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  #1  
Alt 14-07-2005, 21:59
Steel-Heart
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Kampfkunst:
 
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Question Abhärtung medizinisch bedenklich

Ich frage mich inwiefern die Abhärtung der Gelenke (v.A. Knöchel) schädlich ist. Ich meine auch, wenn man sich das "langsam antrainiert" (durch Liegestütze auf Faust, Boxsack ohne Handschuhe etc.) oder Training mit Makiwara/Holzuppe.

Kann mir jemand erklären, was da mit den Gelenken passiert? Ich hab' gehört, dass sich die Gelenkkapseln "verkapseln" oder werden die Gelenkknöchel einfach größer???

Kann/Soll man so trainieren oder lieber bleiben lassen?

Hab' keine Lust, mir dadurch meinen Körper zu ruinieren...
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  #2  
Alt 14-07-2005, 22:02
Benutzerbild von Columbo
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Kampfkunst: Brazilian Jiu Jitsu
 
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Alter: 21
Beiträge: 145
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Im kampf ruinierst du ihn sowieso also ruinier ihn vorher, dann tuts dir wenigstens nicht mehr weh .....
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  #3  
Alt 14-07-2005, 22:07
Benutzerbild von Dudeplanet
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Kampfkunst: ALLIANCE BJJ
 
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Lightbulb

Wenn Du dich nicht kaputt machen willst, lass die Abhärterei sein. Die Folge dieser bewussten Verletzung sehr empfindlicher Körperteile wie Fingergelenke ist, dass vermehrt Bindegewebe in die Fingergelenke eingelagert wird. Dies kann man mit einer Narbenbildung vergleichen. Dieses neue Gewebe ist von einfachster Struktur und vor allem nicht funktional. Dass heißt, dass zum Beispiel die Gelenke weniger beweglich werden. Auch kann das neue Gewebe Nerven einengen und belasten, was Schmerzen oder Taubheit zur Folge hat.
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  #4  
Alt 14-07-2005, 22:09
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mhhh soweit ich weiß wird die Knochenstrucktur dichter.
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  #5  
Alt 14-07-2005, 22:14
Steel-Heart
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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@ Columbo

Meinst du das ernst???

Und was machst du wennst mit 40 deine Hände nicht mehr bewegen kannst und Schmerzmittel brauchst...
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  #6  
Alt 14-07-2005, 23:15
Benutzerbild von Dudeplanet
Moderator
Kampfkunst: ALLIANCE BJJ
 
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Exclamation

Zitat:
Zitat von ZugführerDerLiebe
mhhh soweit ich weiß wird die Knochenstrucktur dichter.
Die Knochenstruktur wird bei jeder Art von Training dichter. Zum Beispiel haben Baseballpitcher häufig doppelt so dicke/feste Unterarmknochen in ihrem Wurfarm, wie im anderen...

Abhärtung aber ist VERLETZUNG. Das Motto: "Was uns nicht umbringt macht uns hart!" ist falsch. Besser passt: "Was uns nicht sofort umbringt kann trotzdem ausreichen, uns langsam zu Grunde zu richten."

Lasst einfach so einen Mist. Normal trainieren reicht aus. Schmerz ist ein Warnsignal und weist euch an, kürzer zu treten!
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  #7  
Alt 15-07-2005, 09:48
Benutzerbild von Yasha Speed
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Ort: Ruhrpott
Alter: 29
Beiträge: 1.033
Talking

"leichter reiz baut gewebe auf"
"starker reiz baut gewebe ab"

trainiert nach dieser maxime. also ganz, ganz leicht anfangen, bis sich der knochen dran gewöhnt hat - dann klappts auch ganz verletzungsfrei
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  #8  
Alt 15-07-2005, 09:58
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Kung-Fu Softnunchaku
 
Registrierungsdatum: 17.02.2005
Alter: 37
Beiträge: 286
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Die Knochenstruktur wird bei Belastung sicherlich dichter. Bei Astronauten gibt es aufgrund der fehlenden (bzw stark verminderten) Schwerkraft den umgekehrten Effekt. Für die Gelenke ist sowas sicher nicht gut, wenn man es übertreibt, ebenso wie das feste Üben von Hebeln. Ich spreche da leider aus eigener Erfahrung: habe Gelenkprobleme und mein rechter Daumen ist schon etwas ausgelutscht. Andererseits ist das nunmal so beim Kampfsport. Sonst müßte man das halt einfach nicht trainieren, oder nur so schwach, daß man den Effekt nicht merkt. Das richtige Maß und die Veranlagung machts. Sicher auch die Ernährung: viel Calcium ist gut für die Knochen, viel Cola dagegen Gift.
__________________
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  #9  
Alt 15-07-2005, 10:25
Benutzerbild von heidelauf
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
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Ort: Halle/Saale
Alter: 26
Beiträge: 232
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würd dudeplanet zustimmen. man muss es nicht übertreiben. Wenn man in einen Kampf gerät, merkt man sowieso kaum Schmerzen. Eher hinterher..

zum Thema --> http://kampfkunst-board.info/forum/s...ad.php?t=24357
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