
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  #5  
Alt 22-03-2007, 11:55
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Zitat:
Zitat von Kudos Beitrag anzeigen
- Lowcarb ist ein neues Marketing für alte Hasen
- Kaloriendefizit kann über weniger KH erreicht werden
- imho sollte prozentual an allen Komponenten einer ausgewogenen Ernährung reduziert werden. Einseitigkeit ist meistens schlecht. GI (Glykämischer Index) finde ich da schon etwas sinnvoller.
- imho hat es keine Vorteile, eher Nachteile (siehe Atkins-Diät).
Die Frage ist ob es in der Praxis funktioniert wie am Papier?

Der Körper schaltet seine Energiegewinnung auf zugeführtes Eiweiß um. So greift der Körper bei Gewichtsabnahme nicht die Muskelmasse an (wenn ich das richtig verstanden habe)?
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  #6  
Alt 22-03-2007, 12:14
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Zitat:
Zitat von SongKaoru Beitrag anzeigen
Die Frage ist ob es in der Praxis funktioniert wie am Papier?

Natürlich funktioniert abnehmen, wenn man weniger Kalorien zu sich nimmt!

Ich kenne zwar nicht alle Argumente, die auf dem Papier stehen, für diese Theorie, aber es geht in die Richtung Insulin-Ausschüttung und Fett-Einlagerung. Deshalb behaupte ich mal, dass es zwar funktioniert, aber nicht so wie auf dem Papier und vorallem nicht mit den Vorteilen, die diese Diät propagiert!

Zitat:
Zitat von SongKaoru Beitrag anzeigen
Der Körper schaltet seine Energiegewinnung auf zugeführtes Eiweiß um. So greift der Körper bei Gewichtsabnahme nicht die Muskelmasse an (wenn ich das richtig verstanden habe)?
Letzten Endes gibt es nur eine "Energie-Währung" im Körper: ATP (Adenosintriphosphat). Ob du Protein, KH oder Fett in diese "Währung" getauscht hast, spielt für die Gewichtsreduktion kaum eine Rolle!
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  #7  
Alt 22-03-2007, 12:47
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Das ist so natürlich nicht richtig. Die Wechselwirkungen von Nährstoffen und Körperenzymen sind sehr komplex und selten monokausal, so dass eigentlich niemand so genau sagen kann, wenn ich dass weglasse wirkt das auf diese Árt und Weise. Die Ernährungswissenschaftler streiten darüber intensiv.

Die Frage nach low carb hängt -wie der Name schon sagt- essentiel mit der Menge an carbs zusammen die zu sich genommen werden.

Atkins zB. rechnet die genau vor -ich weiß jetzt auch nicht mehr wieviel Gramm/Tag dass sein dürfen aber wirklich sehr, sehr wenig. Da viele KH in völlig unverdächtigen Nahrungsmitteln versteckt sind, ist relativ schwer sich dran zu halten. Durch den weitestgehenden Verzicht auf KH soll im Körper eine Reaktion ausgelöst werden, die man zB. auch per Urintest messen kann, und dazu führen soll, dass Fettreserven angegriffen werden. Die Ernährung ist einseitig/spassfrei (Morgens Eierommlett mittags und abends steak usw, vorsicht bei gewissen gemüsen/Früchte gehen gar nicht) und führt zu Verstopfungen. Außerdem müsste dass eigentlich zu Gicht führen.

Zu sagen ich ess einfach wenig/kein Brot, Reis, Müsli, Nudeln, Kartoffeln ist was ganz anderes und soweit ich weiß keine Diät. Hat aber wohl den Vorteil dass angeblich nicht so schnell wieder Hunger entsteht, weil der Insulinspiegel durch Gemüse/Eiweiß nicht so stark schwankt. Das soll dann dazu führen, dass man weniger isst (K-Defizit), aber trotzdem genügend Eiweiss Vitamine zu sich nimmt. Soweit ich weiß sind das aber nur allgemeine Ernährungstipps und keine wissenschftlich erforschte Methode. Wer hier mehr weiß, bitte posten...

Grüße

Geändert von BBQ1 (22-03-2007 um 12:52 Uhr).
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  #8  
Alt 22-03-2007, 12:55
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@BBQ1

Zitat:
Atkins zB. rechnet die genau vor -ich weiß jetzt auch nicht mehr wieviel Gramm/Tag dass sein dürfen aber wirklich sehr, sehr wenig.
Meine liegt zB bei knapp 60g KH/Tag (Ketonkörpermessung). Und was jetzt? Atkins hat keine fixe Grenze, bei ihm gibts "Diät"-Phasen mit versch. Werten. Am Anfang irgendwas um die 20g um in die Ketose zu kommen, später hebt er die Grenze dann etwas höher usw.

Diese festen Grenzen sind irrelevant, es ist vom jeweiligen Menschen abhängig.

Das hier soll keine Diskussion über lowcarb werden. Diskutiere lowcarb bitte in einem anderen thread.

Ich habe um Erfahrungsberichte gebeten.
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  #9  
Alt 22-03-2007, 13:10
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hab ich gemacht, klappt gut. allerdings muss einem klar sein, dass bei dieser art der ernährung auch die muskeln flacher aussehen, weil die weniger wasser speichern.
außerdem schmeckt es auf dauer nicht sonderlich toll.

habe auch anabole diät versucht ( gar keine kh´s) aber das war für mich nicht erträglich!

wenns um fett verlieren geht habe ich gute erfahrungen damit gemacht, die kohlehydrate in der mittagszeit zu nehmen.
also morgens keine und abends keine und wenn ich schreibe keine, dann meine ich absolut keine, auch keine milch o.ä.!!!
__________________
practice what you preach
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  #10  
Alt 22-03-2007, 13:55
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Kampfkunst: Raufen & Rangeln
 
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Zitat:
Zitat von BBQ1 Beitrag anzeigen
Durch den weitestgehenden Verzicht auf KH soll im Körper eine Reaktion ausgelöst werden, die man zB. auch per Urintest messen kann, und dazu führen soll, dass Fettreserven angegriffen werden.
Man weißt im Urin Fettabbau-Produkte nach und schlußfolgert dann, dass das Körperfett schmilzt!

Ganz toll, dabei wird nur vergessen, dass man extrem viel Fett gefressen hat...
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  #11  
Alt 22-03-2007, 21:44
Benutzerbild von RyuMishima
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Kampfkunst: Hokuto Shinken, Ansatsuken
 
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habe letzten Sommer meine Diät extrem nach dem Prinzip der Metabolen ausgerichtet, also auch low carb (heißt bei meinem Beispiel exakt: persönliches Minimum waren 2000 kcal und 90g Khs).

Fettabbautechnisch klappte die Sache ganz gut (Resultat siehe Profil Bild ) Wie Till jedoch schon gesagt hat, werden die Muskeln ganz schön flach, da die Glykogenspeicher entleert werden. Nach der Diät kann man sich wirklich regelrecht mit Khs mästen und aufladen ohne wirklich eine sofortig Fettzunahme zu bemerken. Ich persönlich konnte nach der Diät ein bis zwei Wochen Kohlenhydrate ohne Ende spachteln. Der Muskel wurde herrlich geladen und man kann wirklich sehen, wie man praller wird .

Für Bodybuilder ne feine Sache, klarer Nachteil für Kampfsportler allerdings wirklich die extreme Antriebslosigkeit, aufgrund der mangelden Khs.
Während der Diät waren die Taekwondo-Einheiten wirklich die Hölle und ich konnte nicht wirklich Gas geben, auch die Kraftwerte sanken merklich in den Keller.

Zurzeit bin ich wieder leicht am diäten. Lowcarb, allerdings bei weitem nicht mehr so tief.
Die Anabole habe ich noch nicht probiert....kann ich mir aber auch nicht vorstellen für mich, da ich Haferflocken mit Quark und Obst einfach zu sehr liebe .
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  #12  
Alt 23-03-2007, 07:26
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Im FAQ steht auch einiges dazu unter "Definitionsdiät." Wir haben auch über die Probleme solcher Diäten schon früher diskutiert (Suchfunktion sollte helfen.)

Kurz einige Punkte dazu:
- Kurzfristig ist so eine Diät recht erfolgreich, weil sie wegen der extremen Umstellung den Appetit drosselt und auch den Darm belastet (Völlegefühl). Langfristig gibt sich der Effekt bzw. wirkt sich negativ aus, weil es zu Verdauungsproblemen kommen kann.
- Insulin ist ein anaboles Hormon, das für den Muskelaufbau/ Muskelerhalt wichtig ist. Man tut sich also keinen Gefallen, Insulin als "böse" zu verbannen.
- Nervensystem und Muskeln sind auf KHs angewiesen (zwar kann Eiweiß "zweckentfremdet" werden, doch die Stoffwechselprodukte, die bei der Eiweißverwertung entstehen, belasten den Körper; hinzu kommt, dass die als Ausgleich für die KH gebildeten Ketonkörper den Körper nochmals belasten und zu Übersäuerungen des Gewebes führen können). Die Belastung für den Körper (v.a. Nieren, Leber, Blut, Gewebe) hängt natürlcih auch stark von der individuellen Konstitution und Gesundheit ab.
- KHs sind wichtig für die Hydration des Körpers. Zu wenig KHs führen langfristig zu einer Entwässerung des Körpers bzw. vermindern die Wasserresorbtion. Das ist gesundheits- und leistungsmindernd. (BBler können das auf der Bühne für den "Trockelook" sicher gebrauchen, aber sie müssen schon während ihren Auftritten dauernd auf ihren Kreislauf achten).
- Low-Carb enthält in der Regel nur wenig Ballaststoffe. Das ist verdauungstechnisch problematisch.
- KHs sind wichtig für das Imunsystem und die Stimmung. Stimmungsschwankungen und Infektanfälligkeit sind v.a. bei intensivem Training (notwendig für Leistungssteigerungen und Muskelausbau/ Muskelerhalt) sehr wahrscheinlich.
- Viele Eiweißquellen enthalten Purine, die wiederum den Körper belasten. Hinzu kommt, dass Fett und Protein erhöhte Anforderungen an die Verdauungsarbeit stellen (mit schwerem Gedärm ist schlecht trainieren)

Zu den Erfahrungen (vom Kraft- bis zum Ausdauersportler inklusive meiner eigenen):
- Stimmungsschwankungen (am Anfang meist "euphorisch", dann "reizbar" und schließlich "trübsinnig") und geringe Motivation (Alltag und Training)
- Appetilosigkeit, Verdauungsprobleme, v.a. wenn wenig Wasser getrunken oder intensives Training
- auf Dauer einfach fade
- Heißhungerattaken nach "Eingewöhnungszeit", auch so genannte "Refeeds" haben das nicht gemindert.
- Bei geringem Fettgehalt trat oft Verstopfung auf; bei relativ hohem Fett (Öle, etc.) kam es zu Übelkeit und Flüssigkeitsproblemen.
- Leistungsstagnation (Wattzahlen, Gewichte, allgemeine Leistung, etc.) oder Leistungseinbußen.
- Fettabbau nur am Anfang (weil Kalorienreduktion).

Fazit von meiner Seite: Eigentlich keine Ernährung für Sportler. Kurzfristig nett für Normalos, die schnell leichter (v.a. Wasser und "defi") werden wollen. Doch die "Programmatik" einer Ernährungsideologie kann man sich einfach sparen, indem man einfach Kalorien reduziert und nicht irgendwelche Lebensmittel oder Nährstoffe auf den "Index" setzt oder in den Himmel hebt. Langfristig bleibt es dabei, dass nur Bewegung und Augenmaß bei einer Mischkost (bei Sport mehr KH und weniger Fett) den Körperfettgehalt kontrollieren können.

Gruß und guten Appetit bei der nächsten Portion Reis
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  #13  
Alt 23-03-2007, 08:47
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Kampfkunst: mantis gung fu
 
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@Mars
Danke für die ausführliche Antwort.

Das was in der FAQ dazu stand habe ich schon gesehen, wollte aber von den usern ihre Erfahrungen hören. Ich überlege mir ob ich wieder mit lowcarb anfange und ob ich damit größere Erfolge als mit "Durchschnitts"ernährung habe.

Zitat:
Zu den Erfahrungen (vom Kraft- bis zum Ausdauersportler inklusive meiner eigenen):
- Stimmungsschwankungen (am Anfang meist "euphorisch", dann "reizbar" und schließlich "trübsinnig") und geringe Motivation (Alltag und Training)
- Appetilosigkeit, Verdauungsprobleme, v.a. wenn wenig Wasser getrunken oder intensives Training
- auf Dauer einfach fade
- Heißhungerattaken nach "Eingewöhnungszeit", auch so genannte "Refeeds" haben das nicht gemindert.
- Bei geringem Fettgehalt trat oft Verstopfung auf; bei relativ hohem Fett (Öle, etc.) kam es zu Übelkeit und Flüssigkeitsproblemen.
- Leistungsstagnation (Wattzahlen, Gewichte, allgemeine Leistung, etc.) oder Leistungseinbußen.
- Fettabbau nur am Anfang (weil Kalorienreduktion).
- Stimmungsschwankungen kenn ich
- Appetitlosigkeit und Verstopfung auch; kann man aber mit Leinsamen zB im Quark oder bißchen Gemüse ausgleichen
- Bei der Leistung bin ich mir nicht sicher, ich machte nach einiger low-carb-Zeit am Wochenende immer 2 Ladetage, konnte aber keinen großen Unterschied bei Kraftausdauer oder Kondition erkennen
- Heißhungerattacken hatte ich keine, ich hatte mir Schokolade usw. erfolgreich abgewöhnt. Inzwischen wieder alles beim alten :-/
- Fettabbau so lange das Defizit stimmt

Geändert von SongKaoru (23-03-2007 um 08:57 Uhr).
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  #14  
Alt 25-03-2007, 19:25
Benutzerbild von Franz
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wenn du mehr Fleisch / Fisch ist hält das länger vor, d.h. du hast erst später Hunger und wirst in der Summer weniger essen.

Zu beachten ist, dass die meisten Low Carb Konzepte mittlerweile auch hier auf fettfreies Fleisch achten und auf Gemüse als Beilage.
Daher auch Low Carb und nicht No Carb.
Es wird eben bei den Sättigungsbeilagen auf mehr Grünzeug geachtet, das selber auch nciht allzuviel Kalorien hat.
Unterm Strich hat man ein gutes Füllgewicht im Magen und durch das Eiweiß ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl.
Unterm Strich läuft es aber wieder auf eine Reduzierung der tägl. Kalorienaufnahme hinaus.
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  #15  
Alt 26-03-2007, 07:13
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Auch zu beachten: Schokolade ist keine Kohlenhydratquelle, sondern eine Fettquelle. Wenn Du Heißhunger auf "Süßes" hast, wären schnelle KHs besser, weil sie schneller befriedigen. Honig ist gut, weil er im Vergleich zu Zucker & Co. mehr Süßkraft pro Gramm mit sich bringt.

Diese Diät einigt sich v.a für Leute, die mit einem leeren Magen nicht klarkommen und dies mit Hunger gleichsetzen (ist aber nicht der Fall). Das ist eine Kopfsache. Aber das eine solche Umstellung wollen viele eben nicht mitmachen.

Es ist ein Irrtum, dass Ballaststoffe jeder Art von Verstofpung entgegenwirken könnten. Oft erreicht man mit Vollkorn und Blattgemüse oft das Gegenteil. Darmträgheit ist nicht alleine eine Frage von Ballaststoffen.

Bei Kraftausdauer und Ausdauer (aerob unter 90 Minuten, keine intensiven Trainingsbereiche wie GAII oder Intervall) ist auch kein Leistungsdefizit zu erwarten. Eher bei längeren Ausdauerbelastungen, intensiven Ausdauerbereichen, Beschleunigungen und auch bei Kraftsteigerungen in bestimmten Bereichen.
Wenn Du Ladetage einführst, ist es eigentlich kein "lowcarb" im eigentlichen Sinne mehr. Meist kommen pro Woche genauso viele KHs wie bei einer normalen Mischkost zusammen. Wenn Dir der Aufwand keine Probleme bereitet, ist es in Ordnung.

Übrigens geht trotz der Ladetage meist der unterstützende Effekt zeitnah zu intensivem Training aufgenommener KHs verloren. Das Timing ist hier wichtig.
Gruß

Geändert von Mars (26-03-2007 um 10:32 Uhr).
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