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  #331  
Alt 01-08-2010, 12:25
Benutzerbild von Daemonday
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Kampfkunst: Bujinkan Budo Taijutsu, Bojewoje Sambo und Historisches Fechten
 
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Naja .223 auf unter Hundert Meter in den Torso und Ende ist - Hydroschok sei dank.

Ne .308 stanzt da halt nen sauberes Loch rein.

Allerdings hat die .223 auf weite Entfernung über 500-600 Meter, wie du richtig erkannt hast, nicht viel zu bieten. Dort fehlt ihr sowohl Durchschlags als auch Mannstop Leistung die die .308 und größere Gewehrkaliber erst recht haben.

Zitat:
5.56 hat einfach einige Nachteile bezüglich Durchschlagskraft in vielen situationen, die man mit Hydroschock etc. nicht wegdiskutieren kann und im Einsatz sehr sehr gewichtig sein können und ein Sturmgewehr hat eigentlich selten Probleme auf kurze distanz bezüglich manstoppwirkung, auch wenn es 7.62 ist...
Nur lässt sich eine .223 weniger störisch schießen und braucht auch wesentlich weniger Ausbildung.
Dazu kommt auchnoch das die .223 weniger wiegt und der Schütze mehr Munition tragen kann.

Zitat:
niemand hat gesagt das die G36 keine gute Konstruktion ist, aber die erwähnte Kritik an 5.56 als kaliber hat sehr wohl eine Daseinsberechtigung...
Ja durchaus, aber eben auf längere Distanzen.

Zitat:
soweit ich weiss aber aus hauptsächlich politischen/finanziellen Gründen, und nicht wegen deren Eigenschaften...
Zitat:
klar man kann das mit DMR Konzepten etc. abschwächen, nichtsdestotrotz ist 5.56 nicht ganz so toll wie du das in deinen ersten Beiträgen darstellst meiner Meinung nach...
Nunja die 6,8 SPC ist nen Versuch gewessen ein neues Kaliber zu entwickeln ohne eine neue Waffe zu brauchen.
Aber praktisch gesehen hat die Spc weder die guten Eigenschaften der .223 auf kurze Distanz noch die der. 308 auf weiter Distanz.
Es ist so was halbes zwischendrin und ich finde es nicht gut.

Bisher ist das Konzept .223 für kurze und .308 für weite mit nichts anderem zu ersetzen.
Außer natürlich die Reginalen Derivate 5,45x39 und 7,62x54R usw.

Lg
Micha

Edit:
@AndyLee
Nunja ich wollte eigentlich das mir jemand erklärt was Automatische Waffen soviel schlimmer macht.

Die Diskusion ist aus F3NR1R´s Nachfrage entstanden. Und auch wenn sie grade etwas ausartet wird zumindest klar das Langwffen stärker sind als kurzwaffen.
Nur lassen diese sich hal schlecht verdeckt tragen.
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-Michael May-
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Geändert von Daemonday (01-08-2010 um 12:30 Uhr).
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  #332  
Alt 01-08-2010, 12:54
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@Daemonday
hast du mal ne "seriöse" Quelle für diese Hydroschock Thematik, find da nichts gescheites
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  #333  
Alt 01-08-2010, 12:57
Benutzerbild von himura_kenshin
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Zitat:
Zitat von AndyLee Beitrag anzeigen
Ich habe dich richtig zitiert, nur nicht vollständig! Ziel war es für mich deutlich zu machen, dass die Verteidigung immer und grundsätzlich eine Abwägungssache ist, die in jeder Verteidigungshandlung neu überdacht werden muss (z. T. in Bruchteilen von Sekunden) - daher reichte mir dieser kleine Ausschnitt.
Es gibt in der Notwehr KEINE Rechtsgüterabwägung zwischen dem durch den Angriff verletzten Rechtsgut und dem durch die Verteidigung verletzten Rechtsgut.

Zitat:
Zitat von AndyLee Beitrag anzeigen
Genau. Was aber nicht bedeutet, dass man dann schießen darf. Es bedeutet auch z. B. andere Menschen ansprechen, weglaufen, Polizei holen...eben alles Mögliche.
Man muss nicht weglaufen. Wenn ich die Möglichkeit habe mich durch einen Schuss zu verteidigen oder wegzulaufen, dann darf ich in Notwehr schießen. Die Flucht ist dem Verteidiger NICHT zuzumuten. => "Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen."

Zitat:
Zitat von AndyLee Beitrag anzeigen
Das Problem entsteht doch genau an der Stelle, wenn mich z. B. jemand mit einer Pistole bedroht, wobei ich keine Waffe habe. Hier habe ich als Verteidiger überhaupt keine Möglichkeit der Intervention.
Daran ändert aber auch eine wiederholte Verschärfung des Waffenrechts nichts. Denn: die legalen Waffenbesitzer sind in der Kriminalstatistik praktisch zu vernachlässigen; die illegalen Waffenbesitzer kriegst du auch mit einer weiteren Verschärfung des Waffenrechts nicht. Und die illegalen Waffenbesitzer sind es in der Regel, die dich mit einer Schusswaffe bedrohen.

Zitat:
Zitat von AndyLee Beitrag anzeigen
Nun die Frage: Was für Schlüsse ziehe ich aus diesem Denken....lieber doch für die Legalisierung von Waffen sein und sich dann doch entsprechend wehren zu können? Ich glaube eben nicht, dass dies ein guter Weg ist, denn dann kann praktisch jeder Überfall tödlich enden. Ist das aber ein Argument für das Tragen von Waffen?
Irgendwo in den USA gibt es eine Stadt, die in den 80er Jahren ca. 5000 Einwohner hatte, jetzt hat sie über 30000 Einwohner. In den 80er Jahren erließ diese Stadt ein Gesetz, wonach in jedem Haushalt eine Schusswaffe vorhanden sein muss (kontrolliert wird dies nicht). Ergebnis: Kriminelle gehen davon aus, dass ihre Opfer rechtstreu sind => die ANZAHL der Straftaten in dieser Stadt blieb praktisch identisch, obwohl sich die Einwohnerzahl verzehnfacht hat und jeder (theoretisch) eine Waffe zu Hause hat. Warum: Kriminelle suchen leichte Opfer! Wenn sie damit rechnen müssen, dass ihr Opfer eine Waffe hat suchen sie sich ein Opfer ohne Waffe.

Quelle: http://www.welt.de/politik/article77...licht_ist.html
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"Wer kämpft kann verlieren. Wer nicht kämpft hat schon verloren." - ???
"Faust bricht Vergewaltigern die Nase" - Mein Trainer^^

Geändert von himura_kenshin (01-08-2010 um 13:11 Uhr).
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  #334  
Alt 01-08-2010, 13:14
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Zitat:
@Daemonday
hast du mal ne "seriöse" Quelle für diese Hydroschock Thematik, find da nichts gescheites
Meine Quelle ist Gernot F. Chalupetzky einfach mal seine Essays und Bücher lesen Wobei er die Bücher meist nur übersetzt und mit anmerkungen versehen hat.
Der Man ist echt nen Crack auf seinem Gebiet und er ist auch noch nen netter alter Opa.^^

Lg
Micha
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  #335  
Alt 01-08-2010, 13:22
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andere Baustelle..#
ich habe gestern mit Schützen den Nachmittag verbracht: Revolver kal 44 aufwärts....
Die Leute kennen ihre Geräte sehr gut und benehmen sich auch völlig egal. Von ihnen und ihren Familienmitgliedern geht zu 99.9% keine Gefahr aus.
Das Problem sind die Leute, die mit den Waffen wirklich was anfangen wollen, bzw. sie zum Ausgleich für wenig vorhendenes Selbstbewusstsein benötigen. Das ist das Kaliber völlig nebensächlich, sich "final austoben" kann man auch mit Molotov-cocktails von der Tankstelle.
Nicht die Waffe als solche ist das Problem, sondern der, der sie benutzt.
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  #336  
Alt 01-08-2010, 15:39
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Zitat:
Zitat von Daemonday Beitrag anzeigen
Ich als geschädigter bestimmt nicht, aber das liegt daran das der Mensch recht Egoistisch ist. Aber wodurch sterben mehr Leute im Jahr? Grippe oder ner Seltenen Krankheit?
Hast es im Grunde verstanden, aber die Schlußfolgerung ist falsch. Wir haben hier ein Thema. Man kann nicht sagen: durch illegale WAffen sterben viel mehr Menschen, also kümmern wir uns um das und nicht um legale WAffen. Indem Fall sollte meiner Meinung nach keine Kosten-Nutzen-Rechnung aufgestellt werden denn ein totes Kind ist in dem Moment ein 100% verlust

Auch wenn 80%(diese Zahl geistert irgendwo rum) von Mißbrauch im nahen Umfeld stattfinden muss man sich doch genauso stark mit den restlichen 20% auseinandersetzen
Zitat:
Klar
Und wo? Hast es doch bestimmt zur Hand wenn du dich darauf berufst

Ich glaube nicht dass Gewalt sich immer ihren Weg sucht, sondern ist auch eine Frage der Möglichkeiten. Heranwachsende sind doch sehr im Wandel und Gefühlsschwankungen unterworfen. Einfach formuliert: ich finde es nicht unwahrscheinlich dass wenn eine Waffe in dem Moment nicht zur Hand gewessen wäre die Tat nicht stattgefunden hätte


Zitat:
Zitat von Helmut Gensler Beitrag anzeigen
Das ist das Kaliber völlig nebensächlich, sich "final austoben" kann man auch mit Molotov-cocktails von der Tankstelle.
Nicht die Waffe als solche ist das Problem, sondern der, der sie benutzt.
Meiner Meinung nach geht von Schußwaffen ein besonderer Reiz aus und die Vorstellung eines Amoklaufes lässt sich am besten damit verwirklichen.

Vielleicht habe ich da falsche Vorstellungen, aber meist ist doch so ein Amoklauf wie in einer Schule die letzte "große Tat", der Täter geht von seinem Tot aus. Dazu passt meiner Meinung nach eben eine Schußwaffe, irgendwo reingehen alle abknallen, dann vielleicht im Kugelhagel sterben oder sich selbst richten. Vor allem wenn es darum geht sich an den anderen zu rächen ist das eine sichere Sache als eine andere WAffe. Sprengstoff ist zu "unpersönlich", zu rational.
Das ist eine reine Annahme von mir und resultiert aus dem Versuch mich in einen täter reinzufühlen

Geändert von Kannix (01-08-2010 um 15:42 Uhr).
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  #337  
Alt 01-08-2010, 16:07
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Zitat:
Hast es im Grunde verstanden, aber die Schlußfolgerung ist falsch. Wir haben hier ein Thema. Man kann nicht sagen: durch illegale WAffen sterben viel mehr Menschen, also kümmern wir uns um das und nicht um legale WAffen. Indem Fall sollte meiner Meinung nach keine Kosten-Nutzen-Rechnung aufgestellt werden denn ein totes Kind ist in dem Moment ein 100% verlust
Naja wie gesagt ich finde es nicht gerecht eine Million Schützen zu bestrafen die sich nie was zu schulden kommen ham lassen nur weil nen Paar Deppen sich nicht einfach im Schrank erhängen konnten.
Klingt vieleicht hart ist aber meine Ansicht. Um die Opfer ist es natürlich schade das stimmt.

Zitat:
Und wo? Hast es doch bestimmt zur Hand wenn du dich darauf berufst
Hmm zur Hand hab ichs net weil ich net im Büro bin. Aber wir bekommen jedes Jahr Straftatsstatistiken von der BLP zugesand.

Zitat:
Ich glaube nicht dass Gewalt sich immer ihren Weg sucht, sondern ist auch eine Frage der Möglichkeiten. Heranwachsende sind doch sehr im Wandel und Gefühlsschwankungen unterworfen. Einfach formuliert: ich finde es nicht unwahrscheinlich dass wenn eine Waffe in dem Moment nicht zur Hand gewessen wäre die Tat nicht stattgefunden hätte
Ehm Amokläufer planen ihre Tat in der Regel über Wochen, Monate teils sogar Jahre. Wenn keine Waffe zur hand ist macht mans halt wie letzes jahr in Ansbach und baut sich Molatovs und nimt ne Axt mit oder man nimmt ein Paar Messer und Molatovs wie es dieses Jahr der Fall war.

Aber es ist logisch das ich eine Knarre mitnehme wen ich eine zur Verfügung habe.

Zitat:
Meiner Meinung nach geht von Schußwaffen ein besonderer Reiz aus und die Vorstellung eines Amoklaufes lässt sich am besten damit verwirklichen.
hmm Stimme ich dir Teilweise zu Allerdings sind Teenies auch schon Amok Gefahren oder haben sich mit Äxten, Messern und Molis bewaffnet.

Zitat:
Vielleicht habe ich da falsche Vorstellungen, aber meist ist doch so ein Amoklauf wie in einer Schule die letzte "große Tat", der Täter geht von seinem Tot aus. Dazu passt meiner Meinung nach eben eine Schußwaffe, irgendwo reingehen alle abknallen, dann vielleicht im Kugelhagel sterben oder sich selbst richten. Vor allem wenn es darum geht sich an den anderen zu rächen ist das eine sichere Sache als eine andere WAffe.
Hmm ja könnte man zustimmen.

Zitat:
Sprengstoff ist zu "unpersönlich", zu rational.
wie du Oben schon gelesen hast sind Molatovs scheinbar recht beliebt.

Aber ich bin immernoch der Meinung das es mehr bringt die Kinder gescheit zu erziehen, ihnen ordentliche Bildung zu ermöglichen und evtl. therapien oder imigrationsprogramme zu finanzieren als das man etwas verbietet, was in den seltesten Fällen was damit zu tun hat.

lg
Micha
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  #338  
Alt 01-08-2010, 16:29
Benutzerbild von Tori
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Hallo zusammen,

Eigentlich wollt ich mich zu diesem Thema nicht äußern, hier werden aber so hanebüchene, plakative, unsachliche und unwahre Dinge behauptet, dass hier einige Richtigstellungen erfolgen müssen.

Vorab gesagt, die Eltern der Opfer tun mir leid. Sie haben unerträgliches Leid erlitten, sie werden aber gerade von bestimmten Kreisen instrumentalisiert bzw. lassen sich für die kruden Ideen mancher benutzen ohne Nachzudenken. Ihren Schmerz und Verlust kann ich trotzdem nachempfinden, jedoch nicht solche Aktionen wie sie derzeit laufen.

Ehrlich gesagt entsetzt mich als Sportschütze, der nunmehr seit ca. 27 Jahren im Schützenwesen unterwegs ist, viele Ansichten. Anscheinend herrschen in Deutschland bei vielen Mitbürgern eklatante Mängel an Demokratie und Freiheitsverständnis. Viele scheinen die DDR 2.0 oder schlimmeres gerade herbeizusehnen. Hier wird diskutiert nach dem Motto was mir nicht passt muss verboten werden. Die Wahrheit ist, dass durch solche Forderungen der schrittweise Ausverkauf der Demokratie erfolgt. Das scheinen viele einfach nicht zu begreifen. Und es hat nichts, aber auch gar nichts mit dem Zugewinn von Sicherheit zu tun - diese wird dann nämlich nicht erfolgen - im Gegenteil (s.u. Beispiel England).

Die von den Verbotsfetischisten gerne gebrachten Behauptungen sind meistens Realitätsfern und an den Haaren herbeigezogen, wie gesagt bar jeglicher Realität.

Eins muß hier gesagt werden. Wir sind als legale Waffenbesitzer nicht die Prügelknaben der Nation und es muss endlich Schluss sein uns als Spinner und gemeingefährliche Idioten hinzustellen. Der Schutz des Individums ist bereits im Grundgesetz verankert und ein hohes Gut. Aber nach der Verschärfung des Waffengesetzes vom 18. Juni 2009 hat ein legaler Waffenbesitzer nunmehr weniger Rechte als ein Krimineller. Ist das im Sinne des Rechtsstaates und der Demokratie?

Wie das Beispiel England nach dem Massaker von Dunblane 1996 zeigt, ist ein Verbot von Pistolen und Revolvern völlig kontraproduktiv. Den das Gegenteil war der Fall. Die Schußwaffenkriminalität stieg um ein vielfaches an - ja explodierte geradezu. Komisch, genau das wollte man doch verhindern? Zahlen? Es gab im Jahr 1990 folgende Zahlen: Tötungsdelikte 45/Straftaten mit Schußwaffen 4.993. Nach dem Verbot gab es bereits im Jahr 2000 folgende Zahlen: Tötungsdelikte 62/Straftaten mit Schußwaffen 6.843. Im Jahr 2001 wurde in der ersten acht Monaten der Wert an Schußwaffendelikten aus dem Jahr 2000 erreicht. Bis zum Jahr 2003/2004 gab es eine Zunahme der Schußwaffendelikte auf bis zu 24.000 Straftaten.

Zu den amerikanischen Verhältnissen: Die Waffengesetzgebung ist in den USA eine Sache der einzelnen Bundesstaaten.. Es gibt also wie auch schon von anderen erwähnt keine “amerikanischen” Verhältnisse. Beispielhaft wurde hier schon Kennesaw (Georgia) genannt. Seit 1982 existiert ein Gesetz welches jedem Haushalt den Besitz einer Feuerwaffe vorschreibt. Bereits in den ersten sieben Monaten nach Inkrafttreten des Gesetztes fiel die Einbruchsrate um 89 %. Und die Beispiele sind Legion.

In Deuschland selbst gibt es seit Jahren eine rückläufigen Trend bei Schußwaffendelikten.
  • Jahr/ Straftaten Gesamt/ Gedroht/ Geschossen
  • 2003/ 6.572.135/ 11.054/ 6.283
  • 2004/ 6.633.156/ 9.876/ 5.499
  • 2005/ 6.391.715/ 9.177/ 5.039
  • 2006/ 6.304.223/ 8.813/ 4.584
  • 2007/ 6.288.661/ 7.883/ 4.558
  • 2008/ 6.114.128/ 6.994/ 4.371

Im übrigen finden sich in der Kategorie “Geschossen” auch alle erlaubnisfreien Schusswaffen wieder.
Diese Fallzahlen umfassen sowohl Legale- wie auch illegale Schusswaffen. Also nicht nur - wie oft
Vermutet - die Schusswaffen der Legalwaffenbesitzer. Es gibt bei Legalwaffenbesitzern ein “Mißbrauchs” - Quote (die auch Selbstmorde umfasst) von ca. 1 %. U. a. sind hier auch Fälle und Straftaten mit Dienstwaffen enthalten. 60 % aller Raubdelikte werden mit sog. Alarm -und Gaswaffen durchgeführt, welche in dieser Aufstellung ebenso enthalten sind. Die tatsächliche Quote bei legalen Waffenbesitzern liegt also weitaus niedriger.

Bundeskriminalamt


Hierzu noch die Beurteilung
der Bundesregierung aus dem Jahr 2006:
Zitat:
Im Zweiten Periodischen Sicherheitsbericht
des Bundesregierung aus dem Jahre 2006
wurde festgestellt: „Delikte mit
Schusswaffen haben weiter abgenommen.
Diese Rückgänge setzten schon deutlich vor
der Novellierung des Waffenrechts ein.
Mittlerweile liegt die Anzahl der
Gewaltdelikte mit Schusswaffen auf dem
niedrigsten Niveau seit 20 Jahren.“
Warum findet dies nie eine Erwähnung? Es geht hier immer nur um die Taten von einigen wenigen (die allerdings erschreckend sind).

Aber wir als Sportschützen + Legalwaffenbesitzer sind dafür in kleinster Weise verantwortlich. Man kann doch keine Kollektiv-Strafe für etwas fordern, wo diese weder verantwortlich noch beteiligt sind. Dies hat mit Demokratie wie ich sie verstehe nichts zu tun. Der Zahl von ca. 10 Millionen Legalwaffen (ca. 3,5-4 Millionen Legalwaffenbesitzer) steht die Zahl von 20 Millionen Illegaler Schußwaffen in Deutschland gegenüber. Das Waffengesetz und somit ein Verbot würde also lediglich Staats + Demokratietreue und Verantwortungsbewusste Mitbürger treffen, die lediglich Ihrem Hobby im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten nachgehen möchten.

Ich werde oft gefragt “für was brauchst Du eigentlich Waffen” Ich antworte dann immer “für was brauchst Du eine Motorrad?” Beides erfordert Verantwortung und den richtigen Umgang damit - für beides braucht man einen “Führerschein”. Aber beides macht auch einfach Spaß.

Und es wurde ja schon erwähnt - unglaublich aber wahr.. Schiessen mach Spaß, ist Sport (und zwar Breiten wie Leistungssport). Es ist ein tolles Hobby auch für Technik und Designinteressierte. Oft wird auch gesagt “aber Sammler müssen ja nicht schiessen”. Doch, denn dies gehört dazu. Nur das macht es komplett. Zudem sind viele Sammler auch Schützen die Ihre Stücke nicht nur an der Wand hängen haben möchten. Aber dies werden verblendete wohl einfach nicht verstehen können. Zu den billigen Unterstellungen Waffen wären Phallusersatz bzw. Schwa*zverlängerung kann ich nur sagen Ihr disqualifiziert Euch durch solche Aussagen nur selbst, da sie jeder Grundlage entbehren.

Noch etwas, ein Legalwaffenverbot würde eine Amoklauf wie Winnenden in keinster Weise verhindern. Wer dies glaubt lebt in Taka-Tuka-Land und hat von realen Gegebenheiten keine Spur von Ahnung. Wer das Ziel hat ein Massaker zu begehen, dem wird das auch gegen jedes Gesetz gelingen. Beispielhaft sei hier der Amoklauf von Volkhoven genannt.

Attentat von Volkhoven ? Wikipedia

Soviel zur Behauptung es wäre ohne Waffen kein Amoklauf mehr möglich.

Es wird immer behauptet jedes gerettete Menschenleben würde ein Waffenverbot rechtfertigen. Mit der gleichen Argumentation könnte ich behaupten das Autofahren für Privatpersonen sei gänzlich zu verbieten. Bei ca. 4-5000 Toten pro Jahr sicherlich gerechtfertigt, den es würde ja jedes gerettete Menschleben zählen. Und schließlich könnte man ja auch öffentlich Verkehrsmittel benutzen - für was Private KFZ? Und Motorräder sind überhaupt nicht notwendig weil nur Spaßmobile - also verbieten? Die geretteten Menschleben würde dies einfach legitimieren, oder?

Was für eine krude Argumentation.

Und nein, man kann dies durchaus vergleichen.

Und weiter:

Da wird doch oft behauptet: “Naja, aber Ihr könnt doch Eure Schußwaffen und Munition im Schützenhaus aufbewahren. Wär doch viel sicherer? Kein Zugriff mehr im daheim? Da kann ja nix mehr passieren”

Nein dies ist falsch. Schützenhäuser sind meist abgelegen und wären ein willkommenes Ziel all der kriminellen Subjekte, die wir nicht mit Waffen ausgerüstet sehen möchten. Zudem wären die Sicherungs- und Baumaßnahme die dafür erforderlich wären von keinem Verein Deutschlands finanziell zu stemmen (Bau einer Waffenkammer + Diebstahlwarnanlagen mit Aufschaltung zur Polizei/Sicherheitsdienst). Zudem können wir keine Kontrollen aufbauen und jeden kontrollieren der rein und rausgeht und Waffen und Munition braucht. Wie soll das gehen? Die Mitglieder eines Schützenvereins fahren häufig wöchentlich auf Wettkämpfe. Wie soll das organisatorisch machbar sein? Anhand meines Vereines ein Beispiel. Wir haben ca. 400 Mitglieder (a’ Mitglied geschätzt ca. 10 Waffen im Schnitt [Groß/Kleinkaliber - Lang + Kurzwaffen + Munition]). Dann müssten in unserem Schützenhaus alleine ca. 4.000 Waffen untergebracht werden (was noch eher an der unteren Grenze liegt) + Munition. Da viele sehr aktive Sportschützen sind mit einem Trainingsaufwand von bis zu 2000 Schuß in der Wochen müssten also zusätzlich Gigantische Mengen an Munition im Verein aufbewahrt und auch noch ausgegeben werden (bei z. b. angenommenen 50 Schützen über 500.000 Schuß Munition im Monat als untere Grenze - man rechne mal mit 200 Schützen oder mehr). Der logistische Aufwand hierfür ist schlicht unmöglich - ein Schützenhaus zur Festung auszubauen ist unmöglich. Zudem möchte ich nicht, dass ein anderer meine zum Teil sehr teueren Sport und Sammlerwaffen benutzt bzw. diese irgendwie beschädigt werden.

Weiter: Viele Schützen sind sog. Wiederlader, d.h. sie laden (wie ich z.B.) Ihre Munition selbst. Teils aus Kostengründen, teils aus Präzisionsgründen, da Fabrikmunition nicht immer die Anforderungen an die vom Schützen gewünschte Präzision stellt, da sich jede Waffe anders verhält. Wie soll das dann von statten gehen?

Solche absurden Maßnahmen werden/würden Tötungsdelikte in kleinster Weise verhindern, sie würden jedoch Kultur, Tradition, Sport und Demokratie in Deutschland ruinieren.

Und es ist auch völlig egal mit welcher Waffe ich schieße. So kann ich z.B. mit einer Beretta wie sie in Winnenden vom Täter verwendet wurde sehr wohl sportlich schießen. 9mm ist sogar ein sehr gutes Sportkaliber und die Beretta ein relativ präzise Waffe (ich persönlich besitze zwar keine Beretta - mit der eines Mitschützen halte ich jedoch z. B. den 9er Kreis auf 25 m). Eine Unsportlichkeit solcher Geräte wird i.d.R meist nur von falsch informierten bzw.indoktrinierten ahnungslosen Personen oder auch willkürlich angenommen. Meist von Personen die von der Materie schlichtweg keine Ahnung haben oder ideologisch verblendet sind. Es hat auch nichts mit dem “Kaliber” zu tun. Und kommt mir bitte jetzt nicht mit dem Argument “Ach, und mit Panzern kann man wohl auch sportlich Schiessen?”.

Keiner der Amoktäter 2002 + 2009 war Sportschütze im eigentlichen Sinne. Robert Steinhäuser zum Beispiel besaß die erworbenen Waffen illegal. Er hatte keine Berechtigung zum Erwerb (in seiner “WBK = Waffenbesitzkarte” war etwas anderes eingetragen und er hatte den Eintrag gefälscht). Hätte das dortige Ordnungsamt seine Aufsichtspflicht wahrgenommen und rechtzeitig geprüft bzw. gehandelt so hätte die Amoktat vielleicht verhindert werden können.

Tim Kretschmer war noch nicht mal im Ansatz Sportschütze, sondern hat die Tatwaffe von seinem Vater geklaut. Mitverantwortlich ist allerdings in diesem Fall Vater der die Waffe unzulässig aufbewahrt hat.

Der nächste Amoklauf wird kommen - auch nach einem Verbot von Legalen Waffen in der BRD - und das Geschrei würde groß sein. Nur gibt es dann vielleicht keine Sportschützen mehr die man dafür verantwortlich machen könnte.

Nicht die Schußwaffe tötet, sondern der Mensch. Ein restriktives Waffengesetz, welches wir ja schon haben kann nur ein Teil von möglichen Maßnahmen sein. In erster Linie sind IMO hier die Medien gefordert. Weitere Verschärfungen bzw. Verbote werden keine Erfolge bringen.

Die massive Mediendarstellung von Amokläufen hat doch erst zu diesen Taten geführt, denn wo keine Vorbilder da keine Möglichkeit. Die geradezu penetrante Wiederholung und Breittretung von Amokläufen in den Medien ist IMO die Hauptursache neben fehlender Werte bestimmter Jugendlicher.

Was wir legalen Waffenbesitzer uns ankreiden müssen, ist sicherlich die entsprechende Einhaltung der Aufbewahrung und Handhabung. Hier sind wir in der Pflicht uns an die geltenden Gesetze und Regeln zu halten. Die legalen Waffenbesitzer die ich kenne halten sich an die Gesetze und Regeln dieses Landes - im Gegensatz zu den kriminellen Elementen. Und die allermeisten legalen Waffenbesitzer sind Gesetzestreue, ehrliche und arbeitsame Mitbürger und Mitmenschen die nicht für den Wahnsinn von anderen verantwortlich gemacht werden wollen. Legale Waffenbesitzer sind Staatstreue, Verantwortungsbewusste Mitbürger unserer Demokratie und halten sich an Regeln und Gesetze weit mehr als ein großer Teil unserer Bevölkerung.

Aber Irre kann kein Mensch der Welt aufhalten und mag es noch so viele Verbote geben.

Der legale Waffenbesitz stellt kein Problem für die Sicherheit Deutschlands dar. Keine bzw. weniger Waffen in Privathand schafft eben nicht mehr Sicherheit.

Jegliche Verschärfung des Waffengesetzes ist also fehl am Platze

Ich persönlich lebe lieber etwas unsicher - dafür aber in Freiheit

Zitat:
"Die Massen sind durch logische Beweise nicht zu beeinflussen und begreifen nur grobe Ideenverbindungen. Daher wenden sich auch die Redner, die Eindruck auf sie zu machen verstehen, an ihr Gefühl und niemals an ihre Vernunft." (Gustave Le Bon. Psychologie der Massen)
Es gäbe noch vielmehr dazu zu sagen, es würde aber diesen Rahmen sprengen.

Gruß
Tori


__________________________________________________ _______________


Anbei ein paar Links:


Quellen + Statistiken (u.a):

GUN CONTROL FACT-SHEET (2004)

Violent and Sexual Crime: UK National Statistics Publication Hub

http://www.stephenhalbrook.com/law_r...ntwaffnung.pdf

http://www.homeoffice.gov.uk/rds/pdfs08/hosb0308.pdf

Fördervereinigung Legaler Waffenbesitz e.V.

FBI — Crime Stats - Press Room - Headline Archives 05-24-10

Home: Forum Waffenrecht - Verband - Interessengruppen - �ffentlichkeitsarbeit

WAFFEN-online

Bundeskriminalamt

Große Irrtümer zum WaffG - Für Legalwaffenbesitz in Deutschland
__________________
September 11 Memorial: http://edition.cnn.com/SPECIALS/2001...lists/by-name/

Geändert von Tori (01-08-2010 um 16:54 Uhr).
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  #339  
Alt 01-08-2010, 16:43
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Kampfkunst: kämpfen
 
Registrierungsdatum: 21.02.2008
Ort: Ingenbohl
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Beiträge: 17.415
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Ich danke Tori und Daemonday für ihre unerschüttliche Geduld und Standhaftigkeit bei der Verteidigung der Wahrheit!

Respekt dafür


Ich hab' leider nicht so viel Geduld.. in Echt hätt' ich wahrschienlich schon längst geschossen
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  #340  
Alt 01-08-2010, 17:47
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Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 28.12.2009
Alter: 27
Beiträge: 199
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@Daemonday: ich glaub wir sind uns zu 99.9% einig, bzw. ich schiesse einiges besser mit 5.56 als mit 7.62... und dein letze bemerkung zu den lauflängen ist ebenfalls noch ziemlich wichtig, die einen sehr grossen effekt auf wirkung und ballistischen eigenschaften des geschosses haben

@waffengesetz:

mit dem waffengesetz ist es eben das selbe wie mit ausländergesetzen. Leute tendieren zu willkürlichen, unfairen und vorverurteilenden Meinungen und somit Gesetzen wenn sie wissen das sie nie von diesem Gesetz betroffen sein werden.

Wenn man selber kein Ausländer ist, haben viele überhaupt kein Problem mit relativ radikalen, willkürlichen, populistischen Ausländergesetzen, und unterstützen diese auch... dito für das Waffengesetz. Leute die eine idologisch negative Grundhaltung zu Waffen haben, wissen das egal wie unfair, sinnlos und populistisch ein Waffengesetz ist, sie nie davon betroffen sein werden...

Wenn es aber um Gesetze geht, die alle irgendwann betreffen, dann schreien plötzlich alle nach Freiheit, Gerechtigkeit etc.

das ist der Fluch der Demokratie
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  #341  
Alt 01-08-2010, 18:56
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Zitat:
Zitat von Paxinor Beitrag anzeigen
@Daemonday: ich glaub wir sind uns zu 99.9% einig, bzw. ich schiesse einiges besser mit 5.56 als mit 7.62... und dein letze bemerkung zu den lauflängen ist ebenfalls noch ziemlich wichtig, die einen sehr grossen effekt auf wirkung und ballistischen eigenschaften des geschosses haben
Mit 5.56 (GP90) und Sig550 (PE90) gibt es für mich gar kein Danebenschiessen

Zitat:
das ist der Fluch der Demokratie
Nein, das ermöglicht die Demokratie... verschiedene MEinungen, deren Abwägung und Diskussion
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  #342  
Alt 01-08-2010, 19:11
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Zitat:
Zitat von Daemonday Beitrag anzeigen
Naja .223 auf unter Hundert Meter in den Torso und Ende ist - Hydroschok sei dank.


Okay, ich hab schon öfter gedacht "hmm, so jung und schon so tief drin - komisch" aber jetzt hast Du´s geschafft.

Hoffe Du hast das aus Deinem Wehrdienst mitgenommen - von Soldaten bin ich viel Bullshit und Seemannsgarn gewohnt.
Falls es aus Deiner zivilen Sicherheitsausbildung kommt, dann verlange Dein Geld zurück.

Zitat:
Zitat von F3NR1R Beitrag anzeigen
@Daemonday
hast du mal ne "seriöse" Quelle für diese Hydroschock Thematik, find da nichts gescheites
Wirst Du keine bekommen. Ist ein Beispiel von Schwachsinn der unter Soldaten gerne rumgeht. Kriegt man vom Ausbilder erzählt, der´s selbst nicht besser wusste und man glaubt es ihm, weil es halt ein Ausbilder war - der wird schon wissen, wovon er spricht. Manchmal wissen aber auch die Leute, von denen man annehmen sollte, dass sie´s tun eben dummerweise nicht, wovon sie sprechen. Wie bei KK-Trainern. Nicht jeder der sich Sensei oder Sifu schimpft und Leuten Sachen beibringt ist dafür wirklich zu 100% qualifiziert.
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Chris bamboozle: Warum darf Lars hier eigentlich reinspammen und sich aufführen wie ein Grundschulkind?

Geändert von Lars´n Roll (01-08-2010 um 19:16 Uhr).
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  #343  
Alt 01-08-2010, 19:30
Benutzerbild von AndyLee
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Wenn wir hier dem Thema dienlich diskutieren wollen, können wir nicht "Äpfel mit Birnen" vergleichen.

Zitat:
Aber nach der Verschärfung des Waffengesetzes vom 18. Juni 2009 hat ein legaler Waffenbesitzer nunmehr weniger Rechte als ein Krimineller. Ist das im Sinne des Rechtsstaates und der Demokratie?
So etwas meine ich. Das ist eine absolut falsche Aussage. Tatsache ist, dass beide die gleichen Rechte genießen. Tatsache ist aber auch, dass ein Waffenbesitzer leidiglich im Bezug auf seine WAFFE eingeschränkt wird, aber nicht in allem anderen...unglaublich, wie hier manipuliert wird.

Zitat:
Die von den Verbotsfetischisten gerne gebrachten Behauptungen sind meistens Realitätsfern und an den Haaren herbeigezogen, wie gesagt bar jeglicher Realität.
Schon allein das Wort "Verbotsfetischisten" enttarnt dich - ein absolut unnötiges Wort, wahrscheinlich weißt du nicht einmal, was es tatsächlich aussagt.

Zitat:
Aber nach der Verschärfung des Waffengesetzes vom 18. Juni 2009 hat ein legaler Waffenbesitzer nunmehr weniger Rechte als ein Krimineller. Ist das im Sinne des Rechtsstaates und der Demokratie?
Das gleich Gehabe. Ich weiß auch nicht, in welchem Staat du lebst. Kriminell ist hier erst jemand, der vor Gericht stand und verurteilt wurde. Damit hat er eben nicht die gleichen Recht, wie ein "normaler" Bürger

Im Übrigen ist ein "legaler Waffenbesitzer" keine besondere humane Spezies. Du schreibst ja so, als müsste man die Gesellschaft in "kriminelle", "Normale" und "Waffenbesitzer" unterscheiden. Fakt ist, dass zumindest das Gesetz dies nicht unterscheidet. Auch ein "legaler Waffenbesitzer" darf ins Kino gehen, ein Schwarzbrot kaufen, Führerschein machen und Kinder zeugen. Ich wüsste nun nicht, worin hier Einschränkungen gegenüber einen Nicht-Waffenbesitzer und somit eine Form von Ungerechtigkeit vorkommt, die du mehr als deutlich suggerieren willst...

Zitat:
Ich werde oft gefragt “für was brauchst Du eigentlich Waffen” Ich antworte dann immer “für was brauchst Du eine Motorrad?”
Was ist das für eine ausweichende Antwort auf eine - an sich - klar gestellte Frage?
Ich wusste gar nicht, dass Motorräder (im Bezug auf Selbstverteidigung) mit einer Waffe gleichzusetzen sind. Sicherlich kannst du dieses dumme Missverständnis schnell aufklären?

Zitat:
Noch etwas, ein Legalwaffenverbot würde eine Amoklauf wie Winnenden in keinster Weise verhindern. Wer dies glaubt lebt in Taka-Tuka-Land und hat von realen Gegebenheiten keine Spur von Ahnung.
Was anderes kannst du hier auch nicht behaupten. Lieber wäre mir gewesen, du hättest das nicht erwähnt - zeigt es doch deutlich, wie fern von der Realität du hier argumentierst. Du erinnerst dich? Vater - Sportschütze - über 10 Waffen - Sohn Waffe & Munition zu Hause frei zugänglich...wobei wir hier wieder bei Kausalitäten wären...

Dies zeigt deutlich, was wir sonst auch überall feststellen: Eine reale Sicherheit wird es nie geben. Sportschützen argumentieren ja immer, die Waffen wären sicherer bei ihnen als irgendwo anders. Widersprechen sich allerdings, wenn sie gegen eine zentrale Lagerung der Waffen argumentieren - dies wäre dann zu unsicher. Hier konstruieren sie ihre eigene Wahrheit, argumentieren mit Geldkosten und suchen eigentlich nur Gründe, die dagegen sprechen...naturgemäß.

Zitat:
Es wird immer behauptet jedes gerettete Menschenleben würde ein Waffenverbot rechtfertigen. Mit der gleichen Argumentation könnte ich behaupten das Autofahren für Privatpersonen sei gänzlich zu verbieten. Bei ca. 4-5000 Toten pro Jahr sicherlich gerechtfertigt, den es würde ja jedes gerettete Menschleben zählen.
Unglaublich dreist und makaber ist so eine Argumentation. Hier werden Tote gegeneinander aufgerechnet.

Um dir ein bisschen zu helfen, den Bodenkontakt nicht ganz zu verlieren, solltest du dir mal überlegen, wie viele unschuldige Menschen auf der Welt täglich durch Pistolen oder Gewehrschüsse sterben. Ich wette mit dir, dass es kein anderes Instrument auf der Welt gibt, was täglich mehr Tote "produziert". Hör also endlich auf mit diesen unsäglichen egoistischen Argumenten...das ist makaber, unintelligent und ein Schlag ins Gesicht für jedes Opfer, bzw. jeden Hinterbliebenen.

An dieser Stelle höre ich einfach mal auf, deine Zitate genauer unter die Lupe zu nehmen. Ich finde deine Art zu argumentieren einfach unanständig, dreist und absolut makaber.

Allein zu suggerieren, durch das Waffengesetz würden Leute mit "legalen Waffen" demokratisch benachteiligtwerden, ist dermaßen weltfremd, dass mir dazu einfach die Worte fehlen. Du zeichnest hier ein absolut egozentrisches Bild von dir. Ehrlich gesagt bist du hier auch der erste, bei dem ich schon mit dem ersten Posting feststellen muss, dass sich eine Diskussion mit dir nicht lohnen kann. Du lebst einfach in einer anderen Welt.

Ich lebe ohne Waffen, dafür aber unabhängig in Freiheit und darüber bin ich stolz und sehr, sehr froh.
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Geändert von AndyLee (01-08-2010 um 19:33 Uhr).
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  #344  
Alt 01-08-2010, 19:33
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Zitat:
Zitat von Lars´n Roll Beitrag anzeigen
Wirst Du keine bekommen. Ist ein Beispiel von Schwachsinn der unter Soldaten gerne rumgeht. Kriegt man vom Ausbilder erzählt, der´s selbst nicht besser wusste und man glaubt es ihm, weil es halt ein Ausbilder war - der wird schon wissen, wovon er spricht. Manchmal wissen aber auch die Leute, von denen man annehmen sollte, dass sie´s tun eben dummerweise nicht, wovon sie sprechen. Wie bei KK-Trainern. Nicht jeder der sich Sensei oder Sifu schimpft und Leuten Sachen beibringt ist dafür wirklich zu 100% qualifiziert.
Deswegen hab ich ja gefragt,
hab auch schon ne menge Schwachsinn gehört aber wenn mir jemand das plausibel erklären und "beweisen" kann, warum nicht.

werd trotzdem mal in ein paar Büchern von "Gernot F. Chalupetzky" rumschnüffeln

@Tori
wie ist denn deine Einstellung/Meinung zur "Entschärfung" des Waffengesetzes

@Andylee
Zitat:
Um dir ein bisschen zu helfen, den Bodenkontakt nicht ganz zu verlieren, solltest du dir mal überlegen, wie viele unschuldige Menschen auf der Welt täglich durch Pistolen oder Gewehrschüsse sterben. Ich wette mit dir, dass es kein anderes Instrument auf der Welt gibt, was täglich mehr Tote "produziert". Hör also endlich auf mit diesen unsäglichen egoistischen Argumenten...das ist makaber, unintelligent und ein Schlag ins Gesicht für jedes Opfer, bzw. jeden Hinterbliebenen.
und was hat das jetzt mit Waffengesetzen zu tun

Geändert von F3NR1R (01-08-2010 um 19:42 Uhr).
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  #345  
Alt 01-08-2010, 19:34
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