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  #76  
Alt 22-02-2008, 10:35
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Zitat:
Zitat von KidStealth Beitrag anzeigen
@kat, auch in einer notwehr/nothilfe habe ich das recht eine waffe zu nutzen. es muß nur verhältnismäßig sein.
Nein, es muss erforderlich und geboten sein
Zitat:
Zitat von Kat'
Zitat:
Zitat von miskotty
vielleicht sollten wir mal auch von den kampfsportler sind alles tiere die auch ohne waffe jeden plätten wegkommen.
Dein Wort in Gottes Ohr, jedoch glaube ich, dass die Gesetzgeber dieser Welt (oder zumindest die westeuropäischen) leider noch nicht soweit sind...
Wo im (deutschen) Gesetz liest du denn etwas von Kampfsportlern? Oder meinst du vllt. gar nicht Gesetzgeber, sondern Rechtsprechung? Etliche Richter sind auch KK'ler...

@Topic: Man darf nicht vergessen, dass ein Verbot auch andere Folgen hat, als nur das Tragen zu verhindern. Es geht auch darum, eine Grundlage für Strafbarkeit zu schaffen, wo es uU angebracht aber nocht nicht möglich ist. Ich sehe übrigens nach allem Rumgerede immer noch keinen Grund sich zu bewaffnen - ich bin auch nur 1,70 groß und musste mich dennoch noch nie verteidigen. Jenseits einschlägiger Profession sehe ich keine Notwendigkeit aufzurüsten. Pfefferspray bleibt afaik erlaubt und reicht völlig um dem gesetzestreuen Bürger die Flucht zu ermöglichen, im Falle des Falles. Da sehe ich keinen grund für Messer und Tele - außer man braucht dringend eine Penisverlängerung mit tödlichen Attributen, da habe ich natürlich vollstes Verständnis für
Werkzeug-Freunden bleibt auch ihr Leatherman oder Schweizer Offiziersmesser belassen - also scheidet auch das Paketband- und Pausenbrotargument aus.
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  #77  
Alt 22-02-2008, 10:35
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Die Diskussion fruchtet mal so garnicht mehr. Es ist doch ganz klar, dass durch behinderung der Rüstung des Volkes keine Kriminalität verhindert wird.

Wenn ich losgehe mit einem 20cm fixed knive und habe vor jemanden umzulegen, dann hält mich das Vrerbot vom Tragen der Waffe nicht davon ab, besser wäre verschärfung der anderen Strafen.


Taiji
  #78  
Alt 22-02-2008, 10:36
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Zitat:
Zitat von enraged_Clown Beitrag anzeigen
ich mache es kurz und bündig:


+

=
legales zweihandmesser und immernoch schneller zugriff! bums aus nikolaus
na endlich mal ne gute idee. hast du noch nen vorschlag für den teli. dann nenn ich dich von nun an gott
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  #79  
Alt 22-02-2008, 10:40
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
Nein, es muss erforderlich und geboten sein

Wo im (deutschen) Gesetz liest du denn etwas von Kampfsportlern? Oder meinst du vllt. gar nicht Gesetzgeber, sondern Rechtsprechung? Etliche Richter sind auch KK'ler...

@Topic: Man darf nicht vergessen, dass ein Verbot auch andere Folgen hat, als nur das Tragen zu verhindern. Es geht auch darum, eine Grundlage für Strafbarkeit zu schaffen, wo es uU angebracht aber nocht nicht möglich ist. Ich sehe übrigens nach allem Rumgerede immer noch keinen Grund sich zu bewaffnen - ich bin auch nur 1,70 groß und musste mich dennoch noch nie verteidigen. Jenseits einschlägiger Profession sehe ich keine Notwendigkeit aufzurüsten. Pfefferspray bleibt afaik erlaubt und reicht völlig um dem gesetzestreuen Bürger die Flucht zu ermöglichen, im Falle des Falles. Da sehe ich keinen grund für Messer und Tele - außer man braucht dringend eine Penisverlängerung mit tödlichen Attributen, da habe ich natürlich vollstes Verständnis für
Werkzeug-Freunden bleibt auch ihr Leatherman oder Schweizer Offiziersmesser belassen - also scheidet auch das Paketband- und Pausenbrotargument aus.
wie gesagt möchte ich dich ja nicht dazu anstiften dir sowas zuzulegen.
aber auch wenn der staat was anderes behauptet . DU bist nicht deutschland
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  #80  
Alt 22-02-2008, 10:41
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Zitat:
Zitat von Taijiquanchi Beitrag anzeigen
Die Diskussion fruchtet mal so garnicht mehr. Es ist doch ganz klar, dass durch behinderung der Rüstung des Volkes keine Kriminalität verhindert wird.
Ist das so klar? Zahlen? Wieviele Delikte werden spontan mir vorhandenen Mitteln ohne Vorbereitung verwirklicht?
Zitat:
Wenn ich losgehe mit einem 20cm fixed knive und habe vor jemanden umzulegen, dann hält mich das Vrerbot vom Tragen der Waffe nicht davon ab, besser wäre verschärfung der anderen Strafen.
Härtere Strafen sollen Kriminalität verhindern? Die Todesstrafe in mancherlei Staaten fruchtet nicht besonders. Wieviele Kriminelle, vorallem die spontanen, denken über den etwaigen Strafrahmen bei Begehung der Tat nach? Ich schätze nicht besonders viele...
Organisiertem Verbrechen wird weder mit härteren Strafen noch mit Waffenverboten das Handwerk gelegt. Kleinkriminellen und Gelegenheitstätern kann man so aber sehr wohl die Arbeit erschweren.
Was gefährdet uns denn wirklich im Alltag (was ja euer Hauptargument für "EDC" ist)? Sicher nicht Auftragsmörder und Mafiosi. Es sind die austickenden Säufer, marodierende Jugendbanden, Gelegenheitstäter aus sozialen Brennpunkten. Und denen wird a) eine weitere Möglichkeit der Strafbarkeit gegeben, eine weitere Handlungsbasis für die Polizei, indem man Waffen kriminalisiert und b) dadurch Affekt- und Gelegenheitstaten erschwert und tendenziell entschärft.
  #81  
Alt 22-02-2008, 10:42
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Zitat:
DU bist nicht deutschland
Deutschland ist kriminell, der Durchschnittsbürger musste sich schon verteidigen.
Also nicht warten bevor es zu spät ist.
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Auf den Angriff zu warten, ist zu warten bis es zu spät ist.
  #82  
Alt 22-02-2008, 10:42
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Zitat:
Zitat von miskotty Beitrag anzeigen
wie gesagt möchte ich dich ja nicht dazu anstiften dir sowas zuzulegen.
aber auch wenn der staat was anderes behauptet . DU bist nicht deutschland
DU auch nicht Ich denke aber, wenn ich drum rum komme, Ärger zu bekommen, ebenso praktisch JEDER in meinem Umfeld, dann ist das durchaus etwas, was man diskutieren kann. Hast du schon öfter ernstlich Ärger bekommen? Oder führt dich nur Paranoia und Minderwertigkeitskomplexe aufgrund deiner Größe und Masse zur Aufrüstung?
  #83  
Alt 22-02-2008, 10:44
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Zitat:
Zitat von Taijiquanchi Beitrag anzeigen
Deutschland ist kriminell, der Durchschnittsbürger musste sich schon verteidigen.
Also nicht warten bevor es zu spät ist.
nö aber nur weil er keinen grund sieht sich nen teli zu holen, muss das doch nicht für jeden gelten.
das mein ich mit entscheidungsfreiheit
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  #84  
Alt 22-02-2008, 10:46
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Zitat:
...eine weitere Handlungsbasis für die Polizei, indem man Waffen kriminalisiert...
Das wird aber nicht helfen, weil die Kriminellen wird das nicht sehr stören. Mich aber schon. Dann hätten wir wieder eine Situation, wo ich gegen ein Messerstecher antrete (als wärs nen Problem ).

Wenn ich Kriminell bin und das WG verschärft wird, juckt mich das nicht, weil ich eh schon kriminell bin.


Taiji
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  #85  
Alt 22-02-2008, 10:46
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
DU auch nicht Ich denke aber, wenn ich drum rum komme, Ärger zu bekommen, ebenso praktisch JEDER in meinem Umfeld, dann ist das durchaus etwas, was man diskutieren kann. Hast du schon öfter ernstlich Ärger bekommen? Oder führt dich nur Paranoia und Minderwertigkeitskomplexe aufgrund deiner Größe und Masse zur Aufrüstung?
gehts auch ohne beleidigung? ich nenn dich auch nicht budohippie nur weil du gegen waffen bist.
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  #86  
Alt 22-02-2008, 10:56
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Zitat:
Zitat von KidStealth Beitrag anzeigen
@wolverine
auch hier sind einige der meinung das solch ein verbot sinnvoll ist. daher ist es legitim hier eine solche frage zu stellen.
Mein Hinweis war ja auch nicht als Kritik gemeint
  #87  
Alt 22-02-2008, 10:57
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Zitat:
... jedoch nicht mit einer Waffe, tut mit leid.
wenn das deine grundüberzeugung ist, habe ich kein problem damit. ich habe jedoch ein problem, wenn solche leute wie du, leuten wie mir, die eine grundsätzlich andere haltung zu der thematik haben, per gesetz vorschreiben wollen, dass ich mich jetzt ab sofort an den maßstäben der philantrophen auszurichten hätte. sorry, ist nicht.

wenn du es vorziehst, dich nicht mit waffen wehren zu wollen, weil du das für unmoralisch hältst, dann ist das dein gutes recht. das gleiche aber von anderen leuten verlangen zu wollen, indem man sie per gesetz dazu zwingt, halte ich für unverschämt.
in england hat das ganze schon fast lächerliche züge angenommen; der bürger darf sich eigentlich nur noch mit seinen fäusten verteidigen, dafür gibts ne flächendeckende videoüberwachung; die spinnen, die briten! geholfen hat es übrigens nix.


Zitat:
Es sind die austickenden Säufer, marodierende Jugendbanden, Gelegenheitstäter aus sozialen Brennpunkten. Und denen wird a) eine weitere Möglichkeit der Strafbarkeit gegeben, eine weitere Handlungsbasis für die Polizei, indem man Waffen kriminalisiert und b) dadurch Affekt- und Gelegenheitstaten erschwert und tendenziell entschärft.
und das ändert trotzden rein gar nichts an der tatsache, dass dich diese ganzen juristischen spielchen in keinster weise schützen werden, denn a) sind waffenverbote den o.g. gruppen in den meisten fällen absolut scheißegal und b) können die rechtsmühlen sowieso erst mahlen, wenn die sache bereits passiert ist; d.h. wenn du zum opfer geworden bist.
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  #88  
Alt 22-02-2008, 11:15
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Zitat:
Zitat von Irongriffon Beitrag anzeigen
und das ändert trotzden rein gar nichts an der tatsache, dass dich diese ganzen juristischen spielchen in keinster weise schützen werden, denn a) sind waffenverbote den o.g. gruppen in den meisten fällen absolut scheißegal und b) können die rechtsmühlen sowieso erst mahlen, wenn die sache bereits passiert ist; d.h. wenn du zum opfer geworden bist.
Du übersiehst, dass das im Grundsatz kein juristisches Argument war. Es geht darum, dass ansich mehr oder minder normengetreue Menschen im Alltag die größte Gefahr darstellen, wenn sie austicken, betrunken sind usw. Diese Menschen werden keine Vorbereitungshandlungen für ihre Delikte unternehmen und im Vorfeld auch nicht gegen das Gesetz verstoßen. Sie haben also durch das neue Verbot eher keine Waffe zur Hand, wenn sie unvorbereitet Ärger machen. Die Zahl der Delikte wird durch ein solches Verbot eher weniger zurück gehen, die Schwere aber durchaus.

Der juristische Anteil ist der, dass du Leute schon festnehmen kannst (Prävention), obwohl sie mit der Waffe noch gar nichts angestellt haben, und dass sich ein weiterer Strafrahmen im Nachhinein ergibt (es fordern doch immer alle härtere Strafen). Zudem wird einfach das Risiko erhöht, gewisse Delikte zu begehen, was dem homo öconomicus vllt. die eine oder andere nur bedingt einträgliche Tat im Vorhinein ungünstiger erscheinen läßt.
  #89  
Alt 22-02-2008, 11:18
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Zitat:
Zitat von miskotty Beitrag anzeigen
gehts auch ohne beleidigung? ich nenn dich auch nicht budohippie nur weil du gegen waffen bist.
Darfst mich ruhig so nennen, dank gesunden Selbstbewusstseins stecke ich das weg
Ansonsten ging es mir wirklich nicht darum, dich zu beleidigen, sondern die Sache nur so zu nennen, wie ich sie sehe: Du bist klein und leicht und hast offensichtlich damit auch Probleme (schätzt dich als unterlegen ein, schätzt Gefahren als wahrscheinlich drohend ein). Ich frage mich also, ob du eine realistische Einschätzung triffst, wenn du glaubst dich bewaffnen zu müssen, oder ob du damit Dinge kompensieren willst, die sich so nicht kompensieren lassen. Letzteres würde deine Argumente entkräften und eine Gefahr für dich, wie auch für andere in vielerlei Hinsicht darstellen.
  #90  
Alt 22-02-2008, 11:26
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Zitat:
Es geht darum, dass ansich mehr oder minder normengetreue Menschen im Alltag die größte Gefahr darstellen, wenn sie austicken, betrunken sind usw. Diese Menschen werden keine Vorbereitungshandlungen für ihre Delikte unternehmen und im Vorfeld auch nicht gegen das Gesetz verstoßen. Sie haben also durch das neue Verbot eher keine Waffe zur Hand, wenn sie unvorbereitet Ärger machen. Die Zahl der Delikte wird durch ein solches Verbot eher weniger zurück gehen, die Schwere aber durchaus.
das argument ist nachvollziehbar, erschließt sich mir aber trotzdem nicht. es wurde weiter vorne das argument mit dem führerschein gemacht, das trifft es ganz gut: wenn man einfach davon ausgehen kann, dass gewisse leute durchdrehen oder scheiße bauen, dürfte man auch niemanden auf die straße lassen.

außerdem ist auch nicht geklärt, wer denn jetzt eher vom "durchdrehen" betroffen ist oder nicht; dem staat ist das natürlich egal, denn der sagt sich "alle sind sie potentielle durchdreher" und wollen ja nur den armen bürger vor sich selbst beschützen. für mich ist das alles pferdemist, weil der staat in deutschland eh nicht nur weiter in die grundrechte der bürger eingreift, sondern vor allem ihn auch aus jeder verantwortung befreit. und sorry, ich lege die verantwortung für meine sicherheit und meine körperliche unversehrtheit nicht in die hände des staates; jedenfalls nicht, wenn es um sowas wie private sicherheit und verteidigung geht (kommt mir jetzt bitte keiner mit krankenkassen o.ä.).

für mich klingt das einfach so: "sorry leute, ihr seit einfach zu blöde, zu primitiv und damit einfach POTENTIELL zu gefährlich, als das man euch waffen anvertrauen könnte. vor allem können und wollen wir aber nicht riskieren, dass ihr diese waffen aus irgendeinem grund gegen uns, die machtinhaber, wendet. darum: waffen nur dem staat und seinen wächtern!".

mir konnte bis heute auch noch kein cop zufriedenstellend und ohne sich auf irgendwelche gesetze berufend erklären, warum er eine waffe tragen darf und ich nicht.
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