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  #16  
Alt 01-05-2008, 21:28
Benutzerbild von Akilah
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Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 12.03.2008
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Beiträge: 47
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Joh, Schulterprobleme sind häufig bei Schwimmern.
Meine Schulter is bereits operiert

Die Dosis macht das Gift.
Hab wirklich nur wettkampf Freistil und Delphin Langstrecken geschwommen. War klar, dass das auf Dauer seinen Preis hat.

Ich schwimme aber nach wie vor gerne als Ergänzung zum KS.
Den Brustbeinschlag finde ich auch über lange Strecken (>2 km) unproblematisch, wenn man nicht den häufigen Fehler macht, über Hüftbreite hinaus auszuschlagen ^^.
Die Atmung beim Kraulschwimmen ist schwieriger zu koordinieren als beim Brustschwimmen.

Wenn erwünscht, hier einige Tipps zur Atmung beim Kraul.

Stabile Wasserlage ist wichtige Voraussetzung für eine funktionierende Atmung. Dazu braucht man eine gute Körperspannung.
Dabei hilft der richtige Beinschlag. Die Bewegung kommt aus der Hüfte, nicht aus den Knien.

Das Einatmen erfolgt zur Seite. Der Kopf wird dabei nur gedreht, nicht gehoben. In der Regel atmet man in dem Wellental, das die Armbewegung in dem Moment erzeugt. So atmet man kein Wasser ein. Bei der Atmung drehen sich vor allem die Schultern, nicht so sehr die Hüfte. wenn man die Hüfte zu stark mitdreht, eiert man rum und kann nicht mehr gut atmen.
Regelmäßig und ruhig atmen ist sehr wichtig.
Oft hat man das Gefühl, beim kurzen einatmen nicht ausreichend Luft zu bekommen und wird dadurch unruhiger.
Das Bedürfnis nach Sauerstoff wird im Blut über den Kohlenstoffdioxidgehalt geregelt. Steigt der zu hoch an, kommt der Atmenreiz.
Um das zu koordinieren, ist es ganz wichtig, dass man laaaange und gleichmäßig ins Wasser ausatmet, um das CO2 abzuatmen. Man muss sich zwingen, sich danach dann nicht wieder wie son Ballon mit Luft vollzusaugen. Man braucht nicht soviel Luft, wie man denkt.
Auf diese Weise kann man mit der Zeit einen ganz entspannen Rhythmus finden. Man kann ganz meditativ schwimmen, ruhig, entspannt (was mehr Kraft/ Ausdauer) gibt. Dann sind auch lange Distanzen kein Problem.

Ich brauche immer so meine 200 m um meinen Rhythmus zu finden. Dazu sag ich mir im Atemrhythmus immer einen Satz im Kopf vor.
Das synchronisiert einen.
Ich zähl so z.B. die Bahnen oder meine Armschläge.
Ich atme alle 6 Züge, immer rechts. So bleibt genug Zeit zum Ausatmen und man is irgendwie auch schneller am ende der Bahn *gg*
Die richtige Kraftverteilung bei der Armbewegung ist natürlich auch wichtig um voran zu kommen (Zug- Druck- Entspannungsphase) und die Körperspannung zu halten. Führt aber nu zu weit.
__________________
Trainiere nicht heute, damit du morgen besser bist, trainiere heute, weil es dir heute Freude macht.
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  #17  
Alt 02-05-2008, 14:06
Benutzerbild von stagediver
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Kampfkunst: am Umorientieren
 
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Beiträge: 58
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Also danke an alle für die Anregungen - ihr habt mir alle sehr geholfen!
Habe eure Tipps ernst genommen und mache tatsächlich Fortschritte; zwar macht mir das Kraulen noch nicht sooo viel Spaß, aber es geht immer besser!
Also Danke an alle!

Gruß

sd
__________________
see you in Walhalla.
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  #18  
Alt 02-05-2008, 14:32
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Taijiquan, (Aikido)
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
Beiträge: 813
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Zitat:
Zitat von Akilah Beitrag anzeigen
Den Brustbeinschlag finde ich auch über lange Strecken (>2 km) unproblematisch, wenn man nicht den häufigen Fehler macht, über Hüftbreite hinaus auszuschlagen
Nur hüftbreit ? Dann kriegt man die Bewegung doch gar nicht mehr hin ? Hat vielleicht jemand Links, wo man die richtige Technik sehen kann ?

Geändert von shenmen2 (02-05-2008 um 15:45 Uhr).
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  #19  
Alt 02-05-2008, 15:03
Benutzerbild von Sintwo
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Kampfkunst: Unbesiegbarkeitskampfsport
 
Registrierungsdatum: 01.10.2007
Ort: Da
Alter: 17
Beiträge: 39
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Zitat:
Zitat von shenmen2 Beitrag anzeigen
Nur hüftbreit ? Dann kriegt man die Bewegung doch gar nicht mehr hin ? Habt vielleicht jemand Links, wo man die richtige Technik sehen kann ?
Man schlägt möglichst nur mit den Unterschenkeln und versucht die Oberschenkel möglichst nah zusammenzulassen.



@topic
Probier mal konzentriert in deinen achselhöhlen zu atmen


Wasser hat man aber eigenlich immer im Mund
__________________
Sintwo
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  #20  
Alt 02-05-2008, 15:17
Benutzerbild von Heros
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: für alles offen
 
Registrierungsdatum: 25.03.2007
Beiträge: 254
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Beim Schwimmen kenn ich mich jetzt net wirklich aus, aber ist das echt so riskant bzw belastend für die Schultern?

Ich habe recht empfindliche Schultern und ich dachte eher, dass ich sie gut mit Schwimmen verstärken könnte...

Desweiteren hab mal gehört, dass Schwimmen langsam macht(einem die Explosivität nimmt)... Ist da was dran?

Kam ausm Boxen, da wird ja in Sachen Training eh oft ziemlicher Mist verbreitet, aber nunja es interessiert mich.
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  #21  
Alt 02-05-2008, 17:41
Benutzerbild von Akilah
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 12.03.2008
Ort: Bremen
Beiträge: 47
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Das Problem mit der Schulter ist folgendes:

Das Schultergelenk ist ein Kugelgelenk und stabilisiert sich maßgeblich durch die innere Muskulatur. Wenn durch zu einseitiges Training Dysbalancen im Gelenk entstehen, kann das zu Instabilität führen. Der Gelenkkopf neigt dann dazu, zu einer oder mehreren seiten aus der Gelenkpfanne zu rutschen.
Bei mir gab es allerdings auch eine genetische Disposition zu Luxation, so dass es in Zusammenwirkung mit dem harten Training dann zu Verschleißerscheinungen kam.

Niemand ruiniert sich die Schultern, wenn er locker und vielseitig schwimmt.

Ich denke nicht, dass schwimmen langsam macht. Warum sollte es das tun? Wahr ist wohl, dass im Wasser ein höherer Kraftaufwand nötig ist, um die gleiche Explosivität zu erreichen, wie an Luft *logisch*
Würde sogar die These waagen, dass Schwimmen die Explosivität fördert. Vorausgesetzt, man führt die Bewegungen richtig aus.
Sowohl beim Brust, Kraul als auch beim Delphin hat man Phasen explosiven Kraftaufwandes. Ist sogar z.B. für den Delphinbeinschlag unwahrscheinlich wichtig.
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