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  #1  
Alt 17-03-2010, 19:50
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Jiu-Jitsu
 
Registrierungsdatum: 17.03.2010
Ort: Asbach
Beiträge: 28
Standard Waffen beim Kindertraining

Hallo zusammen,
ich bin noch ganz neu hier und deshalb stelle ich mich erstmal vor.
Ich trainiere jetzt schon seit gut 2 Jahren in einer Jiu-Jitsu Schule und habe den 4 Kyu im Jiu-Jitsu. Der Sport macht mir sehr viel Spaß und ich kann ihn nur weiterempfehlen!

Jetzt aber zur Überschrift. Es geht darum, dass im Jiu-Jitsu auch Abwehrtechniken gemacht werden um Waffen (Kurzstock, Langstock, Axt/Stuhl, Pistole, ect.) In unserem Verein haben wir strikte Regeln was das ausüben dieser Techniken unter einem bestimmten Alter betrifft.
Jetzt ist vor paar Monaten ein neuer Verein in der Stadt aufgetaucht, der sehr schnell sehr großen Zuwachs hatte. Aus Interesse sind wir zu einer Gürtelprüfung hingegangen, die dazu noch nicht öffentlich war (leider wussten wir das nicht, da unsere Gürtelprüfungen immer öffentlich sind. Wir kennen es nicht anders). Ich war schockiert, als ich gesehen habe wie Kinder aufjedenfall unter 14 und 12 Jahren mit Messern und Pistolen rumhantierten. Es waren zwar nur Gummiattrappen aber irgendwie finde ich das nicht in Ordnung. Wie ist eure Meinung zu diesem Thema und wie ist es in euren Vereinen?

Sportliche Grüße
Dinozzo
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  #2  
Alt 17-03-2010, 20:03
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: zZ JJ & Taekkyon
 
Registrierungsdatum: 01.10.2004
Beiträge: 439
Standard

kenne das nur so, dass "kinder" erst ab mindestens 14 jahren an waffen (in dem fall der stock) ausgebildet werden.

darunter halte ich es für sträflich strafbar (?).
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  #3  
Alt 17-03-2010, 20:08
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Jiu-Jitsu
 
Registrierungsdatum: 17.03.2010
Ort: Asbach
Beiträge: 28
Standard Waffen beim Kindertraining

Wir haben die feste Regelung, dass Messerabwehr ab 14 geübt wird und Pistole ab 18 mit Blaugurt.
Ich bin gespannt wann in der Zeitung die ersten Berichte zu lesen sein werden, dass Kinder mit echten Messern oder Pistolen gespielt haben und dachten die könnten diese abwehren!

Geändert von Dinozzo (17-03-2010 um 20:30 Uhr).
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  #4  
Alt 17-03-2010, 20:39
Benutzerbild von Asterixxx
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Bujinkan Budo Taijutsu und Shotokan Karate
 
Registrierungsdatum: 24.02.2010
Ort: Kaiserslautern
Alter: 39
Beiträge: 64
Standard

Es kommt darauf an, wie das im Training umgesetzt wird.
Ich mag das auch nicht, dass Kinder Schusswaffen in die Hand bekommen. Nahkampfwaffen sind meiner Meinung nach was anderes.

Meine Kinder sind durch meinen Mann und mich mit asiatischen Kampfkünsten aufgewachsen. Spielerisch haben wir ihnen den Unterschied beigebracht zwischen kindlichem Gerangel/Kräftemessen und ernsthaftem Kampf.
Bis zum 6. Lebensjahr haben sie mit Holzmessern gespielt, damit es etwas Normales für sie wurde. Natürlich mussten sie manchmal schmerzlich herausfinden, dass es weh tut, wenn man damit zuhaut oder zusticht. (Ob sie es mit Sandförmchen herausfinden, oder mit Holz-Tanto macht für mich jetzt keinen großen Unterschied.)
Zur Einschulung gab es jeweils ein Bokken (Holzschwert). Und ich muss sagen, dass meine Kurzen damit verantwortungsbewusster umgehen, als mancher Erwachsene!

Ob das in jeder Jujutsu-(Aikido-, Ninjutsu-,...) Gruppe so gehandhabt werden sollte? Da hätte ich genauso Bedenken, wie du. Vielleicht könnten hier anstatt der Messer/Pistolen-Imitate einfache kurze (20-30cm) Holzstöcke Verwendung finden?! Hiermit lassen sich Stock UND Messerabwehr üben. Außerdem Kubotan-Techniken und Vieles mehr.
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  #5  
Alt 17-03-2010, 20:48
Benutzerbild von Daemonday
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Bujinkan Budo Taijutsu, Bojewoje Sambo und Historisches Fechten
 
Registrierungsdatum: 08.01.2010
Ort: Grossraum Nürnberg
Alter: 24
Beiträge: 1.298
Standard

Also traditionel werden Waffen ich glaube schon ab 7 Jahren unterrichtet. Aber das war eine andere Zeit.
Bei uns werden Waffen grundsätzlich nicht unter 14 unterrichtet, allerdings zeigen wir den Kindern ab und an Basics (Rollen mit Waffe, Kamae oder Bo Furi) das aber auch nur dennen die schon länger dabei sind.

Manche 8 jährige sind vernünftiger als manche 22 Jährige (mich eingeschlossen^^), deswegen würde ich eine Regelung eher am Charakter als am Alter fest machen.

Das Problem hierbei ist aber das man die Kinder nur ein bis 2x die Woche sieht und sie somit viel mehr Einflüsse ausserhalb des Trainings sammeln als im Training.
Auch ist es nicht das Training mit Waffen, welches problematisch werden könnte, sondern das der Kampf mit Waffen meist den Tot oder zumindest eine effektive Kampfunfähigkeit des Gegners beabsichtigt (im Training natürlich nur Simuliert).
Kinder die noch nie über Sachen wie Gewalt oder Tot belehrt worden sind, zb durch die Eltern könnten dadurch das falsche Empfinden zu Waffen erlangen.

Was ich persönlich immerwieder intressant finde ist wie sich Kinder in den KK´s entwickeln.
Wir haben 2 Kindergruppen, einmal von 7 bis 10 und dann von 10-14 Jahre.
Bei den 7-10 Jährigen muss man oft trennen oder anderweitig einschreiten. Die Kinder wollen lieber spielen als alles andere und machen laufend Sachen die das Training stören.

Bei den 10-14 Jährigen hat sich eine beachtliche Eigendynamik entwickelt.
Will man ein Spiel machen kommt von einigen oft die Äußerung das sie lieber Ligestütze oder Kata Training machen würden. Macht einer Blödsinn wird er meist von den Kindern selber getadelt oder zum Aufpassen animiert.

Also ich finde das Training von Kindern an Waffen grundsätzlich nicht schlimm, solange es den Rahmen nicht sprengt (Schusswaffen auch wenn nur Atrape, sprengen ihn deutlich). Außerdem muss auch eine psychische Belehrung erfolgen.

Lg
Micha
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Wakagi Bujinkan Budo Taijutsu <3 http://nuernberg.wakagi.de/
Nur weil ich meine brötchen mit Waffen verdiene heißt das nicht das ich Bäckerein überfalle
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  #6  
Alt 17-03-2010, 21:53
Benutzerbild von BakMee
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Hung Kuen/Miu Hin Linie
 
Registrierungsdatum: 28.03.2005
Alter: 50
Beiträge: 477
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Ich muß hier Daemonday zustimmen. Das Training mit Waffen ist ein wichtiger Punkt für viele Kampfkünste. Was in unserer Schule unterrichtet wird ist auch das Training mit Waffen. Allerdings werden hauptsächlich Bewegungsabläufe unterrichtet um eine gewisse Körperkoordinatik zu lenken. Es geht nicht um Techniken um jemanden mit einer Waffen zu verletzen. Die "Kampftechnken" mit einer Waffe werden später unterrichtet wenn der Schüler dementsprechendes Verständnis entwickelt hat und er mit seinem Geist so weit ist. Es geht allerdings bei uns mehr um die traditionellen Waffen des Kung Fu und weniger um Waffen wie ein Messer. Diese werden bei uns eher in der SV unterrichtet in einer anderen Gruppe. Allerdings ist hier der Zugang sowieso erst ab 14 Jahren und bevor er mit einer Waffe etwas lernt dauert es sowieso seine Zeit.
Allerdings muß ich schon sagen das ich selber schon dafür bin, wenn es um traditionelle Waffen geht daß jüngere Schüler auch damit lernen sollten. Und bei uns erlernen auch Schüler Langstockbewegungsabläufe (Tao Lus) die unter 14 JAhre sind. Hiermit erlernen sie gleichzeitig eine bessere Körperverlagerung und Standfestigkeit genauso wie Körperkoordinatik - allerdings keine Zweikampftechniken.
Liebe GRüße,
BakMee
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"Hung Kämpfer schwitzen nicht.....die Muskeln weinen.."
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  #7  
Alt 23-03-2010, 22:41
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kobudo, Judo
 
Registrierungsdatum: 06.07.2002
Ort: Kamp-Lintfort (Niederrhein)
Alter: 34
Beiträge: 207
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Hi,

mit meiner Antwort werde ich wahrscheinlich ein paar aufschreie provozieren, in dem Sinne wie kann man nur.

Ich komme wie man kaum über sieht aus dem Kobudo, dort bieten wir schon seit langem im Kinder und Jungendbereich training an. Anfangsalter je nach Verein 8-10 Jahre. Die erste Waffe die bei uns unterrichtet wird ist der Hanbo, danach Bo, Tonfa, Kama und Sai. Bisher haben wir immer sehr gut Erfahrungen beim Training von Kindern gemacht, vor dem ersten Training bekommen sie entsprechenden Verhaltensregeln an die Hand gegeben, und das funktioniert, die Vereine bekamen bisher keine Beschwerden das die Kinder/Jungendliche negativ deswegen aufgefallen sind.
Die Waffen werden nur im Verein verwendet, wenn die Kinder die ausleihen möchten, müssen diese die Eltern bei uns machen, und sich verpflichten, dass damit nur im elterlichen Garten oder Wohnung trainiert wird. Ansonsten ist es halt ein normales typisches Kinder/Jungendtraining.

MfG

Thomas
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  #8  
Alt 24-03-2010, 06:21
Benutzerbild von Kyoshi
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Close Combat / Selfdefense
 
Registrierungsdatum: 30.01.2007
Ort: Germany
Alter: 50
Beiträge: 3.656
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@ kobudo.de

Guter Ansatz !

Solange es sich bei den Waffen um benötigte Trainingsgeräte handelt halte ich es für i.O.
Sonst haben Waffen nichts in Kinderhänden zu suchen !

Ich erinnere mich schwach daran, in eine AK 47 eines 12 Jährigen geschaut zuhaben , war nicht wirklich lustig !
__________________
Ich sehe Dich und wenn ich will, treffe ich Dich auch !!!
Sprichwort eines Scharfschützenwww.protectionacademy.de
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  #9  
Alt 24-03-2010, 09:50
Benutzerbild von Papatom
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Kampfkunst: WHKD/ Tai Chi (etwas)
 
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Ort: 23843
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Beiträge: 1.082
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Moin,

ich würde das auch unterscheiden. Mein Sohn macht auch Waffenformen und Koordinationsübungen. Das finde ich sogar gut. Gleichzeitig wird den Kids da auch Respekt und Rücksicht beigebracht. Es ist eine Waffe und man muss sich entsprechend verhalten. Kein Rumfuchteln, Rumalbern, ander damit "traktieren". Das wird streng geahnedet, kommt aber eigentlich nie vor. Die "kleinen" gehen da äußerst respektvoll mit um und mein Sohn ist auch stolz, "endlich" Langstock & Säbel machen zu "dürfen"... Warum sollte ich das Kindern prinzipiell nehmen? Längerfristig bleiben eh nur die dabei, die es auch ernst nehmen und für die ist es ok.

Anders würde ich das in unserem Bereich Straßenkampf sehen. Messer/ Stock. Aber das lernen die Kids bei uns auch erst ab höherem Alter.

Gruß
__________________
Amendt: Liebe ist die Fantasie, dass der andere einem die Großartigkeit widerspiegeln möge, die man in sich selbst wähnt.
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  #10  
Alt 27-03-2010, 21:15
Benutzerbild von amasbaal
Moderator
Kampfkunst: Kali Sikaran, Pencak Silat Concept, Modern Arnis u.a.
 
Registrierungsdatum: 20.05.2006
Ort: Köln
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Beiträge: 3.758
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ich denke, man sollte unterscheiden zwischen
1. training der waffenhandhabung
2. training der waffenabwehr
3. training, das "ersatzwaffen" (softsticks u.ä.) nutzt, um mit diesen "werkzeugen" dinge wie distanzgefühl oder (v.a. sinnvoll für kids) koordination zu fördern

zu 1: kommt nicht in frage. die meisten fma verbände lassen "offiziell" ohnehin nur volljährige zu, machen allenfalls individuelle ausnahmen, wenn wenigstens eine gewisse "reife" vorhanden ist oder halten die kids von bestimmten sachen fern (im deutschen arnis verband wurde eine seperate kinder/jugendabteilung gegründet, die ein eigenes prüfungsprogramm und völlig andere trainingsansätze haben)

zu 2: naja... macht aber eigentlich nur sinn, wenn der angreifer auch mit der waffe umgehen kann. ansonsten werden illusionen als tatsachen verkauft, die insbesondere bei "unreifen" personen (klar, das gilt nicht nur für viele kids, sondern auch für so manchen "erwachsenen") zu katastrophalen folgen führen kann, wenn denn eine tatsächliche konfrontation mit ner waffe im "wahren leben" erfolgen sollte. konsequenterweise also ein nein im zusammenhang mit punkt 1.

zu 3: unbedingt ja. hier bieten sich v.a. koordinativ fordernde flow/loop-drills mit softsticks an, bei denen nicht die gefahr besteht, sie als "kampfübungen" zu verstehen - trainingsgeräte für bestimmte zwecke halt. vom einsatz von messeratrappen würde ich aber abraten.

und ganz allgemein: die kids leben ohnehin in einer vorstellungswelt, die von medialer paranoia und pseudo-gangsta pop kultur geprägt ist. man muss diesen eindruck, überall von - auch noch bewaffneten - bösewichtern verfolgt zu sein, nicht auch noch fördern. das wird allzu oft auch so schon zur realität, weil sich da reingesteigert wurde und das virtuelle und gangsta-ghetto "modetrends" mit der realen welt verwechselt wird. dumm, dass sich dadurch die reale welt tatsächlich in diese richtung verändert ...


@kyoshi: nen job in westafrika zwischen kongo und liberia gehabt?

Geändert von amasbaal (27-03-2010 um 21:26 Uhr).
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  #11  
Alt 27-03-2010, 21:58
Benutzerbild von jimmy-13
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Hist. Schwertfechten, Pankration und Messerkampf
 
Registrierungsdatum: 27.12.2009
Ort: nähe Bamberg
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Beiträge: 369
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Also hier mal meine Meinung:
Meine Familie und ich sind Mittelalterfans, das heißt wir lagern auf Wiesen in Zelten um den Leuten zu zeigen, wie (ungefähr) damals die Leute lebten. Ja ja sie lebten nicht in Zelten, schon klar, aber wir können ja nicht dauernd eine Burg mit rum schleppen
Auf was ich hinaus will ist, das auch meine Kids den Umgang mit Waffen (Stock, Dolch, Schwert) lernen. Natürlich nicht gleich die letale Vollversion -eben Alters- Reifebezogen.
Ich denke jeder von uns hat als Kind mit Stöcken mal Ritter gespielt, aber was man da auf Mittelalterfesten sieht, wie krass sich da die Kleinen prügeln . Nein danke!!!!
Da sollen meine Jungs schon wissen und selbst erfahren wie man kämpft und was passiert kann, wenn man mal trifft.
Ich finde (kann natürlich nur von unseren Kids reden!) die Kleinen gehen dann ganz anders mit den Waffen und den Trainingspartner um.
Grüße Jimmy
__________________
Ich such immer erstmal die konfliktfreie Gewaltlösung!
www.schwarzenwoelfe.de www.schwertkampf-ochs.de
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  #12  
Alt 28-03-2010, 04:57
Benutzerbild von enraged_Clown
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Boxen zur Fitness
 
Registrierungsdatum: 21.06.2005
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Beiträge: 3.022
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Kinder ab einem gewissen Alter auch mit Waffen trainieren zu lassen finde ich schon sinnvoll. Das bringt ihnen imho den verantwortungsvollen Umgang mit diesen Geräten bei und nimmt den Waffen auch einen Teil der Faszination. Wer respektvollen Umgang mit Waffen lernt wird nicht so schnell zu einer greifen wie Kids für die so ein Messer (zum Beispiel) ein Wundergerät ist das für sie eigentlich Tabu ist. Je mehr man eine Waffe zu einem verbotenem "bösem" Ding macht umso größer die Faszination und der Machtgedanke der damit verbunden ist.
__________________
Und wenn du zu Boden gehst, steh einfach wieder auf

Geändert von enraged_Clown (28-03-2010 um 05:01 Uhr).
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  #13  
Alt 28-03-2010, 16:28
Benutzerbild von Helmut Gensler
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Kampfkunst: shodokan, kae-in-sog-in
 
Registrierungsdatum: 13.09.2008
Ort: Dörfles-Esbach bei Coburg, Bayern
Alter: 59
Beiträge: 1.329
Standard

Waffen sind Werkzeuge, die einem bestimmten Zweck dienen. MIt dem nötigen Hintergrund und Respekt gibt es keine untere Altersbegrenzung, sondern eine untere Nutzungsgrenze. Meinen Kinder arbeiteten mit 4 Jahren mit scharfen Stechbeiteln und Sägen, sehr gefährlichen Instrumenten in den Augen meiner Frau. also???
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  #14  
Alt 29-03-2010, 14:25
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Jiu-Jitsu
 
Registrierungsdatum: 17.03.2010
Ort: Asbach
Beiträge: 28
Standard

Hallo nochmals,
ich persönlich bin ja auch der Meinung, dass Kinder, wenn sie den nötigen Respekt vor einer Waffe beigebracht bekommen, und ordentlich damit umgehen, auch mit Waffen trainieren dürfen/sollen. Jedoch fand ich es bei der Prüfung die ich dort gesehen habe einfach übertrieben, dass 8 jährige eine Pistolenattrape in die Hand nahmen und ihren gleichaltrigen Kameraden damit angriffen. Es wäre mir auch egal, wenn die Kinder wenigstens ein Anzeichen von Disziplin gehabt hätten. Die Techniken sahen auch aus, als würden sie zum ersten mal gemacht werden. Ein Junge hat sich sogar bei der Prüfung BEI SEINEM MEISTER beschwert, dass er eine Technik nochmal machen müsse. Die Fensterscheiben wurden mit den Gi-Anzügen abgewischt.
Die Kinder in meinem Verein sind damit überhaupt nicht zu vergleichen. Sie haben Disziplin und vor allem Respekt vor einander. Deshalb war ich auch so schockiert über diesen Einsatz der Waffen.

LG
Dinozzo
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  #15  
Alt 01-04-2010, 14:45
Benutzerbild von Tagtraum
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Kampfkunst: Kushido Karate-Do
 
Registrierungsdatum: 24.03.2010
Ort: Zentral-CH
Alter: 25
Beiträge: 8
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Zitat:
Zitat von Dinozzo Beitrag anzeigen
Ich war schockiert, als ich gesehen habe wie Kinder aufjedenfall unter 14 und 12 Jahren mit Messern und Pistolen rumhantierten.
Für was werden die Attrappen benutzt? Um zu lernen wie man sich dagegen wehrt?
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