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Gesundheit, Heilmethoden und Medizin Hier könnt ihr über alles, was die Gesundheit verbessert, diskutieren: TCM, Shiatsu, Akupressur, Akupunktur, Qi Gong, Tuina, Meditation, Thai-Massage, Moxa, Kräuterkunde usw. Dazu noch normale schulmedizinische Probleme.



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  #1  
Alt 03-06-2017, 19:44
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 13.11.2008
Beiträge: 170
Standard Aufwärmen und dehnen wichtig?

Hallo,

ich mache etwas BJJ und Thaiboxen. Vor dem Training wärmen wir uns immer so ca. 20 Minuten auf und dehnen uns auch.

Seit kurzem bin ich ab und zu beim Krav Maga vom Hochschulsport. Dort fangen wir nach der Begrüßung immer direkt an (z.B. mit Bodenrandori).

Am Mittwoch sollten wir direkt am Anfang versuchen den Gegner mit der flachen Hand zu treffen (Ohrfeigen- oder auch offener Händekampf genannt). Plötzlich hatte ich leichte Rückenschmerzen und ich konnte mich nicht schmerzfrei ganz aufrichten. Der Schmerz ging aber im laufe des Trainings weg.
Abends tat es wieder weh und ich konnte nur mit Hilfe der Hände von einem Stuhl aufstehen oder mich im Bett drehen. Jetzt ist der Schmerz schon weniger geworden, er ist aber immer noch da (unterer Rücken).

Ich hatte vorher noch nie irgendwelche Rückenprobleme. Meint ihr, dass kann etwas mit dem fehlenden Aufwärmen zu tun haben?

Danke für die Hilfe.
__________________
Eine BAK von 1,1 Promille hat als absoluter Grenzwert die Bedeutung einer prozessualen Beweisregel. Das gilt auch für "trinkfeste" Personen, z.B. Maurer. (Schmidt, StrafR BT I, 1. Auflage, S. 150)
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  #2  
Alt 03-06-2017, 20:01
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: TaiJi, FMA, WC
 
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Ort: NRW
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Standard

Ja.
__________________
HG Silverback * Ich habe eiserne Prinzipien. Wenn sie Ihnen nicht gefallen, habe ich auch noch andere. (Groucho Marx)
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  #3  
Alt 03-06-2017, 20:19
Benutzerbild von Syron
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Den inneren Schweinehund verhauen
 
Registrierungsdatum: 06.06.2013
Ort: Ruhrpott
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Kommt drauf an, wie die ersten Aufgaben auszuführen sind, können sie auch das Aufwärmen ersetzen, bzw. besser gesagt, dem Aufwärmen dienen.

Unser Judolehrer läßt uns manchmal locker und spielerisch rollen: Einfaches in Haltegriffe oder Hebel kommen, dem ganzen auch nicht mit allzu großem Widerstand begegnen, sondern eben partnerschaftlich und spielerisch.
Da geht es um nichts weiter, als sich schonmal etwas locker zu bewegen, kein eigentliches Randori.
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  #4  
Alt 03-06-2017, 21:01
Benutzerbild von VenomTigris
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Kampfkunst: Taekwondo, Yoga, SV
 
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Beiträge: 284
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Das vergeht eig. nach 2-3Tagen wieder, eventuel Rheumapflaster auf den Rücken oder Finalgon/pferdesalbe..., ausruhen.
Wenns dann nicht besser wird zum Artz.
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  #5  
Alt 04-06-2017, 19:22
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 09.04.2016
Beiträge: 8
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Wirklich verallgemeinern kann man das natürlich nicht aber fehlendes Aufwärmen hat schon manche Verletzung hervorgebracht. Was also riskieren ?

Immer Aufwärmen und kurzes Dehnen. Ich würde auch nicht mehr nach dem Training Dehnen, da ist die Gefahr am grössten dir Muskelfaserrisse zu holen.
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  #6  
Alt 04-06-2017, 19:28
Benutzerbild von Dastin
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Kampfkunst: Kyokushin Karate: Randori Pro Spandau/Charlottenburg und im Seishin Dojo
 
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Hängt von der übung ab (wobei man das dann auch als aufwärmen ansehen könnte).
Zu not einfach vor dem Training sich selber warm machen mit bisschen laufen oder so.
__________________
Schmerz ist nur ein Anreiz noch mehr zu geben.
OSU
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  #7  
Alt 04-06-2017, 20:01
Benutzerbild von VenomTigris
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Kampfkunst: Taekwondo, Yoga, SV
 
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Beiträge: 284
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Also wenn ein Trainer bei mir sagen würde, direkt loslegen würde ich nicht mitmachen und einfach wie ein bockiges kind in die ecke und bissl aufwärmen, übel kann man sowas wohl kaum nehmen, es fehlt sonst einfach die geschmeidigkeit beim training
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  #8  
Alt 04-06-2017, 20:05
Benutzerbild von Schnueffler
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Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
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Zitat:
Zitat von VenomTigris Beitrag anzeigen
Also wenn ein Trainer bei mir sagen würde, direkt loslegen würde ich nicht mitmachen und einfach wie ein bockiges kind in die ecke und bissl aufwärmen, übel kann man sowas wohl kaum nehmen, es fehlt sonst einfach die geschmeidigkeit beim training
Dann könntest du bei meiner Einheit auch gleich da bleiben.
Oftmal denkt sich ein Trainer was dabei.
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  #9  
Alt 04-06-2017, 23:38
Benutzerbild von Syron
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Kampfkunst: Den inneren Schweinehund verhauen
 
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Zitat:
Zitat von VenomTigris Beitrag anzeigen
Also wenn ein Trainer bei mir sagen würde, direkt loslegen würde ich nicht mitmachen und einfach wie ein bockiges kind in die ecke und bissl aufwärmen, übel kann man sowas wohl kaum nehmen, es fehlt sonst einfach die geschmeidigkeit beim training
Mach das bei meinem Lehrern und du bräuchtest ebenfalls nicht wiederkommen.
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  #10  
Alt 05-06-2017, 00:07
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: -
 
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Aufgewärmt wird - falls nötig - individuell und VOR dem Training.
Ich will doch nicht die wertvolle Trainingszeit mit stumpfem Zeug verplempern, dass ich auch ohne Anleitung alleine hinkriege.
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  #11  
Alt 05-06-2017, 12:06
Benutzerbild von marq
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Kampfkunst: Glory & UFC fanboy
 
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Zitat:
Zitat von hundertzehn Beitrag anzeigen
aufgewärmt wird - falls nötig - individuell und vor dem training.
Ich will doch nicht die wertvolle trainingszeit mit stumpfem zeug verplempern, dass ich auch ohne anleitung alleine hinkriege.
:d:d
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  #12  
Alt 05-06-2017, 13:03
KKB-Userstatus: Beginner
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Aufwärmen und dehnen schützt - nach bestem Wissen und Gewissen - (inzwischen auch empirisch in Studien belegt) nicht vor Verletzungen.
Kann aber gut sein dass manchem das Trainieren so leichter fällt, weil man koordinativ und mental einen Einstieg findet bevor es "zur Sache geht".
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  #13  
Alt 05-06-2017, 13:19
Benutzerbild von marq
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Glory & UFC fanboy
 
Registrierungsdatum: 07.07.2002
Beiträge: 20.838
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belege?
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  #14  
Alt 05-06-2017, 13:54
Benutzerbild von Schnueffler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Wahrheit des wohltuenden Regens
 
Registrierungsdatum: 02.03.2005
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Beiträge: 30.531
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Zitat:
Zitat von marq Beitrag anzeigen
belege?
Die würden mich auch interessieren.
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  #15  
Alt 05-06-2017, 14:51
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 1.257
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Zitat:
Zitat von VenomTigris Beitrag anzeigen
Also wenn ein Trainer bei mir sagen würde, direkt loslegen würde ich nicht mitmachen und einfach wie ein bockiges kind in die ecke und bissl aufwärmen, übel kann man sowas wohl kaum nehmen, es fehlt sonst einfach die geschmeidigkeit beim training
Bei mir gilt das Gleiche wie beim Rest. Ich würde wohl (einmalig) fragen, ob Du den Sinn hinter der Übung verstehst, Gründe für Dein Verhalten hast oder wieso Du meinst, es besser zu wissen. Solltest Du gute Gründe haben, warum Du nicht mitmachst, wäre das in Ordnung, ohne diese dürftest Du gerne die nächste Zeit für Dich alleine trainieren. Wer alles besser weiß, braucht keinen Trainer. Sollte so etwas häufiger vorkommen, wäre das wohl das Ende Deines Trainings. (Deshalb haben Menschen gelernt, miteinander zu reden, Fragen zu stellen und Kritik zu äußern.)

(Andererseits muss ich auch zugeben, dass ich viel zu oft erlebt habe, dass Trainer wirklich keine Ahnung haben, sich nichts dabei denken oder komplett veralteten Theorien anhängen.)

Zitat:
Zitat von Hundertzehn Beitrag anzeigen
Ich will doch nicht die wertvolle Trainingszeit mit stumpfem Zeug verplempern, dass ich auch ohne Anleitung alleine hinkriege.
Klappt besonders in Kinder-, Jugend- und Freizeitgruppen besonders gut . Wobei sogar genug Wettkämpfer der Meinung sind, dass man das nicht bräuchte, nur die Übungen gemacht werden, die gefallen, wichtige Punkte vergessen werden und man die Zeit schließlich besser nutzen kann.
Beim Dehnen sieht es noch schlimmer aus... (Wobei ich da besser den Mund halten sollte .)

Abgesehen davon muss beim Aufwärmen auch nicht immer der Trainer dabei sein und ob ihr euch 20min vor Trainingsbeginn auf der Matte trefft, um euch locker aufzuwärmen und anzudehnen - sollte die überhaupt frei sein - oder ob ihr offiziell einfach etwas länger trainiert, macht doch keinen Unterschied? Außer natürlich Dein Aufwärmen ist dann selbstverständlich innerhalb von 3 Minuten vollständig erfolgt und die restlichen (beispielsweise) 17 Minuten muss man nicht dafür verschwenden - dann würde ich allerdings noch mal darüber nachdenken, ob Du das Prinzip verstanden hast...

Zitat:
Zitat von Schnueffler Beitrag anzeigen
Die würden mich auch interessieren.
+1.
Außer natürlich man zählt lockeres Steigern der Intensität, Warmrollen oder Aufwärmen mit lockeren technischen Drills, Technikbahnen, Koordinationsleitern o.Ä. aus irgendeinem Grund nicht zum Aufwärmen. (Besonders verletzungsarm ist immer die Variante, „Aufwärmspiele“ wie Fußball o.Ä. veranstalten zu lassen; ob sich Fußballer wohl auch mit 3x3min Sparring aufwärmen... )

Nicht aufgewärmt trainieren bedeutet für mich: Kalt auf die Matte und direkt mit Vollgas loslegen - der Rest bzw. jede Form des lockeren Einstiegs und der moderaten Steigerung ist für mich eine Form des Aufwärmens.

LG
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