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  #1  
Alt 10-01-2008, 20:01
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Kampfkunst: Traditionelles Taekwon-Do (Kwon, Jae-Hwa)
 
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Unhappy Beschwerden im LWS-Bereich

Hi Leutz!

Ich hab seit einiger Zeit Probleme mit der Lendenwirbelsäule (vermutlich Blockierung). Da mir bisher keiner so richtig helfen konnte (bzw. jeder ne andere Ursache vermutet hat) und mein Orthopädentermin erst Mitte März ist, wollte ich hier mal nachfragen, in der Hoffnung, dass ihr mit helfen könnt...

Ich mach seit September 2003 Taekwon-Do, in letzter Zeit (bis zur Verletzung) auch ziemlich häufig (~7-8 Stunden/ Woche) und hab eigentlich nie so wirklich Probleme gehabt. Hinzufügen sollte ich vlt, dass ich eine Skoliose habe (Grad weiß ich nicht), mein linkes Bein ist leicht länger als das rechte (max. 1 cm, ist nie genau geprüft worden), soweit ich mich erinnern kann auch einen leichten Beckenschiefstand (bin mir aber da net sicher) und wohl angeblich auch einen leichten Scheuermann...

Vermutlicher (End-)Auslöser war im September 2007 ein gesprungener 540°-Fersenkick mit links gegen den Sandsack, ich hab da wohl net richtig angespannt bzw. gezogen. Beim Auftreffen hat es abrupt links neben dem Lendenwirbel wehgetan, war aber nach 3 Minuten wieder weg. Eine knappe Woche später hatte ich kurz Beschwerden beim Kicken, war aber auch nach etwa 5 Minuten wieder weg. Richtig los ging es erst am nächsten Tag, bin da auf dem Weg zum Training wohl etwas zu schnell die Treppe runter, hab auf jeden Fall die letzten 3 Stufen übersprungen und beim Landen (auf dem linken Bein afaik) gabs den selben Schmerz wie bei dem 540 gegen den Sandsack, der blieb dann aber. Beim Training is das auch schlimmer geworden. Hab dann schließlich erstmal Pause gemacht, und bin zur Physiotherapie gegangen, da ist es mit der Zeit besser geworden, scheinbar ganz weg gegangen. Als ich dann nach 3 Wochen wieder mit TKD angefangen hab, ging das ganze wieder von vorne los. Hab dann wieder Pause gemacht, bin wieder zum Training, bis es wieder nicht mehr ging, das ging dann ein paar mal so hin und her, seit Dezember hab ich das Training erstmal ganz bleiben gelassen.

Mal zur Beschreibung des Problems:
Manchmal treten die Beschwerden sofort auf, meist durch ruckartige/ schnelle Bewegungen im LWS-Bereich, vor allem, wenn die Muskulatur noch kalt ist (im Winter leider recht problematisch...), is aber auch mal passiert als ich gerannt bin -.- Ich habe dann Schmerzen zwischen den Wirbeln, starke Verspannungen rechts und links entlang der WS, tlw. bis zur Halswirbelsäule hoch. Des weiteren hab ich Schmerzen wenn ich mich nach vorne beuge, links neben dem Wirbel (relativ konzentriert) bzw. überhaupt die Wirbelsäule beuge, tut kurz weh, und lässt dann wieder nach, fast bei jeder Bewegung. Das selbe merke ich beim einfachen Hinsetzen.
Das ganze wird mehr oder weniger von selbst wieder besser, mir fällt auf, dass während dieser Phase es im LWS-Bereich öfters bei einfachen Bewegungen knackt, der Schmerz bei jeder Bewegung der LWS lässt schon nach einem Tag, nach 1 Woche sind auch die Verspannungen merklich besser. Auch der Schmerz beim Nach-Vorne-Beugen wird mit der Zeit besser. Das ganze lässt sich durch Krankschreibungen (also Nichtbelastung), Physiotherapie, Wärmekissen und Stufenlage beschleunigen, aber ganz weg bekomm ich es dennoch nicht. Reindrehen habe ich auch versucht, es knackt relativ laut beim Drehen nach links, aber das ändert nicht wirklich was (glaube ich zumindest). Wenn ich nicht arbeiten bin bleibt nur ab und zu ein Gefühl, das ähnlich ist wie leichter Muskelkater. Das geht vom (L4???-)Wirbel um 1 bis 1 1/2 Wirbel nach unten, fast bis zum Steiß , auf Höhe des L4 zur Seite und über den Ischias, alles fast nur linksseitig. Wenn ich die LWS-Muskulatur normal belaste (was sich beim Zivi net vermieden lässt, muss dort 8 Stunden durch die Gegend laufen und etwas Fahrrad fahren), kommen dazu leichte Verspannungen, auch beim nach vorn beugen merk ich wieder einen leichten Schmerz. Die Beschwerden kommen und gehen (treten auch net zwangsläufig zusammen auf). Wenn ich wieder anfange mit Training und es nicht schlagartig schlimmer wird, steigen die Beschwerden langsam an, geht über wachsende Schmerzen bei Bewegungen (hauptsächlich Kicks) bis irgendwann dahin, das es auch im Ruhezustand schmerzt (wie wenn es schnell auftritt).

Tja meine Frage zunächst: Was is da eigentlich los? Und was kann ich dagegen machen?
Da der Verdacht auf eine Blockierung naheliegt, habe ich angefangen, meine Rückenmuskulatur aufzubauen, erst bei der Physiotherapie, und als die zu Ende war abends zu hause, soweit wie möglich.

Und dann die Frage, die ich mir seit 4 Monaten stelle: Wie hoch sind meine Chancen, jemals wieder richtig trainieren zu können?

Hoffe ihr seid net allzu entsetzt, wieviel ich geschrieben hab, und hoffe, ich konnte mein Problem genau genug beschreiben. Sry für meine etwas umständlichen Erklärungen tlw. aber ich hab von Anatomie net viel Ahnung...

big thx!
greetz
ASCII
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  #2  
Alt 13-01-2008, 15:15
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du könntest mal "Spine- Decompression" versuchen, oder nen doc aufsuchen.

An ne Klimmzugstange o. ä. hängen und schön aushängen(kurz den Rumpfanspannen und dann locker lassen, dann zieht es deine Wirbelsäule noch ein stück weiter auseinander.)

Mir hat das schon bei diversen kleinen Rückenschmerzen geholfen.
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  #3  
Alt 15-01-2008, 21:43
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thx für die antwort

ich war mittlerweile mal wieder beim Training, es ist nicht wirklich schlimmer geworden, da war ich überrascht...

@jinn: Es hinzukriegen, dass die Beschwerden besser werden ist nicht das Problem, Beschwerden bei längerer oder stärkerer Belastung zu vermeiden schon eher...
greetz
ASCII
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  #4  
Alt 16-01-2008, 16:39
Benutzerbild von jinn
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dann natürlich krafttraining

"Spine-Decompression": wenn du das regelmäßig machst, hat es einen langfristigen Effekt, da sich dadurch die Räume zwischen den Wirbeln (äh.. vertebrar discs?) besser mit Flüssigkeit füllen können, und so besser als schockabsorber fungieren können, zudem ist dann natürlich mehr Platz zwischen den einzelnen Wirbeln, somit kommen die nicht so oft gegeneinander.

Weiss natürlich nicht ob das bei dem was Du hast, hilfreich ist, aber zb wenn ich Brücke Trainiere, mach ich das vorher, um mich besser dehnen zu können, und nachher(falls Schmerzen, gehen die dann weg)
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  #5  
Alt 16-01-2008, 16:50
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Standard Beschwerden

Zitat:
Zitat von ASCII Beitrag anzeigen
thx für die antwort

ASCII
Hallo ASCII,

ich hätte noch etwas. Informir Dich mal über "Vitalogie". Bei denen gehts darum:

Aus Wikipedia:
Die Vitalogie/Straight Vitalogy konzentriert sich auf den ersten Halswirbel, den Atlas. Gemäß den Aussagen der Vitalogie/Straight Vitalogy können sich bereits minimale Fehlstellungen und Verschiebungen (vertebrale Subluxation) dieses Wirbels auf die Gesamtstatik der Wirbelsäule und die Funktion des Nervensystems auswirken. Fehlstellungen an der Wirbelsäule sollen den Informationsfluss zwischen Gehirn und Zellen stark beeinträchtigen, so dass eine Fehlfunktion der Zellen provoziert werden kann. Dadurch werde der gesamte Organismus gestört und infolgedessen würden sich Krankheiten entwickeln. Durch eine gezielte Adjustierung (Einrichten) des Atlas soll eine Eigenkorrektur des Wirbels eingeleitet werden, der die Stellung der Wirbelsäule und damit auch die Nervenimpulsversorgung des Körpers günstig beeinflussen soll.


Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich bei einer Vitalogisten war. Hatte manchmal so schlimme Probleme dass ich mich beim Orthopäden spritzen lassen musste, weil ich nicht mehr richtig gehen konnte oder aufstehen.
Mein Kumpel war damals dabei. Hab zwei Tests gemacht (aufm Bauch liegend). Mein Kumpel hat bestätigt dass ich eine Beinlängendifferenz von mind. 2,5 cm hatte. Hab mich behandeln lassen und hab direkt nach der Behandlung kurz Probleme beim Laufen gehabt, weil meine Statik wieder gestimmt hat ( bin ein paar Mal mit dem Fuss am Boden hängen geblieben). Gerade im Kampfsport oder bei Unfällen kommt es sehr leicht vor dass der Axis etwas verrutscht.
Ich will das hier im Einzelnen nicht erklären, aber besorg Dir Infos oder geh mal hin wenn jemand in deiner Nähe ist.


Die "Dorntherapie" ist auch sehr gut. Gibts ein Büchlein mit guten Übungen zur Eigentherapie. " Der sanfte Weg zur Mitte" von Gamal Raslan.
Steht einiges über Fehlstellungen drin und woher sie kommen.
siehe:
Amazon.de: Dorntherapie - Amazon.de: Amazon.de: Günstige Preise bei Elektronik & Foto, DVD, Musik, Bücher, Games, Spielwaren & mehr

Grüße
Erwin

hoffe ich konnte Dir helfen.
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  #6  
Alt 16-01-2008, 18:07
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Kampfkunst: Traditionelles Taekwon-Do (Kwon, Jae-Hwa)
 
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Danke für die antworten!

Das mit der Spine-Decompression werd ich mal versuchen, und was die Vitalogie betrifft - ich informier mich mal. Werd auch erstmal sehen, wie sich das weiter entwickelt, es wird langsam besser und ist interessanterweise irgendwie von meiner Psychologie abhängig. Wenn ich dran denke, merk ich es noch, wenn ich abgelenkt bin merk ich es gar nicht mehr... Ansonsten, tja Orthopädentermin in zwei Monaten, wenns wirklich nicht richtig weggeht oder wiederkommt...

Greetz
ASCII
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  #7  
Alt 16-01-2008, 18:24
Benutzerbild von jinn
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Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 2.521
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hm.. natürlich...
es gibt auch Schmerzen, die man sich nur einbildet.
(und von der Psyche hängt eig so gut wie alles ab)
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  #8  
Alt 16-01-2008, 22:04
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Kampfkunst: Traditionelles Taekwon-Do (Kwon, Jae-Hwa)
 
Registrierungsdatum: 10.01.2008
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Naja ganz einbilden tu ich sie mir sicher nicht... Würde eher sagen beim dran denken verkrampe ich zwangsläufig und das verursacht dann leichte Schmerzen... Aber bissl komisch ist es trotzdem...
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  #9  
Alt 16-01-2008, 23:22
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Kickboxen
 
Registrierungsdatum: 04.02.2007
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Standard Osteopathie

MoinMoin,

ich denke dass mein Problem vor einigen Jahen so ziemlich dasselbe war. Ich bin aus knapp 2 m höhe auf den zugefrorenen Strand geflogen und dann konnte ich erstmal den nächsten Tag nicht mehr gehen. Das ging dann relativ schnell weg. Doch wenn ich z.B. unaufgewärmt i-welche ruckartigen Bewegungen gemacht habe war das ganze sofort wieder da. Ich war dann bei mehreren Orthopäden und Physiotherapeuthen die mir insgesamt jedoch alle nicht richtig geholfen haben. Ich hätte angeblich unterirdische Bauchmuskeln. Daraufhin habe ich sehr! verstärkt ein halbes Jahr Bauchmuskeln trainiert, doch die Schmerzen blieben gleich. I-wann bin ich dann zum Osteopathen gegangen. (kostet pro SItzung 90 € wird meistens nicht übernommen von der Kk). Der hat bei mir eine Verschiebung der Wirbelsäule festgestellt eine Fehlstellung des Beckens und eine Verwringung des Beckens. Bis auf das letzte hat er alles in einer Studne wieder hinbekommen. Seit gut 2 Jahren bin ich schmerzfrei und kann wieder alles machen.
Ich gehe jetzt erstmal pennen solltest du vlt. noch Fragen haben meld dich einfach.
Gruß Max
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  #10  
Alt 17-01-2008, 18:17
KKB-Userstatus: Beginner
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Registrierungsdatum: 10.01.2008
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Hm das ist interessant... Was genau hat denn der Osteopath bei dir gemacht?

Greetz ASCII
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