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  #1  
Alt 26-04-2002, 11:14
Benutzerbild von ghostdog
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Standard Navy Seal Cross Training

Hallo,

hab vor kurzem das Buch "Complete guide to navy seal cross training" Steward Smith in die Hände bekommen.

Auf den ersten Blick ein ganz schön solides Jahresprogramm. Hat jemand mit diesem oder ähnlichen Militärworkouts Erfahrungen ?

Momentan kann ich mir nicht vorstellen, einen Fehler zu machen mir diesen Trainingsplan ans Bein zu binden.


Gruss ghostdog:brrrrrr:
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  #2  
Alt 26-04-2002, 17:14
Benutzerbild von Ghost Dog
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Standard

He, noch ein GhostDog?
Ich bin der einzig wahre :brrrrrr: !

Zu deiner Frage: Nein, hab ich nicht. Wie sieht denn der Trainingsplan aus? Ich kann mir aber nicht vorstellen, daß eine Eliteeinheit wie die Navy Seals Mist üben, die Frage ist nur, ob der Trainingsplan auch für den Otto-normal-KK'ler anwendbar ist.
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  #3  
Alt 27-04-2002, 16:51
Benutzerbild von ghostdog
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Standard Mäk Love nät wo

Hai Ghost Dog, ich komme aber aus dem Norden, ganz weiiit weg hoffe gebietsmässig geht das Entspannt

Das Training ist erstmal reletiv unspektakuär, viel Laufen und sehr viel funktionelles Krafttraining ohne Geräte, Klassiker Klimmzüge, Liegestütz, Crunches etc, später kommt zünftiges Hanteltraining dazu und dann vor allem Schwimmen bis zum abwinken, Radfahren aber alles nix Exotisches sondern gnadenlos kompremiert.
Ich frage bloss nach Erfahrungen weil mich interessiert ob man die Sache als relativ gut konditionstrainierter auch über einen längeren Zeitraum raffen kann, hatte nämlich mal üble Erfahrungen mit einem 17 Wochen Workout von den Amis unter

http://www.sealchallenge.navy.mil/workout.htm

war echt kein Spass, obwohl meine Leistungssteigerung (auch beim gegenseitigen kitzeln im Training) verblüffend war. Musste glaub ich nach 14 oder 15 Wochen abrechen und zehn Tage durchhängen und alte Reggae Platten zu bestellten Pizzen hören..


Gruss ghostdog

Geändert von ghostdog (27-04-2002 um 16:56 Uhr).
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  #4  
Alt 27-04-2002, 17:26
Benutzerbild von Benji
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Standard

Hi!

Ich hab zwei andere Militärworkout Bücher hier. Eins von den Seals und eins von der US Army.
Die Workouts find ich ganz gut. Sind für mich aber zu Zeitaufwendig, Soldaten trainieren schliesslich fast täglich, und etwas zu sehr auf Ausdauertraining ausgelegt. Ist für Kampfschwimmer und Fusssoldaten auch verständlich.
Cheers

Benji
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  #5  
Alt 27-04-2002, 18:03
Benutzerbild von Sympath
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Standard

Diese Trainingssysteme sind schon längst überholt und widerlegt!

Würde da eher ein gute IV-Training machen. Weniger zeitintensiv und effektiver!
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  #6  
Alt 27-04-2002, 18:33
Benutzerbild von Speedy
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Standard IV-Training ?

hi sympath!

was ist ein IV-training ?

bin selber vor ein paar tagen zum entschluss gekommen mich nach einem cross training umzusehen (möglichst ohne geräte d.h. frische luft schnuppern per rad, turnschuh, ..... übungen (???) ..... schwimmen) alllssoooo solltest du da gute tips (oder gar einen trainingsplan) haben -> her damit :-)

dank in voraus

speedy
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  #7  
Alt 27-04-2002, 21:41
Benutzerbild von ghostdog
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Standard Zeitaufwand

Zitat:
Original geschrieben von Sympath
Diese Trainingssysteme sind schon längst überholt und widerlegt!

Würde da eher ein gute IV-Training machen. Weniger zeitintensiv und effektiver!
Das Programm von Steward Smith ist nicht zeitaufwendig, soll heissen kann man locker morgens und abends einbauen. Gegen alle Übungen die ich in diesem Buch gesehen habe kann man erstmal sicher nichts sagen, einzige Bedenken betreffen die Trainingsintesität über 52 Wochen. Denke aber, dass dieses Programm für den durchschnittlichen sportambitionierten Ami zurechtgeschneidert wurde.

Trotzdem auch hier die Frage was ist IV Training ??

Grüsse ghostdog
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  #8  
Alt 29-04-2002, 08:42
Benutzerbild von Sympath
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Standard

IV= Intervalltraining

Wie funktioniert das Intervalltraining?

Die Steuerung der Intensität geschieht über Ihre Herzfrequenz, demnach benötigen Sie auf jeden Fall einen Pulsmesser.

Als erstes müssen Sie Ihre maximale Herzfrequenz ermitteln, das Erreichen Sie am Besten durch Laufen. Laufen Sie sich zunächst ganz locker bei etwa Puls 130 warm und steigern dann das Tempo, bis der Puls um nichts in der Welt mehr höher geht.

Wichtig und notieren: Dies ist nun Ihr Maximalpuls!

Sie sollten auf der Ebene laufen, da sonst Ihre Beine zu schnell übersäuern können (hohe Laktatansammlung) und Sie somit Ihre maximale Herzfrequenz nicht erreichen können.



Wie errechne ich meine persönlichen Intensitätsbereiche?

Dies ist die Formel zum Errechnen der Ziel-Herzfrequenz

(maximale Herzfrequenz minus Ruhepuls) mal X plus Ruhepuls, wobei

X = 0,6 bis 0,65 für ein Grundausdauer-Training
X = 0,85 bis 0,9 für ein Intervall-Training


Beispiel:

Sie haben eine maximale Herzfrequenz von 195 und einen Ruhepuls von 50 Schlägen, also

(195-50) mal 0,6 + 50 = 137
(195-50) mal 0,65 + 50 = 144
(195-50) mal 0,85 + 50 = 173
(195-50) mal 0,9 + 50 = 180

Also bewegen Sie sich für Ihr Grundausdauertraining im Pulsbereich von 137 bis 144 und für Ihr Intervalltraining bei 173 bis 180.




Grundausdauer-Training (GA):

Das wird als Dauertraining absolviert. Sie sollten pro Woche jede GA-Einheit um 15min erhöhen. Sie beginnen am Besten mit 45 Minuten.

Intervall - Training (IV):

Laufen Sie sich 5 Minuten warm und dann nach folgendem Schema:
Ein Intervalltraining wird als Zyklus definiert, also Belastung und aktive Erholung. Eine Aneinanderreihung der Zyklen ist das Intervalltraining. Ein Zyklus sähe so aus:

3 Minuten Intervall, 1 Minute langsam weiterlaufen oder gehen, bis die Herzfrequenz wieder im GA-Bereich liegt

Ihr IV-Training umfasst zu Anfang 4 Zyklen und sollte nach zwei Wochen um einen Zyklus erhöht werden.
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  #9  
Alt 29-04-2002, 19:29
Sephiroth
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Hi allezusammen,

Ich wollt nier nur mal kurz noch eine Frage zwischenwerfen(ein neues Thema zu beginnen hätt sich nich gelohnt):

Ich bin Raucher,kann ich trotzdem mit solchen Büchern etwas anfangen,
wenn ja,könnt ihr mir sagen mit welchen,und vielleicht auch noch die Bestellnummer posten!

Danke schonmal im voraus
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  #10  
Alt 30-04-2002, 11:11
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Kampfkunst: Stricken, Nasenstich,
 
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Standard Rauchen

..j amit den Rauchen musst du einfach ausprobieren wieviel Konditionstraining Du verträgst. Ich selbst rauche leider auch ein bissl, hatte aber beim Lauftraining bis 10 km nie Probleme, beim Krafttraining sowieso nicht, böse wirds machmal beim intensiven Sparring oder Freikampf ..weiss ich was. aber da sind Nichtraucher oft genau so satt. Also einfach mal gucken (z.b. amazon.de), wenn du das Buch dann Sch... findest kannst du es zurückschicken.

Gruss ghostdog
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  #11  
Alt 30-04-2002, 11:14
Benutzerbild von ghostdog
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Kampfkunst: Stricken, Nasenstich,
 
Registrierungsdatum: 04.04.2002
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Beiträge: 48
Standard Thanxxxx

Zitat:
Original geschrieben von Sympath
IV= Intervalltraining

Wie funktioniert das Intervalltraining?

Die Steuerung der Intensität geschieht über Ihre Herzfrequenz, demnach benötigen Sie auf jeden Fall einen Pulsmesser.

Als erstes müssen Sie Ihre maximale Herzfrequenz ermitteln, das Erreichen Sie am Besten durch Laufen. Laufen Sie sich zunächst ganz locker bei etwa Puls 130 warm und steigern dann das Tempo, bis der Puls um nichts in der Welt mehr höher geht.

Wichtig und notieren: Dies ist nun Ihr Maximalpuls!

Sie sollten auf der Ebene laufen, da sonst Ihre Beine zu schnell übersäuern können (hohe Laktatansammlung) und Sie somit Ihre maximale Herzfrequenz nicht erreichen können.



Wie errechne ich meine persönlichen Intensitätsbereiche?

Dies ist die Formel zum Errechnen der Ziel-Herzfrequenz

(maximale Herzfrequenz minus Ruhepuls) mal X plus Ruhepuls, wobei

X = 0,6 bis 0,65 für ein Grundausdauer-Training
X = 0,85 bis 0,9 für ein Intervall-Training


Beispiel:

Sie haben eine maximale Herzfrequenz von 195 und einen Ruhepuls von 50 Schlägen, also

(195-50) mal 0,6 + 50 = 137
(195-50) mal 0,65 + 50 = 144
(195-50) mal 0,85 + 50 = 173
(195-50) mal 0,9 + 50 = 180

Also bewegen Sie sich für Ihr Grundausdauertraining im Pulsbereich von 137 bis 144 und für Ihr Intervalltraining bei 173 bis 180.




Grundausdauer-Training (GA):

Das wird als Dauertraining absolviert. Sie sollten pro Woche jede GA-Einheit um 15min erhöhen. Sie beginnen am Besten mit 45 Minuten.

Intervall - Training (IV):

Laufen Sie sich 5 Minuten warm und dann nach folgendem Schema:
Ein Intervalltraining wird als Zyklus definiert, also Belastung und aktive Erholung. Eine Aneinanderreihung der Zyklen ist das Intervalltraining. Ein Zyklus sähe so aus:

3 Minuten Intervall, 1 Minute langsam weiterlaufen oder gehen, bis die Herzfrequenz wieder im GA-Bereich liegt

Ihr IV-Training umfasst zu Anfang 4 Zyklen und sollte nach zwei Wochen um einen Zyklus erhöht werden.


Geiles Posting !!!! Wird erstmal weggeheftet. Kannst Du dazu noch ein Buch empfehlen ?

Gruss ghostdog
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  #12  
Alt 30-04-2002, 14:22
Benutzerbild von wadenbeißer
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Kampfkunst: Muay Thai/Boxen, Grappling früher mal WT/Escrima
 
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Ort: Ostdeutschland
Alter: 30
Beiträge: 113
Standard

geklaut bei
http://www.bbszene.de dort einfach mal die Suchfunktion befragen und sich von der Informationsflut erschlagen lassen...
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  #13  
Alt 30-04-2002, 16:37
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 27.08.2001
Beiträge: 607
Standard

Das was in Sympaths Posting über Grundlagenausdauer erwähnt wird, entspricht so ziemlich genau den Angaben auf der verlinkten Seal-TRAINING HP insofern ist mir nicht klar in wie weit es als Beleg dfafür dienen soll, daß solche Methoden veraltet sind?
Im übrigen ist es natürlich so, daß Intervall Training eine sehr effektive Trainingsmethode ist, gleichwohl geht dieser auch Heute noch vom Stadium des Anfängers aus gesehen ein Grundlagenausdauertraining vorran.
Darüber hinaus gilt es auch zu beachten, daß Intervalltraining sehr an die Substanz gehen kann und eigentlich darauf aufbaut (Siehe auch die Angaben zur Pulsfrequenz) daß es genau dosiert wird.
Für jemanden der daneben Kampfsport betreibt ist es sehr schwierig derart zu dosieren, weil sich diese Belastungen addieren und die wenigsten einen persönlichen Trainer haben der das Kampfsporttraining und das allgemeine Fitnesstraining aufeinander abstimmt!

Natürlich ist GA-Training nicht veraltet!
__________________
Freundliche Grüße
Jibaku
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  #14  
Alt 30-04-2002, 23:52
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Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 30.04.2002
Beiträge: 17
Lightbulb Welches Training macht Sinn?

Eine Trainingsmethode, welche die aerobe sowie anaerobe Kapazität noch intensiver trainiert - nennt sich PHA-Training (Peripheral Heart Action). Das ist ein modifiziertes Zirkeltraining, welches die Kondition und Kraft ganz extrem aufbaut (wurde in den 70'ern von dem Arzt und Bodybuilder Bob Gajda entwickelt). Ich will die Methode nicht im Detail erläutern, unter Umständen interessiert's auch niemanden, aber falls doch - einfach fragen.

Ich möchte noch etwas zu den NAVY SEALS und solchen Spezialtrupps, wie die 2°REP, GIGN, RAID, GIS, NOCS, SAS, etc. hinzufügen. Zuerst mal werden in solchen Einheiten Waffenspezialisten ausgebildet und lernen tut man vor allem den Nah- und Distanzkampf mit Waffen. Das soll bedeuten, dass dort nicht Kampfkünstler in der waffenlosen Selbstverteidigung ausgebildet werden - das ist quatsch. Die Fachkenntnis solcher Leute beginnt beim Kampfmesser, über die HK-MP5SD und anderer Maschinenpistolen, sowie verschiedenster Scharfschützengewehre, bis hin zum Sprengstoff und aller sonstigen militärisch-taktischen Mittel, wie Fallschirmspringen, Tauchen, Sabotage etc.
Die Trainingsmethodik ist natürlich den Anforderungen eines spezialisierten Soldaten angepasst und nicht der eines gefährlichen Punchers, der seine Fäuste versiert einzusetzen weiss. Insofern ist es fraglich ob genau das Training eines NAVY SEAL für den Kampf ohne Waffen Sinn macht. Meiner Meinung nach steckt dahinter viel zu viel aerobes Training. Es wird wohl kaum ein NAVY SEAL den Haken eines David Tua überleben - so ein Kampf würde 1-2 Sekunden dauern und vorbei wär's mit dem Special Force Soldier. Das Training für einen Puncher stell ich mir also anders vor. Die Kondition eines Langstreckenläufers oder Ultra Triathleten, bringt dem KK/KS keine Vorteile (was nicht heisst, dass ein KK/KS nicht fit sein muss). Ich würde im Training eines KK/KS jedenfalls andere Akzente setzen.

Allerdings ist es immer noch besser ein solches NAVY SEAL Training durchzuziehen (welches ganz bestimmt tough ist), als gar keines zu machen. Das ist ja klar!

So long!

Geändert von BADLARRUPER (01-05-2002 um 07:00 Uhr).
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  #15  
Alt 01-05-2002, 11:32
Benutzerbild von ghostdog
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Beiträge: 48
Standard Re: Welches Training macht Sinn?

Zitat:
Original geschrieben von BADLARRUPER
Eine Trainingsmethode, welche die aerobe sowie anaerobe Kapazität noch intensiver trainiert - nennt sich PHA-Training (Peripheral Heart Action). Das ist ein modifiziertes Zirkeltraining, welches die Kondition und Kraft ganz extrem aufbaut (wurde in den 70'ern von dem Arzt und Bodybuilder Bob Gajda entwickelt). Ich will die Methode nicht im Detail erläutern, unter Umständen interessiert's auch niemanden, aber falls doch - einfach fragen.

Ich möchte noch etwas zu den NAVY SEALS und solchen Spezialtrupps, wie die 2°REP, GIGN, RAID, GIS, NOCS, SAS, etc. hinzufügen. Zuerst mal werden in solchen Einheiten Waffenspezialisten ausgebildet und lernen tut man vor allem den Nah- und Distanzkampf mit Waffen. Das soll bedeuten, dass dort nicht Kampfkünstler in der waffenlosen Selbstverteidigung ausgebildet werden - das ist quatsch. Die Fachkenntnis solcher Leute beginnt beim Kampfmesser, über die HK-MP5SD und anderer Maschinenpistolen, sowie verschiedenster Scharfschützengewehre, bis hin zum Sprengstoff und aller sonstigen militärisch-taktischen Mittel, wie Fallschirmspringen, Tauchen, Sabotage etc.
Die Trainingsmethodik ist natürlich den Anforderungen eines spezialisierten Soldaten angepasst und nicht der eines gefährlichen Punchers, der seine Fäuste versiert einzusetzen weiss. Insofern ist es fraglich ob genau das Training eines NAVY SEAL für den Kampf ohne Waffen Sinn macht. Meiner Meinung nach steckt dahinter viel zu viel aerobes Training. Es wird wohl kaum ein NAVY SEAL den Haken eines David Tua überleben - so ein Kampf würde 1-2 Sekunden dauern und vorbei wär's mit dem Special Force Soldier. Das Training für einen Puncher stell ich mir also anders vor. Die Kondition eines Langstreckenläufers oder Ultra Triathleten, bringt dem KK/KS keine Vorteile (was nicht heisst, dass ein KK/KS nicht fit sein muss). Ich würde im Training eines KK/KS jedenfalls andere Akzente setzen.

Allerdings ist es immer noch besser ein solches NAVY SEAL Training durchzuziehen (welches ganz bestimmt tough ist), als gar keines zu machen. Das ist ja klar!

So long!

Hi, danke für das Posting. Nahkampfausbildung von Elitesoldaten ist ja eigentlich ein seperates Thema. Ich selbst hab aus wirklich glaubwürdigen Quellen über Fremdenlegionäre und damals russische und NVA Fallschirmjäger Sachen betreffend "zivile Auseinandersetzung" .. oder meinetwegen auch Strassenkampf.., gehört die keiner weiteren Worte bedürfen.

Du sagst, du stellst dir ein Trainingsprogramm für einen Puncher anders vor. Wie denn ? Gibt es z.b. im Netz oder im Buchhandel Trainingsprogramme für das Sandsacktraining, Konditions- und Kraftsteigerung o.ä. ?

Viele Grüsse ghostdog
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