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Waffen in Kampfkünsten Schusswaffen, Hieb- und Stoßwaffen, Waffenrecht, Waffenzubehör, Herkunft und Typen - bitte keine Diskussionen die in den Fachforen besser aufgehoben sind.



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  #46  
Alt 11-06-2014, 15:58
KAJIHEI
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Zauberwort Temperaturführung......
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  #47  
Alt 11-06-2014, 16:12
Benutzerbild von Klaus
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Ich habe ungehärtete Rohlinge aus 55Si7 / 1.5026 hier rumliegen, die bleiben krumm wenn man die 90° biegt.
__________________
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)
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  #48  
Alt 11-06-2014, 16:32
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Zitat:
Zitat von DerUnkurze Beitrag anzeigen
Beim Verbiegen geht es nicht um die Härte sondern um die Streckgrenze, also die maximale Last pro mm² ab der sich das Material plastisch verformt.
Das hängt nur bedingt mit der Härte des Materials zusammen, und lässt sich im Normalfall durch härten kaum beeinflussen (Vergütungsstähle mal aussen vor gelassen).
Ja, es geht dabei eigentlich um das Biegemoment und die daraus resultierenden Biege-Spannungen im Querschnitt.
Aber die Streckgrenze sagt nur aus ob eine Verfomung plastisch ist oder nicht, ein gehärteter Stahl verträgt weniger Dehnung was halt dazuführt, das er früher bricht.

Bezüglich Oberflächenhärten:
Du hast nitrieren vergessen
Mir ging es tatsächlich um Oberflächenhärten, das muss nicht unbedingt durch Einsatzhärten oder Induktionshärten geschehen, man könnte auch ein Teil dessen Temperatur überall über dem Fasenübergang von Fe liegt Oberflächenhärten, wenn man den Temperaturverlauf entsprechend anpasst.
---> siehe Kajihei

Ich weiss nicht ob man dies tatsächlich macht, da ich mit Stahl nichts am Hut habe und ich in der Kunststoffbranche zuhause bin.
Das Thema ist halt einfach Umfang meines Studiums.
Das ganze Thema ist enorm komplex, und es benötigt sehr viel Erfahrung und Fachwissen, wenn man damit arbeitet.

@Klaus:
Du arbeitest mit Schwertrohlingen?
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  #49  
Alt 11-06-2014, 17:46
KAJIHEI
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Zitat:
Zitat von Ousi Beitrag anzeigen
Ja, es geht dabei eigentlich um das Biegemoment und die daraus resultierenden Biege-Spannungen im Querschnitt.
Aber die Streckgrenze sagt nur aus ob eine Verfomung plastisch ist oder nicht, ein gehärteter Stahl verträgt weniger Dehnung was halt dazuführt, das er früher bricht.

Bezüglich Oberflächenhärten:
Du hast nitrieren vergessen
Mir ging es tatsächlich um Oberflächenhärten, das muss nicht unbedingt durch Einsatzhärten oder Induktionshärten geschehen, man könnte auch ein Teil dessen Temperatur überall über dem Fasenübergang von Fe liegt Oberflächenhärten, wenn man den Temperaturverlauf entsprechend anpasst.
---> siehe Kajihei

Ich weiss nicht ob man dies tatsächlich macht, da ich mit Stahl nichts am Hut habe und ich in der Kunststoffbranche zuhause bin.
Das Thema ist halt einfach Umfang meines Studiums.
Das ganze Thema ist enorm komplex, und es benötigt sehr viel Erfahrung und Fachwissen, wenn man damit arbeitet.

@Klaus:
Du arbeitest mit Schwertrohlingen?
Werkstoffwissenschaftler ?
Willkommen im Club der eilergenden Wollmilchsäue
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  #50  
Alt 11-06-2014, 18:17
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Maschinenbauer
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  #51  
Alt 11-06-2014, 19:15
KAJIHEI
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Zitat:
Zitat von Ousi Beitrag anzeigen
Maschinenbauer
Kommt inzwischen auf das Gleiche heraus nachdem diese Pfeifen meine geliebten Fachbereich aufgelöst und den Maschinenbauern zugeschlagen haben...
Aber mach dir nicht s draus, es wird nur schlimmer.....und geiler !
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  #52  
Alt 11-06-2014, 20:20
Benutzerbild von Klaus
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Ja, ich habe mal ein paar Schwerter hergestellt, liegt aber etwas auf Eis mangels Leuten die ähnlichen Enthusiasmus zeigen wie ich ohne total reich zu werden.
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  #53  
Alt 12-06-2014, 05:04
KAJIHEI
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Zitat:
Zitat von Klaus Beitrag anzeigen
Ja, ich habe mal ein paar Schwerter hergestellt, liegt aber etwas auf Eis mangels Leuten die ähnlichen Enthusiasmus zeigen wie ich ohne total reich zu werden.
DU HAST DAS GROßE GEHEIMNIS VERRATEN !
Mit dem echten SchwertHANDWERK wird niemand reich. Weder Schmiede noch Polierer. Ergo müssen wir alle einen an der Kaltsche haben
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  #54  
Alt 13-06-2014, 05:55
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Das ist mal eine total interessante Diskusion für jemanden der sich mit Schwertern überhaupt nicht auskennt (wie ich). Ich frag mich aber, wenn die katanas bzw. Shinken etc. so schwer zu schmieden und dann schwer zu bedienen sind, warum es die dann überhaupt noch gibt. Die Japaner haben das ja nur deswegen so gemacht, weil sie keine besseren Rohstoffe hatten, und aus dem Vorhandenen dann halt das Bestmögliche rausgeholt. Da müßte es doch heute bessere Rohstoffe und Methoden geben, um das absolute Superschwert herzustellen...
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  #55  
Alt 13-06-2014, 06:12
KAJIHEI
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Klar, man kann aus modernen Stählen genauso leistungsstarke Klingen bauen, sogar besser. Das ist kein Problem.
Blos der Gebrauchswert ist beim japanischen Schwert heute eben nur ein Teil des Kuchens.
Hier geht es eben auch um Kunst und Handwerkskunst.
An den beiden Punkten steigt aber der moderne Stahl erbarmungslos aus aus dem Rennen um die schönste Klinge.
Nicht umsonst heißt die NBTHK ja Gesellschaft zum Studium und dem Erhalt des japanischen KUNSTschwertes.
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  #56  
Alt 13-06-2014, 07:32
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Kampfkunst: Takeda Ryu Kobilza Ha
 
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Tut mir leid hab erst heute wieder reingeschaut in den Thread
Zitat:
Zitat von Ousi Beitrag anzeigen
Ja, es geht dabei eigentlich um das Biegemoment und die daraus resultierenden Biege-Spannungen im Querschnitt.
Aber die Streckgrenze sagt nur aus ob eine Verfomung plastisch ist oder nicht, ein gehärteter Stahl verträgt weniger Dehnung was halt dazuführt, das er früher bricht.
Jup, darum ist durchhärten in meinen Augen tötlich bei einem Schwert. Wenns dann noch nicht richtig angelassen wird.. brrr

Dabei musste ich gleich daran denken

Ist es nicht durchgehärtet kann zwar die gehärtete Schicht reißen, aber der noch zähe Kern verhindert das es einfach bricht.

Zitat:
Bezüglich Oberflächenhärten:
Du hast nitrieren vergessen
Mir ging es tatsächlich um Oberflächenhärten, das muss nicht unbedingt durch Einsatzhärten oder Induktionshärten geschehen, man könnte auch ein Teil dessen Temperatur überall über dem Fasenübergang von Fe liegt Oberflächenhärten, wenn man den Temperaturverlauf entsprechend anpasst.
---> siehe Kajihei
Ja Nitrieren hab ich absichtlich weggelassen, weil das bei einem Schwer... eher nicht gg
Und Induktion war nur als Beispiel gedacht..

Zitat:
Ich weiss nicht ob man dies tatsächlich macht, da ich mit Stahl nichts am Hut habe und ich in der Kunststoffbranche zuhause bin.
Das Thema ist halt einfach Umfang meines Studiums.
Das ganze Thema ist enorm komplex, und es benötigt sehr viel Erfahrung und Fachwissen, wenn man damit arbeitet.
Ein Maschinenbauer der sich mit Kunststoff beschäftigt?

Nagut ich muss dafür mit Titan und Alu arbeiten.. auch nicht besser
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  #57  
Alt 13-06-2014, 07:37
KAJIHEI
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Öhm, bei europäischen Schwertern wurden Oberflächen teilweise leicht nitriert. Man nahm dazu zu wunderbare Dinge wie Hühnermist.
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  #58  
Alt 13-06-2014, 07:46
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Kampfkunst: Takeda Ryu Kobilza Ha
 
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Oh Mist daran hab ich nicht gedacht, jetzt wo du es sagst taucht es in meinem Hinterkopf wieder auf
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  #59  
Alt 13-06-2014, 08:27
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Zitat:
Zitat von DerUnkurze Beitrag anzeigen
Ein Maschinenbauer der sich mit Kunststoff beschäftigt?

Nagut ich muss dafür mit Titan und Alu arbeiten.. auch nicht besser
Türlich das ganze Zeuchs muss ja auch irgendwo herkommen

Das Ganze ist von den konstruktiven Möglichkeiten sehr interessant, Spritzguss erlaubt einiges

Leichtmetalle erlauben ja auch einiges, wenn man mit Druckguss arbeitet.

Zitat:
Zitat von KAJIHEI Beitrag anzeigen
Öhm, bei europäischen Schwertern wurden Oberflächen teilweise leicht nitriert. Man nahm dazu zu wunderbare Dinge wie Hühnermist.
Hah und heutzutage macht man das je nach Anwendung im Vakum, mit Hochspannungen.
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  #60  
Alt 13-06-2014, 08:45
KAJIHEI
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Zitat:
Zitat von Ousi Beitrag anzeigen

Hah und heutzutage macht man das je nach Anwendung im Vakum, mit Hochspannungen.
Das sind aber keine ökologisch vollwertigen Bioschwerter mehr
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