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#1
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| Hallo zusammen, ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken über mein Training gemacht. Ich mache viele Bodyweight-Exercises und diese immer bis zum Muskelversagen. Ist es eigentlich schädlich, bis zum Muskelversagen zu trainieren? Jetzt mal so Sachen wie korrekte Durchführung, Aufwärmen und Pause zwischen den Trainingseinheiten vorausgesetzt. Beste Grüße Philipp |
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#2
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| Warum sollte es?
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#3
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| "1. Going to failure. Make no doubt about it. This option works and works well. You will increase the amount of push ups you can do. You will see an increase in numbers every workout or every other workout. The workout is simple, do three sets, each one to failure. That’s it. Rest between each set, just enough to catch your breath. Record the numbers, try to beat catch up to them or beat them next time. Expect the numbers to drop off drastically from with each set. Do this 3 times a week, every 48 hours. Warning! This is hard on your body. It’s hard on your muscles, joints, cardiovascular system, nerves and hormonal system. People in late teens to early twenties are the most capable of handling this stress. If you are older, younger or not a in great shape, your best bet is to avoid this type of training. And yes, do a few short sets to warm up." Quelle: BodyWeightCulture.com - What is the best way for you to increase your push ups? 3 cool methods inside.. Beste Grüße Philipp |
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#4
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| Nein, ist es nicht Wenn du nicht mehr kannst, lässt du dich einfach fallen. Bei Krafttraining mit Gewichten wäre das nur etwas problematisch, wenn du keinen Partner hast. |
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#5
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| Zitat:
Meiner Meinung nach die beste Art zu trainieren überhaupt. Diese letzten Wiederholungen, wo du eigentlich gar nicht mehr kannst, das sind genau die Momente, die den richtigen Reiz senden, der zu Muskelwachstum führt. Wenn du jedes mal 15 Wiederholungen machst, obwohl du 20 könntest, wirst du nie sonderlich besser werden. Auch wenn dich die 15 müde gemacht haben ein wenig. Dein Muskel denkt sich dann, "okay okay, ich bin schon aus der Puste, aber ich habs ja wohl trotzdem hinbekommen!". Da hat er nicht sooo viel Lust, an sich zu arbeiten, wie wenn er nach 20 merkt, was für eine Flasche er eigentlich ist! =D
__________________ Lang lebe König Simplicus! Mein Retter, General, und Licht in der Dunkelheit! |
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#6
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| Nie bis zum Muskelversagen gehen, macht überhaupt keinen Sinn, ausser das man chronischen Muskelkater hat und immer platt ist. Kraft ist eine Fähigkeit, d.h. je mehr Wiederholungen man schafft, ohne die Muskeln dabei komplett zu ermüden, desto besser entwickelt man diese Technik. Tschüß Björn Friedrich |
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#7
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| In punkto Maximalkraft kommt man meiner Meinung nach nicht besonders weit, wenn man nicht bis zum Ende geht. Wie soll das dann aussehen, nach 5 Wiederholungen aufhören? Bei Übungen die man macht, um spritzig und "federleicht" zu sein, sollte man das vielleicht nicht ausreizen. Aber das spielt sich bei einer Wiederholungsanzahl jenseits der 12 ab mindestens. Sprinter, die ihre Oberschenkel für Schnellkraft brauchen, stecken sie trotzdem ab und zu in die Presse, und führen die Bewegung ziemlich langsam aus, und gehen auf pure Maximalkraft. Da bin ich jetzt aber nicht so der Fan von eigentlich. Muskeln die eigentlich fast nur für Schnell- und Explosivkraft benötige, trainiere ich auch selten mit langsamen Bewegungen. Naja...
__________________ Lang lebe König Simplicus! Mein Retter, General, und Licht in der Dunkelheit! |
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#8
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| Ungefähr zwei Wiederholungen vor dem Maximum, ab und zu kann man natürlich alles geben, aber nur sehr vorsichtig dosiert. Pavel hat unter "grease the groove" einiges dazu geschrieben.
__________________ But if they tell you that I've lost my mind Baby it's not gone just a little hard to find |
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#9
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| Weil die Form leidet, und man dazu neigt, mit schlechter Haltung noch ein paar durchzuwürgen? |
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#10
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| Bin bei Catse & Björn. Ich trainiere seit Jahren nicht mehr bis zum Muskelversagen, nur ab und zu mal, als Test, um zu gucken, wieviel maximal gerade drin ist, und schaffe heute trotzdem mehr Dips und Klimmzüge am Stück, als je zuvor. Ich bleibe beim BWE-Training in einer gewissen Komfort-Zone, höre auf, bevor es richtig ans beißen geht und trainiere dafür häufiger als früher. Das geht auch wunderbar, weil Du nicht mehr auf großartige Regerationsphasen angewiesen bist. Pavel Tsatsouline nennt das "Grease the Groove". Grease the Groove for Strength | The Human Machine Klar funzt bis zum Muskelversagen. Hab ich früher auch gemacht. Heute mach ich´s nicht mehr und fühle mich dabei insgesamt wohler.
__________________ Rock´n Roll above all ! Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind? |
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#11
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![]() Bist Du nicht der Meinung, dass ein Muskel mit Freude und Erfolg lieber arbeitet, als wenn man den dauernd so unter Stress setzt erschöpft, dass er schließlich versagt und frustriert ist, dass er es nicht hinbekommen hat? Das macht er am Anfang noch mit, aber irgendwann sagt er sich: Egal wie ich mich anstrenge und wachse, in jedem Training versage ich und bin doch eine Flasche, dann hab ich auch keine Lust mehr mich anzustrengen und kann das Wachsen auch gleich lassen. Natürlich braucht man für Wachstum einen Reiz, aber das heißt IMO nicht unbedingt , dass die Systeme gefordert sind, nicht unbedingt, dass die überfordert sind. Es gibt ja auch Leute, die meinen, dass sie einen Sonnenbrand (Versagen des UVB-Abwehrsystems) brauchen, um braun zu werden. Ich bin/war eigentlich auch eher ein "Quäl Dich Du Sau" oder "No-Pain-No-Gain" Endorphin-Junkie. Gerade HIT-Training finde ich wegen der Effizienz sehr interessant. Allerdings geht es bei Maximalkraft nicht um die Ausreizung der Energiesysteme sondern um intramuskuläre Koordination. Dazu braucht man ein ausgeschlafenes Nervensystem, daher macht üblicherweise auch lange Pausen zwischen den Sätzen. Ich hab mal mit einem Periodisierungssystem für Kraftdreikämpfer gearbeitet, da hat man in der Maxkraftphase z.B. im Bankdrücken 10 Pyramiden-Sätze mit vorgeschriebenen Wiederholungszahlen und ausdrücklich nicht bis zum Muskelversagen, aber mit kurzem Stop am Umkehrpunkt und explosiver konzentrischer Phase. Wenn dann da z.B. stand: 5 WDH mit 100 kg, dann hab ich genau fünf gemacht, auch wenn noch was gegangen wäre. Das in dem Plan anvisierte Ziel hab ich ziemlich genau getroffen ohne ein einziges mal an's Muskelversagen zu gehen, außer im Abschlusstest. Den Beitrag von Lars 'n Roll finde ich gerade in Hinblick auf die Regenerationsfähigkeit und die (Über-) Belastung des Organismus sehr interessant.
__________________ Ich wurde durch's Feuer, wie Phoenix geborn. Ich flog durch die Lüfte! ward doch nit verlorn. Geändert von Simplicius (30-10-2011 um 06:20 Uhr). |
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#12
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| Bedeutet das dann im Umkehrschluss, dass ein Training bis zum Muskelversagen bei weniger Trainingseinheiten (zB 2x / Woche) sinnvoll ist? |
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#13
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| Hallo zusammen, erst einmal: Vielen Dank für die Antworten. Ja, die Argumente für das Training zum Muskelversagen sind stichhaltig. Leider aber auch die Argumente dagegen. Letztere überzeugen mich sogar etwas mehr (hab`auch den Artikel gelesen; auch für diesen Link nochmals vielen Dank!). @Pusteblume: Jetzt kommt meine Weisheit, also Achtung und Kopf einziehen. Es gibt keine feste Zeit, die du einhalten musst, wenn man trainiert. Man sagt ja immer 48 h Pause. Aber wenn du immer bis Muskelversagen trainierst braucht dein Körper mehr. Logischerweise kannst du dann auch nur ca. zweimal pro woche trainieren. Die ganze Sache kannst du dir als Pyramide vorstellen. Unten (an der Basis) ist das Herz-Kreislaufsystem, das regeneriert am schnellsten. Umso höher du kommst (Muskeln, Sehnen, Nerven, Gelenke, Knorpel), umso mehr Zeit braucht dieser Teil, um sich zu erholen. Gerade die Gelenke und Knorpel stehen in der Pyramide ganz oben... @all und an Björn (dessen Seite ich schon vor Jahren interresiert gelesen habe): Wie sähe dann ein Liegestütz-Workout aus, das auf Steigerung aus ist, aber nicht zu sehr auspowert? Kann ich da dann das Leitersystem machen. Also: 2-4-6-8-8(eigentlich hötten es 10 sein sollen) 2-4-5 (eigentlich 6) 2-3... Beste Grüße Philipp P.S. Nicht vergessen, dass die Uhr umgestellt werden muss;-) |
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#14
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| Bei Muskelversagen ist allerdings kein Überfordern im Spiel. Der Muskel kann an dieser Stelle einfach nichts mehr leisten und hört einfach auf. Er verhindert eine Überforderung. Er ist also für kurze Zeit schlicht "leer" und in ein paar Minuten (KP) wieder da. Zitat:
Allgemeine Anmerkung: Muskelversagen wird so verstanden, dass man bis zur letzten sauberen Wiederholung trainiert. Also keine schlampigen oder gecheateten Wiederholungen mehr dranhängt. |
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#15
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| Hallo Also wenn ich Liegestütze trainiere dann auch bis zum Muskelversagen (Reiz), wichtig ist dabei einfach zu achten das die Wiederholungen korrekt ausgeführt werden und du nicht plötzlich durchhängst wie eine Banane . Gruss, Ralph |
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