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#1
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| Hallo KKB-User, ich bin habe gerade diesen Artikel auf Spiegel.de gelesen: http://www.spiegel.de/wissenschaft/m...314080,00.html Demnach sollen - engtegen bisheriger Meinung - übersäuerte Muskeln leistungsfähiger sein. Mir als Laie stellt sich jetzt die Frage, was das für das Krafttraining/Kampfsporttraining ändert, oder ob sich überhaupt etwas ändert. (Wie) Wird das Muskelwachstum davon beeinflusst?? Bleiben die Muskeln länger leistungsfähig (im Sinne der Kraftausdauer)? Gruß, Knut |
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#2
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| Zitat:
So weit ich weiß, ist es doch so, das das Lactat durch Muskelbewegung abgebaut wird. - Wieso sollten sie nicht den drang haben, sich bewegen zu wollen d.h. mehr durchblutung bekommen. Klingt einigermaßen Logisch. Adian |
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#3
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| ich will die "neuen" Ergebnisse ja auch garnicht anzweifeln. Ich frage mich nur, ob dadurch irgendwelche Trainingsmethoden geändert werden müssten. |
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#4
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| Zitat:
So viel ich weiss, wirkt sich Laktat negativ auf die Koordination aus. Ausserdem gibt es bei 800m-Läufern, die nach einem Lauf einen Wert von über 16 mmol aufweisen, Brüche aufgrund des zu hohen Laktatwertes. |
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#5
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| Also, hab mich mal recht lange mit der Thematik befasst und kann dazu folgendes sagen. Die Aussage, dass - du nennst es 'saure' Muskeln' - leistungsfähiger sind, stimmt. Das liegt an folgendem: Es gibt zwei Arten, wie du Musklen mit Energie versorgen kannst. Einmal mit Glucose, also Zucker, der als direkte Energiequelle genutzt wird und über das Blut transportiert wird. Diese Methode hat den Vorteil, dass sie eigentlich unbegrenzt lange Energie zur Verfügung stellen kann und bei der Verbrennung keine Reststoffe zurücklässt. Diese Methode der Energiebereitstellung ist perfekt für zum Beispiel Langstreckenläufer, da diese nicht viel Kraft benötigen (Zucker liefert nicht übermässig viel Energie) und sehr lange Kraft aufwenden. Die zweite Methode ist die Energiebereitstellung unter zu Hilfenahme von Milchsäure, einem Stoff, der sich in der Muskel befindet. Wird dieser Stoff zur Energiegewinnung benutzt, wird sehr viel mehr Kraft frei, wie es zum Beispiel bei Gewichthebern der Fall ist. Diese Art der Verbrennung kann allerdings nicht lange genutzt werden. Ausserdem werden bei der Verwendung Schadstoffe hergestellt, nämlich das Salz der Säure, Laktat. Dieses kann den Muskeln ermüden, allgemeine Erschöpfung hervorrufen und ein Gefühl sehr ähnlich eines Muskelkaters hervorrufen. Also, zusammengefasst: Glucose - Wenig Kraft, dafür lange --> Langstreckenläufer Milchsäure - Viel Kraft, nicht lange --> Gewichtheber Du siehst, man kann nicht sagen, das eine ist besser als das andere, weil man nicht sagen kann, für was der- oder diejenige sein Training ausgerichtet hat. Hoffe das hilft. Greetz |
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#6
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| Zitat:
Zum Artikel: Vergesst es. Das ist ungefähr so wie die Theorie, dass Muskelkater ein Zeichen für Muskelwachstum ist. (Gerade der "Spiegel" glänzt in diesem Bereich nicht gerade durch kompetente Artikel. Aber es ist ja auch kein Fachblatt.) Gruß |
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#7
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| ++++++++++++++++++++++++++++++++ Also, zusammengefasst: Glucose - Wenig Kraft, dafür lange --> Langstreckenläufer Milchsäure - Viel Kraft, nicht lange --> Gewichtheber +++++++++++++++++++++++++++++++++ Falsch ! Langstreckenläufer: aerob alakatzid und aerob laktazid ( Glucose, FFS) Gewichtheber: anaerob álaktazid ( ATP,CP) |
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#8
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| Guat Bonsai Hasz jetzt aber gut mit Fachwörtern um dich gemschmissen, aber bitte erklär doch ein wenig was du meinst! ;P Ich kenn zwar die Begriffe, aber nicht so genau, um aus diesen sechs Wörtern im Stehgreif 'n Artikel von zwei Seiten zu machen .Gruß IronFist |
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#9
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| Geändert von BonsaiRambo (14-09-2004 um 12:40 Uhr). |
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#10
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| Ich weiss lediglich aus dem Biounterricht, dass in saurem Gewebe die Suaerstoff-Hämoglobin-Bindigkeit schlechter ist, also Sauerstoff leichter abgegeben und vom Gewebe aufgenommen werden kann. Folglich sollte der Muskel leistungsstärker werden. Aber dennoch ist es so, dass übersäuerte Muskeln nicht lange durchhalten! Sonst sollte man ja ohne Probleme einen Sprint über 1 km hinlegen können! Milchsäure (Lactat) hat mit Energiebereitstellung übrigens folgendes zu tun: Normalerweise wird Glucose zu Brenztraubensäure umgebaut und in den Zitronensäurezyklus zusammen mit Sauerstoff unter nicht ganz einfachen Umständen zur Herstellung von Adenosintriphosphat (Zellinterne Energieform) gebraucht. Bleibt der benötigte Sauerstoff nun aber aus, wie z.B. bei kurzer aber intensiver Belastung, kann die Brenztraubensäure nicht umgebaut werden und folglich entsteht kein ATP. Da Brenztraubens. zudem in zu grossen Mengen giftig ist, wird sie unter Gewinn von ATP in Lactat umgewandelt. Somit hat der Körper für einen vergleichsweise kurzen Zeitraum zwar Energie um sich zu Bewegen, aber eben: der Anaerobe-Bereich ist nicht für Ausdauersportler geeignet! Geändert von Litschi (19-12-2004 um 23:41 Uhr). |
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