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  #1  
Alt 26-04-2008, 18:53
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Hapkido
 
Registrierungsdatum: 26.04.2008
Alter: 28
Beiträge: 1
Standard Kampfchoreografie im eigenen Film

Hi!

Ich und ein paar Freunde drehen hin und wieder No-Budget-Kurzfilme und in unserem nächste Film soll auch eine Kampfszene vorkommen. Da ich seit zwei Jahren Hapkido mach, soll ich eine Kampfszene/Kampfchoreografie erstellen, mit den Darstellern proben und halt auch die Kameraführung festlegen usw.

Jetzt habe ich mal bei Amazon und generell im Internet gestöbert, ob es Bücher/Infos/Tutorials über dieses Thema gibt, also wie man an das herangeht, was im film wirkt und was nicht, wie die kamera positioniert sein muss, damit die schläge echt ausschauen usw. aber ich habe zu diesem gebiet nichts gefunden, habt ihr ideen???

vielen dank für antworten!!
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  #2  
Alt 26-04-2008, 19:01
Da Mo
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

Cool wir wollten auch in absehbarer Zeit einen Gangsterfilm drehen wo unter anderem auch Kampfszenen vorkommen sollen.

Mal sehen ob jemand etwas beisteuern kann.
Aber ich glaube wenn man sich ein bischen in Martial Arts Filmen auskennt, dan kann man mit etwas Phantasie recht einfallsreiche Choreographien machen.
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  #3  
Alt 06-05-2008, 10:22
Benutzerbild von Rösi
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Krav Maga, Luta Livre, Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 18.12.2004
Alter: 38
Beiträge: 134
Standard

Nicht, dass ich besonders viel Ahnung davon hätte... dennoch mal das, was mir so dazu einfällt:

Ich denke in erster Linie ist es wichtig darauf zu achten, was die involvierten Darsteller können. Wenn das Ergebnis überzeugend sein soll, darf niemand überfordert werden. Wer also z.B. nicht mal ansatzweise vernünftig treten kann, sollte es tunlichst lassen. Ebenfalls wichtig ist, dass die Techniken überzeugend dargestellt werden, also mit genügend Kraft und "Feuer" ausgeführt werden.

Ihr solltest mal mit den Leuten reden, ob man sich darauf einigen könnte, dass Techniken, die nicht auf den Kopf oder Intimbereich zielen, leicht auf Kontakt gehen, das würde viel erleichtern, was die Kamerawinkel betrifft. Bei "Kopftreffern" bietet sich m.E. eine Perspektive über die Schulter des Schlagenden/Tretenden an, vielleicht etwas nach oben geneigt. Ansonsten einfach mal ein bisschen mit Perspektiven und Winkeln rumprobieren.

Am Ende braucht's auf jeden Fall einen guten, dynamischen Schnitt, wenn ihr etwas Ordentliches abliefern wollt.
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  #4  
Alt 06-05-2008, 10:35
manu1979
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
Standard

ich hab mal inner doku über sowas gesehn, dass man bei kopftreffern immer von der "anderen seite" filmt. also wenn ein schwinger mit rechts die linke backe des gegners trifft, filmt man auf der seite der rechten backe. so kann der zuschauer nicht erkennen, ob tatsächlich getroffen wurde.

die klassischen chinesischen kungfu filme arbeiten auch gerne mit kalkpulver, das in kleinen menge auf faust oder schuh gegeben wird, so das ein körpertreffer ein bisschen "staubt", wobei hier weniger mehr ist, zuviel sieht unrealistisch aus.
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  #5  
Alt 06-05-2008, 13:05
inaktiv
Kampfkunst: kämpfen
 
Registrierungsdatum: 21.02.2008
Ort: Ingenbohl
Alter: 22
Beiträge: 17.415
Standard

kommt draufan wie du's machen willst.

beim klassischen chinafilm kommen eh sehr wenige treffer vor, das ist am einfachsten.

die treffer am besten aus schlagrichtung, also eine gerade auch von vorne oder hinen filmen, und ienen schwinger von der seite, denn dann kann der zuschauer nicht erkennen wieviel distanzu zwischen faust un ziel ist.
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  #6  
Alt 11-05-2008, 22:01
Benutzerbild von Yogafrog
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: kampforientiertes Froschyoga
 
Registrierungsdatum: 13.08.2007
Beiträge: 118
Standard

Ich habe eine DVD, die ich mal billig erstanden habe: "Ultimate Fights" (erschienen unter FlixMix, wobei der Link www.flixmix.co.uk der auf dem Cover ist nicht funktioniert), darauf sind 15 Kämpfe zusammengestellt, die aus anderen Filmen stammen (Blade, Gladiator, Scarface usw.). Und bei den Extras ist ein "How-to featurette on staging your own movie fight" dabei. Vielleicht hilft Dir das ja.

Geändert von Yogafrog (11-05-2008 um 22:05 Uhr).
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  #7  
Alt 11-05-2008, 22:25
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 11.05.2008
Alter: 24
Beiträge: 56
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Ich weis nicht, ob es die selbe Doku darüber ist, aber es gibt eine kleine Featurette von Steven Chow auf der DVD 18 Fingers of Death, bei der Van Damme auch seinen Senf dazu gibt. Und eventuell können dir die features auf der Doppel-DVD El mariachi/Desperado helfen. Ist zwar nicht unbedingt Martial Arts im eigentlichen Sinne, allerdings gibt es da viele Tipps, wie man Actionszenen ökonomisch realisiert(Preislich, resourcenbezogen und Anstrengung der Darsteller). Ich selbst habe mir da auch schon Gedanken gemacht. Es kommt, meiner Meinung nach, auf den Kampfsport an. Ich möchte, zum beispiel einen Kampf gegen einen Capoeirista drin haben. Deswegen denke ich, dass diese Szenen eine akribische Planung benötigen und die beiden Darsteller gut harmonieren sollten. Wenn man jetzt allerdings Kampfsportler hat, die den gleichen kampfsport beherrschen, dann kann man, meiner Meinung nach, einfach ein paar Einstellungen improvisieren. Nichts wär schöner, als zwei Capoeirista, die die Einstellung mit improvisation erweitern können.
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  #8  
Alt 12-05-2008, 21:03
Benutzerbild von Yogafrog
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: kampforientiertes Froschyoga
 
Registrierungsdatum: 13.08.2007
Beiträge: 118
Standard

Ja, der Van Damme ist da auch dabei und sagt zwischendrin immer wieder was- aber der Stunt Coordinator, der es erklärt heißt James Lew!?! Ist aber doch bestimmt dasselbe Tutorial, wie gesagt, da sind ja nur zusammengestellte Szenen aus anderen Filmen auf der DVD, würde mich nicht wundern, wenn die Extras auch von anderen DVDs übernommen wurden.
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  #9  
Alt 13-05-2008, 00:07
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Muay Thai
 
Registrierungsdatum: 11.05.2008
Alter: 24
Beiträge: 56
Standard

Das Tutorial, welches ich meine, ist ein komplett neu gedrehter Lehrgang. Damit meine ich, dass keine Besispiele aus anderen Filmen genommen wurden.
War aber wirklich James Lew, hate mich vertan. Gen ende kommentiert er auch, dass es cool ist, Kisten als Ende für einen Kampf zu benutzen, da diese einstürzen und dann cool aussehen. Ob's das selbe ist, weis ich net.

Geändert von the_rhino (13-05-2008 um 00:13 Uhr).
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