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Krafttraining, Ernährung und Fitness Alles über Kraftaufbau, Ausdauer und die passende Ernährung sowie Motivation.



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  #31  
Alt 22-04-2017, 20:44
Benutzerbild von Björn Friedrich
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Also ich geb mal so ne Hausnummer. Wenn ich mit dem Airdyne 30 Kalorien in 38 Sekunden weghaue, gehe ich danach fast kotzen:-)
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  #32  
Alt 22-04-2017, 23:49
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Zitat:
Zitat von HAZ3 Beitrag anzeigen
Genau darum geht es doch !
Ich schaffe es z.B. auf dem Airdyne nicht und brauche real life Sprints um kurzfristig in den bpm Bereich zu kommen.Intervalle über mehrere Minuten sind auch nicht richtig und gehen genau in eine andere Richtung als die ursprüngliche Idee.Und es reicht auch kein kurzer Check ab und zu.Damit es wirklich effektiv ist sollte man mindestens 8-10 Intervalle oder mehr hintereinander durchführen und auch genau darauf achten dass die Belastung nicht nur in den ersten 2- 3 Sätzen erreicht wird wo man quasi noch "fit" ist, sondern bis zum letzten Intervall.
Alles andere ist wie gesagt sonst eine Abwandlung.Aber mir solls jetzt an dieser Stelle echt egal sein,2 each his own
DU solltest vielleicht die Post richtig lesen, auf die du antwortest. Ich habe nichts gegenteiliges geschrieben
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  #33  
Alt 23-04-2017, 13:21
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Zitat:
Zitat von Aruna Beitrag anzeigen
[...]


Such Dir doch einfach mal einen Berg mit 10%+ Steigung und fahr da 20s so schnell es geht hoch und schau, wie hoch Dein Puls geht.
In der Ebene würde das IMO Geschwindigkeiten über 50km/h erfordern, am Berg geht das einfacher...

Lol Diggi,was habe ich denn bereits in Post #27 geschrieben...?


Zitat:
Zitat von HAZ3
Auf dem Fahrrad ist es finde ich einfach nur sehr schwer bis unmöglich wenn man einigermaßen im Training ist.Ich komme da kaum in richtig hohe Herzfrequenz,da musste mich schon nen Berg hochjagen.Und selbst dabei fährt man einfach nicht in der Geschwindigkeit hoch wie bei einem echten Sprint.
Was schreibe ich da vom Berg hoch ?
Und Deine Grafik ist useless + bestätigt meine Aussage.Radprofis kommen auf ein Max von 188rpm das auch nur kurz erreicht wird,lol !
Bro da kratzt Du gerade mal am anaeroben Bereich,und ich persönlich trainiere das nicht ohne die 190bpm+ zu erreichen


Und dann der Quatsch hier:

Zitat:
Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
DU solltest vielleicht die Post richtig lesen, auf die du antwortest. Ich habe nichts gegenteiliges geschrieben
Doch,Du hast gemailt einen Pulsmesser braucht man nicht.Aber niemand kann ohne Pulsmesser nur vom feeling her sagen ob er sich im anaeroben Bereich befindet


Zitat:
Zitat von Björn Friedrich Beitrag anzeigen
Also ich geb mal so ne Hausnummer. Wenn ich mit dem Airdyne 30 Kalorien in 38 Sekunden weghaue, gehe ich danach fast kotzen:-)
Das bedeutet aber ebenfalls nicht automatisch dass Du Dich im bpm Bereich bewegst der ausreicht.Es gibt viele Arten von Training die einen an die Kotzgrenze bringen aber noch nicht wirklich in den bpm Bereich.Übelkeit ist also absolut kein Indikator für ein Training mit hoher Herzfrequenz.

Geändert von HAZ3 (23-04-2017 um 13:29 Uhr).
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  #34  
Alt 23-04-2017, 14:52
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Zitat:
Zitat von HAZ3 Beitrag anzeigen
Lol Diggi,was habe ich denn bereits in Post #27 geschrieben...?

Was schreibe ich da vom Berg hoch ?
Dass man Dich den Berg hochjagen müsste. Ich habe nun angeregt, das freiwillig zu tun.
Bergauffahren kann man auf einem Ergometer durch entsprechenden Widerstand simulieren.
In der Ebene muss man halt entsprechend schnell fahren.

Zitat:
Zitat von HAZ3 Beitrag anzeigen
Und Deine Grafik ist useless + bestätigt meine Aussage.Radprofis kommen auf ein Max von 188rpm das auch nur kurz erreicht wird,lol !
die Grafik stammt, wie man dem verlinkten Artikel entnehmen kann, nicht von einem Radprofi, sondern von einem Hobbyradler.
In der Grafik ist auch der Laktatwert angegeben, der sehr gut geeignet ist, festzustellen, wie anaerob die Energiegewinnung ist.
Die senkrechte gelbe Linie bei 281 Watt bezeichnet übrigens die aerob-anaerobe Schwelle.

Zitat:
Zitat von HAZ3 Beitrag anzeigen
Bro da kratzt Du gerade mal am anaeroben Bereich,und ich persönlich trainiere das nicht ohne die 190bpm+ zu erreichen
Du bist mein Held.

Zitat:
Zitat von HAZ3 Beitrag anzeigen
niemand kann ohne Pulsmesser nur vom feeling her sagen ob er sich im anaeroben Bereich befindet
Wenn man auch nach der Belastung eine stark beschleunigte Atmung hat, ist das ein guter Indikator dafür, dass eine Sauerstoffschuld eingegangen wurde...
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  #35  
Alt 23-04-2017, 16:10
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@Aruna

Du sorry,ich will hier kein battle mit Dir und es sollte auch nicht so rüber kommen als ob ich Dich doof anmache.Hab mir Deinen Post nochmal zu Gemüte geführt,und hab mich da in der Tat wohl verlesen.Trotzdem bleibt der Probant da unter dem bpm Bereich,und auch bei dem Radprofi der da als Vergleich erwähnt wird ist es fraglich wie lange und wie oft er diesen Puls erreicht wenn er normal seine Strecke abfährt und nicht gezielt darauf aus ist.
Ich fahre wie gesagt selber viel MTB und weiß dass man mit dem Bike echt darauf aus sein muss,sprich gezielt die Bergauf-Fahrt suchen.Und würde man das als Intervall fahren wäre es auch doof,weil wenn man genau auf die Ruhezeiten zwischen den Sätzem achtet,dann wäre es mies währenddessen mit dem Bike wieder runter zu fahren weil man nicht komplett ruht,etc
Für mich sind und bleiben Sprints die beste Tabata Intervall Übung.
Und einhergehend damit ist für mich ebenso wichtig dass der Puls via Messung kontrolliert wird.Alles andere kann man machen,klar.Aber man macht es dann in meinen Augen nicht zu 100% korrekt + wird demnach auch nicht von den benefits profitieren.
Finde es daher doof was z.B. Esse hier so schreibt.Leute lesen das,machen es nach und denken die machen Tabata Intervall.Der User Anton hat das System in seinem Thread den ich hier verlinkt hatte perfekt erklärt.Danach sollte man sich richten wenn man sowas probieren möchte,nicht nach Halbwissen was Leute hier posten.

Geändert von HAZ3 (23-04-2017 um 16:12 Uhr).
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  #36  
Alt 23-04-2017, 16:58
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Na ja, ich will ja auch niemandem auf die Füße treten, aber: ich hab mir gerade das Abstract der Studie von Tabata durchgelesen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8897392), und von Herzfrequenz steht da schon mal gar nichts; festgemacht wird die Intensität am VO2-max. Nun gibt es ja verschiedene Methoden, selbigen zu bestimmen (und Faustregeln, bei welcher Herzfrequenz welcher VO2-Prozentsatz erreicht wird), aber ich wage zu bezweifeln, dass man sich auf die Schätzmethode 220 BPM - Lebensalter verlassen hat. Daraus müsste man folgern: wer nicht seine Intervalle (Tabata schreibt von sieben oder acht, nicht mehr und nicht weniger) mit 20 Sekunden Belastung und zehn Sekunden Pause bei möglichst exakt 170% VO2-max ausführt, macht was anderes als das Original.

Weiters möchte ich nochmals betonen, dass alle Übungen außer dem klassischen Fahrradergometer Fremdadaptionen des Tabata-Trainings sind (ja, auch die von Anton in der ansonsten sehr guten FAQ als möglich aufgeführten Übungen sind Adaptionen); in Folge dessen werden diese auch in der Wirkung etwas variieren. Kann man damit ein effektives Training erreichen? Sicher. Kriegt man damit die von Tabata beschriebene Adaption? Kommt darauf an. Aufgrund meiner Jugend als Bahnläufer kann ich allerdings eines mit ziemlicher Bestimmtheit sagen: kein Sprinter oder Mittelstreckler - sprich, Leute die tatsächlich eine gute bis passable Sprintleistung haben - ist in der Lage, über diese Dauer eine Leistung zu erbringen, die tatsächlich als Sprint (~95% der Maximalgeschwindigkeit) durchgeht. Denkbar ist es eigentlich nur bei den Langstreckenläufern mit deutlich geringerer Maximalgeschwindigkeit, die sie aber länger halten können. Das heißt nicht, dass ein Mittelstreckler nicht 8x20 Sekunden mit 10 Sekunden Pause mit dem Langstreckler mithalten kann - nur sprintet der eine nach subjektivem Empfinden, und der andere läuft langsamer als sein Wettkampftempo. Ob die Adaption für beide gleich ist, lasse ich jetzt mal dahingestellt...

Beste Grüße
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Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1

Geändert von period (23-04-2017 um 17:02 Uhr).
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  #37  
Alt 23-04-2017, 22:26
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Zitat:
Zitat von period Beitrag anzeigen
Na ja, ich will ja auch niemandem auf die Füße treten, aber: ich hab mir gerade das Abstract der Studie von Tabata durchgelesen (https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/8897392), und von Herzfrequenz steht da schon mal gar nichts; festgemacht wird die Intensität am VO2-max. Nun gibt es ja verschiedene Methoden, selbigen zu bestimmen (und Faustregeln, bei welcher Herzfrequenz welcher VO2-Prozentsatz erreicht wird), aber ich wage zu bezweifeln, dass man sich auf die Schätzmethode 220 BPM - Lebensalter verlassen hat. Daraus müsste man folgern: wer nicht seine Intervalle (Tabata schreibt von sieben oder acht, nicht mehr und nicht weniger) mit 20 Sekunden Belastung und zehn Sekunden Pause bei möglichst exakt 170% VO2-max ausführt, macht was anderes als das Original.

Weiters möchte ich nochmals betonen, dass alle Übungen außer dem klassischen Fahrradergometer Fremdadaptionen des Tabata-Trainings sind (ja, auch die von Anton in der ansonsten sehr guten FAQ als möglich aufgeführten Übungen sind Adaptionen); in Folge dessen werden diese auch in der Wirkung etwas variieren. Kann man damit ein effektives Training erreichen? Sicher. Kriegt man damit die von Tabata beschriebene Adaption? Kommt darauf an. Aufgrund meiner Jugend als Bahnläufer kann ich allerdings eines mit ziemlicher Bestimmtheit sagen: kein Sprinter oder Mittelstreckler - sprich, Leute die tatsächlich eine gute bis passable Sprintleistung haben - ist in der Lage, über diese Dauer eine Leistung zu erbringen, die tatsächlich als Sprint (~95% der Maximalgeschwindigkeit) durchgeht. Denkbar ist es eigentlich nur bei den Langstreckenläufern mit deutlich geringerer Maximalgeschwindigkeit, die sie aber länger halten können. Das heißt nicht, dass ein Mittelstreckler nicht 8x20 Sekunden mit 10 Sekunden Pause mit dem Langstreckler mithalten kann - nur sprintet der eine nach subjektivem Empfinden, und der andere läuft langsamer als sein Wettkampftempo. Ob die Adaption für beide gleich ist, lasse ich jetzt mal dahingestellt...

Beste Grüße
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@period,Du erstmal ist das korrekt.Wobei man sagen muss dass es sich ja dabei um einen Auszug handelt der sich auch explizit auf das Thema VO2-max bezieht.Die komplette wissenschaftliche Arbeit zu dem Thema ist komplexer + es hat sich ja auch weiterentwickelt und es wurden über die Jahre Erkenntnisse dazu gewonnen.

Aber wenn man es mal ganz logisch Betrachtet: Zum groben Messen dieser Übung stehen zwei mögliche Indikatoren zu Verfügung.Einmal die Herzfrequenz in Form von bpm,und einmal die Messung der maximalen Sauerstoffaufnahme im Form von VO2-max.
Man geht davon aus dass wenn einer der beiden Indikatoren erreicht ist,er auch quasi den anderen abdeckt.Natürlich sind das alles erstmal nur grobe Werte,genau wie meine 225-Age Formel,ganz klar.Ich hatte ja selber auch dazu geschrieben dass ich das anpasse,und im Optimalfall betrachtet man jeden Sportler individuell in Anbetracht des Alters,körperliche Fitness,etc.
Aber erstmal muss man sich ja grob nach irgendwas richten können.
Jetzt ist es in meinen Augen so, dass ein Sportler während der Übung die Herzfrequenz einfach viel genauer beobachten kann.Es ist technisch einfach möglich durch Messgeräte die man mobil einsetzen kann.VO2-max ist doch dann schon eher richtige Leistungsdiagnostik wozu Atemwegsanalyse gehört.Das kann so niemand machen,erst Recht nicht wenn man das einfach so während des Trainings nutzen will.Hinzu kommt dass glaube ich die Herzfrequenz sogar Teil der Formel zur Berechnung von VO2-max ist.Die Herzfrequenz selber hingegen ist ein einfach für jedermann nachvollziehbarer Wert.

Nicht falsch verstehen,ich verstehe schon was Du meinst.Aber man kann es nicht so einfach abtun.Wenn man die bpm richtig misst ist es ein viel eindeutiger Indikator dass sich das Training in dem Bereich befindet als eine einmalige VO2-max Messung auf der man dann nachfolgend sein Training aufbaut.Du hast so viele Faktoren,Du kannst Dir nie sicher sein dass sich das Training stetig auf einem Level bewegt oder Du Dich sogar steigerst.

Geändert von HAZ3 (23-04-2017 um 22:33 Uhr).
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  #38  
Alt 23-04-2017, 22:48
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Zitat:
Zitat von HAZ3 Beitrag anzeigen
Finde es daher doof was z.B. Esse hier so schreibt.Leute lesen das,machen es nach und denken die machen Tabata Intervall.Der User Anton hat das System in seinem Thread den ich hier verlinkt hatte perfekt erklärt.Danach sollte man sich richten wenn man sowas probieren möchte,nicht nach Halbwissen was Leute hier posten.
Leute, die meinen Post nicht richtig lesen und verstehen vielleicht.

Wenn Du in jeder Runde deiner Sprints so schnell sprintest wie es geht, brauchst Du keine Pulsuhr. Wofür auch, wenn du nicht in den Bereich bei 100% Leistung kommst, dann nützt Dir die Pulskontrolle auch nichts.

Schreibe ich den so unverständlich? Ich sage: Such Dir eine Übung, mit der Du überhaupt in den Bereich kommst und gib jede Runde alles was geht-ist doch nicht schwer zu verstehen.

gruss
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  #39  
Alt 23-04-2017, 23:05
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Zitat:
Zitat von Esse quam videri Beitrag anzeigen
Leute, die meinen Post nicht richtig lesen und verstehen vielleicht.

Wenn Du in jeder Runde deiner Sprints so schnell sprintest wie es geht, brauchst Du keine Pulsuhr. Wofür auch, wenn du nicht in den Bereich bei 100% Leistung kommst, dann nützt Dir die Pulskontrolle auch nichts.

Schreibe ich den so unverständlich? Ich sage: Such Dir eine Übung, mit der Du überhaupt in den Bereich kommst und gib jede Runde alles was geht-ist doch nicht schwer zu verstehen.

gruss
Ich verstehe das,und ist ja auch ok wenn Du das für Dich so machst.Aber es jst einfach viel zu ungenau als dass Du sagen kannst dass es richtig ausgeführt wird.Und ich bezweifle auch dass man durch "jede Runde alles geben" dann auch sicher in irgend nen max Bereich kommt.Das ist viel zu vage und jeder kann es auslegen wie er möchte.
Wenn Du Dich selber nicht durch die Messung kontrollierst wirst Du es schwer haben das Training richtig auszuführen,das ist und bleibt meine Meinung.
Aber ich will hier wie gesagt auch niemand damit abfucken oder meine Meinung als die ultimative Wahrheit darstellen.
Wie ich es schonmal geschrieben habe,2 each his own !
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  #40  
Alt 23-04-2017, 23:22
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Zitat:
Zitat von HAZ3 Beitrag anzeigen
Wenn man die bpm richtig misst ist es ein viel eindeutiger Indikator dass sich das Training in dem Bereich befindet als eine einmalige VO2-max Messung auf der man dann nachfolgend sein Training aufbaut.Du hast so viele Faktoren,Du kannst Dir nie sicher sein dass sich das Training stetig auf einem Level bewegt oder Du Dich sogar steigerst.
Auch mich bitte nicht falsch verstehen: ich bin in einem System - beziehungsweise zwei Systemen, nämlich Mittelstreckenlauf und Ringen, beides auf Leistungsniveau - groß geworden; in beiden Fällen wird der Herzfrequenz eine sehr eingeschränkte Rolle beigemessen, interessiert hat eigentlich nur die Schnelligkeit der Erholungsfähigkeit. Das Leistungsoutput wird an anderen Faktoren festgemacht - Laufzeiten, Wiederholungen von Übung X im Zeitraum Y, am Ergometer an Wattzahlen und RPMs etc. Wenn sich die Leistung positiv entwickelt wird die Herzfrequenz währenddessen als unerheblich erachtet, die Erholungsfähigkeit - gemessen am Rückgang des Herzschlags im Zeitraum bis zur nächsten Belastung und dem Leistungsabfall von Intervall zu Intervall - interessiert dagegen sehr wohl, weil sie entscheidet wie schnell jemand eine Belastung mit geringen bis keinen Abstrichen wiederholen kann. Und dass jemand die maximale Leistung erreichen will und sich nicht schont wird auf dem Level einfach vorausgesetzt, ansonsten verschwendet man nur die Zeit aller Anwesenden. Ich kann auf jeden Fall sagen, dass auch dieses System funktioniert.

Interessant dabei ist, dass die Dauer beider Bewerbe ähnlich ist (max. 6 min im Ringen, beim Mittelstreckenlauf knappe 2 min auf die 800, knappe 4 auf die 1500 und 8-9 auf die 3000). Größere Bedeutung haben die Pulsmesser in allen Langstreckenbewerben.

Was mir in Hinblick auf Tabata noch wichtig wäre anzumerken: der Begriff wird inzwischen recht inflationär verwendet, und relativ wenige Leute haben sich extrem strikt an das originale Protokoll gehalten soweit ich weiß. Man hat zwischendurch fast den Eindruck, dass die Popularität zu einem guten Teil auf Mundpropaganda basiert, nach dem Motto "Das fetzt, muss also was bringen!" Es ist schlicht ein Programm mit kurzen, relativ hochintensiven (relativ deswegen, weil wie gesagt ein Output von mehr als 90-95% selten möglich ist, und auch der ist kumulativ) Belastungsintervallen und noch kürzeren Pausen im Verhältnis 2:1. Ich sage nicht, dass es ein schlechtes System ist, im Gegenteil. Was das Wiederholungsschema allerdings NICHT ist und auch nicht sein kann, ist eine Antwort auf alle Konditionsprobleme egal welcher Art und Dauer. In Folge dessen kann und muss es auch einen Platz geben für ähnliche Intervallprogramme mit abweichender Übungsauswahl, längerer und kürzerer Dauer und anderen Verhältnissen von Belastung und Pausen.
Auch geht die Tabata-Studie überhaupt nicht auf das häufig berichtete Abflachen der Wirkungskurve bei längeren Zeiträumen ein. In Folge dessen müsste ein Teil der Frage nicht lauten "Wie mache ich das beste Tabata-Programm" sondern eher "wann und wofür soll ich Tabata-Programme und / oder Derivate einsetzen?".

Beste Grüße
Period.
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  #41  
Alt 24-04-2017, 07:58
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Zitat:
Zitat von HAZ3 Beitrag anzeigen
Ich verstehe das,und ist ja auch ok wenn Du das für Dich so machst.Aber es jst einfach viel zu ungenau als dass Du sagen kannst dass es richtig ausgeführt wird.Und ich bezweifle auch dass man durch "jede Runde alles geben" dann auch sicher in irgend nen max Bereich kommt.Das ist viel zu vage und jeder kann es auslegen wie er möchte.
Wenn Du Dich selber nicht durch die Messung kontrollierst wirst Du es schwer haben das Training richtig auszuführen,das ist und bleibt meine Meinung.
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ich kontrolliere auch meinen Puls, aber erst nach dem Workout und nochmal eine Min später. Während der Übung bringt es mir nichts, da ich, wenn ich auf dem Airdyne jede Runde so schnell wie möglich fahre, auch mit Uhr keine Leistungssteigerung mehr möglich ist, falls ich nicht in dem Bereich sein sollte. Die Kontrolle erfolgt bei mir am Ende und am Anfang bei der Auswahl der Übungen. Bei Tabata am Boxsack o.ä. ist ein Kontrolle während der Übung alleine technisch auch gar nicht möglich. Pulskontrolle mache ich zum Beispiel während der Übung für Grundlagenausdauer.

gruss
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  #42  
Alt 24-04-2017, 08:40
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Pulskontrolle während des Tabata Sprinttraining stelle ich mir auch schwer vor... mache ich auch nciht. Wozu auch? Mehr machen als so schnell rennen wie es geht ist eh nicht drin.

Bei mir ist es aber auch so, dass ich auf dem Fahrrad nicht in den anaeroben Bereich komme. So viel und schnell kann ich gar nicht treten, da machen die Beinmuskeln vorher schlapp.

Sprints sind da schon das bevorzugte Mittel. Burpees sind auch ok, hauen aber nciht so rein wie Sprint.
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  #43  
Alt 24-04-2017, 14:13
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Zitat:
Zitat von period Beitrag anzeigen
[...]In Folge dessen müsste ein Teil der Frage nicht lauten "Wie mache ich das beste Tabata-Programm" sondern eher "wann und wofür soll ich Tabata-Programme und / oder Derivate einsetzen?".

Beste Grüße
Period.
Ich geh jetzt mal gar nicht zu sehr auf Einzelheiten ein,sonst driften wir ab.Was ich Dir sagen kann bezüglich Ringen / Grappling.Wenn man das Training richtig ausübt bringt es einem eklig viel Luft,sprich man kann selbst für top trainierte Leute zum Alptraum werden was Cardio und die ability zu recovern betrifft.Das ist meine Erfahrung,und die war bisher sehr positiv.
Gerade das recovern betrifft ja auch die Herzfrequenz,ist ja seit Jahren auch im MMA angekommen.Einer der Vorreiter war Greg Jackson der seinen Schützlinge in der Rundenpause immer erstmal mit nem 10er countdown zum kontrollieren runter bringt und dann versorgt.
Das alles geht auf die Herzfrequenz zurück,und desto besser man mit richtigen Intervallen klar kommt,desto einfacher wird einem dieser cool down fallen.Auch in einem Fight kann man das nutzen indem man z.B. in einer Position einige Sekunden verharrt,und dann wieder in motion gerät.


@Esse quam videri & @clkblack
Es gibt heute etliche Systeme mit Brustgurt die eine Herzfrequenz Messung / EKG super easy durchführen lassen.Ich nutze selber so ein Polar System.Man kann sich wahlweise entweder nen Ton aktivieren sobald man in einen selber bestimmten Bereich kommt,oder man kann aufs Display schauen um den exakten Wert abzulesen.Beides funktioniert wunderbar,selbst während der aktion

Geändert von HAZ3 (24-04-2017 um 14:15 Uhr).
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  #44  
Alt 24-04-2017, 15:10
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Was der Voreil davon ist verstehe ich aber nicht?

Spätestens nach dem zweiten Sprint bin ich eh kaum in der Lage auf son Messgerät zu gucken und selbst wenn ich es mache, wie sollte es mein Training verbessern. Schneller rennen als es geht ist halt nicht drin...
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  #45  
Alt 24-04-2017, 15:24
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Zitat:
Zitat von clkblack Beitrag anzeigen
Was der Voreil davon ist verstehe ich aber nicht?

Spätestens nach dem zweiten Sprint bin ich eh kaum in der Lage auf son Messgerät zu gucken und selbst wenn ich es mache, wie sollte es mein Training verbessern. Schneller rennen als es geht ist halt nicht drin...
Mir hilft das enorm ! Sagen wir folgendes Beispiel,Du läuft einen Intervall und merkst dass der Bereich noch nicht geknackt ist.Wenn man sich dann zusammenreißt und minimal mehr Power gibt kann man es eventuell kurz schaffen und die Uhr gibt das feedback.
Ohne die Kontrolle hätte man vielleicht die minimale extra Power nicht versucht herauszuholen und wäre knapp unter dem Bereich geblieben.
Ich hoffe es kommt rüber was ich meine,ist bissel doof zu beschreiben
Mir hat die Messung schon oft den push verschafft doch nochmal minimal drauf zu legen.Und klar gibts ne Tagesform und auch Tage wo man die letzten Intervalle nicht in den Bereich kommt.Aber auch da ist die Kontrolle gut,einfach um es für sich selber zu wissen.
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