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Gesundheit, Heilmethoden und Medizin Hier könnt ihr über alles, was die Gesundheit verbessert, diskutieren: TCM, Shiatsu, Akupressur, Akupunktur, Qi Gong, Tuina, Meditation, Thai-Massage, Moxa, Kräuterkunde usw. Dazu noch normale schulmedizinische Probleme.



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  #16  
Alt 05-06-2017, 14:42
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unspezifisches Aufwärmen und Fitnessübungen halte ich auch für Zeitverschwendung

Sportartspezifisches nach einer allgemeinen Vorübung aber für unabdingbar
allgemeines Warmup läßt sich ja recht schnell erledigen, die spezifischen Übungen beinhalten aber ja auch trainingsrelevante Übungen

durchaus möglich, das Einzelne nicht jede Übung mitmachen (-können), finde ich unproblematisch
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  #17  
Alt 05-06-2017, 23:01
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Zitat:
Zitat von Bacardi Beitrag anzeigen
Aufwärmen und dehnen schützt - nach bestem Wissen und Gewissen - (inzwischen auch empirisch in Studien belegt) nicht vor Verletzungen.
Kann aber gut sein dass manchem das Trainieren so leichter fällt, weil man koordinativ und mental einen Einstieg findet bevor es "zur Sache geht".
Vll. sollte man sich diese Studien erst mal genauer anschauen (sprich - was für ein Aufwärmen wurde mit wem durchgeführt und welche Verletzungen wurden daraufhin analysiert... - ja, mir sind durchaus die genannten Ergebnisse auch schon untergekommen - sollte es da irgendwas "neues" geben, so bin ich durchaus auch interesseirt an den konkreten Studien )

Anyways - jedenfalls lässt sich diese Aussage nicht so pauschal machen!
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  #18  
Alt 06-06-2017, 10:17
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Zitat:
Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
... oder wieso Du meinst, es besser zu wissen...
Weil er seinen Körper besser kennt als der Trainer?!
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  #19  
Alt 06-06-2017, 11:35
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Zitat:
Zitat von kaffeegeniesser Beitrag anzeigen
Weil er seinen Körper besser kennt als der Trainer?!
Dann sollte es für ihn ein leichtes Unterfangen sein, mir kurz die gesundheitlichen Gründe zu nennen.
(Abgesehen davon traue ich mir tatsächlich zu, ein Aufwärmtraining zu gestalten, an dem alle gesunden und bereits seit einem gewissen Zeitraum am Training teilnehmenden Schützlinge teilnehmen können, ohne danach Erstversorgung auf der Matte zu benötigen oder komplett kalt zu sein...)

(Mein Post sollte eigentlich unmissverständlich gewesen sein, selektives Zitieren ist nicht gerade nett oder hilfreich.
Deshalb sei doch so nett und führ Dir noch einmal den kompletten Satz und den Satzteil danach zu Gemüte...)
Zitat:
Zitat von Narexis
Ich würde wohl (einmalig) fragen, ob Du den Sinn hinter der Übung verstehst, Gründe für Dein Verhalten hast oder wieso Du meinst, es besser zu wissen. Solltest Du gute Gründe haben, warum Du nicht mitmachst, wäre das in Ordnung,[...]
Abgesehen davon erwarte ich, dass man mir solche Informationen/Einschränkungen vor dem Training mitteilt und sich nicht einfach wie ein bockiges Kind wortlos von der Gruppe komplett abkapselt. Dazu kommt für mich noch die Frage, ob dann ein Training außerhalb einer Gruppe nicht (für diese Einheit) sinnvoller wäre; denn wer so überhaupt nicht in der Lage ist, beim Aufwärmen - auch, wenn man es nicht als Aufwärmtraining zu erkennen vermag - mitzumachen, dessen Gesundheit möchte ich nicht weiter durch Schläge und Tritte riskieren.
Ist vielleicht auch einfach eine absolut überzogene Annahme, dass ich von einer Person, der ich im Training meine Gesundheit und meinen Körper anvertraue, erwarte, dass auch sie mir vertraut und zumindest mit offenen Karten spielt oder nachfragt, bevor sie für sich selbst beschließt, dass das alles blöd ist und sie es besser weiß... Abgesehen davon hat man nach einer Weile wirklich ein gewisses Verständnis davon, was diese (gesunde) Person leisten kann und ob sie zu gewissen Übungen im Stande ist...
(Dürfte doch nicht allzu schwer sein, kurz zu sagen, dass man sich nicht gut fühlt, dass die Hüfte wieder rumzickt usw. Nur weil man allerdings denkt, dass man sich nicht aufwärmt und der Trainer keine Ahnung hat, weil der Anfang nicht wie jedes Training abläuft und sich deshalb einfach zurückzieht und sein Ding macht, darf man gerne machen - außerhalb meiner Gruppe. Ich wüsste auch nicht, wie man das mit "ich kenne meinen Körper besser als Du" begründen sollte... "Ich brauche das Seilspringen, weil ich meinen Körper besser kenne und langsames Steigern der Intensität bei lockerer Schattenarbeit mit kurzen Pausen, um die eigenen Problemzonen gezielt anzugehen, einfach nicht funktioniert." Kein guter Grund... Dann ist er wohl wirklich besser in einem anderen Team aufgehoben.)

/e: Das sind dann oft die Personen, die auch bei anderen Übungen eigene Ausführungen kreiren, weil sie nicht in der Lage sind, den Sinn dahinter zu verstehen und eigentlich andere Ausführungen o.Ä. viel sinnvoller wären... Wir sind eine Gruppe und auch wenn es für manche Menschen schwer zu verstehen scheint, zumindest ich denke mir etwas, wenn ich Übungen ansage und erwarte dann, dass man diese Übungen wie erklärt ausführt, sonst muss man nicht in mein Training kommen - gewisse Variationen sind selbstverständlich (ab einem gewissen Kenntnisstand) erlaubt; beispielsweise darf der Nak Muay, der sich in die Boxeinheit verirrt hat, durchaus beim Schattenarbeiten Tritte einbauen und der Olympionike darf auch beim Pratzentraining eigene Angriffslinien suchen oder verlassen und die Übung in Bewegung ausführen, während die Anfänger sie im Stand ausführen... (/e2: Sogar die machen die Übungen mit und passen sie so an, dass sie mehr davon haben, allerdings ohne die Gruppe zu stören oder komplett eigenes Training vorzunehmen.) Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass ich eine Übung zum Aufwärmen ansage und Person X sich wortlos von der Gruppe abkapselt und erst einmal ihr eigenes Programm durchzieht, denn wenn es für sie so unabdingbar ist, darf sie es gerne kurz vor dem Training machen, so wie ich z.B. nach dem Training noch mein 20min Programm abspule.

LG

Vom Tablet gesendet.

Geändert von Narexis (06-06-2017 um 12:02 Uhr).
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  #20  
Alt 06-06-2017, 11:45
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Ich vertraue da meinen Trainern.

Eigentlich wird fast immer vor dem Aufwärmen gefragt, ob jemand eine Verletzung hat oder Krank ist.
Sie wissen scheinbar, was sie tun, da noch keiner vom Aufwärmtraining gestorben ist. Das freut mich und gibt mir die Sicherheit, die ich von unseren Trainern bei einem Kampfsport erwarte.

Und wenn wir mal scheinbar kein Aufwärmtraining machen, also laufen oder dergleichen, dann sind die anderen Übungen offensichtlich so ausgelegt, dass man die Muskeln und Gelenke entsprechend vorbereitet.

Denn sie wissen schon, was sie tun...


LG, Yarisha
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  #21  
Alt 06-06-2017, 14:01
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Zitat:
Zitat von Narexis Beitrag anzeigen
/e: Das sind dann oft die Personen, die auch bei anderen Übungen eigene Ausführungen kreiren, weil sie nicht in der Lage sind, den Sinn dahinter zu verstehen und eigentlich andere Ausführungen o.Ä. viel sinnvoller wären...
Und das führt dann zu denen, die die auch beim Techniktraining weitermachen.

Bei uns kürzlich Wurf-Training: Einfacher O-Goshi.
"Ja, aber kann ich nicht einfach mein Bein weiter nach hier stellen und dann hier ziehen und hast du nicht gehört, dann muss ich nicht so weit runter."
"Nein. Fängt damit an, daß es ein anderer Wurf wäre und so auch nicht funktionieren würde. Jetzt gerade geht es um O-Goshi."
"Ja, aber..."

Und das von einer Graduierung, wo solche Fragen schon allein wegen des Verständnisses (dann ist es kein O-Goshi mehr) her, nicht mehr vorkommen dürfte.
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  #22  
Alt 06-06-2017, 15:31
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@Narexis

Mir scheint, wir haben bezüglich Training geben unterschiedliche Auffassungen. Meine Maxime ist: Training soll dem Teilnehmer Spaß machen. Ich sehe mich da eher als Moderator, der durch die Trainingszeit führt. Erwachsene Teilnehmer sind alt genug für sich selbst zu entscheiden. Wenn da einer von einer vorgegebenen Übung abweicht, weil er Schmerzen hat, sie nicht mag, nicht kann, er denkt ich hätte keine Ahnung davon oder sonstiges, bitte, seine Sache, solange andere nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Ich kann und will niemanden zwingen, tue ich auch nicht. Schwund im Sinne von "allein in der Ecke Trainierer" oder "ich mache was ich will Trainierer" hab ich mit meiner Methode eigentlich nicht.

Bei Dir habe ich den Eindruck, Du bist der Mittelpunkt des Trainings. Alle müssen um Dich rum tanzen. Wer's mag, so trainiert zu werden, bitte schön. Mein Ding wäre das nicht.
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  #23  
Alt 06-06-2017, 15:48
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Mal etwas Mod-Modus:

Könnten wir es bitte etwas mehr beim Thema "Aufwärmen und Dehnen wichtig?" belassen?

Die Diskussion geht hier deutlich in die Richtung Methodik, Didaktik und weniger Richtug Gesundheit, Heilmethoden, Medizin...


Mod Modus off...

Danke
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  #24  
Alt 06-06-2017, 16:58
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Zitat:
Zitat von kaffeegeniesser Beitrag anzeigen
@Narexis

Mir scheint, wir haben bezüglich Training geben unterschiedliche Auffassungen.
Gut möglich, mir bedeutet der Sport sehr viel und ich arbeite (bevorzugt) leistungsorientiert bzw. möchte ich jedem Trainierenden die Möglichkeit geben, sich zu verbessern und Fortschritte zu erzielen.

Mir ist meine Zeit zu schade, um lediglich ein Alleinunterhalter zu sein, der die Gruppe bespaßt und ihnen einen angenehmen Feierabend bereitet oder eine Bewegungstherapie anzubieten; solange der Großteil der Gruppe sich verbessern und lernen will, werde ich alles daran setzten, dass sie das können. Sonst sollen sie bitte Fitness(box)kurse oder Ähnliches besuchen, die sind doch auch toll .
Spaß macht das Training trotzdem und ich bin sehr an einer passenden Atmosphäre interessiert, das bedeutet allerdings auch, dass es Phasen gibt, in denen man die Konzentration deutlich spüren kann.

Ich werde jedem Lernwilligen mit Rat und Tat zur Seite stehen und mich jeder Frage stellen - egal wie gut oder schlecht die Person ist, wie oft ich diese Frage schon beantwortet habe und welche Einschränkungen sie mit sich bringt. Doch wenn ich meine Zeit aufbringe, erwarte ich, dass man mir und dem Rest der Gruppe gegenüber Respekt aufbringt und wir in einer Atmosphäre des Vertrauens und als Team trainieren. Ich bin kein Dienstleister, der den Kunden als König behandelt, sondern wir sind zwei gleichwertige Personen, die beide beschlossen haben, gemeinsam Zeit auf der Matte zu verbringen, also erwarte ich auch, dass mich die Person so behandelt, wie sie behandelt werden will und ich werde dasselbe machen.

(Zum Thema „ich kenne meinen Körper“ erinnere ich mich oft an meine KDK Zeit, dort meinte auch gefühlt jeder zweite Anfänger, er wäre ein ganz besonderer Mensch und physisch nicht in der Lage bestimmte Dinge auszuführen. Die wurden dann zum Orthopäden und weiteren Fachärzten geschickt und in 9 von 10 Fällen waren sie nicht eingeschränkt und körperlich ohne Weiteres in der Lage, die Übungen auszuführen, nur ist das nicht immer leicht und man muss sich durchbeißen. Auch im KS, wie viele Anfänger können ihr Potential wirklich einschätzen und haben das notwendige Bewusstsein und die Achtsamkeit dazu?)

Zitat:
Zitat von kaffeegeniesser Beitrag anzeigen
Meine Maxime ist: Training soll dem Teilnehmer Spaß machen. Ich sehe mich da eher als Moderator, der durch die Trainingszeit führt. Erwachsene Teilnehmer sind alt genug für sich selbst zu entscheiden.
Ich sehe da keinen Widerspruch, würde das Training keinen Spaß machen, wäre ich alleine.
Das sehe ich ebenfalls so und für mich haben sie sich auch entschieden, in diesem Team zu trainieren und in keinem anderen Club. Es gibt genug Mutter-Kind- und Freizeitgruppen, bei denen der Sport eigentlich relativ egal oder austauschbar ist. Im Kampfsport, ähnlich wie im Tennis, benötige ich allerdings einen Mitspieler und es geht dabei nicht nur um sie; abgesehen davon werde ich auch, soweit ich es verhindern kann, nicht zulassen, dass sich jemand deshalb verletzt.

Zitat:
Zitat von kaffeegeniesser Beitrag anzeigen
Wenn da einer von einer vorgegebenen Übung abweicht, weil er Schmerzen hat, sie nicht mag, nicht kann, er denkt ich hätte keine Ahnung davon oder sonstiges, bitte, seine Sache, solange andere nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.
Genau das ist für mich der entscheidende Punkt.
Wenn er Schmerzen hat oder nicht mehr „kann“, ist das sein gutes Recht und ich werde ihn persönlich bitten, einen Gang runter zu schalten.

Wenn er nicht mag, riskiert er Verletzungen seiner Trainingspartner und hindert diese daran, sich zu verbessern - finde ich persönlich ziemlich erbärmlich. Auch das Brechen der Moral in der Trainingsgruppe zieht mMn andere in Mitleidenschaft! Wenn der Rest beißt und sich motiviert, noch 1min Vollgas zu geben und man dann sieht, wie jemand tiefenentspannt aufhört und gemütlich beginnt durch die Gegend zu schlendern, ist das unter aller Sau. Wenn ich allerdings merke, dass die Person nicht mehr kann, ihr die Lunge zum Hals heraus hängt und sie kaum noch die Arme bewegt, allerdings zumindest versucht, noch irgendetwas zu machen oder man weiß, dass sie verletzt ist und nicht mitmachen kann, ist das etwas ganz anderes und wirkt auf die Gruppe ganz anders. Frag Dich doch einfach selbst, was Dir mehr Spaß macht: mit einem motivierten Trainingspartner trainieren, der auch die Dinge macht, die er nicht mag und Dich anfeuert, noch mehr zu geben oder mit dem Trainingspartner, der eigentlich keinen Bock hat und die Übung ab der Hälfte anders oder gar nicht mehr ausführt und Dich dann da stehen lässt...

Wenn er denkt, ich hätte keine Ahnung, können wir gerne darüber sprechen und ich werde mich jeder Kritik stellen, wenn er allerdings, ohne den Austausch zu suchen, das als absolute Meinung annimmt, darf/soll er sich bitte einen anderen Trainer suchen, so funktioniert keine Zusammenarbeit und ich investiere die Zeit lieber in den extremsten Bewegungslegastheniker mit etlichen körperlichen Einschränkungen, der aufrichtiges Interesse daran hat, sich zu verbessern.

Ein Team lebt davon, dass sich die Sportler unterstützen, ihre Gesundheit anvertrauen, gegenseitig aufbauen, dabei helfen, über ihre Grenzen zu gehen und motivieren. Das lasse ich mir nicht kaputt machen, nur weil ein Egoist der Meinung ist, er findet das ziemlich blöd und hat eigentlich keine Lust. Das hat im VK Kampfsport nichts zu suchen, dann soll er alleine und nicht in einer Gruppe trainieren. Die Welt dreht sich nicht um jedes einzelne Individuum und das müssen manche Leute einfach lernen und auch Übungen machen, die ihnen vielleicht nicht gefallen. Ich kenne kaum jemanden, der wirklich Spaß daran hat, Techniken zu drillen und doch kapieren die guten Sportler, dass es einfach dazu gehört und man nur, wenn man sich dort durchbeißt, auch in den spaßigen Teilen aufgehen kann. Ich hasse das Laufen wie die Pest und doch weiß ich, dass ich es machen muss, weil ich sonst im Ring nicht durchhalte und ja, es nervt mich, wenn mein Trainingspartner wieder aus dem letzten Loch pfeift, weil er seit Jahren zu faul ist, laufen zu gehen, denn das beeinflusst mich und mein Training...

Zitat:
Zitat von kaffeegeniesser Beitrag anzeigen
Bei Dir habe ich den Eindruck, Du bist der Mittelpunkt des Trainings. Alle müssen um Dich rum tanzen. Wer's mag, so trainiert zu werden, bitte schön. Mein Ding wäre das nicht.
Nein, absolut nicht. Am liebsten bin ich ein Teil des Teams und wir arbeiten gemeinsam. Das heißt allerdings auch, dass wir alle an einem Strang ziehen und es keine Extrawürste gibt, nur weil einer meint über dem Rest zu stehen. Hat die Person dann noch nicht die notwendige Kompetenz oder Fähigkeit, den Sinn zu verstehen, muss sie es einfach akzeptieren und wir können es später ausdiskutieren. In manchen Situationen muss einfach eine Person das Sagen haben. Jeder, der 1-2 Jahre dabei ist und ein bisschen aufgepasst hat, ist in der Lage, das Aufwärmtraining zu leiten, Anfänger unter seine Fittiche zu nehmen und Ähnliches - zumindest sollten sie in der Lage sein .

Abgesehen davon sehe ich mich auch in der Verantwortung, dass sich die Menschen, die mir soweit vertrauen, dass sie sich von mir trainieren lassen, nicht verletzen und sie auch ihre Trainingspartner nicht verletzen. Da hat ein egoistischer Anflug der Besserwisserei schlicht nichts zu suchen.

Das heißt für mich in der Konsequenz: Entweder beißen sich die Personen auch durch Aufgaben, die ihnen vielleicht nicht so viel Spaß machen oder sie nicht verstehen, aber einfach sein müssen und sie auf den „spaßigen“ Teil vorbereiten oder es gibt für sie weder freies Sparring noch Partnerarbeit. Ich lasse nicht zu, dass sie anderen Trainierenden das Training versauen oder sie verletzen, nur damit ihr Ego befriedigt ist, so viel Verstand erwarte ich von jedem Erwachsenen. Wer nicht will, muss dann halt mit den Konsequenzen leben. Er will keine (Technik-)Bahnen laufen, Meidebewegungen oder Führhandschläge im Stand trainieren oder als Anfänger erst einmal das Laufen und den Stand lernen; kein Problem, dann geht es halt nicht an den Partner, weil er technisch nicht gut genug vorbereitet ist, um sich der Aufgabe zu stellen. Er meint, beim Konditionstraining nicht mitmachen zu müssen, weil das so anstrengend ist; kein Problem, dann geht es halt nicht an den Partner. Er meint, lieber andere Kombinationen als angesagt bei der Schattenarbeit trainieren zu müssen; kein Problem, dann darf er die Kombinationen halt im nächsten Schritt nicht am Partner trainieren.
Mit den Worten eines Trainers, unter dem ich ein paar Wochen trainieren durfte und die sich mir eingebrannt haben:
„Wenn ihr Einschränkungen habt oder eine Übung nicht ausführen könnt, will ich das sofort wissen. Meine Übungen haben einen Sinn, jede einzelne. Sie werden euch zu besseren Kämpfern machen, auch wenn sie euch nicht gefallen oder ihr sie dämlich findet und ich werde euch nach dem Training gerne alle Fragen dazu beantworten und erklären, warum ihr die Übung so ausgeführt habt. Im Training erwarte ich, dass wenn ich euch sage, dass ihr Jonglieren, dabei durch den Raum gehen und 1x1 Aufgaben lösen sollt, nur fragt, mit wie vielen Bällen und wenn ihr nicht Jonglieren könnt, erwarte ich, dass ihr es trotzdem versucht. Wenn ich euch sage, dass ihr nur mit der Führhand zum Kopf schlagen sollt, werdet ihr nur mit der Führhand zum Kopf schlagen, auch wenn ihr den perfekten Körperhaken anbringen könntet oder wir das bereits 10 Runden gemacht haben. Nur so werden wir alle besser aus dieser Halle gehen als wir sie betreten haben und alle gesund sein. Ach und denkt immer daran: ihr könnt miteinander reden, also sagt, wenn etwas nicht passt!“

/e: Entschuldige bitte Mono, das Tippen mit dem Stift auf dem Tablet hat etwas gedauert und ich habe Deinen Post nicht gesehen... (Wobei die Ausgangsfrage doch mittlerweile beantwortet sein dürfte und sich bis jetzt noch nichts in Sachen Studien/Belegen ergeben hat. )

LG

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Geändert von Narexis (06-06-2017 um 17:10 Uhr).
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  #25  
Alt 06-06-2017, 17:12
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Dann wiederhole ich das jetzt nochmal und bitte um Beachtung!
Sonst ist hier dicht und/oder ich muss löschen oder neu sortieren / verschieben und wegen Mod-Missachtung verwarnen etc...

Tauscht Euch doch bitte über diese Themen im Trainingslehre Forum aus - dafür ist es da!

Zitat:
Zitat von Mono Beitrag anzeigen
Mal etwas Mod-Modus:

Könnten wir es bitte etwas mehr beim Thema "Aufwärmen und Dehnen wichtig?" belassen?

Die Diskussion geht hier deutlich in die Richtung Methodik, Didaktik und weniger Richtug Gesundheit, Heilmethoden, Medizin...


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  #26  
Alt 06-06-2017, 17:44
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@ Narexis
Volle Zustimmung.

Zitat:
Zitat von Mono Beitrag anzeigen
Dann wiederhole ich das jetzt nochmal und bitte um Beachtung!
Sonst ist hier dicht und/oder ich muss löschen oder neu sortieren / verschieben und wegen Mod-Missachtung verwarnen etc...

Tauscht Euch doch bitte über diese Themen im Trainingslehre Forum aus - dafür ist es da!
Ich wäre für auslagern und verschieben!
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  #27  
Alt 06-06-2017, 18:45
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Immer aufwärmen vor dem Training. Das Warm-up beugt außerdem Verletzungen vor: Sehnen, Bänder, Muskeln und Gelenke werden durch eine leichte Aktivität vor dem eigentlichen Sportpensum bestens präpariert, die Gefahr von Muskelschmerzen und Sportverletzungen wie Zerrungen und Faserrissen wird reduziert. Eine gut durchblutete Muskulatur ist flexibler, die innere Reibung der einzelnen Muskelfasern und der sie umgebenden Strukturen wird durchs Warm-up reduziert.
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  #28  
Alt 06-06-2017, 19:09
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Aufwärmen/Dehnen wird überbewertet

Aufwärmen/Dehnen ist imho eher was für den Schulsport und so Geschichten.
Sprich für nicht sportliche Menschen die den ganzen Tag gesessen haben.


Ich kenne jetzt keinen BMXer, MTBer, Sk8boarder, Kitesurfer usw. die sich vorher "warm" machen und noch ne "Dehnung" mit rein bringen. Für Kalkleisten oder ganz starre Leute aber sicherlich zweckdienlich. Aber was soll sich z.B. ein Dachdecker nach getaner Arbeit noch im Dojo "aufwärmen" xD

Also mMn braucht man das als trainierter/Sportler nicht.
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  #29  
Alt 06-06-2017, 19:32
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Zitat:
Zitat von TREiBERtheDRiVER Beitrag anzeigen
Aufwärmen/Dehnen wird überbewertet

Aufwärmen/Dehnen ist imho eher was für den Schulsport und so Geschichten.
Sprich für nicht sportliche Menschen die den ganzen Tag gesessen haben.


Ich kenne jetzt keinen BMXer, MTBer, Sk8boarder, Kitesurfer usw. die sich vorher "warm" machen und noch ne "Dehnung" mit rein bringen. Für Kalkleisten oder ganz starre Leute aber sicherlich zweckdienlich. Aber was soll sich z.B. ein Dachdecker nach getaner Arbeit noch im Dojo "aufwärmen" xD

Also mMn braucht man das als trainierter/Sportler nicht.
hmh ich sehe es genau umgedreht.

im Breitensport ist die Intensität der Übungen oft so niedrig , daß die Muskulatur nicht wirklich eine Erwärmung benötigt. Wenn , dann eher die begleitenden Strukturen, das ganze Minderdurchblutete Material , wie Bänder , Sehnen , die länger brauchen um zu adaptieren.

gerade der trainierte Sportler , arbeitet mit ganz anderen Intensitäten , wo eine "gezielte" Erwärmung immer wichtiger wird. (normales Ergometertraining genügt da nicht mehr )

-sei es die Erwärmungspyramide beim Bankdrücken oder Kniebeugen
-das Herantasten am Sandsack . ich kloppe jedenfalls nicht gleich volles Ballet drauf
-das Einschwingen der Beine . Auch hier , reisse ich bestimmt nicht gleich aus der Kalten , das Bein .
- Ausheber mit der Puppe gleich auf volles Rohr , wäre nicht mein Favorit.

es gibt schon Tage , wo man spürt das die Vorspannung groß genug ist und die Amplituden stressfrei laufen. doch meist sind sie durch vorheriges Training (Tage vorher ) noch ein wenig angeschlagen und brauchen da erstmal Auflockerung.

also eher eine Frage der Erfahrung und Intuition , sowie der der Intensität des nachfolgenden Trainings , wie notwendig/sinnvoll es ist.
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  #30  
Alt 06-06-2017, 20:02
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Zitat:
Zitat von Cam67 Beitrag anzeigen
-das Herantasten am Sandsack . ich kloppe jedenfalls nicht gleich volles Ballet drauf
-das Einschwingen der Beine . Auch hier , reisse ich bestimmt nicht gleich aus der Kalten , das Bein .
- Ausheber mit der Puppe gleich auf volles Rohr , wäre nicht mein Favorit.

also eher eine Frage der Erfahrung und Intuition , sowie der der Intensität des nachfolgenden Trainings , wie notwendig/sinnvoll es ist.
Es ist klar das du nicht gleich volles Mett ran gehst.
Das machst du selbst nach dem Aufwärmen nicht mal.
Mit oder ohne Aufwärmen, du steigerst dich halt mit der Zeit.
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