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  #1  
Alt 01-10-2011, 12:37
Benutzerbild von Seminarius
KKB-Userstatus: Professional
Kampfkunst: Israeli Close Combat und Kinder mit Süßigkeiten bewerfen
 
Registrierungsdatum: 08.03.2008
Ort: an der Klatsche
Alter: 24
Beiträge: 957
Standard Boxen in der Antiaggressionstherapie-wirklich das kleinere Übel?

Wie seht Ihr das?
Wenn man extrem aggressive Leute als Antiaggressionstherapie ins Boxen schickt, ist das dann wirklich das kleiner Übel? Gibt man wenn der Wille nicht wirklich da ist und es nur der Strafreduzierung wegen gemacht wird, solchen Leuten nicht auch noch eine Waffe in die Hand?
Oder gibt es auch andere Methoden? Meint Ihr, dass die meisten dieser Leute sich insgeheim ins Fäustchen lachen, weil sie a)boxen lernen und b) zusätzlich nicht so lange eingesperrt werden? Neulich hab ich wieder so einen Fall erlebt der geht so ein Antiaggresionstraining machen, aber er haut trotzdem immer noch gerne Leuten aufs Maul.
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  #2  
Alt 01-10-2011, 14:45
Benutzerbild von boxxer77
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Schlammbaden,Tempoweitwurf
 
Registrierungsdatum: 08.10.2006
Ort: Mannheim/Thailand
Alter: 35
Beiträge: 106
Standard ....und genau dass vermute ich auch!

Gewalt und Respeklosigkeit spielt sich im Kopf ab.Ob da derartige Kurse wirklich etwas bei gewalttätigen Jugendlichen verändern?

Ich kann mir auch gut vorstellen dass eine traditionelle Kampfkunst (von meinetwegen mit dem ganzen esoterischen Hintergrund) evt. zielführender wäre als jemandem tatsächlich auf schnellstem Wege solche "einschlagenden Werkzeuge" zur Hand zu geben.

Gibt es eigentlich Studien zu dieser Thematik (Rückfallquote etc.)?
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  #3  
Alt 01-10-2011, 15:11
Benutzerbild von Tuborgjugend
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Krav Maga
 
Registrierungsdatum: 23.07.2007
Ort: Mainz
Alter: 31
Beiträge: 531
Standard

[QUOTE=boxxer77;2648368....
Gibt es eigentlich Studien zu dieser Thematik (Rückfallquote etc.)?[/QUOTE]

Wenn es welche gibt, dann sind die mit Vorsicht zu geniessen: Viele dieser Boxen-zur-Resozialisierung-Campleiter suchen sich ihre Schützlinge selbst raus und nehmen dann natürlich welche, die in ihren Augengute Erfolgsaussichten haben
__________________
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  #4  
Alt 02-10-2011, 11:19
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
Registrierungsdatum: 20.06.2002
Ort: Osterholz-Scharmbeck
Alter: 46
Beiträge: 8.751
Blog-Einträge: 2
Standard

"Reines" Boxen als Antiaggressionstherapie funktioniert nur bedingt.
Echte Aggressionen kann man durch Kampfsport nicht abbauen. Es gibt sogar
Studien, die einen gegenteiligen Effekt belegen. Hier wurde dies auch schon
von einigen Usern erwähnt.
Als Therapie ist Boxen (oder andere KK/KS) nur eine Teil des ganzen.
Es ist auch immer ein ganzes Spektrum von Aspekten, die jemanden Aggressiv
werden lassen. Es gibt auch AAT, die kommen ganz ohne sportliche Betätigung
aus.
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Bis denn. Euer Sven.
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  #5  
Alt 02-10-2011, 11:48
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Boxen, Thaiboxen
 
Registrierungsdatum: 25.01.2009
Ort: Berlin
Alter: 19
Beiträge: 332
Standard

Ich verstehe auch nicht, warum man zB Jugendlichen, die wegen schwerer Körperverletzung vorbestraft sind, u.U. sogar als Intensivtäter gelten, auch noch Boxen beibringt.

Mir selber tut das Boxen gut, es baut Spannung ab. Allerdings würde ich diese Spannung auch nie durch Gewalt an anderen Leuten abbauen. Damit wir uns richtig verstehen Von daher sehe ich das so und so, einerseits kann es bei denen genauso wirken und es kann sie evtl ausgeglichener machen, andererseits steht zu befürchten, dass man jemandem nur beibringt, wie er noch effektiver zuschlägt.

In dem Zusammenhang finde ich, dass Strafen für Körperverletzung usw härter sein müssten. Wenn ich lese, dass jemand brutal zusammengeschlagen wurde von Leuten, die schon wegen mehrfacher Körperverletzung der Polizei aufgefallen sind, dann frage ich mich echt, was das soll, da finde ich keine Worte für.
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  #6  
Alt 02-10-2011, 15:09
Benutzerbild von Simplicius
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.07.2011
Beiträge: 2.158
Standard

Zitat:
Zitat von südberliner Beitrag anzeigen
Ich verstehe auch nicht, warum man zB Jugendlichen, die wegen schwerer Körperverletzung vorbestraft sind, u.U. sogar als Intensivtäter gelten, auch noch Boxen beibringt.
Da kommen mir folgende Gedanken:

-Um überschüssige Energie abzubauen könnten die auch Steine klopfen und zum Geduld lernen Handarbeiten wie Häkeln oder Stricken oder klassisches Ballett für die Disziplin.

-
Zitat:
Kommen zwei Sozialpädagogen nachts aus der Kneipe. Auf dem Bürgersteig liegt jemand
blutüberströmt und stöhnt vor Schmerzen. Sagt der eine Sozialpädagoge zum anderen:
"Du, dem der das gemacht hat, dem müssen wir unbedingt helfen"
-Es stellt sich die Frage, ob der Schläger einfach Schwierigkeiten mit Kommunikation und Selbstkontrolle hat, oder Gewalt als Mittel zur Durchsetzung seiner Interessen ansieht.

-Eventuell findet ein Boxtrainer ehr Zugang/wird eher akzeptiert, als ein Sozialarbeiter.
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  #7  
Alt 02-10-2011, 22:31
KKB-Userstatus: Intermediate
Kampfkunst: Boxen, Thaiboxen
 
Registrierungsdatum: 25.01.2009
Ort: Berlin
Alter: 19
Beiträge: 332
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Zitat:
Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
-Eventuell findet ein Boxtrainer ehr Zugang/wird eher akzeptiert, als ein Sozialarbeiter.
Stimmt, das ist auch ein Punkt ... andererseits müssten sie beigebracht bekommen, jeden zu respektieren, ob er jetzt stärker ist als sie, oder nicht.

Zum Energie rauslassen fände ich 400m-Lauftraining auch geeignet. Nach einer ordentlichen Einheit ist man gut ausgepowert. Aber das wird sich wohl nicht durchsetzen
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  #8  
Alt 03-10-2011, 01:13
Benutzerbild von Simplicius
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 16.07.2011
Beiträge: 2.158
Standard

Zitat:
Zitat von südberliner Beitrag anzeigen
Stimmt, das ist auch ein Punkt ... andererseits müssten sie beigebracht bekommen, jeden zu respektieren, ob er jetzt stärker ist als sie, oder nicht.
wenn der Erstzugang da ist, dann kann man Inhalte vermitteln.
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  #9  
Alt 03-10-2011, 12:59
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
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Ort: Osterholz-Scharmbeck
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Standard

Zitat:
Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
Da kommen mir folgende Gedanken:

-Um überschüssige Energie abzubauen könnten die auch Steine klopfen und zum Geduld lernen Handarbeiten wie Häkeln oder Stricken oder klassisches Ballett für die Disziplin.

-

-Es stellt sich die Frage, ob der Schläger einfach Schwierigkeiten mit Kommunikation und Selbstkontrolle hat, oder Gewalt als Mittel zur Durchsetzung seiner Interessen ansieht.

-Eventuell findet ein Boxtrainer ehr Zugang/wird eher akzeptiert, als ein Sozialarbeiter.
Die Frage stellt sich nicht wirklich. Es ist so!
Man könnte auch mit Schach "resozialisieren, wenn es nicht so "uncool" wäre.
Es geht um das vermitteln der sogn. "Softskillz" aka Soziale Kompetenz. Die
müssen wieder erweckt werden, da sie -aus den verschiedensten Gründen-
abhanden gekommen sind. Der "Eingang" ist über KK/KS erheblich leichter,
als über Jazzdance, Synchronschwimmen oder eben Schach. Die Leute
brauchen auch einen Rahmen bzw. ein klaren Raum, in dem sie sich bewegen
können.
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Bis denn. Euer Sven.
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  #10  
Alt 03-10-2011, 14:18
Benutzerbild von Simplicius
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: -
 
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Beiträge: 2.158
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Die Frage stellt sich nicht wirklich. Es ist so!
Wie kommst Du zu dieser Aussage?
Die Meinung Straftäter, hätten im Allgemeinen ein geringes Selbstbewusstsein, das aufgebaut werden müsste, ist meines Wissens ein Irrtum.
Körperliche Gewalt ist ein gutes Mittel, Interessen durchzusetzen, solange man der Stärkere ist.
In Deutschland ist die Staatsmacht die Stärkere, hinter der sich der "brave" Bürger versteckt.
Oder tragen Polizisten Waffen und treten meist in Gruppen auf, weil denen die soziale Kompetenz abhanden gekommen ist?
Wenn ich als Kind lerne, dass ich bis 14 und noch darüber hinaus keine ersthaften Konsequenzen zu erwarten habe, aber große Vorteile, wenn ich mich gewalttätig gegenüber anderen verhalte, dann werde ich das tun.

Es gibt sicher Leute, die nie gelernt haben, Konflikte anders auszutragen, bzw. sich zu beherrschen.
Es gibt aber genauso Leute, die bewusst die Gewalt wählen und geziehlt und beherrscht einsetzen, um ihre Interessen durchzusetzen.
Sein Umfeld durch Gewalt zu kontrollieren ist auch eine soziale Kompetenz.

Da es hier allerdings um Antiaggressionstherapie geht, haben wir es wohl eher mit dem unkontrollierten Typ zu tun.
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  #11  
Alt 03-10-2011, 14:57
Benutzerbild von BillaP
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Kampfkunst: Schlagen, treten, rollen, pieksen
 
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Wieso bekommen die opfer nicht eine möglichkeit umsonst solche kurse zu belegen sondern müssen dafür geld bezahlen wärend täter sowas mehr oder weniger "umsonst" bekommen.
__________________
Unerfahrene Menschen glauben so einen Lötzin und gehen mit offenem Mund zum Training lassen sich da als bessere Dummys rumschubsen gehen dann nach Hause und spielen 5 gegen Willi unter der Bettdecke.
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  #12  
Alt 03-10-2011, 15:20
Benutzerbild von DolphBruceVanDiesel
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Kampfkunst: MMA, Boxen
 
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
"Reines" Boxen als Antiaggressionstherapie funktioniert nur bedingt.
Echte Aggressionen kann man durch Kampfsport nicht abbauen. Es gibt sogar
Studien, die einen gegenteiligen Effekt belegen. Hier wurde dies auch schon
von einigen Usern erwähnt.
Als Therapie ist Boxen (oder andere KK/KS) nur eine Teil des ganzen.
Es ist auch immer ein ganzes Spektrum von Aspekten, die jemanden Aggressiv
werden lassen. Es gibt auch AAT, die kommen ganz ohne sportliche Betätigung
aus.
Danke für diesen Beitrag. Besser kann man es nicht auf den Punkt bringen!
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  #13  
Alt 03-10-2011, 17:14
Benutzerbild von Sven K.
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Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
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Zitat:
Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
Wie kommst Du zu dieser Aussage?
Die Meinung Straftäter, hätten im Allgemeinen ein geringes Selbstbewusstsein, das aufgebaut werden müsste, ist meines Wissens ein Irrtum.
Körperliche Gewalt ist ein gutes Mittel, Interessen durchzusetzen, solange man der Stärkere ist.
In Deutschland ist die Staatsmacht die Stärkere, hinter der sich der "brave" Bürger versteckt.
Oder tragen Polizisten Waffen und treten meist in Gruppen auf, weil denen die soziale Kompetenz abhanden gekommen ist?
Wenn ich als Kind lerne, dass ich bis 14 und noch darüber hinaus keine ersthaften Konsequenzen zu erwarten habe, aber große Vorteile, wenn ich mich gewalttätig gegenüber anderen verhalte, dann werde ich das tun.

Es gibt sicher Leute, die nie gelernt haben, Konflikte anders auszutragen, bzw. sich zu beherrschen.
Es gibt aber genauso Leute, die bewusst die Gewalt wählen und geziehlt und beherrscht einsetzen, um ihre Interessen durchzusetzen.
Sein Umfeld durch Gewalt zu kontrollieren ist auch eine soziale Kompetenz.

Da es hier allerdings um Antiaggressionstherapie geht, haben wir es wohl eher mit dem unkontrollierten Typ zu tun
.
Es hört sich immer ein bisschen doof an. Es macht aber wirklich Sinn, sich
mal mit Verhaltensforschung, Psychologie und Täterverhalten auseinander
zu setzen. Gerade für die SV öffnen es (jedenfalls mir) Augen.
Es fängt an, mit der Mutter/Kind-Bindung und geht bis zu Erfahrung von
Scham, in der Gesellschaft. Dies alle KANN zu Aggression führen. Daran muss
man dann arbeiten. Selbstbewusstsein ist nicht alles, aber sicher ein Teil des
Kuchens. Das Straftäter generell ein geringes Selbstbewusstsein haben,
wurde nirgends erwähnt, oder doch?

Es gibt wirklich viel (Fach)-Literatur zu diesem Thema. Auch gibt es immer
wieder Veröffentlichungen, in diversen Fachzeitschriften.
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Bis denn. Euer Sven.
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  #14  
Alt 03-10-2011, 17:41
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Zitat:
Zitat von Sven K. Beitrag anzeigen
Gerade für die SV öffnen es (jedenfalls mir) Augen.
Es fängt an, mit der Mutter/Kind-Bindung und geht bis zu Erfahrung von
Scham, in der Gesellschaft. Dies alle KANN zu Aggression führen.
Körperliche Gewalt ist in unserer Gesellschaft tabuisiert, daher wird sie als "abnormal" erklärt.
Wahrscheinlich kann man für 90% der Personenin Deutschland eine gestörte Mutter-Kind-Bindung oder eine schwierige Jugend nachweisen, mit denen man dann im Nachhinein Gewalttaten erklärt.

Wenn die Psychologen so genau wissen, wie Gewalttäter ticken, warum lassen die dann immer wieder gefährliche Menschen als "harmlos" auf die Mitmenschen los?
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  #15  
Alt 03-10-2011, 18:01
Benutzerbild von Sven K.
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Zitat:
Zitat von Simplicius Beitrag anzeigen
Körperliche Gewalt ist in unserer Gesellschaft tabuisiert, daher wird sie als "abnormal" erklärt.
Wahrscheinlich kann man für 90% der Personenin Deutschland eine gestörte Mutter-Kind-Bindung oder eine schwierige Jugend nachweisen, mit denen man dann im Nachhinein Gewalttaten erklärt.

Wenn die Psychologen so genau wissen, wie Gewalttäter ticken, warum lassen die dann immer wieder gefährliche Menschen als "harmlos" auf die Mitmenschen los?
Na ja. Dein "immer" würde ich bestreiten wollen.
Natürlich sind aber auch die Püchologen nur Menschen und können somit irren.
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