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  #1  
Alt 19-05-2003, 15:55
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Standard Krafttraining für Kampfsportler

Gibt es darüber ein Buch???
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  #2  
Alt 19-05-2003, 20:30
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Finger weg von "Krafttraining für Kung Fu und Karate"...


Dojokun
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  #3  
Alt 19-05-2003, 20:34
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Zum Beispiel die Bücher von Pavel Tsatsouline...€€€

Grüsse
__________________
Frank Burczynski - J.A.B. JKD Akademie Berlin + IMAG e.V. http://www.jkdberlin.de
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  #4  
Alt 20-05-2003, 22:01
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Tja, dann geh ich mal dagegen:
Ich empfehle "Krafttraining für Kungfu und Karate"

Sehr informativ, fundiert. Räumt mit vielem Unfug auf, den man so hört (z.B. Training mit vielen Sätzen, Isolationsübungen, Maschinentraining, weils so praktisch ist und sicher...)

@ Dojokun
Wieso rätst Du ab?
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  #5  
Alt 20-05-2003, 23:31
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Hey wt-cmw

Schneiders Buch ist interessant und wissenschaftlich verpackt, aber unbrauchbar. Alle Übungen - außer die Kniebeugen - sind für Kampftraining ungeeignet, weil sie alle liegend oder angelehnt durchgeführt werden, d.h. die Standfestigkeit (das wichtigste im Kampf) wird nicht trainiert. Dass KK das Buch ständig lobt ist kein Qualitätsbeweis, schließlich gibt er es heraus und verdient an jedem Exemplar. Dass er durch die beschriebenen Übungen stark geworden ist, halte ich für doch für ein bisschen wage ausgedrückt. Naja, und der dickste Fehler - Allgemeingut in jeder guten Literatur zu dem Thema - ist natürlich, dass Schneider schreibt, der Antagonist müsse nicht mit trainiert werden. Was soll man dazu noch sagen?

Es gibt so gut wie keine gute Literatur zum Thema KK und Krafttraining. Die meisten Bücher beschäftigen sich mit abgewandelten BB-Übungen. Wer Kraft für KK haben will, führt am besten die Übungen selbst aus oder steigert seine Kraft durch klassiches Krafttraining (!) mit freien Gewichten, alles andere ist unsinnig für optimale Ergebnisse. Natürlich gilt, besser schlechte Übungen machen (wenn man sich dabei nicht auf Dauer verletzt) als gar keine. Man muss nur aufpassen, dass die Technik nicht leidet. Bodyweight-Übungen aller Art und Kampfspiele mit Schieben und Ziehen und am Boden z.B. gegen den Trainingspartner bringen auch viel funktionelle und Allgemein-Kraft. Bodenkämpfer sind nicht umsonst relativ stark.
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  #6  
Alt 21-05-2003, 08:19
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Hallo munter eingeschenkt!

Zum Thema fehlende Standfestigkeit:
Jein.
Das Hanteltraining ist natürlich nur Ergänzung zum Partnertraining. Und da übst Du dann deine Standfestigkeit.
Beim WT z.B. beim ChiSao.


Zum Thema Antagonist:
Ja klar, steht in jedem Buch. Genauso wie Du in jedem Buch über Fitnesstraining die Geschichte vom optimalen Fettverbrennungspuls.
Bei mir trainiert ein Powerlifter, Vize-Europameister im Bankdrücken. Der trainiert Bankdrücken bis die Zähne splittern...aber Bizeps? Höchstens mal vor der Badesaison...

Warum bitte soll man den Antagonisten mittrainieren?
Um ein Ungleichgewicht zu verhindern?
Der Körper ist voll von solchen Ungleichgewichten...
Vergleich mal die Kraft beim:
- Handschließen und Handöffnen
- Sprunggelenk beugen und strecken



Prost!

cmw
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  #7  
Alt 21-05-2003, 09:12
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Hey wt-cmw,

jetzt kämpfst Du aber mit unfairen Mitteln es ging ja erstmal nur um das Buch. Die Übungen im Buch sind ganz klar nicht für Standfestigkeit oder Muskelkettentraining geeignet (was ja die Standfestigkeit bedingt), auch wenn Schneider auf die Wichtigkeit der Ketten hinweist. Erstaunlicherweise kommt er dann aber in seinen Trainingsempfehlungen zum dem Fehlschluss von Geräte (angelehntes, aufrechtes Drücken) und einer Isolationstraining (Leiterstange). Man fragt sich, da ja soviele WT Leute das Buch zu haben scheinen und auch danach trainieren, warum sie dann bis auf wenige, die echtes Krafttraining betreiben, schlagen wie die Eichhörnchen. Diese Antwort wäre noch zu geben Dass Chi-Sao für die Standfestigkeit gut sein soll, hab ich auch schon gehört. Aber das stand ja nicht zur Diskussion.

Wenn der Jung bei Dir im Studio Bankdrücken macht wie blöd und den Rest vernachlässigt ist das sein Ding. Nicht ohne Grund müssen viele Kraft-Tiere wg. falschen Trainings (Verletzungen) früher oder später ihre Karriere aufgeben, obwohl sie eigentlich noch nicht beendet wäre. Vielleicht ist er auch einfach ein Genetik-Tier und steckt das alles weg. Für die Allgemeinheit muss aber gelten, dass man alles ausgewogen trainieren sollte, da man nur dann das volle Kraftpotential auspielen kann.

Ungleichgewichte sind immer schlecht, deswegen haben die Krankenkassen ja auch so viel mit Rückenpatienten zu tun. Wenn dann noch richtig schwere Gewichte gestemmt werden, steigt das Risiko einer Verletzung immens, ist doch klar, oder? Wenn A nicht halten kann, was B anhebt, dann gibt A eben nach. Zudem: Wer der Drücker ein Powerlifter ist, trainiert er den Rücken mit Kniebeugen und Kreuzheben oder anderen Zugübungen sicher ausreichend. Frag ihn doch einfach mal, was er trainiert. Oder beobachtet ihn. Vielleicht schreibst Du dann noch mal, fänd ich interessant

Jau prost ... uih, schon kurz nach 9. Schnell was kalt stellen
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  #8  
Alt 21-05-2003, 09:18
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"Schnellkrafttraining" von Bernd Pampus
ganz hervorragendes Buch, etwas wissenschaftlich, aber doch verständlich, vielleicht in Kombination mit einem etwas allgemeinern Buch über Übungsdurchführung.
Allerdings ist Schnellkrafttraining (Im Sinne von Gewichtstraining) nach welcher Methode auch immmer nicht gerade Anfängerkompatiebel, vielmehr im freizeitsportlichen Bereich sogar sehr fraglich, ändert aber nichts an der Qualität des Buches (Auch wenn die Quellen teils schon sehr alt sind haben sie nicht s an Aktualität verloren, siehe auch Franks Trainingsplan von Evander Holyfield)
__________________
Freundliche Grüße
Jibaku
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  #9  
Alt 21-05-2003, 13:57
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Hi munter-....,

mit unfairen Mitteln Iiiiiich?


1. Leiterstangendrücken würd ich keine Isolationsübung nennen. Eher eine abgewandelte Grundübung. Das Drücken inner Maschiene...hmmm...hat seine Vor- und Nachteile. Ich machs nicht, genau aus den von Dir angeführten Gründen. Schneider schreibt aber auch drüber.

2. WTler schlagen wie Eichhörnchen? Dann pass aber beim nächsten Waldlauf auf...
Ne, ganz unrecht haste nicht. Liegt aber IMHO woanders dran. Vür fiele WTler ist Schlagkrafttraining irgendwie unanständig, weil man dabei schwitzt. Man könnte ja dabei hart werden, oder Muskeln bekommen, oder Kondition bekommen...Gott bewahre....
Ich kenne WTler, die hart trainieren (z.B. mich!)....die haben schon nen ordentlichen Wums.


Wie genau der Powerlifter genau trainiert, weiß ich nicht. Der macht bei mir WT...ein Studio hab ich nicht.
Ich weiß aber aus Unterhaltungen, dass der kaum Zugbewegungen trainiert. Kniebeuge und Kreuzheben ist bei dem nicht mehr, Rücken kaputt. Und als er noch Kreuzheben machte, hat er kaum Bauch trainiert, wär ja der Antagonist.
Und der Bauchmuskel muss da nicht halten, was der Rücken hebt.
Die Verletzungen von solchen Leuten liegen aber IMHO eher an den Roids, und nicht an Musdkelungleichgewichten.
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  #10  
Alt 21-05-2003, 14:32
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Hey wt-cmw
ja kommt drauf an wie man Isolation deffiniert. Wenn Du auf ner Bank liegst, ist das für mich schon ne Isolation. Weil Du ja die meisten anderen Haltemuskeln still legst. Ansonsten, hast Du Recht, dass Leiterstangen-Training wohl ne abgewandelte Grundübung ist. Ich halte sie trotzdem für nicht sehr schlagkraft-fördernd. Der harte Schlag kommt ja nicht aus dem Arm oder der Brust, sondern aus dem Körper. Is natürlich wie immer besser als nix.

Tja, so is das mit vielen Kraftsportler, traurig aber wahr. Ob es immer an den Roids liegt glaube ich nicht. Davon kriegt man ohne falsche Bewegung keine kaputten Gräten.

In diesem Sinne, ich passe beim nächsten Waldlauf auf
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  #11  
Alt 21-05-2003, 14:36
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Denke schon, dass das auch an den roids liegt. Damit sind Trainingsumfänge und Leistungssteigerungenh möglich, die sonst nicht zu erreichen wären.
Und das halten die Knochen auf Dauer nicht aus.


Prost!
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  #12  
Alt 21-05-2003, 14:53
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Ja, das ist schon richtig. Wenn man aber die Form trotzdem strikt einhält, was ja kaum einer macht, muss das nicht zwangsläufig zu irreversiblen Schäden führen. Sonst würden sämtliche weltklasse Bodybuilder auch aus den 70er im Rollstuhl sitzen und sich nicht mehr bewegen können. Die Organschäden lassen wir mal weg. Das ist ein anderes Thema.

Ahhh ... ein kühles Blondes ist doch ein feine Sache, so kurz nach dem Aufstehen - ebenso wie ein heiße Blonde kurz vorm Schlafen gehn

Geändert von munter eingeschenkt (21-05-2003 um 14:55 Uhr).
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  #13  
Alt 21-05-2003, 21:27
Benutzerbild von Dojokun
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Hallo!

Im großen und ganzen muss ich munter eingeschenkt zustimmen.

Und noch eine Anmerkung zum Buch:
Zu viel Propaganda für meinen Geschmack...
Siehe dazu die Diskussion über Abwehr/Gegenangriff auf den Seiten 89 - 93

Und richtig übel sind die Dehnungsübungen von S. 70 und 72.


Dojokun
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  #14  
Alt 28-02-2007, 16:45
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findet man auch irgendwelche seiten im internet die "professionell" zu training für kampfkunst/sport etwas haben?
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  #15  
Alt 02-03-2007, 13:37
Benutzerbild von gion toji
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Zitat:
Zitat von jkdberlin Beitrag anzeigen
Zum Beispiel die Bücher von Pavel Tsatsouline...€€€
Wie sind denn die Euros gemeint? Findest du die Bücher gut oder schlecht?

Ansonsten: Ross Enamait
__________________
Die HP meiner Freundin:
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