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#1
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| Im Verlag für interkulturelle Kommunikation erschien jüngst eine wissenschaftliche Abhandlung zum Thema „ Westliche Sinnfindung durch östliche Kampfkunst?“ des Hamburger Ving Tsun-Lehrers Sifu Jan-Peter Hintelmann. Laut Vorwort von Prof.Dr. Horst W. Opaschowski „lenkt das Buch den Blick auf Themenbereiche und Problemstellungen, die in der Rezeption der Kampfkunst in Europa bisher eher vernachlässigt wurden, die für die zukünftige Entwicklung und Anwendung aber von grundlegender Bedeutung sind.“ Das Buch enthält sehr viele interessante und über Jahre recherchierte Informationen zur Geschichte, Entwicklung und Differenzierung von westlichen und östlichen Kampfkünsten (z.B. Weijia/Neijia, KampfKUNST vs. KampfSPORT, Körpertechnologien, Stilarten, Herkunft etc.) Darüber hinaus bietet das Buch verständlich geschriebene kulturell/philosophische Ansätze zu Themen wie „Ethik & Moral“, „Ritualisierte Gewalt“ oder „asiatische Religionen & Heilkünste“ ohne dabei den Zusammenhang zur Kampfkunst aus den Augen zu verlieren. Die Aufgabe und die damit verbundene Umsetzung dieses knapp 190 Seiten umfassenden Buchs ist auch gleichzeitig das einzige Problem dieses Werks: Der Anspruch einer „wissenschaftlichen Arbeitsweise“ ist zwar konsequent umgesetzt, macht es dem Leser allerdings nicht leicht, die Vielzahl der Informationen und die Zusammenhänge der einzelnen Quellen zu verarbeiten. Interessante Aspekte sowie neue Erkenntnisse und Gedanken zu den o.g. Themenbereichen der Kampfkunst bietet J.P. Hintelmann aber allemal. Das Buch enthält sehr viele rare s/w Fotos, die zum Großteil aus Privatarchiven stammen. Es ist nicht einfach zu lesen, lohnt sich aber für Alle, deren Interesse am Kämpfen über die reine Effektivität oder den sportlichen Vergleich hinaus geht. Details: IKO – Verlag für interkulturelle Kommunikation, ISBN 3-88939-774-3 Mit besten Empfehlungen, Zacki |
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#2
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| Der Verlag hat dazu auch etwas ins Netz gestellt: http://www.iko-verlag.de/IKO-Webshop/media/774.html Hast Du es gelesen? Wie ist Dein Eindruck?
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#3
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| Hallo Alfons, hab ich was gelesen? Den Inhalt auf dem IKO-Link? Ja, nachdem Du das hier veröffentlicht hast schon. Das Gute an dem Link ist, dass man sich ein sehr gutes Bild von den Inhalten des Buches machen kann. Allerdings wird auch gleichzeitig klar, dass bei der angebotenen Themenvielfalt die Inhalte nicht allzu sehr in die Tiefe gehen können (zumindest nicht bei 190 Seiten). Die angerissenen Themen sind sehr interessant, gerade die Entwicklungsgeschichte und Zusammenhänge einiger Stile, sowie die Beschreibung der Wirkungsweisen der Körpertechnologien einzelner Stile. Wenns einen dann packt, verweist der Autor jeweils auf die Originalquellen, sodass man sich über die angegeben Bücher tiefer in die einzelnen Thematiken reinfummeln kann. Falls Du das Buch selber meintest: Na logo hab ich es gelesen. Sonst hätte ich die Rezension ja nicht ins Netz gestellt. Ich habe ja in meiner Beschreibung/Beurteilung schon versucht, möglichst genau drauf einzugehen, was an dem Buch gut ist und was weniger gut ist. Meiner Meinung nach ist das Teil unterm Strich jedoch eine lohnenswerte Anschaffung. Gruß Zacki |
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#4
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| Zitat:
OK hoffe der Verlag hat für seine Bücher bessere Korrektoren wie für seine WEB-Seite: "Über den Autoren" der Brüller in der Vorschau Mal sehen ob ich 20€ übrig habe.
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#5
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| Habe das Buch gelesen und rate vom Kauf ab. Es ist eine "Staatsexamensarbeit für das Lehramt an der Oberstufe - Allgemeinbildende Schulen - im Fach Sozialwissenschaften mit Schwerpunkt Soziologie an der Universität Hamburg". Mein Eindruck: -Pseudowissenschaftlicher Schreibstil -es fehlt ein durchgängiger roter Faden -es werden Behauptungen von Quellen als Tatsachen dargestellt -diese Quellen sind für mich zum Teil nicht seriös zB Dolin, Goldner, Capra -es wird nichts eigenständig herausgearbeitet sondern Fakten und Meinungen von Quellen etwas wirr aneinandergereiht - Kapitel 7.4: "Die Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung- Westliche Sinnfindung durch östliche Kampfkunst?" ist knapp ein Buchseite lang. Sie enthält eine halbe Seite Platitüden und dann eine halbe Seite Ergebnisdisskusion mit 3 Punkten. 1. Östliche Kampfsysteme enthalten Körpertechniken die der "körperlichen Bewährung" und Gesundheit dienen und der Reizüberflutung entgegenwirken. 2. Östliche Kampfsysteme vermitteln traditionelle asiatische Werte die kritisch zu hinterfragen sind. 3.Östliche Kampfsysteme "stellen Selbsttransformationstechnologien zur Verfügung". Also alles in allem eine dolle Sache... oder nix Neues am Horizont ![]()
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Geändert von Alfons Heck (12-08-2005 um 06:09 Uhr). Grund: Rechtsschreibfehler |
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