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Waffen in Kampfkünsten Schusswaffen, Hieb- und Stoßwaffen, Waffenrecht, Waffenzubehör, Herkunft und Typen - bitte keine Diskussionen die in den Fachforen besser aufgehoben sind.



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  #1  
Alt 09-11-2013, 11:16
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Kampfkunst:
 
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Standard Die Axt

Hier eine Doku über Äxte, ab ca. 15:00 gehts auch um den Einsatz gegen Menschen.
(warum ziehen sich diese lustigen Holzfäller Kettensocken an, aber keine Stahlkappenschuhe? Fallen die dann vom Stamm?)


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  #2  
Alt 09-11-2013, 12:16
Benutzerbild von itto_ryu
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Kampfkunst: Highland Broadsword, Backhold Wrestling
 
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Sehr schön
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  #3  
Alt 09-11-2013, 14:18
Benutzerbild von Sorbus Aucuparia
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Beiträge: 466
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Ich liebe Äxte. Neben Messer das Allzweckwerkzeug für den Waldmenschen der nördlichen Breiten.

Was aber nicht stimmt, ist dass das Axtauge erst in der Bronzezeit erfunden wurde.
Seit dem Neolithikum gibt es massenweise, vor allem im nördlichen Mitteleuropa durch Bohrung gelochte Steinäxte.

Das erste nachweisbare Massaker, das Massaker von Thalheim wurde übrigens auch mit Äxten, genauer quergeschäfteten Beilen in Schuhleistenkeilform begangen.
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Sonne
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  #4  
Alt 09-11-2013, 15:57
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Zitat:
Zitat von Sorbus Aucuparia Beitrag anzeigen
Seit dem Neolithikum gibt es massenweise, vor allem im nördlichen Mitteleuropa durch Bohrung gelochte Steinäxte.
wie haben die denn Löcher in Steine gebohrt?
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  #5  
Alt 09-11-2013, 16:09
Benutzerbild von itto_ryu
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Kampfkunst: Highland Broadsword, Backhold Wrestling
 
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DAS habe ich bei den Lach- und Sachgeschichten-DVDs meines Sohnes gelernt Dort haben experimentelle Archäologen einen steinzeitlichen Steinborher rekonstruiert und siehe da in stundenlanger, harter Arbeit ließ sich ein Loch in den Stein für eine Axt bohren. War ähnlich diesem hier, aber mit einem breiteren Bohrkopf, der mit Sand als Reibemittel in den Stein einen Kreis reingeborht hat.



Ob es einen solche Apparat wirklich gab, ist in der Kritik, aber anhand von Funden, die angeborhte Steinaxtköpfe darstellen sollen, kann man sehen, dass es eine Art von Steinbohrmethode gab, was auch Experimente belegen konnten:
Steinbohrapparat ? Wikipedia
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  #6  
Alt 09-11-2013, 16:58
Benutzerbild von Sorbus Aucuparia
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Itto Ryu hat es schon gesagt.

Hohlbohrung ist der Vollbohrung zeitlich um Längen überlegen. Kann man am einfachsten mit Holundertrieben und Sand machen.
Es kostet trotzdem noch ca. 2 Tage bei einer mittelgroßen Steinaxt aus metamorphen Gesteinen.
Feuerstein wird nicht gelocht.
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  #7  
Alt 09-11-2013, 17:18
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Zitat:
Zitat von itto_ryu Beitrag anzeigen
War ähnlich diesem hier, aber mit einem breiteren Bohrkopf, der mit Sand als Reibemittel in den Stein einen Kreis reingeborht hat.
Auf Sand bin ich jetzt nicht gekommen.
Die waren ganz schön schlau, die Steinzeitler
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  #8  
Alt 12-11-2013, 10:39
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soso,
die Kampftechnik der Stuntmen ist also immer noch die des 11. Jh.
Gut zu wissen
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  #9  
Alt 12-11-2013, 13:48
Benutzerbild von itto_ryu
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Naaa, die Fantasy-Ritter hätten sie ruhig weglassen können, das stimmt. Aber die Abteilung Wikinger und Mordaxt macht ihre Sache dafür doch ganz gut.
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  #10  
Alt 12-11-2013, 18:33
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Ich such noch so eine Beschlagaxt. Die sind in Zeiten von automatisierten Sägewerken praktisch ausgestorben. Genau wie gute Dechsel.
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  #11  
Alt 13-11-2013, 07:37
KAJIHEI
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Axt, Beil...Da fällt mir was ein...
"Warte, warte nur ein Weilchen, dann kommt Haarman auch zu dir!
Mit dem kleenen Hackebeilchen macht er Leberwurscht aus dir !"
Ein fröhlicher Liedtext von früher über die Thematik der sinnvollen Anwendung eines Beiles.
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  #12  
Alt 13-11-2013, 08:33
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Moment mal, du bist doch gar nicht aus Hannover!
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  #13  
Alt 13-11-2013, 13:13
Benutzerbild von itto_ryu
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Aber seine Blut- und Leberwurst
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  #14  
Alt 20-11-2013, 23:45
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Kampfkunst: FMA
 
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Zitat:
Zitat von Sorbus Aucuparia Beitrag anzeigen
Ich such noch so eine Beschlagaxt. Die sind in Zeiten von automatisierten Sägewerken praktisch ausgestorben. Genau wie gute Dechsel.
Gränsfors Bruks Äxte Kosten zwar etwas aber sind halt wirklich noch Äxte die man seinen Kindern nach einem Langen leben Vererben kann.
Die Haben auch noch Zimmermansäxte zum beschlagen von Stämmen zu Balken.
Die Modelle 1900, 1800 und 1700 solltest du dir auf jedenfall mal anschauen.
Blockhausbau- und Zimmermannswerkzeuge | Gränsfors Bruk
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  #15  
Alt 13-01-2014, 20:09
Benutzerbild von Sorbus Aucuparia
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Kampfkunst: Freiheit
 
Registrierungsdatum: 05.03.2013
Beiträge: 466
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Ich mach mir meine Gransförs jetzt selber. Ich hab so ein Billigbaumarktbeil für 4 Euro. Die sind meines Wissens immer aus C50 oder C75, also an und für sich kein schlechter Stahl aber eine nicht vorhandene oder miserable Wärmebehandlung, also so weich dass mans locker feilen kann. Den Anschliff und die Dicke habe ich jetzt schon mal abgeändert, werds demnächst dann mal in meiner Esse Differentialhärten und Anlassen.
Mal sehen wie sich das dann schlägt.
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