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  #1  
Alt 18-05-2009, 10:49
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Standard An Messerspezis:Vorteile und Nachteile der Tantoform

Hallo Messerfreunde,

ich wollte mir ein weiteres Kampfmesser zulegen. Ich habe schon 2 von Extrema Ratio (Fulcrum, Shrapnel).

Was mich an den meisten Messern stört , ist die Tantoförmige Form der Messer.

Warum werden die messer überhaupt so geschnitten. Kann mir jemand vielleicht die vor und nachteile einer Tantoform beschreiben im Gegensatz zu einer normalen Form ,d.h mit einer normalen Spitze.

Danke

Geändert von Bullmastiff 30 (18-05-2009 um 10:53 Uhr).
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  #2  
Alt 18-05-2009, 10:53
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Man kann mit den Tantos dürch Schutzwesten durchstechen und auch besser durch Metalplatten hauen wenn es denn nötig ist.
Sie sind meist auch stabiler als normale Klingen.

Meines Wissens nach, kann mich aber auch irren.
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  #3  
Alt 18-05-2009, 10:56
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Kampfkunst: ringen
 
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Zitat:
Zitat von Stevederkrueger Beitrag anzeigen
Man kann mit den Tantos dürch Schutzwesten durchstechen und auch besser durch Metalplatten hauen wenn es denn nötig ist.
Sie sind meist auch stabiler als normale Klingen.

Meines Wissens nach, kann mich aber auch irren.
das hab ich auch gelesen in einigen Foren.. Aber meiner meinung nach ist die Tantoform eher als Arbeitsmesser tauglich wie alt kampfmesser.. da durch die tantoform ein gewisser teil der spitze fehlt
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  #4  
Alt 18-05-2009, 11:10
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Zitat:
Zitat von Bullmastiff 30 Beitrag anzeigen
Aber meiner meinung nach ist die Tantoform eher als Arbeitsmesser tauglich wie alt kampfmesser.. da durch die tantoform ein gewisser teil der spitze fehlt
Auch nur bedingt. Es ist nicht unbedingt einfach, damit gerade Schnitte zu machen, da die Schärfe der Klinge asymmetrisch ist.
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  #5  
Alt 18-05-2009, 11:22
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Viele finden es besser und andere wieder schlechter.

Schau dir mal das KM4000 von Eickhorn an, es wurde auf drängen der Kreissparkasse gebaut.

Jeder Messertyp hat Vor und Nachteile.

Die Tantos der BW wurden vorwiegend als Stich und Schlagwaffe geholt und weniger zum schneiden.

Dafür hat man ja das BWstumpf.

Ich tendiere aber eher zur normalen Klingenform und Folder.
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  #6  
Alt 18-05-2009, 11:25
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Zitat:
Zitat von Stevederkrueger Beitrag anzeigen
Schau dir mal das KM4000 von Eickhorn an, es wurde auf drängen der Kreissparkasse gebaut.
Das hättest Du erklären sollen
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  #7  
Alt 18-05-2009, 12:06
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Sorry.

Natürlich vom Kommando Spezial Kräfte der Bundeswehr

Das ist ein besseres Kampfmesser2000
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  #8  
Alt 18-05-2009, 12:24
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Ich hatte mir das Fulcrum geholt vor 1 jahr für 280 Euro.. das ist ein Monsterstabiles Messer,das bruchlasten über 150 kg aushält..Böhler Stahl ebend.

Damit kann man so gut wie alles durchlöchern.. Leider aber ist die schneidleistung mangelhaft.. Der schärfegrad ist schlecht, da man solch dickes material kaum richtig scharf kriegt.. Das tantoprofil ist ebenfalls eher als arbeitswerkzeug gedacht als wie ein kampfmesser..

Schade um das viele geld.. Habe das messer zum glück letzte woche für 191 euro bei ebay verkaufen können..

Mein küchenmesser für 20 euro ist zig mal besser, in schneidleistungen
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  #9  
Alt 18-05-2009, 12:36
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Zitat:
Zitat von Bullmastiff 30 Beitrag anzeigen
Mein küchenmesser für 20 euro ist zig mal besser, in schneidleistungen
Es kommt doch auch immer drauf an, wofür das Messer konzipiert ist!

Ein "Kampfmesser" ist nun halt mal nicht zum Kartoffelschälen gedacht!
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Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt.
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  #10  
Alt 18-05-2009, 12:40
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Zum arbeiten als Axtersatz und eben halt zustechen dafür reicht es.

Aber viel zu teuer sollte es auch nicht sein.
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  #11  
Alt 18-05-2009, 12:43
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ich wundere mich über manch messer wie teuer die sind.. extrema ratio messer oder böker damast messer erreichen preise bis zu 600 euro..

hatte mal solche in der hand..konnte kein unterschied feststellen zu einem 22 euro messer ,was ich mir geholt habe.. Seltsam alles

Ein messer, das scharf ist, ist meistens nicht stabil.. und umgekehrt, ein stabiles messer ist nicht scharf.. schwer schwer
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  #12  
Alt 18-05-2009, 13:03
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Zitat:
Zitat von Stevederkrueger Beitrag anzeigen
Man kann mit den Tantos dürch Schutzwesten durchstechen und auch besser durch Metalplatten hauen wenn es denn nötig ist.
Sie sind meist auch stabiler als normale Klingen.

Meines Wissens nach, kann mich aber auch irren.
Jein.
Die Spitze ist schon stabiler, weil der Rücken bis zur Spitze durchgeht. Ähnlich halt wie bei einem Katana, das ist ja auch Rückenspitz.

Was heute als Tanto läuft, ist ja meist eher die American Tanto/modified Tanto Form. Also die mit der Ecke unten...

Besser stechen kann man damit mMn nicht, das geht immer noch mit mittelspitzen Klingen am besten, weil dann die Kraft am besten übertragen wird.

Aber wenn man denn sein Messer mal wieder in ein Stahlblech rammen muss, bricht mit Tanto wenigstens die Spizze nicht ab...

Und auch Tantos können schneiden, wenn der Rest der Klingengeometrie stimmt.

Nur meistens kommen die Tantos halt aus der "ich kann mich an mein Messer hängen" KSK/Special Forces/Mallninja-Ecke, und da muss die Klinge 5-6mm dick sein. Mindestens.

So ein angeschliffener 6mm Flachstahl à la Strider schneidet dann natürlich nicht so gut wie ein Mora2000. Dafür kann ich mit dem Mora halt nicht den Turm vom Panzer hebeln


Nebenbei, wenns mal richtig dick sein soll:
8mm Klingenstärke!

Kilian
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„Wenn es nicht unbedingt notwendig ist, ein Gesetz zu erlassen, ist es unbedingt notwendig, ein Gesetz nicht zu erlassen.“
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  #13  
Alt 18-05-2009, 13:17
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Zitat:
Zitat von Messerjocke2000 Beitrag anzeigen
Jein.
Die Spitze ist schon stabiler, weil der Rücken bis zur Spitze durchgeht. Ähnlich halt wie bei einem Katana, das ist ja auch Rückenspitz.

Was heute als Tanto läuft, ist ja meist eher die American Tanto/modified Tanto Form. Also die mit der Ecke unten...

Besser stechen kann man damit mMn nicht, das geht immer noch mit mittelspitzen Klingen am besten, weil dann die Kraft am besten übertragen wird.

Aber wenn man denn sein Messer mal wieder in ein Stahlblech rammen muss, bricht mit Tanto wenigstens die Spizze nicht ab...

Und auch Tantos können schneiden, wenn der Rest der Klingengeometrie stimmt.

Nur meistens kommen die Tantos halt aus der "ich kann mich an mein Messer hängen" KSK/Special Forces/Mallninja-Ecke, und da muss die Klinge 5-6mm dick sein. Mindestens.

So ein angeschliffener 6mm Flachstahl à la Strider schneidet dann natürlich nicht so gut wie ein Mora2000. Dafür kann ich mit dem Mora halt nicht den Turm vom Panzer hebeln


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Kilian
Meinst du das?
K J ERIKSSON Mora 2000 - Handels-Kontor Gebr. Tjarks GbR

Realtiv günstig.
Ist das empfhelenswert, wenn man auf Schärfe Wert legt, und was gibt es noch für alternativen
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  #14  
Alt 18-05-2009, 13:23
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Die Frage ist ja auch wofür man es braucht.

Ich habe 3 Messer mit wenn ich draußen im Dienst bin.

Ein Dolch ein Folder und mein BWStumpf
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  #15  
Alt 18-05-2009, 15:39
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Zitat:
Zitat von Bullmastiff 30 Beitrag anzeigen
Meinst du das?
K J ERIKSSON Mora 2000 - Handels-Kontor Gebr. Tjarks GbR

Realtiv günstig.
Ist das empfhelenswert, wenn man auf Schärfe Wert legt, und was gibt es noch für alternativen
Bei der Gothaer im Jagdshop ists noch günstiger.
Ist ein klasse Messer, vor allem für den schmalen Euro.

Wenn Du natürlich eine richtige Empfehlung brauchst, rate ich Dir, mal im MF vorbei zuschauen.
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