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Krafttraining, Ernährung und Fitness Alles über Kraftaufbau, Ausdauer und die passende Ernährung sowie Motivation.



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  #1  
Alt 29-03-2017, 21:55
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 15.01.2012
Alter: 29
Beiträge: 2
Exclamation Zu viel Muskulatur?! Ausdauer contra Muskelmasse?

Hallo Leute,

Ich habe mir über viele Jahre über ein Trainingsprogramm, dass grundlegend auf erschwerten Eigengewichtsübungen aufgebaut war (funktiinelle Kraft) einen ziemlichen Muskelpanzer afgebaut, weil ich im kampfsportbereich immer zu den schweren Jungs gehören wollte. Wiege halt 95kg bei 1,85m Körpergröße und denke vom Körperframe bin ich nicht unbedingt ein natürliches Superschwergewicht. Problem war halt wahrscheinlich, dass ich da alles überwiegend im niedrigen Wiederholungszahlbereich trainierg habe.

Nun habe ich auch nachdem ich von eiem Kreuzbandriss kuriert bin das Kampfsporttraining wieder intensiviert und will da eigentlich auch es zu nem anständigen Wettkämpfer bringen. Allerdings kacke ich konditionell schon ganz schön ab im Sparring und meine Muskulatur bringt dann eigejtlich nur was als Drohgebärde. Die schultern sind vergleichsweise sehr schnell müde und ich kann mich halt grundsätzlich kaum auf die Kampfgestaltung konzentrieren.

Mein boxtrainer hat mir gesagt es müssen 10 kilo runter. Natürlich ist mir grundsätzlich klar, dass sich Ausdauerfähigkeiten und Muskelmasse ab einem bestimmten Punkt beißen, also das eine das andere negativ beeinflusst, aber ich dachte mir ich kann doch auch einfach das ausdauertraining intensivieren, aber durch whey, aminos und kalorien ums training herum meine masse weitethin zumindest zu halten versuchen.

Der Erfolg ist bisher aber ziemlich mäßig. Sicher habe ichs bisher auch stressbedingt nicht geschafft genug Laufsport zu betreiben.

Aber generell steht schon die Frage im Raum, ob ich mir nicht da was vormache und mir meine egogründe im weg stehen ...

Dem halte ich entgegen, dass es ja nun auch leute meiner größe gibt, die im profibereich im 100 kg bereich mitspielen, also wahnsinnig masse haben und gleichzeitig wohl die nötige ausdauer antrainiert haben. Denke mal Mike Tyson dürfte jedem bekannt sein und ist jetzt sicher auch keine Ausnahmerscheinung fitnessmäßig.

wie seht ihr das?

Kann ich meine Kraftausdauerfähigkeiten mit dem entsprechend intensiven Training deutlich steigern und durch futtern und suplemmentation trotzdem den Muskelerhalt unterstützen ohne, dass das zu contraproduktiv für die Fortschritte im Ausdauerbereich ist?
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  #2  
Alt 29-03-2017, 22:32
Benutzerbild von period
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: alles was (b)ringt, Schwerpunkt Freistilringen
 
Registrierungsdatum: 11.02.2005
Ort: Italien
Alter: 29
Beiträge: 1.796
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Im Prinzip ist vieles möglich, in der Praxis aber deutlich schwerer Und Ferndiagnosen sind immer schwer. Insgesamt ist Abnehmen aber der entschieden leichtere Weg als Gewicht halten + ausdauernder werden.

Ich würde es so sehen: entweder Du vertraust Deinem Trainer und machst was er sagt, oder Du tust es nicht. Im zweiteren Fall würde ich mir überlegen den Verein zu wechseln, denn das ist keine Basis für erfolgreiche Zusammenarbeit.

Wenn Du mich nach meiner ersten Einschätzung fragst, bin ich geneigt, Deinem Trainer zuzustimmen. Es klingt so, als ob Dir Deine Masse wichtiger ist als die Leistung im Boxen - was ja an sich ganz ok ist, aber nicht aus der Sicht eines Trainers, der Dich auf Kämpfe vorbereitet. Ich kenne relativ wenige wirklich ausdauernde Schwergewichte; der größte Teil davon sind "natürliche" Schwergewichte, also Typen, die nicht mal dran denken Wheys und BCAAs und Co zu kippen, sondern die große Mengen echter Nahrung verputzen um genug Brennstoff für umfassende Trainingseinheiten zu haben.

Beste Grüße
Period.
__________________
Link zu meinem Gratis-Ebook "Sei Stark!" über Krafttraining für Kampfsportler: https://archive.org/details/FlaisSeiStark1_1
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  #3  
Alt 29-03-2017, 22:42
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Karatedo
 
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  #4  
Alt 30-03-2017, 06:59
Benutzerbild von Schnueffler
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Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
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Ort: mitten im Pott
Alter: 42
Beiträge: 30.372
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Man muss von Anfang an beides trainieren. Dann klappt es auch.
Finde es nur komisch, das manche so viel Muskelmasse aufbauen und dadurch beeinträchtigt werden. Dann habe ich aber im KK Bereich einiges falsch gemacht.
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  #5  
Alt 30-03-2017, 11:03
Benutzerbild von marq
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Kampfkunst: Glory & UFC fanboy
 
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Beiträge: 20.742
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wie oft trainierst du denn boxen und wie intensiv?

das beste ist einfach intensiv 4 eh pro woche boxen und 2 eh lauf- oder anderes cardiotraining. wenn du das aufgrund von stress oder mangelnder disziplin nicht dauerhaft durchhälst musst du dich mit der jetzigen situation abfinden...
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  #6  
Alt 30-03-2017, 13:50
Benutzerbild von Balthus
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Kampfkunst: Turnschuh-Defence, Krav Maga, kick'n'run
 
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Beiträge: 1.340
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Zitat:
Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
Man muss von Anfang an beides trainieren. Dann klappt es auch.
Finde es nur komisch, das manche so viel Muskelmasse aufbauen und dadurch beeinträchtigt werden. Dann habe ich aber im KK Bereich einiges falsch gemacht.

Naja kommt auf die Zielsetzung an... kenne einige Bodybuilder die selbst merken, dass Laufen oder allgemeine cardio-Sachen extrem schwer fallen (grade die die viel Beugen und heben merken, dass ihnen die Beine massiv Sauerstoff verbrauchen)
Die haben aber auch nie was in der Richtung gemacht.

Wenn man das ordentlich paralell angeht .. sehe ich da wenig Probleme...

@ TE einfach mehr Boxen gehen, mit der Zeit gewöhnst du dich dran, verkrampfst nicht so, lernst ruhiger zu Atmen, kannst dich besser einteilen ... alles ne Übungssache.
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  #7  
Alt 30-03-2017, 14:09
Benutzerbild von Schnueffler
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Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
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Zitat:
Zitat von Balthus Beitrag anzeigen
Naja kommt auf die Zielsetzung an... kenne einige Bodybuilder die selbst merken, dass Laufen oder allgemeine cardio-Sachen extrem schwer fallen (grade die die viel Beugen und heben merken, dass ihnen die Beine massiv Sauerstoff verbrauchen)
Die haben aber auch nie was in der Richtung gemacht.

Wenn man das ordentlich paralell angeht .. sehe ich da wenig Probleme...
...
Das meine ich doch.
Wenn man KK/SV/KS und Krafttraining betreibt, wird es ein ausgewogenes Verhältnis geben.
Wenn ich nur noch pumpe und nix anderes mache, ggf. noch chemisch nachhelfe, dann ist es klar, dass es ein Zuviel geben kann, wenn man dann auf einmal was anderes machen will.
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  #8  
Alt 30-03-2017, 14:52
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Zitat:

Aber generell steht schon die Frage im Raum, ob ich mir nicht da was vormache und mir meine egogründe im weg stehen ...
Zitat:
Zitat von Liegestützer Beitrag anzeigen
weil ich im kampfsportbereich immer zu den schweren Jungs gehören wollte.
Das ist womöglich schon ein Ego-Ding.

Was ist denn der Grund, dass du unbedingt zu dieser Gruppe gehören willst? Was ist der Gewinn daraus, wenn du es schaffst, und der Verlust, wenn du es nicht schaffst?

Was bist du bereit dafür zu bezahlen, an Geld, an Zeit, an Mühe?

Wenn man sich darüber klar ist, warum man etwas Bestimmtes erreichen will, gewinnt man meist auch bessere Klarheit über die Massnahmen und Wege.

Und: es ist durchaus legitim, Dinge aus einem Egogrund zu tun. "Ich will einmal in meinem Leben mehr Muckis haben als mein grosser Bruder" ist völlig in Ordnung, zum Beispiel.
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  #9  
Alt 30-03-2017, 18:47
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Für Schlgende Sportarten ist zu viel Masse und Muskulatur trainiert auf Aufbau nicht optimal.
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Für klassisches Kickboxen führt kein Weg an der Wako vorbei: http://www.wako-deutschland.de/Die-W.../Portrait.html
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  #10  
Alt 30-03-2017, 18:50
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Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
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Zitat:
Zitat von clkblack Beitrag anzeigen
Für Schlgende Sportarten ist zu viel Masse und Muskulatur trainiert auf Aufbau nicht optimal.
Dann hat derjeniege aber im Training selbst schon was falsch gemacht.
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  #11  
Alt 30-03-2017, 19:06
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  #12  
Alt 30-03-2017, 21:37
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Tatsache ist:
1. Masse frisst Ausdauer (Will ja alles durchblutet werden), s. die Gewichtheber in höheren Klassen, die am liebsten ein Taxi von der Umkleide zur Bühne nehmen würden.
2. Masse macht langsam, will zwar keine hören, aber 100 Kilo werden eben nicht so schnell bewegt wie 70 Kilo.
3. Durch Maxkraft-Training aufgeblähte Muskeln (Ich nehme an du hast Turner-Zeug gemacht?) ist für Kampfsport nicht zu gebrauchen, da sie aufgrund des Trainingsreizes nicht explosiv angesteuert wird (Grinding strength vs explosive strength).

Also: Entweder Masse weg oder im Kampfsport abstinken. Deine Entscheidung. Man kann nicht auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen.
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  #13  
Alt 31-03-2017, 06:43
Benutzerbild von Schnueffler
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Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
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Aber da ist doch shcon wieder der Äpfel mit Birnen Vergleich.
Klar hat ein gewichtheber andere Ziele und trainiert auch jahrelang anders. Wenn ich ein ausgewogenes Krafttraining und Ausdauertraining neben dem Kampfsport betreibe, wird mein Körper sich auf die jeweiligen Anforderungen einstellen und eine ausgewogene Mischung an Muskulatur, Ausdauer etc. herstellen.
Der andere vergleich hinkt ungefähr so, als wenn man sagt, das man durch das Kampfsporttraining ein guter Gewichtheber wird.
Was die Beschleunigung zwischen 100 und 70 kg betrifft:
Siehe mal die aktuellen Sprinter, im Vergleich zu den Sprintern der 80er.
Wer ist schneller, wer hat mehr Muskelmasse?
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  #14  
Alt 31-03-2017, 08:43
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Kampfkunst: Boxen, Kickboxen
 
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Beiträge: 113
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Krafttraining und Kampfsport lassen sich schon recht gut kombinieren.
Was nicht funktioniert, ist erst Masse aufbauen und dann mal eben Boxen.
Da kommt es zwangsläufig zu Schwierigkeiten.
Außerdem darf man Krafttraining nicht mit Bodybuilding verwechseln, auch wenn es da manchmal Überschneidungen gibt.
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  #15  
Alt 31-03-2017, 09:39
Benutzerbild von clkblack
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Kampfkunst: Kickboxen, Boxen
 
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Zitat:
Zitat von Der Fritz Beitrag anzeigen
Krafttraining und Kampfsport lassen sich schon recht gut kombinieren.
Was nicht funktioniert, ist erst Masse aufbauen und dann mal eben Boxen.
Da kommt es zwangsläufig zu Schwierigkeiten.
Außerdem darf man Krafttraining nicht mit Bodybuilding verwechseln, auch wenn es da manchmal Überschneidungen gibt.
Jo so ist es 👍🏻
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