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  #1  
Alt 21-02-2005, 20:06
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Kampfkunst: auf der Suche nach einer neuen...
 
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Standard blaue Flecken

Ich bekomme beim Training immer extrem leicht blaue Flecken, z.B. auf den Unterarmen vom Blocken. Und zwar auch dann, wenn die Schläge nicht wirklich fest sind. Wie gesagt, ich tu mir nicht (sehr) weh und trotzdem sind sie nachher da

Weiß jemand woran das liegen kann und was ich dagegen unternehmen kann? Vielleicht hat es auch einfach nur damit zu tun, dass ich ein eher zierlich bin (1,70 m, 56 kg)

Ist ja auch lästig, wenn ich am WE fort gehe und keine kurzen Tops anziehen kann, weil sonst jeder glaubt, dass mich mein Freund verprügelt Die langen Erklärung von wegen KS sind, abgesehen davon, dass ich das nicht jedem auf die Nase binden will, einfach nur mühsam!
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  #2  
Alt 21-02-2005, 21:09
Benutzerbild von derjoerg
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also nach meiner Erfahrung werden Schmerzen und blaue Flecken weniger, je öfter man eins auf die selbe Stelle drauf bekommt... denke da wird sich nicht viel machen lassen.

Was ich aber versuchen würde wäre Eisspray, oder Kühlgel direkt nach dem training, das verhindert auf jeden Fall all zu starke Schwellungen und blaue Flecken.
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  #3  
Alt 21-02-2005, 22:06
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Also ich hatte am Anfang auch immer blaue Flecken an den Unterarmen! Mitlerweile hat sich das gelegt! Also einfach weiter trainieren!
Das wird schon
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  #4  
Alt 21-02-2005, 23:56
Benutzerbild von B3rl1n TRiCKeR
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bindegewebsschwäche hau ich da mal raus
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  #5  
Alt 22-02-2005, 07:32
Benutzerbild von shotokan-man
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Ist bei meiner Frau auch so, ich denke auch das es was damit zu tun hat.
Bei Ihr genügt schon ein Klaps auf den Hintern.
Ich selber bekomme z.B. fast nie Blaue Flecken, da muss schon was kräftiges auf mich einwirken. Da habe ich Glück
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  #6  
Alt 22-02-2005, 07:33
Benutzerbild von FMACH1
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Hallo,

gegen die blauen Flecken versuchs mal mit einer starken Heparin Salbe
aus der Apo. Dann verschwinden die blauen Flecken schnell.

PS: sie verhindert natürlich nicht blaue Flecken.

Gruß
Franky
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  #7  
Alt 22-02-2005, 07:51
Benutzerbild von kungfugirl
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Beiträge: 138
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Also gerade am Unteram kommen die blauen Fleckn ja wohl nicht von zu schwachem Bindegewebe oder?!
Also ich hab da auch hin und wieder blaue Flecken weils bei mir oft genau den Knochen trifft und dann kanns auch mal weh tun...
Ist bei mir aber mit der Zeit besser geworden, Gott sei Dank, die blauen Flecken waren echt schlimm...Wurde immer gefragt ob mich mein Freund verprügelt hat
Ansonsten mach ich nach dem Training über Nacht immer Sportsalbe drauf(vorallem dann wenns schon geschwollen ist), hab leider den Namen vergessen, gibts ja aber eh viele verschiedene...
Bei mir hilft das meist und am nächsten Tag ist nix zu sehen!!!
__________________
Anyone who has ever looked into the glazed eyes of a soldier dying on the battlefield will think hard before starting a war.
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  #8  
Alt 22-02-2005, 07:55
Benutzerbild von shotokan-man
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Beiträge: 868
Cool Nun mal fachlich erklärt

Blaue Flecken sind ja nichts anderes als geplatzte Äderchen. Es ist ja nur Blut was man dann da sieht. Einfach ein Hämatom, Bluterguß wie man es auch nennen will.

Unter einem Hämatom versteht man den Austritt von Blut aus den Blutgefäßen in das umliegende Körpergewebe. Die Ursache für den Blutverlust in das Gewebe ist meist eine Verletzung einer Vene oder einer Arterie. Je tiefer die Einblutung im Gewebe liegt, desto weniger ausgeprägt sind die äußerlich erkennbaren Anzeichen. Hämatome, die relativ nahe an der Hautoberfläche liegen, zeigen nach kurzer Zeit das typische Verfärbungsmuster, den blauen Flecken der aber auch die Farbe ändern kann.

Bei Einblutungen, die dicht unter der Hautoberfläche liegen, entsteht binnen weniger Stunden eine deutliche rot-bläuliche Verfärbung, kombiniert mit einer druckschmerzhaften lokalen Schwellung. Liegt die Verletzung tiefer, können sehr häufig weder eine Hautverfärbung noch eine Schwellung beobachtet werden. Trotzdem klagen die Verletzten über Schmerzen, da tiefer liegende Gewebeschichten durch das Hämatom komprimiert oder gegen umliegende, z. B. knöcherne Strukturen, gedrückt werden. Falls überhaupt, ist bei diesen tief liegenden Blutergüssen erst nach einigen Tagen eine Hautverfärbung oder Schwellung zu beobachten.

Wenn das Hämatom von außen gut sichtbar ist, dann ist in den ersten 24 Stunden nach der Verletzung eine rote bis rot-blaue Verfärbung zu beobachten. Durch den biochemischen Abbau des Blutes ändert sich die Farbe nach einem bis vier Tagen zu einem tiefen Dunkelblau, um nach weiteren drei Tagen in eine grünliche Farbe überzugehen. Beginnend mit dem siebten Tag verfärbt sich das Hämatom erst in einen gelblich-bräunlichen Farbton, nach spätestens zwei bis drei Wochen ist es dann völlig verschwunden.

Sofortmaßnahmen und Diagnose
Sofern keine Begleitverletzungen wie Frakturen oder offene Wunden vorhanden sind, beschränkt sich die Erstversorgung auf eine lokale Kühlung und, falls möglich, einer Hochlagerung der verletzten Stelle. Durch die Hochlagerung verringert sich der Blutfluss zum verletzten Gebiet deutlich. Es tritt weniger Blut aus, somit kann die weitere Ausbreitung eines Hämatoms reduziert, manchmal sogar gestoppt werden. Zusätzlich zur Hochlagerung bietet sich die lokale Kälteanwendung mit Cool-Packs oder sonstigen Kühlelementen an. Wegen der Kälte ziehen sich die zuführenden Blutgefäße zusammen, dadurch tritt weniger Blut in das Gewebe aus. Weitere Bewegung sollte, wenn möglich, vermieden werden, da sonst die Muskulatur weiterhin gut durchblutet wird und sich die Einblutung verstärken kann.

Die Diagnose ergibt sich aus dem Unfallhergang und dem Beschwerdebild. Bei unklaren Fällen kann eine Ultraschalluntersuchung zur Lokalisation und Größenbestimmung eines Hämatoms nötig werden. Bei Hämatomen in der Nähe von Gelenken sollte auch eine Röntgenuntersuchung in Erwägung gezogen werden, um knöcherne Verletzungen auszuschließen.

Bei sehr großen und sich schnell ausbreitenden Hämatomen ist jedoch ein schnellstmöglicher Transport in die Klinik unumgänglich. Denn hier besteht der dringende Verdacht einer Zerstörung von größeren Blutgefäßen. Unerkannt und unbehandelt können solche Verletzungen zu lebensbedrohlichen Schockzuständen führen.

Treten Hämatome immer wieder ohne ersichtlichen Grund auf, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden, um eine Gerinnungsstörung auszuschließen.

Therapie
Normalerweise wird die Einblutung nach einigen Tagen vom Körper wieder abgebaut. Außer einer symptomatischen Therapie ist in den allermeisten Fällen also keine weitere Intervention nötig. Da sich ein Hämatom nach 14-16 Tagen wieder verflüssigt, ist in dieser Zeit, sofern erforderlich, ein Absaugen ohne größeren Eingriff möglich. Das Auftragen von heparinhaltigen Salben ist nicht sinnvoll bzw. erfolgversprechend, da Heparin nicht in der Lage ist, das bereits geronnene Blut wieder aufzulösen. Außerdem können die Heparinmoleküle wegen ihrer Größe die Hautbarriere nicht durchdringen. Aber es sei erwähnt, dass die Anwendung bzw. Nichtanwendung von heparinhaltigen Salben dennoch strittig ist.

Das betroffene Körperteil sollte nicht zu stark belastet werden, um eine neuerliche Einblutung und weitere Gefäßverletzungen zu vermeiden. Nur bei sehr großen Hämatomen oder bei Hämatomen in unmittelbarer Nähe eines Gelenks kann ein chirurgischer Eingriff nötig werden. Eine weitere Komplikation, die eine operative Behandlung nötig machen kann, ist die Entwicklung eines so genannten Kompartmentsyndroms. Hier entwickelt sich das Hämatom zwischen den Muskelfasern und der Muskelfaszie. Durch den dadurch ausgeübten Druck werden Blutgefäße so stark komprimiert, dass Gewebestrukturen wie Muskeln und Nerven nicht mehr ausreichend durchblutet werden und absterben können. Bei großen Hämatomen ist jedoch die Infektion die häufigste Komplikation, deswegen ist eine chirurgische Sanierung unumgänglich.

Rehabilitation
Nach dem Abklingen der Schwellung und der Schmerzen kann beispielsweise wieder langsam mit sportlicher Betätigung begonnen werden. Anzuraten ist jedoch der Ausschluss von Begleitverletzungen oder Komplikationen wie Frakturen, Gelenkbeteiligungen oder Infektionen.

Prophylaxe
Die einzig sinnvolle Möglichkeit zur Vorbeugung ist das Vermeiden von Unfällen. Bei risikobehafteten Tätigkeiten oder Sportarten sollte eine geeignete Schutzausrüstung getragen werden.



so, nun wisst ihr alles
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  #9  
Alt 22-02-2005, 08:56
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Eigentlich wurde ja schon alles gesagt, nur nicht wie man sie verhindern kann. Die effektivste Prophylaxe wäre Kontakt zu vermeiden oder reduzieren. Falls die blauen Flecken tatsächlich zu extrem sind, schadet es auch nicht ein Blutbild anfertigen zu lassen, insbesondere die Gerinnungsfaktoren (z.B. der sog. Quick-Wert) könnten u.U. auf Störungen hinweisen (was höchstwahrscheinlich nicht der Fall sein wird). Nimmt sie Medikamente, die Einfluss auf die Blutgerinnung haben? Hoher Alkohol-/Vitamik K-Konsum?
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  #10  
Alt 22-02-2005, 09:04
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Kampfkunst: auf der Suche nach einer neuen...
 
Registrierungsdatum: 20.02.2005
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Danke für eure Antworten!!! Ich werd's mal mit dieser Salbe probieren. Falls das nichts nützt heißt es halt Augen zu und durch
Kühlen, hochlagern etc. ist bei wirklich großen Blutergüssen sicher gut, aber bei eher kleinen blauen Flecken...
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  #11  
Alt 22-02-2005, 09:08
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Beiträge: 14
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Zitat:
Zitat von Kudos
Eigentlich wurde ja schon alles gesagt, nur nicht wie man sie verhindern kann. Die effektivste Prophylaxe wäre Kontakt zu vermeiden oder reduzieren. Falls die blauen Flecken tatsächlich zu extrem sind, schadet es auch nicht ein Blutbild anfertigen zu lassen, insbesondere die Gerinnungsfaktoren (z.B. der sog. Quick-Wert) könnten u.U. auf Störungen hinweisen (was höchstwahrscheinlich nicht der Fall sein wird). Nimmt sie Medikamente, die Einfluss auf die Blutgerinnung haben? Hoher Alkohol-/Vitamik K-Konsum?
Nein, SIE nimmt keine Medikamente und der Alkoholkonsum hält sich auch in Grenzen. Ob ich viel Vitamin K habe, weiß ich nicht.

Eventuell werde ich echt mal einen Bluttest machen lassen, nur um sicher zu gehen. Ich bekomme die Dinger nämlich sogar beim Beachvolleyball im Sommer!!! Und da kann echt keiner sagen, dass das normal ist.
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