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  #106  
Alt 10-02-2012, 12:09
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Zitat:
Zitat von muttersöhnchen Beitrag anzeigen
Und was sind das eigentlich für Idioten, ich gehöre auch dazu, die zumeist deutlich älter als Julian und mit hohen Graduierungen in der Kamfpkunst versehen, diesen Nichtskönner zu Seminaren einladen und sich dann auch noch dafür bedanken, wirklich etwas gelernt zu haben?
Vielleicht locken ja Seminar mit "Shaolin Julian, bekannt aus Funk und Fernsehen" mehr zahlende Teilnehmer an, als solche mit unbekannten Lehrern?
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Ich wurde durch's Feuer, wie Phoenix geborn. Ich flog durch die Lüfte! ward doch nit verlorn.
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  #107  
Alt 10-02-2012, 12:40
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Ja, vielleicht. Vielleicht ist er auch einfach nur gut in dem, was er macht.

Ich hatte vor wenigen Monaten auch an einem Seminar mit ihm teilgenommen und war einfach überrascht, welche Ruhe und Gelassenheit dieser junge Mann an den Tag legt. Geduldig und ohne die Nase in irgendeiner Weise hoch zu tragen, geht er auf Fragen und Gespräche ein und da scheint nicht´s gekünstelt oder gespielt.

Selbst habe ich sechs Jahre lang bei oder von einem "Grossmeister" gelernt, der dreißig Jahre älter ist als Julian und ich war einfach nur erstaunt, wie weit dieser "Knabe" meinem Meister in geistiger und körperlicher Hinsicht überlegen schien.

Natürlich soll jeder seine Meinung vertreten, dann aber auch vernünftig und nicht aus niederen Beweggründen.

Sollte er mal eine Filmberühmtheit werden, mich würde es für ihn freuen, dann möchte ich nicht lesen, was wieder alles falsch gelaufen ist.

Da mein Interesse an der Kampfkunst lediglich einen Hobbycharakter hat, dem ich allerdings gerne nachgehe und mich Religionen, welche auch immer, aus diversen Gründen nicht sonderlich interessieren, denke ich kein romantischer Träumer zu sein, der einem neuen Guru nach rennt.

Ein bisschen Fairness gegenüber Leuten, die anders sind als man selbst, ist mein Beweggrund, mich zu der Angelegenheit zu melden. Aber es heißt auch in einem Sprichwort: Wer keine Neider hat, hat es im Leben zu Nicht´s gebracht. Julian scheint sich somit auf einem sehr erfolgsversprechenden
Weg zu befinden.

Da Julian, soviel mir bekannt ist, keine Kampfsportforen liest und er nicht weiß, wer hier schreibt, krieche ich ihm also nicht irgendwo rein und bekomme auch keine Seminarsonderbehandlung für meine, für ihn positive Berichterstattung.
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  #108  
Alt 10-02-2012, 12:57
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Beiträge: 18
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Wer es verpasst hat, kann es über spiegel.tv anschauen.
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  #109  
Alt 10-02-2012, 13:08
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Standard jugendlicher Leichtsinn?!

Ich finde man muss das alle im Kontex zu seinem Alter betrachten. Er ist ein „normaler“ Jugendlicher mit Träumen. Durch das Geld seiner Eltern kann er diese Träume umsetzen(dies ist eine Annahme!).
Als Jugendlicher irgendwo hin zu gehen (Kloster, anderes Land) ohne an Konsequenzen zu denken ist nicht besonders selten. In einem fremden Land leben und lernen wollen, ohne die Sprache zu sprechen und die Gebräche zu kennen. Solche Fehler machen sogar große Firmen. Nicht auf Erwachse bzw. Lehrer zu hören. Welcher Jugendliche macht das schon. Ich habe keine Ahnung wie die ganze Geschichte in die Medien kam. Hat er das initiiert bzw. seine Eltern, ist er den Medien aufgefallen?
Ich denke als Erwachsener wird er selber über viele seiner Taten schmunzeln – wie die meisten.
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Um das Mögliche zur erreichen, musst du das Unmögliche versuchen!
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  #110  
Alt 10-02-2012, 13:16
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Beiträge: 11
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So sieht´s aus crossover
Kurz und bündig.
Es ist mir auch persönlich Wurst, was Julian mit seinem Leben macht.
Es ist meine Meinung zu dem Film - und der war/ist einfach sch...
Und jetzt ist das Thema für mich abgeschlossen -sonst fange ich nämlich an zu träumen von einem Mönchleben - ganz ohne Sex, Drugs und Rock´n Roll !!!

Ich wünsche Euch einen sonnigen Tag noch und gute Unterhaltung

Mango
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  #111  
Alt 10-02-2012, 22:13
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Kampfkunst: Siu Lum Kuen, Jeet Kune Do
 
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@scarabe

Ich habe das Gefühl du bist richtig sauer auf Julian. Vielleicht weil du dich mit dem Kung Fu identifizierst, welches dort in Henan betrieben wird.

Julian tut das nicht, ich auch nicht. Und mir kommt Julian in keiner Situation vor, als würde er alles wegen dem Medienrummel tun. Auch der Satz, "Ich bin Mönch und alle waren dabei!", hat ganz anders gewirkt, als er hier hingestellt wird. Er war einfach glücklich, und ein wenig stolz. Und ich denke er hat lange gebraucht um aus KL rauszugehen, weil er immerhin 4 Jahre lang dort war, und dieser Sache sein Leben gewidmet hat. Es ist schwer sich selbst zu gestehen, dass man eine Lüge gelebt hat.

Und ganz ehrlich, diese Aussage von wegen Europäer der alles leicht haben möchte, finde ich auch unangebracht.

Er war bereit zu trainieren, hat hart trainiert, Jahre. Wahrscheinlich intensiver, als die meisten die hier im Thread schreiben...


Naja, über Shaolin in Henan möchte ich jetzt gar nicht anfangen. Jeder muss seinen Weg gehen.

Wenn modernes Wushu dich zu deinem Kung Fu führt, dann ist das gut so.

Julian sucht Kampfkunst, mit bescheidenen Ausübenden die keine Glückskekse verkaufen, oder Showchoreographien lernen, und diese hat er in Henan nicht gefunden. Also ist ein anderen Weg der bessere für ihn.
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Lang lebe König Simplicus! Mein Retter, General, und Licht in der Dunkelheit!
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  #112  
Alt 10-02-2012, 23:03
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Ich mache selbst Chen Taiji und fahre auch öfter mal zum Trainieren nach China. Shaolin habe ich früher gemacht, als ich etwas jünger war.

Ich bin Mitte 40 und esse in China aus 2 Blechnäpfen mit einem paar Stäbchen, die nach dem Essen in fließend kaltem Wasser gereinigt werden und während der Dauer des Aufenthalts in meiner Obhut bleiben. Mal gibts warmes Wasser, mal nur Kaltes, wenn man Pech hat gar keins. Nach dem Training ist man so ko, daß man sogar Mittagsschlaf hält, von wegen Disco und Ausgehen, wer seine Sinne beieinander hat, weiß, daß der Schwerpunkt auf Training liegt und man sich zwischendurch regenerieren muß, statt Halligalli im Ort zu machen.
Ich habe zwar das Glück, nicht in einem Stockbett schlafen zu müssen, aber eine Kollegin von mir hat auch das mitgemacht, in einer 6er Sammelunterkunft.

Mein Respekt gegenüber verwöhnten jungen Leuten, die für zig tausend Euro (wofür man ein ganzes weiteres JAhr Training bekäme) in ein Hotel gehen und sich somit auch dem normalen Sozialleben an einer Schule entziehen- dann aber darauf schimpfen, nicht den passenden Meister zu finden- hält sich sehr in Grenzen.

Als Ausländer in China muß ich mich an den chinesischen Gepflogenheiten orientieren.
Tue ich das nicht, riskiere ich eine Enttäuschung.
Erst recht, wenn ich von Meistern und anderen Leuten vorgewarnt wurde (vom Berliner Shaolin-Großmeister)

Wenn sowas passiert, ist es ausgesprochen unsportlich, den schwarzen Peter dafür den Chinesen in die Schuhe zu schieben. Anderswo nennt man sowas Nestbeschmutzer!

Wer dazu auch noch offensichtliche Tatsachen verdreht, so wie Julian, muß sich auch der Kritik derer stellen, die hinsehen und hinhören und nicht nur das nachplappern, was das Fernsehen ihnen zu suggerieren versucht ("Ausflüchte" etc).

Ich bin nicht persönlich sauer auf Julian, mag aber solche Leute nicht, die auf die Chinesen schimpfen und bei anderen Kampfsportlern schlecht machen, obwohl sie viel mehr Grund hätten auf sich selber sauer zu sein.

Geändert von scarabe (10-02-2012 um 23:08 Uhr).
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  #113  
Alt 11-02-2012, 00:29
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Zitat:
Zitat von ShaolinQuanFa Beitrag anzeigen
@scarabe

Ich habe das Gefühl du bist richtig sauer auf Julian. Vielleicht weil du dich mit dem Kung Fu identifizierst, welches dort in Henan betrieben wird.

Julian tut das nicht, ich auch nicht. Und mir kommt Julian in keiner Situation vor, als würde er alles wegen dem Medienrummel tun. Auch der Satz, "Ich bin Mönch und alle waren dabei!", hat ganz anders gewirkt, als er hier hingestellt wird. Er war einfach glücklich, und ein wenig stolz. Und ich denke er hat lange gebraucht um aus KL rauszugehen, weil er immerhin 4 Jahre lang dort war, und dieser Sache sein Leben gewidmet hat. Es ist schwer sich selbst zu gestehen, dass man eine Lüge gelebt hat.

Und ganz ehrlich, diese Aussage von wegen Europäer der alles leicht haben möchte, finde ich auch unangebracht.

Er war bereit zu trainieren, hat hart trainiert, Jahre. Wahrscheinlich intensiver, als die meisten die hier im Thread schreiben...


Naja, über Shaolin in Henan möchte ich jetzt gar nicht anfangen. Jeder muss seinen Weg gehen.

Wenn modernes Wushu dich zu deinem Kung Fu führt, dann ist das gut so.

Julian sucht Kampfkunst, mit bescheidenen Ausübenden die keine Glückskekse verkaufen, oder Showchoreographien lernen, und diese hat er in Henan nicht gefunden. Also ist ein anderen Weg der bessere für ihn.
ich habe ddiesen teil über julian nicht gesehen, sondern nur, wie er in KL ins kloster ging. war das alles nur schau oder was meinst du mit betrug?
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  #114  
Alt 11-02-2012, 09:17
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Standard Der deutsche Bruce Lee...

Hallo ToeDai

seit ich 2006 den ersten Filmbericht sah, verfolge ich dieses Thema mehr oder weniger interessiert und wenn man sich wirklich die Mühe macht, die unzähligen Beiträge zu lesen, dann kann man sehr gut den Werdegang von Julian aber auch den Zirkus drumherum verfolgen. Nur dass Julian wohl dafür überhaupt nicht´s kann.

Sofern ich das richtig verstanden habe, sind große Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen "anerkannten" Shaolin-Zentren umd dem Tempel KL gewesen und sie haben sehr gut zusammen gearbeitet. Als mit dem zweiten Bericht 2008 ein großer Medienerfolg für Tempel KL entstand, passierte genau das Gleiche, wie jetzt. Der Medienrummel rief die anderen auf den Plan, die auch was davon abhaben wollten, man war schließlich eine Familie. Dann begann ein "Krieg" untereinander, wo jeder den Anspruch erhob der Beste zu sein und das originale Kung Fu zu lehren und dieser oder jener Tempel nicht echt sei. Eine unendliche, langweilige und blöde Geschichte, die nur aufzeigt, auf welch´geistigem Stand alle Beteiligten waren und sind. Nur Julian hatte damit überhaupt nicht´s zu schaffen, geschweige denn, in irgendeinerweise die Möglichkeit Einfluss zu nehmen; sofern er überhaupt von Dem, was so passierete. erfahren hat.

Für Julian war das mit Sicherheit keine Schau und er hat den Medienrummel auch nicht in´s Leben gerufen. Dass das Interesse der Medien an seiner Person ungebrochen ist und dass er dadurch evtl. Vorteile hat und er sie nutzt, kann man ihm überhaupt nicht vorwerfen.

Scarabe, aus dem Filmbericht geht, wenn man es sehen möchte hervor, dass Julian nicht am Luxus interessiert war, sondern Entscheidungen abwägen musste. Dass Du aus einem Blechnapf ißt, mag ja sehr traditionell sein; meine Eltern haben mir auch immer erzählt, dass es in ihrer Jugend noch Blechnäpfe und Plumpsklos gab. Ich bin sehr dankbar, heute ein WC und eine Badewanne zu besitzen. - Mit Stäbchen hat Julian übrigens auch gegessen.

Zudem war er in keiner Weise mit den Gegebenheiten oder den Chinesen unzufrieden, ganz im Gegenteil, Er war dermaßen begeistert von den Menschen, der Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, dass er bald wieder nach China reisen wird. Er war enttäuscht von einem winzig kleinen Teil dieses riesigen Volkes, weil er bei denen, die am meisten auf den Putz hauen, nicht das fand, was er suchte. Ist doch genau so wie bei uns.

Natürlich kann man dafür die Fehler bei ihm suchen, man kann aber auch seine Konsequenz loben, dass er, sofern er in Deutschland belogen wurde, die gleichen "Fehler" nicht noch einmal in China machen möchte.

Meine Meinung ist, dass er sich sehr für die Kampfkunst und den Buddhismus interessiert und seinen Weg sucht, die ideale Kombination zu finden. Wir als Ältere sollten doch die Größe besitzen ihn dort suchen zu lassen, wo er möchte und nicht wo und wie wir es gerne hätten.

Wenn garnicht´s mehr an Kritik geht, besteht immer noch die Möglichkeit darüber zu diskutieren, ob seine Muckis echt sind oder er dopt und spritzt, wie ein Wilder; vielleicht ein interessantes neues Thema, zu dem immer gleichen Mist.

Damit halte ich es nun so, wie es Mangoolisi in seinem letzten Beitrag sehr deutlich ausgedrückt hat. Tschüß
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  #115  
Alt 11-02-2012, 10:03
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Zitat:
Zitat von scarabe Beitrag anzeigen
Ich habe zwar das Glück, nicht in einem Stockbett schlafen zu müssen, aber eine Kollegin von mir hat auch das mitgemacht, in einer 6er Sammelunterkunft.
Wie, Du entziehtst Dich dem Sozialleben einer Sammelunterkunft und resisdierst im Einzelzimmer?
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  #116  
Alt 11-02-2012, 10:28
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Standard Der deutsche Bruce Lee.....

Nur zu diesem Thema. - Ich nehme in knapp zwei Stunden an einem Sandaseminar mit der "zweifelhaften Person" teil. Werde ihn mal genau beobachten. Jetzt muss ich aber los.
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  #117  
Alt 11-02-2012, 10:40
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Wenn überhaupt einer sich zu sich selbst äußern kann, dann der Protagonist selbst. Hinzu kommen die Dutzenden Erfahrungen anderer mit China, die soziokulturellen und historischen Entwicklungen in China seit Beginn des Klosters, sowie die genau Untersuchung ihres Kung Fu-Stils in diesem Zusammenhang mit der heutigen Ausführung, Shows etc. Dazu eine detaillierte ermittlung in den Klöstern Berlin und bei Klautern und erst dann kann man sich vielleicht ein endgültiges, sachliches Urteil bilden. Alles andere ist nur Meinung, was ja auch okay ist.

Lächerlich finde ich aber die Foren-Krankheit, dass Kritiker gleich als neider, Hater, Disser, Sesselfurzer und Klugsch.... abgestempelt werden. So einfach kann man es sich auch nicht machen, sonst dürfte ein Volk ja nie Kritik an der Regierung üben, gell.
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  #118  
Alt 11-02-2012, 14:52
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Zitat:
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Hallo ToeDai

Für Julian war das mit Sicherheit keine Schau und er hat den Medienrummel auch nicht in´s Leben gerufen. Dass das Interesse der Medien an seiner Person ungebrochen ist und dass er dadurch evtl. Vorteile hat und er sie nutzt, kann man ihm überhaupt nicht vorwerfen.

Scarabe, aus dem Filmbericht geht, wenn man es sehen möchte hervor, dass Julian nicht am Luxus interessiert war, sondern Entscheidungen abwägen musste. Dass Du aus einem Blechnapf ißt, mag ja sehr traditionell sein; meine Eltern haben mir auch immer erzählt, dass es in ihrer Jugend noch Blechnäpfe und Plumpsklos gab. Ich bin sehr dankbar, heute ein WC und eine Badewanne zu besitzen. - Mit Stäbchen hat Julian übrigens auch gegessen.


Meine Meinung ist, dass er sich sehr für die Kampfkunst und den Buddhismus interessiert und seinen Weg sucht, die ideale Kombination zu finden. Wir als Ältere sollten doch die Größe besitzen ihn dort suchen zu lassen, wo er möchte und nicht wo und wie wir es gerne hätten.

. Tschüß
Wer sich wirklich für Buddhismus interessiert, bildet sich erst mal selbst weiter, um dann gut vorbereitet einen Meister zu suchen.
Davon, daß sich Julian in irgendeiner Form selbst um Wissen bemüht hätte, merkt man nichts.
Sein Unwissen über Freiheit etc. verstärkt diesen Verdacht noch, er sucht das angenehme Belehrt-Werden durch einen Meister, der ihm alles "vorkaut", will dabei aber buddhistische Pflichten und die Arbeit für die Gemeinschaft möglichst vermeiden, bezeichnet das sogar als Ausgenutzt-werden.....

Daß er in ein Hotel abgewandert ist, zeigt doch überaus deutlich, daß er nicht ebreit war, sich mit den Umständen in der Schule abzufinden.

Es gibt in Deng Feng Schulen wie Sand am Meer, es hätte ihn keiner daran gehindert, sich in Bus oder Taxi (kostet fast nix) zu setzen und die Schulen der Reihe nach abzuklappern, bis er eine Passende gefunden hatte. Hätte er sich selbst bemüht, hätte er vermutlich auch was Passendes gefunden. So machens andere Schüler ja auch, auch europäer, die kein Chinesisch sprechen.
Stattdessen schickt er seinen vorherigen Meister los, dem er durch seine Absage sowieso schon einen Gesichtsverlust beschert hatte, und wundert sich hinterher, daß in einer Schule für modernes Kung Fu auch modernes Kung Fu unterrichtet wird.

Abgesehen davon, daß ich einige Leute kenne, die es mit Buddhismus ernst nehmen- und keiner von denen würde mit einem Fernsehteam im Schlepptau losziehen, um innere Einkehr und buddhistische Unterweisung zu suchen!
Wer ernsthaft nach innen gehen will, muß eben auf äußeren Medienrummel verzichten, das paßt nicht zusammen!

Was also ist die ideale Kombination von Kampfkunst und Buddhismus? Die buddhistische Einfachheit außen vor lassen, die harten Trainingsumstände auch, und sich nur die Rosinen aus dem Kuchen zu picken? Aber Hallo!

Natürlich habe ich ein gewisses Verständnis für jugendliche Torheiten.
Aber da ich auch dutzende von jungen Leuten kenne, die sich ebenfalls den A... abtrainieren und herzlich gerne in alten Stockbetten in Sammelunterkünften schlafen würden, wenn sie auch nur die Chance hätten, einige Monate in China zu trainieren,
die sich wahrscheinlich wirklich mehr als nur die Haare abschneiden würden und täglich die Klos putzen würden, wenn sie das Angebot bekämen, IM Tempel zu leben, kann ich über Julians Benehmen nur den Kopf schütteln.

Daß er nicht zu denselben Opfern bereit und in der Lage ist, wie sie von den chinesischen Schülern tagtäglich gebracht werden, ist verständlich, aber daß er noch nicht mal zum normalen "Programm" bereit ist, sich aber erwartet, belehrt zu werden, wie ein junger Buddha, ist schon kurios.

Königswege gibts eben nicht und Rosinen aus dem Kuchen picken funktioniert auch nicht- da muß einer schon das Gesamtpaket nehmen!
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  #119  
Alt 11-02-2012, 15:50
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Sein Unwissen über Freiheit etc. verstärkt diesen Verdacht noch, er sucht das angenehme Belehrt-Werden durch einen Meister, der ihm alles "vorkaut", will dabei aber buddhistische Pflichten und die Arbeit für die Gemeinschaft möglichst vermeiden, bezeichnet das sogar als Ausgenutzt-werden.....
Der Mensch war vier Jahre in einem fragwürdigem "Kloster". Weißt Du, was er da erlebt hat?
Warst Du schon mal in einem Kloster?
Warst Du schon mal auf einem Campingplatz oder einer Jugendherberge?

Zitat:
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Daß er in ein Hotel abgewandert ist, zeigt doch überaus deutlich, daß er nicht ebreit war, sich mit den Umständen in der Schule abzufinden.
Ja, diese Schule ist ein Internat und er wollte sich den strikten Ausgangszeiten, die für die überwiegend jüngeren Schüler gedacht waren, nicht unterwerfen.
Das Hotel gehört dazu zur Schule, die eben kein Kloster ist.


Zitat:
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Es gibt in Deng Feng Schulen wie Sand am Meer, es hätte ihn keiner daran gehindert, sich in Bus oder Taxi (kostet fast nix) zu setzen und die Schulen der Reihe nach abzuklappern, bis er eine Passende gefunden hatte. Hätte er sich selbst bemüht, hätte er vermutlich auch was Passendes gefunden. So machens andere Schüler ja auch, auch europäer, die kein Chinesisch sprechen.
Stattdessen schickt er seinen vorherigen Meister los, dem er durch seine Absage sowieso schon einen Gesichtsverlust beschert hatte, und wundert sich hinterher, daß in einer Schule für modernes Kung Fu auch modernes Kung Fu unterrichtet wird.

Wär natürlich superschlau, als Ortsunkundiger Schulen abzuklappern, anstelle Leute zu fragen, die sich damit auskennen und Beziehungen zu nutzen.
Hast Du das so gemacht?
Auf eigene Faust nach China gereist und Schulen abgeklappert?



Zitat:
Zitat von scarabe Beitrag anzeigen
Natürlich habe ich ein gewisses Verständnis für jugendliche Torheiten.
Aber da ich auch dutzende von jungen Leuten kenne, die sich ebenfalls den A... abtrainieren und herzlich gerne in alten Stockbetten in Sammelunterkünften schlafen würden, wenn sie auch nur die Chance hätten, einige Monate in China zu trainieren,
die sich wahrscheinlich wirklich mehr als nur die Haare abschneiden würden und täglich die Klos putzen würden, wenn sie das Angebot bekämen, IM Tempel zu leben, kann ich über Julians Benehmen nur den Kopf schütteln.
Tja, aber die bekommen nicht das Angebot, Julian schon.
Warum wohl?
Weil er als trainingsfaul gilt?
Selbst in KL war er wohl einer von vielen, die die Aufnahme geschafft haben.
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  #120  
Alt 11-02-2012, 16:17
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Wenn garnicht´s mehr an Kritik geht, besteht immer noch die Möglichkeit darüber zu diskutieren, ob seine Muckis echt sind oder er dopt und spritzt, wie ein Wilder; vielleicht ein interessantes neues Thema, zu dem immer gleichen Mist.
Ich denke mal, dass diejenigen, die sich über seine Muskeln aufregen entweder nicht wissen, was sie sonst noch schreiben sollen oder aber einfach nur neidisch sind. Eins ist klar, so einen Körper kriegt man nur durch Disziplin und nochmals Disziplin, was wiederum zeigt, dass Julian eine Menge davon hat!
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