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Waffen in Kampfkünsten Schusswaffen, Hieb- und Stoßwaffen, Waffenrecht, Waffenzubehör, Herkunft und Typen - bitte keine Diskussionen die in den Fachforen besser aufgehoben sind.



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  #31  
Alt 20-12-2015, 13:45
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Zitat:
Zitat von amasbaal Beitrag anzeigen
äh, einspruch. hatte mal so ein ding als spätpubertierender. für das abfeuern von leuchtkugeln gab es nen extra aufsatz.

ansonsten: nein, die dinger braucht man echt nur zum spielen oder zum posen. ... und ganz und gar nicht in geschlossenen räumen.
Ich hab so'n Ding immer noch - und genau dafür (abfeuern von Leuchtkörpern )

Aber ich glaube wirklich, dass Ihr die Drohwirkung unterschätzt. Ich würde da nichts riskieren, wäre Dumm wenn ich mich Irren würde und das Ding kein Gaser oder aufgebohrt ist

Und wie schon geschrieben, auch Platzpatronen können auf kurze Entfernung ne ziemlich üble Wirkung entfalten.
__________________
Zitat Smoo: Ich geh' mir jetzt einen Nudelholzen oder so ähnlich.
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  #32  
Alt 20-12-2015, 18:14
Benutzerbild von Klaus
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Platzpatronen bzw. die entsprechenden Gaswaffen wirken wie ne kleine Menge Schrot, die können Löcher in Schädeln hinterlassen. Also nicht nur ne blutende Platzwunde, sondern da wo vorher Schädelknochen war ist ein Loch und dahinter ist Gehirn. Ich habe den Mann aber nicht gefragt ob das ne Platzpatrone in ner echten Waffe oder Gasdruck aus ner Schreckschusswaffe war, das war so ne "Mutprobe" mit an den Kopf halten und abdrücken. Keine gute Idee.
__________________
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  #33  
Alt 20-12-2015, 18:48
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Kampfkunst: Kyokushin Budo Kai, Judo, Escrima, neuerdings auch viel rumstehe
 
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Auf meinen Unterarm wurde mal eine aus <50cm abgefeuert. Gab eine oberflächige blutende Wunde mit Russspuren die man heute noch etwas sieht (mehr als 20 Jahre danach). Tat sonst nicht weh und ich war voll handlungsfähig, der bescheuerte leichtsinnige Kumpel der die vermeintlich leere Pistole auf mich abfeuerte bekam nämlich wenige Sekunden danach eine sehr schmerzhafte Prellung auf der Schulter verpasst.

In einem geschlossene Raum habe ich auch mal eine Schuss mit Gas erlebt (nicht direkt auf mich). War unangenehm aber doch auszuhalten.

Aus ca. 1m Entfernung hat mich ein andere Spaßvogel als Jugendlicher mal von vorne beschossen (er kam um eine Hausecke und feuerte direkt). Passiert ist gar nichts, aber der Schreck hat mich von den Beinen geholt.

Wirklich gefährlich ist es aber wenn die Dinger aufgetzt abgefeuert werden. Das führt u.U. zu sehr schweren Verletzungen durch den austretenden Druck die, je nach Stelle, zweifellos auch tödlich ausgehen können.

Für die SV würde ich diesen Waffentyp nicht empfehlen (Argumente gab es hier schon genug), trotzdem handelt es sich aber um eine Waffe die man ggf. zu seinem Vorteil einsetzen kann und die nicht zu unterschätzen ist wenn man mit ihr konfrontiert wird.

Geändert von ThomasL (20-12-2015 um 18:51 Uhr).
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  #34  
Alt 18-01-2016, 10:34
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Zur Nahschusswirkung von Schreckschuss-/Gaswaffen muss man bedenken, dass der Gasdruck vor einiger Zeit gesenkt wurde, ältere "Testergebnisse" sind kaum mehr brauchbar. Schwerere Verletzungen können bei aufgesetzten Schüssen möglich sein, wenn die Gaswolke in den Körper eindringt.

Vorteil Gaspistole/-revolver:
- schneller einsetzbar, da besser zu führen und zu ziehen als gute Sprays (also z.B. nicht RSG)
- evtl. abschreckende/Info-Wirkung durch Knall
- erzeugt Wolke aus Gaspartikeln, d.h. die wirksamste Form der Wirkstofffreigabe, wirkt schneller/besser als Strahl, Gel oder Schaum
- Zielen unnötig, Einsatz und Weglaufen kann gleichzeitig erfolgen, im Laufen kann nach hinten geschossen werden
- als Schlageisen einsetzbar
- OC und CS gemischt einsetzbar, d.h. weniger Leute sind immun gegen Wirkung
- temperaturunabhängig, anders als Sprays

Nachteile Gaspistole/-Revolver:
- unzuverlässig mit einigen aktuellen Munitionsarten, gilt auch für Revolver
- schwer
- erfordert Holster und entsprechende Kleidung
- Freigabe als Gaswolke erzeugt hohe Windanfälligkeit
- Eskalation möglich (wenn auch nicht gerade wahrscheinlich)
- schlechtes Image, bäh, "Waffe"
- an bestimmten Orten wegen Gaswolke kaum einsetzbar, bzw. nur unter Beeinträchtigung Unbeteiligter bzw. einem selbst einsetzbar, z.B. U-Bahn
- in bestimmten Örtlichkeiten nicht führbar, nach Ansicht des Bundes z.B. in Kinos (zweifelhaft, ob das stimmt, aber die Meinung steht erst mal)
- erfordert KWS (schlechtes Argument, aber ok)

Meiner Ansicht spricht vor allem die teilweise mangelhafte Zuverlässigkeit gegen die Benutzung von Gaswaffen. Den Rest kann man so oder so bewerten.
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  #35  
Alt 20-01-2016, 21:46
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Zitat:
Zitat von Tiju Beitrag anzeigen
Vorteil Gaspistole/-revolver:

...
ein freund von mir hatte hatte annodunnemal einen gasrevolver (damals als "gaser" bezeichnet; der revolver, nicht der freund).

war ein ganz schön stabiles trum, mit dem er ordentlich zuschlagen konnte.


gruss
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  #36  
Alt 20-01-2016, 21:57
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Beiträge: 2.748
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Bei einem Patronensammler, habe ich mal Gaspatronen aus der Vorkriegszeit gesehen. Die enthielten 12 Gramm ( !!! ) Wirkstoff - daher die Bezeichnung " Scheintod " ...

Mit den heutigen Ladungen von vielleicht 12 mg absolut nicht zu vergleichen.
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  #37  
Alt 20-01-2016, 22:03
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Zitat:
Zitat von Willi von der Heide Beitrag anzeigen
Bei einem Patronensammler, habe ich mal Gaspatronen aus der Vorkriegszeit gesehen. Die enthielten 12 Gramm ( !!! ) Wirkstoff - daher die Bezeichnung " Scheintod " ...

Mit den heutigen Ladungen von vielleicht 12 mg absolut nicht zu vergleichen.
war das vielleicht senfgas?

gruss
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  #38  
Alt 21-01-2016, 12:38
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Nö, damals wurde weitgehend ein Gemisch aus Schwarzpulver, Niespulver und CN benutzt. Die Wirkmengen waren zwar gewaltig, aber CN hat eine relativ schlechte und verzögerte Wirkung im Vergleich zu CS oder Nonivamid (Kunstpfeffer), daher denke ich mal, die heutigen Patronen sind wirksamer.

In guten Pfefferpatronen sind 120 mg Wirkstoff enthalten, in CS-Patronen 80 mg CS. Ein Spray enthält eine bestimmte Inhaltsmenge, in der OC oder CS in einem Anteil vorhanden ist. Jetzt kommt es darauf an, wie oft man damit Einzelsprühstöße abgibt/abgeben kann. Sabre sagt auf seiner Homepage z.B., das sein 15 g-OC-Spray 25 Sprühstöße enthält, normale doofe Konkurrenzware dagegen nur 5 Stöße. Nimmt man mal die 5 an, wären das bei 10% OC-Konzentration 1,5 g : 5 = 0,3 g. Entspricht 300 mg OC. Nimmt man Sabres Werbebotschaft mit den 25 Sprühstößen, die ja als positiv gesehen werden, kommt man bei 10% OC auf 1,5 : 25 = 0,06 g OC pro Sprühen, also 60 mg. Und es gibt ja durchaus auch Sprays mit geringerer OC-Konzentration, angeblich hat die Polizei bei uns nur Spray mit 0,3%. Ich kenne die Inhaltsmenge plus Sprühstoßmenge der RSGs gerade nicht und bin zu faul zum Nachschauen, man müsste mal ausrechnen, was da pro Sprühen an den Täter gelangt.

Da kommen die modernen Patronen doch gar nicht so schlecht weg, zumal mehr Wirkstoff nicht unbedingt immer besser ist. Wichtiger ist die Qualität des Wirkstoffes. Und die Höhe der OC-Konzentration sagt mehr darüber aus, dass ein Spray länger wirkt, nicht, dass es schneller anschlägt. Höhere OC-Konzentration an sich ist also relativ zu sehen.

Geändert von Tiju (21-01-2016 um 12:46 Uhr).
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  #39  
Alt 21-01-2016, 13:03
Benutzerbild von Teashi
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Ist eine Gaspatrone und eine Pfefferpatrone das Gleiche?
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  #40  
Alt 21-01-2016, 13:08
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Zitat:
Zitat von Tiju Beitrag anzeigen
Nö, ...
schade, wäre bestimmt auch sehr wirksam gewesen.

gruss
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  #41  
Alt 21-01-2016, 13:10
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Zitat:
Zitat von Teashi Beitrag anzeigen
Ist eine Gaspatrone und eine Pfefferpatrone das Gleiche?
soweit ich mich erinnere, hatte der räuber hotzenplotz seine pistole (zeitweise) mit pfeffer geladen.

gruss
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  #42  
Alt 21-01-2016, 14:54
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Zitat:
Zitat von Teashi Beitrag anzeigen
Ist eine Gaspatrone und eine Pfefferpatrone das Gleiche?
Ich frage mich gerade, ob die Frage ernst gemeint, oder ein krypto-krito-sarkastoiger Tiefsinn darin enthalten ist, so dass man sich bei Beantwortung lächerlich macht?
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  #43  
Alt 21-01-2016, 15:33
Benutzerbild von Klaus
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Ich denke er meint es ernst, und die Frage ist eigentlich auch nicht dumm. Die Antwort müsste "nein" sein, weil eine Gaspatrone ja auch CS freisetzen könnte falls es das noch gibt in der Form. Pfeffer wäre immer OC = Capsaicin.
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  #44  
Alt 21-01-2016, 17:17
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Tijo hat doch gerade erzählt, dass es auch Pfefferpatronen für Gaspistolen gibt.

Wusste ich übrigens auch nicht. Ich kannte nur die CS-Patronen. Ist auch schon ewig her, dass ich mit solchen Dingern gespielt hab. Vielleicht sind die neu.
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  #45  
Alt 21-01-2016, 17:20
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Zitat:
Zitat von Tiju Beitrag anzeigen
Nö, damals wurde weitgehend ein Gemisch aus Schwarzpulver, Niespulver und CN benutzt. Die Wirkmengen waren zwar gewaltig, aber CN hat eine relativ schlechte und verzögerte Wirkung im Vergleich zu CS oder Nonivamid (Kunstpfeffer), daher denke ich mal, die heutigen Patronen sind wirksamer.

In guten Pfefferpatronen sind 120 mg Wirkstoff enthalten, in CS-Patronen 80 mg CS. Ein Spray enthält eine bestimmte Inhaltsmenge, in der OC oder CS in einem Anteil vorhanden ist. Jetzt kommt es darauf an, wie oft man damit Einzelsprühstöße abgibt/abgeben kann. Sabre sagt auf seiner Homepage z.B., das sein 15 g-OC-Spray 25 Sprühstöße enthält, normale doofe Konkurrenzware dagegen nur 5 Stöße. Nimmt man mal die 5 an, wären das bei 10% OC-Konzentration 1,5 g : 5 = 0,3 g. Entspricht 300 mg OC. Nimmt man Sabres Werbebotschaft mit den 25 Sprühstößen, die ja als positiv gesehen werden, kommt man bei 10% OC auf 1,5 : 25 = 0,06 g OC pro Sprühen, also 60 mg. Und es gibt ja durchaus auch Sprays mit geringerer OC-Konzentration, angeblich hat die Polizei bei uns nur Spray mit 0,3%. Ich kenne die Inhaltsmenge plus Sprühstoßmenge der RSGs gerade nicht und bin zu faul zum Nachschauen, man müsste mal ausrechnen, was da pro Sprühen an den Täter gelangt.

Da kommen die modernen Patronen doch gar nicht so schlecht weg, zumal mehr Wirkstoff nicht unbedingt immer besser ist. Wichtiger ist die Qualität des Wirkstoffes. Und die Höhe der OC-Konzentration sagt mehr darüber aus, dass ein Spray länger wirkt, nicht, dass es schneller anschlägt. Höhere OC-Konzentration an sich ist also relativ zu sehen.
Zum sabre:die können mehr stösse abgeben weil pro stoss weniger rauskommt.
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