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  #166  
Alt 14-04-2017, 06:31
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Kampfkunst: WT
 
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Zitat:
Zitat von Syron Beitrag anzeigen
Wenn aber ohne Kraft nur rumgewedelt und keine Wirkung erzeugt wird, macht es den anderen höchstens noch aggressiver, weil es eher lästig ist.
Stimmt, das ist ein Problem.

Oft aber meist eins, dass man gar nicht wirklich treffen bzw verletzen oder Schmerz verursachen will, und nicht, dass es an der Kraft dazu fehlt.

Viel Schmerzhaftes und Beeindruckendes kann man ohne viel Einsatz von Kraft erreichen.

Zitat:
Die meisten "größeren" Jungs (ja, auch Jungs! Ein 16-jähriger bei uns im Training würde sie auch greifen können) haben Hände, die dazu groß genug sind.

muss ich mal testen. Scheint mir nach wie vor schwierig.

Vor allem, wenn noch eine zusätzlich Aufgabe der andern Hand dazu kommt, die ebenfalls eine gewisse Konzentration erfordert.


Zitat:
Aber wieviel Konzentration muss er wohl noch aufbringen, wenn das Opfer für den Moment *nichts mehr* bewegen kann, außer vielleicht die Zehen?
und dann was macht der Übeltäter, einfach so da liegen und das war's? - wohl kaum.



Zitat:
Wie gesagt: Ich bin absolut für wehren und oft wird das auch reichen, weil eben in der Regel Opfer gesucht werden.
Aber so einfach, wie du es darstellst noch etwas gezielt zu machen, ist es halt nicht.
ich spreche keineswegs von "gezielt" im Sinne von, ein Schlag, ein (womöglich tödlicher) Treffer.

ich spreche davon, sich der möglichen Ziele bewusst zu sein, und die so schnell und häufig anzugreifen, wie man kann; Chancen zu nutzen, wenn sie sich bieten; sich nicht auf eine Waffe zu fixieren sondern alle verfügbaren Waffen einzusetzen.


Zitat:
Du willst richtige, echte Krankheiten mit "Mit der hat doch 'ne Macke zum Spaß zum Kämpfen!" vergleichen?
Wenn ich sehe, was gewisse Leute sich alles so antun, um sich auf einen Kampf vorzubereiten, frag ich mich in der Tat gelegentlich auch, wie gesund das alles ist.

Ich frag mich das zB auch bei Tour-de-France-Fahrern und Extrem-Alpinisten.


Zitat:
Ach herrje, ein Mitglied der "Im Ernstfall würde ich ja auch das und das machen"-Fraktion
Also, ich erläutere mal.

- im Ernstfall, wie schon mehrfach gesagt, würde ich bevorzugt weiche Ziele angreifen - Sinnesorgane, Geschlechtsorgane. In einem Sparring mit entsprechendem Schutz würde der Sparringpartner allerdings wohl nicht so reagieren, wie wenn er diesen Schutz nicht trüge. Von daher gibt das relativ wenig Info darüber, was geschehen würde, wenn all dieser Schutz nicht da wäre.

- Wenn ich, im Ernstfall, jemandem auf 2-3 m Distanz gegenüber stehe - würde es mir nie im Leben einfallen, diese Distanz zu überbrücken versuchen, um die Person zu hauen sondern ich würde schlicht weggehen. Macht Sparring allerdings etwas uninteressant, vermute ich.

- im Ernstfall würde ich, wenn eine passende Gelegenheit kommt, einen auf psychologische Kriegsführung machen. Kaum etwas macht Männer so fertig wie der Satz "du kriegst ja eh keinen hoch" - bloss, das ist sehr gemein, sowas bringe ich sicher nicht in einem Training!

Geändert von discipula (14-04-2017 um 06:34 Uhr).
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  #167  
Alt 14-04-2017, 07:29
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Kampfkunst: Muay Thai
 
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Beiträge: 769
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Ein Kampf ist schnell, keine Situation bleibt lange bestehen. Bei einer Änderung der Ausgangssituation ist die genaue Technikfolge hinfällig. Hat man ein gutes instinktives Verhalten entwickelt, ist man nicht wehrlos.

Warum überhaupt trainieren? Man lernt instinktives Verhalten, entwickelt Kraft in Techniken, Timing, Distanzgefühl, Abwehrverhalten, Schockstarre kann sich verringern etc.

Mit schlechtem Mindset kann der Gegner das Opfer „brechen“, also mit geringer körperlicher Gewalt kampfunfähig machen. Training verbessert Selbstvertrauen und Kampfeinstellung.

Jede Motivation stellt sich anders dar und somit auch der Sachverhalt. Straßenkampf lässt sich nicht mit Vergewaltigung vergleichen. Der Vergewaltiger könnte aber auch zuerst wie Straßenschläger vorgehen. Es gibt keine Sicherheit, dass muss immer bewusst sein. Abhängig von der Situation kann man verschiedene Vorgehensweisen üben, dies kann, muss aber nicht, Schockstarre verringern/verhindern.

Selbstverteidigung ist nicht nur Kampf. Selbstschutz und Selbstverteidigung ist ein umfassendes Konzept. Alle Inhalte müssen trainiert werden. Kampf ist nur das letzte Mittel und auf den Boden will man nicht. Wenn man sagt, dass eine Frau eine lange Zeit Bodenkampf trainieren soll, muss man dies unter dem Zeitfaktor auch beachten. Ein Selbstverteidigungstrainer/-in muss Aufmerksamkeit schulen, Selbstsicherheit trainieren, Gesprächssituationen üben lassen, Grenzenziehen, verschiedene Situationen im Kampf ebenso wie das Verhalten nach dem Kampf. Und dazu im Training auch Stresssituationen erzeugen, und dabei sensibel sein auf mögliche Vorgeschehnisse.

Was ich irgendwo vorher geschrieben habe zum Lösen des Reitsitzes, war schlecht ausgedrückt, zum Teil auch falsch, so wie es formuliert ist. Ich muss es irgendwann in Ruhe lesen, und versuchen anders zu formulieren. Es gibt natürlich kein nur das geht oder nur das. Man muss es aber auch im Kontext der Ausgangssituation verstehen wollen.

Egal was wir trainieren, es gibt keine Sicherheit. Kein Kampf ist gleich, kein Ausgang ist vorhersehbar. „Wahrscheinlichkeiten werden verbessert.“ Diese Aussage gefällt mir gut.

Wer die Zeit hat, für den ist es grundsätzlich besser, ausführlich Bodenkampf zu trainieren. Man erhöht Wahrscheinlichkeiten. Nicht mehr und nicht weniger.

Es gibt keine „Todeskralle“. Die Effektivität der fortgeführte Krallentechnik kann man aber nicht abstreiten, und ist leicht erlernbar. Genauso wenig wie verletzliche Körperstellen zu attackieren. Viele Faktoren sind zu betrachten, wichtig ist nicht nur was Trainer/-in vermittelt, sondern auch, dass er/sie es möglichst einfach der Schülerin nahe bringt.

Jeder Trainingsaufbau ist abhängig von der Zeit. Ein Selbstverteidigungstrainer/-in, der/die den Kampfteil unterrichtet, gleich welches Stils, kann abhängig von Zeit und Gruppengröße Techniken mit Schülern ausprobieren und, um Zeit zu sparen, sie Techniken trainieren lassen, die sich für die individuellen Instinkte anbieten.

Man kann mit einer einzelnen Technik große Wirkung erzielen, wenn man diese mit Timing und Kraft zur richtigen Stelle einsetzt. Man muss aber trotzdem immer fortfahren, bis man die gewünschte Wirkung erzielt. Dies muss im Mindset sein. Aufgrund der Gesetze muss man sich auch mit Verhältnismäßigkeit befassen. Man macht nicht eine Technik und stoppt, sondern stoppt erst, wenn die benötigte Wirkung erzielt ist.

Es gibt auch Konzepte, das eine Vielzahl von schnellen Techniken gestartet werden. Die können dann aber nicht hart sein, und treffen meistens auch nicht wirkungsvoll. Mit dem richtigen Konzept dahinter, kann das auch funktionieren.

Instinktives Verhalten ist schnell. Nicht nur Techniken, sondern auch Körperkraft. Vor allem Mindset ist entscheidend!

Wird der Schülerin zu viel vermittelt in kurzer Zeit, kann das sogar noch mehr verunsichern.

Gegenwehr ist grundlegend. Frauen müssen sich wehren! Keine Vergewaltigung hinnehmen!

Es kann eine Situation geben, in der es möglich ist, den Angreifer zu täuschen, um einen überraschenden Angriff zu starten.

Ich will nicht vom Bodenkampf sprechen, sondern davon, schnellstmöglich den Boden zu verlassen. Wie kann ich das im Kapitel bzw als Überschrift besser nennen? Situationen am Boden?

Ich habe hier einige Male unfreundlich formuliert, ich entschuldige mich dafür. Ich habe zwei „Stresspunkte“. Zum einen ist es die Entwicklung in DE, damit will ich aber niemand behelligen, der mein Buch liest. Und das andere ist, wenn jemand meine Arbeit kritisiert, ohne sie richtig wiederzugeben bzw. zu lesen. Wenn man monatelang vor einem Projekt bis zum Anschlag sitzt, da ist man da halt etwas anfällig :-)

Muss das auch mal loswerden. Mich nervt es etwas, wenn Kampfstile Muay Thai-Techniken nutzen, bzw. ihre Techniken daraufhin angleichen, aber vergessen wo sie so schon lange gemacht werden. Mancher mag den Zusammenhang verstehen.

Ich würde gerne im Board weiter diskutieren und auch andere Buchprojekte vorstellen, bin mir momentan aber nicht sicher, ob das gewünscht ist. Ich beziehe hier mich auf den Start dieses "Themas". Bin für offene Meinungen dankbar.
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Geändert von Christoph Delp (14-04-2017 um 07:38 Uhr).
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  #168  
Alt 14-04-2017, 08:05
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Ich versuche es mal sachlich
Zum Thema:es ist ein Buch, man muss auch trainieren, ist denk ich alles gesagt. Das Buch ist bestimmt geeignet jemanden an die Thematik heranzuführen und ich finde auch gut das du nicht nur in MT Techniken festhältst, sondern auch ein erweitertes Repertoire einbaust. Bei den Bodensachen bin ich auch skeptisch, ich hab mittlerweile gemerkt dass es tatsächlich besser ist, nah ran zugehen weil a) Schläge nicht mehr so große Wirkung haben (er kann nicht mehr gut treffen) und dirty tricks besser ausgeführt werden können. Auch den anderen runterwerfen funktioniert eher. Ist aber Ansichtssache, ist meine Erfahrung. Weiterhin bin ich kein Freund vieler tritttechniken. Gerade bei Anfängern ist Wirkung und Gleichgewicht da nicht so prickelnd. Für mehr müsste ich es komplett lesen
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  #169  
Alt 14-04-2017, 08:11
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Ich denke mal, das ich mir dein Buch in Ruhe anschauen werde.
Am Anfang sind mMn von beiden Seiten die Leute zu engstirnig rangegegangen, was etwas Feuer bewirkt hat.
Hinterher wurde die Diskussion über das Buch an sich sachlicher, wenn man den Exkurs Theoretiker gegen Praktiker außen vor läßt.
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  #170  
Alt 14-04-2017, 08:19
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Zitat:
Zitat von discipula Beitrag anzeigen
hab ich nicht. Ich hab bedeutende Hemmungen, Menschen zu schlagen, die mir lieb und teuer sind. Sogar dann, wenn diese im Moment grad ausrasten und aggressiv sind.
.
Märchenonkel.
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  #171  
Alt 14-04-2017, 08:23
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Zitat:
Zitat von washi-te Beitrag anzeigen
Märchenonkel.
Der Onkel ist ne Tante.
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  #172  
Alt 14-04-2017, 08:26
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Zitat:
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Der Onkel ist ne Tante.
Was gilt die Wette?
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  #173  
Alt 14-04-2017, 08:30
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Was gilt die Wette?
Was setzt du?
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  #174  
Alt 14-04-2017, 08:33
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Zitat:
Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
Was setzt du?
N Bier und ne Pizza.
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  #175  
Alt 14-04-2017, 08:34
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Zitat:
Zitat von washi-te Beitrag anzeigen
N Bier und ne Pizza.
Weiteres per PN.
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  #176  
Alt 14-04-2017, 08:56
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Zitat:
Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
Ich denke mal, das ich mir dein Buch in Ruhe anschauen werde.
Am Anfang sind mMn von beiden Seiten die Leute zu engstirnig rangegegangen, was etwas Feuer bewirkt hat.
Hinterher wurde die Diskussion über das Buch an sich sachlicher, wenn man den Exkurs Theoretiker gegen Praktiker außen vor läßt.
Danke dir, bin daran sehr interessiert.
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  #177  
Alt 14-04-2017, 09:11
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Zitat:
Zitat von miskotty Beitrag anzeigen
Ich versuche es mal sachlich
Zum Thema:es ist ein Buch, man muss auch trainieren, ist denk ich alles gesagt. Das Buch ist bestimmt geeignet jemanden an die Thematik heranzuführen und ich finde auch gut das du nicht nur in MT Techniken festhältst, sondern auch ein erweitertes Repertoire einbaust. Bei den Bodensachen bin ich auch skeptisch, ich hab mittlerweile gemerkt dass es tatsächlich besser ist, nah ran zugehen weil a) Schläge nicht mehr so große Wirkung haben (er kann nicht mehr gut treffen) und dirty tricks besser ausgeführt werden können. Auch den anderen runterwerfen funktioniert eher. Ist aber Ansichtssache, ist meine Erfahrung. Weiterhin bin ich kein Freund vieler tritttechniken. Gerade bei Anfängern ist Wirkung und Gleichgewicht da nicht so prickelnd. Für mehr müsste ich es komplett lesen
Ja, das ist alles nachvollziehbar.

Es hätte alles auch leicht gezeigt werden können.
Ich habe 3 Darstellerinnen gewählt, alle trainieren BJJ. Eine auf professioneller Ebene. Zwei von denen haben außerdem Weltmeistertitel im Muay Thai, und eine zumindest int. Titel im Kickboxen.
Es wäre kein Problem gewesen, für die den Bodenkampf darzustellen, die gewünschten Techniken etc.

Warum nicht: zum einen nicht weil ich vollkommen über dem erlaubten Rahmen von 192 Seiten war. Zum anderen ich wollte eigentlich keinen Bodenkampf, sondern nur weg vom Boden. Einfach aus dem Aspekt, um alles nicht noch komplizierter zu machen, weil die Zielgruppe doch Frauen sind, die sich eher neu mit Thematik befassen oder Wissen durch Hintergründe ergänzen wollen.

Ich muss das nochmal versuchen ausführlicher darzustellen, glaube, aber die meisten haben jetzt Konzept verstanden. Wenn die Erfahrungen anders sind, heißt es hier ja auch nicht, dass es verkehrt ist. Viele Bewegungen hängen einfach vom Trainer ab, wie er es vermittelt.

Gleichgewicht im Stand finde ich auch ein sehr wichtiger Punkt. Selbst beim Kniestoß muss beachtet werden wie es sich bei neuer Schülerin darstellt. Bei manchen muss man Technik wechseln, wenn man nur begrenzte Zeit hat.

Ich habe natürlich Recherche gemacht. Was ich da an Balance Fehlern bei unterschiedlichen Trainern gesehen habe, selbst beim Ellbogen verlieren viele die Position. das ist nicht so wichtig, wenn hart getroffen wird, aber oft, ist es so eben nicht.
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Geändert von Christoph Delp (14-04-2017 um 09:13 Uhr).
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  #178  
Alt 14-04-2017, 09:23
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Zitat:
Zitat von Christoph Delp Beitrag anzeigen
Ja, das ist alles nachvollziehbar.

Es hätte alles auch leicht gezeigt werden können.
Ich habe 3 Darstellerinnen gewählt, alle trainieren BJJ. Eine auf professioneller Ebene. Zwei von denen haben außerdem Weltmeistertitel im Muay Thai, und eine zumindest int. Titel im Kickboxen.
Es wäre kein Problem gewesen, für die den Bodenkampf darzustellen, die gewünschten Techniken etc.

Warum nicht: zum einen nicht weil ich vollkommen über dem erlaubten Rahmen von 192 Seiten war. Zum anderen ich wollte eigentlich keinen Bodenkampf, sondern nur weg vom Boden. Einfach aus dem Aspekt, um alles nicht noch komplizierter zu machen, weil die Zielgruppe doch Frauen sind, die sich eher neu mit Thematik befassen oder Wissen durch Hintergründe ergänzen wollen.

Ich muss das nochmal versuchen ausführlicher darzustellen, glaube, aber die meisten haben jetzt Konzept verstanden. Wenn die Erfahrungen anders sind, heißt es hier ja auch nicht, dass es verkehrt ist. Viele Bewegungen hängen einfach vom Trainer ab, wie er es vermittelt.

Gleichgewicht im Stand finde ich auch ein sehr wichtiger Punkt. Selbst beim Kniestoß muss beachtet werden wie es sich bei neuer Schülerin darstellt. Bei manchen muss man Technik wechseln, wenn man nur begrenzte Zeit hat.

Ich habe natürlich Recherche gemacht. Was ich da an Balance Fehlern bei unterschiedlichen Trainern gesehen habe, selbst beim Ellbogen verlieren viele die Position. das ist nicht so wichtig, wenn hart getroffen wird, aber oft, ist es so eben nicht.
Ich meine tatsächlich nicht professionellen Bodenkampf. Lediglich das rangehen, eng an den Angreifer. Von dort komme ich einfach besser an Augen, Ohren Nase um Kratz-, reiss oder sonstige Techniken anzubringen. Ist der andere nämlich größer ist die Distanz zu groß um effektiv zu treffen. Notfalls kann ich sogar für beisstechniken an Gesicht oder sonstiges rankommen. Man erweitert einfach die Möglichkeiten zu agieren. Probier es mal aus. Der oben sitzende/liegende Part wird dadurch mehr beschäftigt. Was ja nicht heißt dass andere Sachen nicht auch funktionieren können.
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  #179  
Alt 14-04-2017, 09:29
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Den schließe ich mich an. Mag es bei der SV im Boden auch, wenn ich ihn zu erst auf jeden Fall an mich ran hole, um ersten seine Schläge zu vermeiden, zweitens ihn leichter mit meinen Techniken beschäftigen und verletzen kann um dann ggf. selbst die Distanz für meinen Escape zu schaffen.
Solche Sachen wie beißen, selbst würgen, Druck auf Kehlkopf oder Augen funktionieren eher in einem engen Rahmen.
Den durch die liegende untere Position kann man mMn. wenig Kraft in eigene Schläge bringen, da diese nur aus dem Arm kommen.
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  #180  
Alt 14-04-2017, 09:39
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So gesehen, wäre es besser gewesen, hierfür noch 2 Seiten zu bringen, als weitere Option. Die Variante heranzukommen und dann zu attackieren.

Ich komme mit u.a. Argument, wen er dir so überlegen ist, dann beschwichtige ihn und beruhige dich, warte besser auf deine Chance, z. B. wenn er Hose öffnet. Dies setzt aber voraus, dass Vergewaltiger stoppt mit Schlägen etc. Wenn nicht, ist diese Argumentation unvollständig.

Dann ist eure Variante wohl einfacher, auch vorausgesetzt, sie bekommt ihn herangezogen.

Manche Sachen ergeben sich automatisch, wenn man die Situation mit Frau durchagiert, da man dann sieht, Buch ist manches nicht einfach und ich bin immer offen für Anregungen.

Hier kann ich alle eure Gedankengänge nachvollziehen, danke dafür.
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