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  #1  
Alt 01-02-2010, 15:11
Benutzerbild von slark
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Hapkido, gelegentlich Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 10.01.2010
Ort: Berlin
Alter: 25
Beiträge: 15
Standard " praktisches" Shirasaya Katana?

Hi,

Ich bin schon immer von japanischen Schwertern fasziniert gewesen und in mir reifte jetzt schon über Jahre der Wunsch, mir selbst ein Schwert zu kaufen. Da in dem Hapkido-Stil den ich betreibe ein zentrales Element die 'Bewegung mit Gegenständen' ist, würde ich mir gerne ein Schwert kaufen, mit dem ich regelmäßig im Garten Schnitttests machen kann (Ich hab nicht vor Bäume damit zu fällen, aber sowas wie Zuckerrüben zerkleinern sollte drin sein).
Mir gehts da um rein praktische Aspekte (sprich es darf nicht auseinanderfallen, muss scharf sein etc.), Aussehen ist mir fast egal.
Fast deshalb, weil ich gerne aufgrund seines schlichten Äußeren ein Shirasaya-Katana hätte, aber nicht weiß inwiefern das fürs praktische Hantieren geeignet ist (sprich fehlende Teile, die bei nem 'normalen' Katana dabei sind).
Ich würde gerne preislich nicht all zu hoch gehen, weil ich ja noch ein Einsteiger bin und keine Ahnung von Qualitätsunterschieden habe. Wie gesagt, es soll beileibe kein Ausstellungsstück o.ä. sein, muss aber gut verarbeitet sein, um praktischen Belastungen standhalten zu können.

Ich habe mal ein paar Sachen rausgesucht, aber da ich laienhafterweise trotz des erheblichen Preisunterschiedes nicht sagen kann, welches besser ist, bräuchte ich mal ein Paar Empfehlungen.

Tiger Gefaltetes Samurai Katana in Shirasaya ohne Hohlgehle - Silvio Overlach GmbH (ist mir mit 750€ eigentlich schon leicht zu teuer, dafür, dass ichs praktisch 'blind' kaufen muss)

12-mal gefaltetes Shirasaya von FENG LIN (mit 300€ scheint mir das ein 'billigprodukt zu sein, das wahrscheinlich beim gebrauch zu gefahren führen könnte...)

Was meint ihr? oder würdet ihr generell vom Kauf eines Shirasaya Katanas abraten und eher ein 'richtiges' für meine Zwecke empfehlen?

Edit: Mir gefällt der Schwertshop ganz gut was Auswahl etc. betrifft. hat jemand Erfahrungen mit dem Laden? würde mich gerne mal bei den Leuten da über ihr Angebot informieren, bin aber unsicher ob die mich richtig beraten können oder mir nur was andrehen werden.

Grüße, Slark.

Geändert von slark (01-02-2010 um 15:15 Uhr).
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  #2  
Alt 01-02-2010, 22:42
Benutzerbild von ThirdKing
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Historisches Fechten (dt. Langschwert, vollkontakt mit Parierstange^^)
 
Registrierungsdatum: 31.01.2010
Alter: 23
Beiträge: 137
Standard

Zitat:
Zitat von slark Beitrag anzeigen
Wie gesagt, es soll beileibe kein Ausstellungsstück o.ä. sein, muss aber gut verarbeitet sein, um praktischen Belastungen standhalten zu können.
Ich hab zwar bis jetzt nur Langschwerter gekauft, aber bei sowas gilt erstmal immer: Anschauen und selbst anfassen!
Im Internet ist das immer nen bisschen problematisch, weil du dich nur shcwer beraten lassen kannst und die Waffe vorher nicht ausprobieren kannst, um die Verarbeitung zu prüfen oder zu schauen, wie sie dir in der Hand liegt.
Wenn du sie übers Internet holen willst, kann ich dir nur empfelen, erstmal nen paar Kundenrezensionen ran zu holen. Damit meine ich vertrauenswürdige Renzensionen, ist bei sowas immer das Risiko, dass die ganz gerne mal gefaked werden. Wenn du Inofs über das Schwert willst, musste jemanden fragen, der das Ding hat.

Zitat:
Zitat von slark Beitrag anzeigen
Ich habe mal ein paar Sachen rausgesucht, aber da ich laienhafterweise trotz des erheblichen Preisunterschiedes nicht sagen kann, welches besser ist, bräuchte ich mal ein Paar Empfehlungen.
Preis ist bei sowas nicht alles. Ich arbeite beim Training mit ner Fechtfeder für 150€ und die hat auch erstklassige Qualität.
Beim Waffenkauf muuste auch darauf drauf achten, dass du nicht unbedningt den Markennahmen mit bezahlst. Du kannst nicht daovon ausgehen, dass teuer= gut ist.

Optimal wärs, wenn du jemanden kennst, der Ahnung von schwertern hat und das Ding mit dir zusammen im Laden anschaut, bevor dus kaufst. Wenn du im Internet was bestellst, achte unbedingt auf die Umtauschmöglichkeiten und Herstellergarantie. Du musst das Schwert zurrückgeben können, wenns beim Ersten Schlag durchbricht... ohne dass es dann heißt: Die Waffe war nicht dafür ausgelegt- Umtausch ausgeschlossen.

ThirdKing
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  #3  
Alt 01-02-2010, 23:43
Benutzerbild von slark
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Hapkido, gelegentlich Taekwondo
 
Registrierungsdatum: 10.01.2010
Ort: Berlin
Alter: 25
Beiträge: 15
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ja, ich werde mal darauf achten. danke für die Hinweise
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  #4  
Alt 04-02-2010, 20:29
Benutzerbild von Klaus
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst:
 
Registrierungsdatum: 31.08.2001
Ort: NRW
Beiträge: 12.557
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Also ehrlich, bei den Gefahren die es mit sich bringt, wenn man mit einem China-Produkt anfängt Schnitttests zu machen, würde ich mich an einen RENOMMIERTEN Händler halten der seine Ware auch selbst testet. Wer das macht kann ich Dir allerdings auch nicht sagen.

Ich empfehle jedenfalls grundsätzlich, nicht in irgendeinem Fantasiekostüm mit etwas im Garten zu hantieren, was Dir bei Bruch fliegen gehen und den Nachbarn zerteilen kann. Oder ein Kind das im Weg stand. Sprich, erstens musst Du Sicherheitskleidung tragen (Kettenpanzerung vom Fleischer, mit langen Ärmeln und langer Schürze), zweitens dafür sorgen dass in Flugrichtung eines Trümmers niemand stehen kann.
__________________
"Man kann Leuten nicht verbieten, ein ***** zu sein." (Descartes)
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  #5  
Alt 08-02-2010, 18:26
Wilf
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Vom ersten Shop bitte nur kaufen, was auch direkt am Lager ist.

Prinzipiell hat es aber einen Sinn, dass man in den (jap.) Schwertkünsten
nicht jedem Anfänger gleich ein scharfes schwert in die Hand drückt.
Ich würde vorm Schnittest erst einmal den Umgang mit dem
Schwert erlernen, schon des Eigenschutzes wegen.

Abgesehen von einigen Ausnahmen dürfte das Shirasaya
(P.S.:ein Handschutz ist u.U. gar nicht mal so verkehrt)
aber lediglich eine Montierung für den Transport sein.

Gerade bei Schwertern für den Schnittest bzw. bezüglich
des schnittests selbst, sollte man sich vom Fachmann
beraten lassen, sprich vom Iaidô-Lehrer oder so.
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