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  #1  
Alt 31-08-2007, 14:41
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Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 21.04.2007
Beiträge: 8
Question Bandscheibenvorfall der HWS und Kampfsport?

Hallo,

habe leider einen Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule diagnostiziert bekommen. Echt ärgerlich. Operiert werden muss nicht, hieß es, es kann konservativ behandelt werden. Krankengymnastik habe ich auch verschrieben bekommen.

Nun frage ich mich, wie es nach einer ausreichenden Rehabiliationsphase mit dem Weitertrainieren von Kampfsport aussieht. Die Ärzte sind da ja meist sehr vorsichtig bei so was und raten einem eher davon ab.

Andererseits habe ich im Internet jetzt von vielen Fällen gelesen, wo Leistungs-/Profisportler, Kampfsportler (Judoka, Ringer, Boxer, Thaiboxer, Sumo-Kämpfer) eingeschlossen, bei einem Bandscheibenvorfall nach einer längeren Pause wieder voll eingestiegen sind.

Insofern scheint es ja doch irgendwie möglich zu sein, nach einem Bandscheibenvorfall wieder richtig trainieren zu können - eine entsprechend trainierte Rücken-/Nacken-/Halsmuskulatur vorausgesetzt, nehme ich an.

Was ist Eure Meinung zum Wiedereinstieg? Habt ihr eigene Erfahrung mit einem Bandscheibenvorfall oder kennt ihr jemand im Kampfsportbereich, der einen Bandscheibenvorfall hatte und nun wieder trainiert? Bin über alle Infos dankbar.

Geändert von oliver_s (01-09-2007 um 18:49 Uhr).
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  #2  
Alt 31-08-2007, 17:11
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Kampfkunst: Thaiboxen; Bu-Jutsu; HockHochheim CQC
 
Registrierungsdatum: 02.10.2006
Ort: Niedersachsen
Alter: 40
Beiträge: 299
Standard

Ich muß ganz ehrlich gestehn, das die Personen mit Bandscheibenvorfall, die ich kenne, froh sind, das sie weitestgehend wieder einigermaßen im Leben stehen.
Da ist niemand bei, der wieder mit Sport angefangen hat.

Ich würde - an deiner Stelle - mit einem Arzt darüber mal sprechen, der auch als Manschaftsarzt einer Fußball- oder Handballmanschaft nebenher tätig ist.
Idealerweise ist so jemand auch noch Sportmediziner.
Der kann es dir mit Sicherheit genau sagen, ob es möglich wäre. Und wenn ja, welche KK dann in die engere Wahl käme.

Ich könnte mir allerdings vorstellen, das sich dabei nicht um BJJ handelt.
Ich befürchte, alles was Hebel, Würfe, und Überroller oder ähnliches im Programm dürfte wegfallen.
Alles andere? Wer weiß....
__________________
Ergebensten Gruß
Der Kai
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  #3  
Alt 31-08-2007, 19:35
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 21.04.2007
Beiträge: 8
Standard

Hallo Kai,

was für Bandscheibenvorfälle (BSV) hatten diese Leute aus deiner Bekanntschaft denn - BSV im Halswirbelbereich oder im Lendenbereich?

Ich denke, Lendenwirbelbereich ist im Bereich Kampfsport problematischer.

Mein Orthopäde ist auch Sportmediziner, Mannschaftsarzt ist er aber - glaube ich - nicht. Muss noch mal nachhaken, was er meint. Bis vor dem CT stand die Diagnose auch noch nicht sicher fest.

Mich wundert nur, wenn ich lese, dass Leute im Leistungssport, wo die Belastung ja wirklich sehr hoch ist, nach einem Bandscheibenvorfall nach einer gewissen Zeit wieder einsteigen können. Sicher trainieren die viel intensiver als ein Normalsportler und können sich auch mehr auf den Muskelaufbau konzentrieren, aber dafür sind sie auch höheren Belastungen ausgesetzt. Und Sportarten wie Boxen, Basketball und rhytmische Sportgymnastik (Fälle, bei den Leistungssportler nach einem Bandscheibenvorfall wieder eingestiegen sind) sind sicherlich alles andere als bandscheibenschonend.
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  #4  
Alt 31-08-2007, 20:09
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Taijiquan, Aikido
 
Registrierungsdatum: 26.12.2006
Beiträge: 864
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Bei uns trainiert ein Mittvierziger, der schon Bandscheibenvorfälle hatte (soweit ich weiß, mindestens zwei).
Schau doch mal bei Softrock - Klettern Sportmedizin Wettkampfklettern Sportklettern Kletterhallen ins Med-Forum, dort findest du im Wirbelsäulen-Unterforum Leidensgenossen und Rat.
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  #5  
Alt 31-08-2007, 20:16
Helena
Gast
Kampfkunst:
 
Beiträge: n/a
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Hallo zusammen,

Erstmal bitte keine Vermutungen oder ähnliches äußern!

Ich bin als Arzt in der Neurochirurgie tätig und Bandscheibenvorfälle (BSV) sind unser täglich Brot.

Allgemein:
HWS BSV sind problematisch, da wenn sie Druck auf das Rückenmark ausüben, man für einen Querschnitt gefährdet ist. (Querschnitt bedeutet im HWS Bereich, Arme bzw. Teile der Arme und komplett Beine sind gelähmt.) Auch Urin und Stuhlinkontinenz können auftreten. Dies ist das schlimmste der Szenarien. Meistens fallen HWS BSV durch Schmerzen in den Armen (ein oder beidseits) auf. Mit Kribbelgefühl oder Taubheitsgefühl wird es schon etwas gefährlicher und wenn dazu Schwäche in der Muskulatur der Arme auftritt ist eine OP notwendig. Und dann zählen wirklich Stunden. Man sollte mit einer Schwäche nicht spaßen, nach einem Tag kann sie schon bereits bleibend sein, obwohl man operiert hat.

Lumbale BSV sind insofern etwas risikoärmer, da hier nicht das Rückenmark komprimiert wird, trotzdem kann ein Teil Querschnitt mit teilweiser Lähmung der Beine und Urin und Stuhlinkontinenz können auftreten.

Wenn man einen BSV operiert beseitig man das Problem, jedoch ist das Risiko einer OP nicht zu unterschätzen und es kann immer wieder auch zu einem Wiederauftreten eines BSV kommen, auch nach einer OP.

Daher werden BSV, die zwar Schmerzen, aber keine Taubheit oder Schwäche verursachen meist konservativ (nicht operativ) mit Schmerzmitteln und Krankengymnastik behandelt. Das Problem wird zwar nicht beseitig, aber man geht davon aus, dass die Nervenwurzeln sich etwas an den Druck anpassen können, wenn der nicht zu groß ist.

Mit einem BSV Sport zu machen ist im Grunde nicht das Problem. Problematisch sind falsche Bewegungen, die den Rücken zusätzlich belasten und das gerade beim Sport (Beim Laufen zum Beispiel wird das Körpergewicht vervielfacht und wirkt dann auf den Körper). Auch sind sicher die Schmerzen ein sehr limitierender Faktor.

Es kommt also auf die Ausprägung der Beschwerden an, wie man mit einem BSV umgehen kann und da wir Menschen und keine Auto´s sind. SIND WIR ALLE UNTERSCHIEDLICH UND NUR DER BEHANDELNDE ARZT, DER DEN PATIENTEN AUCH GESEHEN HAT, KANN EINEN RAT ÜBER DIE RISIKEN UND GEFAHREN MACHEN. Dafür ist einfach das Thema zu komplex und der BSV kann sich eben immer unterschiedlich ausprägen.

AG
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  #6  
Alt 01-09-2007, 08:13
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shenmen2, in dieses Forum werde ich auf jeden Fall auch mal reinschauen.
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  #7  
Alt 01-09-2007, 08:19
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Registrierungsdatum: 21.04.2007
Beiträge: 8
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@Helena: Wie schwer mein BSV ist, muss der Orthopäde erst noch beurteilen. Urin- und Stuhlinkontinenz habe ich keine, aber bedingt durch die ausstrahlenden Schmerzen in den linken Arm eine leichte "Schwächung" in selbigem, weil man eben einen schmerzenden Arm nicht so sehr anspannen kann/möchte.

Kann man auf einem CT eigentlich einen BSV der Halswirbelsäule gut erkennen? Und wenn ja, wie sieht sowas aus?
Eigentlich war eine MRT-Untersuchung angedacht, diese wurde dann aber durch eine CT-Untersuchung ersetzt, weil die Warteliste für das MRT zu lange war.
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  #8  
Alt 01-09-2007, 08:21
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Für Bandscheibenvorfälle im Lendenwirbelbereich gibt es Ratschläge und Empfehlungen wie Sand am Meer, aber wie sieht es denn bei einem BS im Halswirbelsäulenbereich aus:
Welche Bewegungen und Haltungen sind dort ein No-No?
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  #9  
Alt 01-09-2007, 08:47
Helena
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@ oliver s

Wir versuchen immer MRT´s zu bekommen, da hier die Darstellung der Weichteile besser ist, als beim CT. Wenn allerdings der Radiologe die Bandscheiben im CT genau schichtet und Erfahrung hat, kann man das auch verwerten. Im Notfall nachts müssen wir leider auch immer auf CT´s zurückgreifen, da es keine Notfallbesetzung am MRT gibt. (Auch ist ein MRT teurer, als ein CT.) Und ein MRT kann nicht gemacht werden, wenn ein Herzschrittmacher oder andere Metallteile im Körper sind.

Dein Orthopäde hat doch ein CT von deiner HWS. Lass dir den Befund am besten von ihm daran erklären, dann weißt du in welcher Höhe der Bandscheibenvorfall ist und wie es bei Dir aussieht. Denn das ist momentan für dich das interessanteste.
Und besprich das weitere Vorgehen genau mit deinem Arzt, so dass du alles verstanden hast und dich sicher fühlst. Wenn du unsicher bist, sag es deinem Arzt, er kann ohne weiteres noch andere Meinungen einholen oder dich zum Beispiel mit den Bildern in die neurochirurgische Ambulanz schicken, wenn es notwendig wird.
Du bist keinem Arzt ausgeliefert, sondern du kannst ihn wirklich löchern mit Fragen. Für uns ist es Routine mit BSV umzugehen und manchmal wird vergessen Sachen einfach zu erklären.
Also geh bitte zu deinem Arzt und sprich ausführlich mit ihm. Er kennt dich und deinen Befund und er ist in diesem Moment, der über dich am besten informierte Arzt. Hier im Netz kannst du nur allgemeine Info´s bekommen, die auf dich vielleicht garnicht zutreffen.
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  #10  
Alt 01-09-2007, 10:15
KKB-Userstatus: Beginner
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Danke für deine Antwort. Der Orthopäde hat auch versucht, ein MRT machen zu lassen, aber in der Gegend war wohl so schnell kein Termin zu bekommen, das hätte mehrere Wochen gedauert.

Die Sache ist die: Das CT wurde nicht bei meinem Orthopäden gemacht, sondern in einem nahegelegenen Krankenhaus mit radiologischer Abteilung. Daher hat mein Orthopäde die Ergebnisse der CT noch nicht. Nächste Woche habe ich wieder einen Termin bei ihm, da bringe ich dann die CD-ROM mit den CT-Ergebnissen mit, die man mir im Krankenhaus in die Hand gedrückt hat. Nähere Infos habe ich da noch keine bekommen, außer der Bestätigung, dass es sich um einen BSV handelt.

Meinen Symptomen zufolge meinte mein Orthopäde aber schon vor dem CT, dass es sich wohl um einen BSV im Bereich der Halswirbelsäule C6/C7 handelt. Inwiefern spielt die Lage des BSV im Bereich der Halswirbelsäule eine Rolle für die Wiederaufnahme einer sportlichen Tätigkeit?

Mit dem Nachfragen ist das so eine Sache: Ich habe manchmal bei den Ärtzen den Eindruck, dass diese seit der Gesundheitsreform die Patienten im Akkord abwickeln müssen. Ich glaube mich auch zu erinnern, mal in einer Praxis eines Artzes einen Aushang gelesen zu haben, auf dem stand, dass sie i.d.R. nur noch eine bestimmte Zeit mit dem Patienten bei der Krankenkasse abrechnen dürfen. Das Patientengespräch dürfe also nicht zu lange gehen, sonst würde er praktisch umsonst arbeiten. Stimmt das?

Bei meinen Arztaufenthalten lief es häufig so, dass der Arzt eine Frage zur Symptomatik nach der anderen stellte, was ja auch OK ist, damit er die Diagnose stellen kann, aber danach gab er einem keine Gelegenheit für eigene Fragen, sondern war ruckzuck wieder weg und hat einen an die Sprechstundenhilfe verwiesen.
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  #11  
Alt 01-09-2007, 10:25
Benutzerbild von Dorschbert
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Hallo, zu deinem speziellen Fall kann ich leider nichts sagen.
Ich kenne jedoch jemandem, der nach einem Bandscheibenvorfall vor ein paar Jahren mittlerweile wieder im modern Wushu (also mit höchst extremen, akrobatischen Bewegungsabläufen) und im Sanda-Vollkontakt unterwegs ist.

MfG Dorschi
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  #12  
Alt 01-09-2007, 11:36
Rabe 9
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was im augenblick für dich möglich ist, kann dir nur dein arzt sagen. ich würde zusätzlich nach der diagnose noch einen neurologen um seine meinung befragen!

ich habe zwei bsv, einen heftigen im lws-bereich u. einen leichten in der hws. viele jahre ging nichts mehr, kein radfahren, kein sport. vor 10 jahren bin ich an einen guten physiotherapeuten geraten und der hat mir, zusammen mit einem heilpraktiker ( sorry, mein glaube an die schulmedizin ist ein wenig lädiert ), mut gemacht. ein langsamer, angepasster muskelaufbau, dadurch mehr selbstvertrauen in den eigenen körper, haben mir sehr geholfen. natürlich hat es auch rückschläge gegeben, wenn ich mich überschätzt und/oder ratschläge nicht angenommen habe.
dieses training beim physiotherapeuten habe ich überwiegend aus eigener tasche getragen. mit den wenigen rezepten über kg wäre es nicht machbar gewesen eine solide basis aufzubauen. aber es war für mich gut investiertes geld in mehr lebensqualität!

heute mache ich täglich: eine stunde radfahren auf einem rad mit extrem tiefen einstieg, spezialfederung usw., eine stunde qigong, aber angepaßt an meine tagesform, d.h. wie tief die stände sein können/dürfen, sagt mir mein körper und nicht mein ehrgeiz. taiji ist wieder für 2008 angedacht, bis dahin muss ich noch an der beweglichkeit aus der hüfte heraus arbeiten. ach ja, mein physiotherapeut ist qigong- u. taijilehrer, somit habe ich es super getroffen!

gute besserung und viel erfolg bei der suche nach einem guten physiotherapeuten!


gruß
rabe 9
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  #13  
Alt 01-09-2007, 12:25
Helena
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Hallo zusammen,

Die Lage eines Bandscheibenvorfalls ist für die unterschiedliche Lage der Symptome verantwortlich.

Jeder Bandscheibenvorfall muß individuell bewertet werden.
Einige können sehr gut konservativ (mit Schmerzmedikamenten und einer guten Krankengymnastik) behandelt werden. Wichitg dabei ist, dass der Patient relativ schmerzfrei leben kann.

Bei "nur" Schmerzen, ist die konservative Therapie erste Wahl. Nur sehr schmerzgeplagt Patienten, die durch die konservative Therapie keine verbesserung haben und mit den Schmerzen nicht leben können, werden dann operiert.

Eine OP hat viele und auch schwerwiegende Risiken, allerdings ist sie auch eine Standart-OP und wird regelmäßig gemacht. (bei uns ca. 4-5 mal am Tag. )

Ein OP ist notfallmäßig indiziert, wenn Ausfallerscheinungen auftreten. Schwächen in den Armen oder Beinen oder Blasen-Mastdarmstörungen.

Kribbel oder Taubheitsgefühle sind ebenfalls Zeichen für eine Nervenläsion.

Schmerzen können behandelt werden und eine gute Krankengymnastik hilft. Aber ein BSV bildet sich nicht zurück und kann jederzeit wieder Schmerzen und/oder Taubheit und/oder Lähmungen auslösen. Und protektiv kann man mit einer guten Rückenschule arbeiten, jedoch schützt es einen nicht vor einem BSV.

Wichtig: Sobald ein Taubheitsgefühl oder eine Lähmung auftritt, sofort einen Arzt aufsuchen. Bitte nicht warten!

Wir in der Neurochirurgie müssen leider vielen Patienten sagen, dass wenn eine Schwäche (Parese) länger als einen Tag besteht, diese auch nach einer OP bestehen bleiben kann. Oder erst nach Monaten harter Krankengymnastik sich verbessert. Genauso das Taubheitsgefühl.
Die Schmerzen lassen sich meist besser behandeln.
Also bitte nicht warten!
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