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  #1  
Alt 06-10-2010, 22:49
Zunte
Gast
Kampfkunst:
 
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Standard Gamblers throw

Ich bin gerade dabei mein Repertoir für Wurfvarianten mit dem Messer zu erweitern, da hab ich mich an eine australische Kneipenbekanntschaft errinert der mir mal von einem sogenannten "Gamblers Throw" erzählte.

Dies soll ein bei Glückspielern und Ganoven bekannter Wurf gewesen sein, zu Zeiten als Schummeln beim Kartenspielen noch tödlich enden konnte.
Es muss wohl eine Art Unteramwurf auf kurze Distanz sein, der die Drehung möglichst lange herauszögert und so auf der sehr kurzen Distanz (eines Spieltisches) 100% Treffsicher sein soll.

Google spuckt erstaunlicherweise nix über diese ominöse Technik aus. Frag mich ob der Typ nicht vielleicht einfach nur irgend nen Blödsinn erzählt hat.
Möglicherweise kann ich den Wurf auch schon längst ohne zu Wissen welcher der Gamblers Throw nun ist oder ich hab einem Betrunkenen Geschichtenerzähler aus dem Outback mehr geglaubt als gut für mich ist.

Hat irgendjemand von euch noch Informationen diesbezüglich?
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  #2  
Alt 07-10-2010, 00:02
Benutzerbild von Schnueffler
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Kampfkunst: anderen aua tun ;)
 
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Alter: 37
Beiträge: 19.038
Standard

Messer oder spezielle Karten?
Bei letzterem gab es mal ne Doku über einen der derzeitigen Pokerkönige, der auch solche Späße kannte und auf Tischlänge dem Gegenüber so lange mit Karten beschäftigen konnte, bis er die Plempe gezogen hätte.
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Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.
(Leo Tolstoi)
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  #3  
Alt 07-10-2010, 00:42
inaktiv
Kampfkunst: kämpfen
 
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Vielleicht die Variante, bei der man den Griff erst ein wenig nach unten drückt?
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  #4  
Alt 07-10-2010, 09:03
Benutzerbild von Jörg B.
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Kampfkunst: Hauen und Stechen
 
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Der Gambler's Throw ist ein 'underhand throw' bei dem sich das Messer nicht dreht, ein reiner Kurzdistanz-Wurf.

Stell Dir vor, Du sitzt an einem (Spiel)tisch und hast ein (schweres) Messer im Stiefelschaft stecken.

Nun fasst Du das Messer am Griff, stehst/springst auf und wirfst das Messer mit einer Streckbewegung des Arms, der Releasepunkt ist knapp über Tischplatten-Niveau.
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Es wird zuviel erzählt von zu wenig Erlebtem
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  #5  
Alt 07-10-2010, 09:27
Benutzerbild von Dietrich von Bern
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Zitat:
Zitat von Jörg B. Beitrag anzeigen
Der Gambler's Throw ist ein 'underhand throw' bei dem sich das Messer nicht dreht, ein reiner Kurzdistanz-Wurf.

Stell Dir vor, Du sitzt an einem (Spiel)tisch und hast ein (schweres) Messer im Stiefelschaft stecken.

Nun fasst Du das Messer am Griff, stehst/springst auf und wirfst das Messer mit einer Streckbewegung des Arms, der Releasepunkt ist knapp über Tischplatten-Niveau.
Interessant!

Quelle?
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  #6  
Alt 07-10-2010, 09:36
Benutzerbild von Jörg B.
Moderator
Kampfkunst: Hauen und Stechen
 
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Beiträge: 3.235
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Ich habe diesen Wurf von Pete Kautz gelernt, ich kann ihn oder Jim Keating fragen.
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  #7  
Alt 07-10-2010, 09:50
Zunte
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Zitat:
Zitat von Jörg B. Beitrag anzeigen
Der Gambler's Throw ist ein 'underhand throw' bei dem sich das Messer nicht dreht, ein reiner Kurzdistanz-Wurf.

Stell Dir vor, Du sitzt an einem (Spiel)tisch und hast ein (schweres) Messer im Stiefelschaft stecken.

Nun fasst Du das Messer am Griff, stehst/springst auf und wirfst das Messer mit einer Streckbewegung des Arms, der Releasepunkt ist knapp über Tischplatten-Niveau.
Hua, wusst ichs doch.
Wenn dem so ist dann kann ich ihn bereits. Jetzt weiß ich wenigstens welcher es ist. Danke

Ach noch ne Frage. Wird die Streckbewegung des Unterarmes von der entgegengesetzten Hüfte nach oben ausgeführt oder von der engegenliegenden Schulter nach unten?
Oder zählen alle beide Varianten als "Gamblers Throw".
Beide sind machbar, aber beim Wurf von oben kann man mehr Kraft generieren.
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  #8  
Alt 07-10-2010, 10:19
Benutzerbild von Icewing
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Kampfkunst: Arnis Escrima Kali
 
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Beiträge: 1.921
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Zitat:
Zitat von Zunte Beitrag anzeigen
Ach noch ne Frage. Wird die Streckbewegung des Unterarmes von der entgegengesetzten Hüfte nach oben ausgeführt oder von der engegenliegenden Schulter nach unten?
Als alter Pokerspieler würd ich von unten werfen. Wenn du von oben wirfst musst du die Messerhand ja erstmal nach dem ziehen da hochbringen <- mehr Zeit für den Gegenüber, den Wurf zu erkennen.

Also unterm Tisch ziehen, aufstehen (oder Körper entsprechend drehen) und dabei werfen. Sobald die Hand über der Tischplatte ist.

Von der Wurftechnik ist die Variante von oben sicher gleichwertig.
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  #9  
Alt 07-10-2010, 11:37
Benutzerbild von Ir-khaim
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Kampfkunst: Brazilian Jiu Jitsu & Luta Livre
 
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Beiträge: 2.100
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Was Jörg B. da beschreibt haben wir so mal auf einem Messerseminar bei Christian von Praun geübt. Allerdings nicht nur von unten, sondern aus allen möglichen Winkeln.

Du kannst ja mal den user Escrima-Düsseldorf (oder so ähnlich) = Christian fragen.
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  #10  
Alt 07-10-2010, 14:25
Zunte
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Zitat:
Zitat von Ir-khaim Beitrag anzeigen
Was Jörg B. da beschreibt haben wir so mal auf einem Messerseminar bei Christian von Praun geübt. Allerdings nicht nur von unten, sondern aus allen möglichen Winkeln.

Du kannst ja mal den user Escrima-Düsseldorf (oder so ähnlich) = Christian fragen.
Ja man kann es aus allen möglichen Winkeln werfen das stimmt. Auch aus dem Sitzen, Knien, Liegen, aus der Drehung und so weiter.
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  #11  
Alt 07-10-2010, 20:29
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Kampfkunst: Tricking,XMA,TKD
 
Registrierungsdatum: 10.05.2010
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bei unterhandwürfen kann man die drehung sehr leicht minimieren.
so kann man mit dieser technik auch auf bis zu 9 meter (mein rekord, da geht sicher noch mehr) onespin werfen
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  #12  
Alt 10-10-2010, 20:01
Zunte
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Der Wurf ist wirklich Spitze, wenn man ihn mal kann kann man ihn sogar Blind werfen, er trifft immer.

Großer Spaß. Ich geh jetzt Poker spielen
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