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  #1  
Alt 10-06-2011, 07:48
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 10.06.2011
Alter: 31
Beiträge: 1
Standard Epilepsiekind und kampfsport?

Hallo ihr =)
Entschuldigt wenn ich das jetzt in das falsche Thema schreibe,aber so gesehen ist das ja eine Anfängerfrage
Ich selber mache keinen Kampfsport,obwohl mich das wirklich schon immer gereizt hat (als kind war ich bruce lee fan und hab immer die schritte vorm spiegel nachgeäfft lach) und ich bin noch am überlegen,ob ich damit anfange.
Es geht um meine Tochter (11 Jahre).Sie hat eine leichte Epilepsieform,also kein Umfallen und krampfen,bei ihr treten migräneartige kopfschmerzen und übelkeit auf(sogenannte hirnkrämpfe).
Jetzt ist sie in das Kampfsportfieber gefallen lach Naja eigendlich redet sie schon seit sie 5 jahre alt war immer wieder davon,das sie unbedingt Kampfsport machen möchte.
Jetzt hat sich mein bruder mal so ein Training von verschiedenen Kampfsportarten mit ihr angeschaut.Sie möchte gerne Shaolin Kempo machen,das hat ihr am besten gefallen.Gestern durfte sie auch mitmachen und es hat ihr super gefallen.Das sah ich an den leuchtenden augen
Meine Frage ist aber jetzt.. darf sie das überhaupt? Sie ist auch ein wenig in der entwicklung zurück.Ich habe zwar schon einen arzttermin gemacht zu einem gespräch,aber erst einen Termin am Mittwoch bekommen.
Mein Bruder hat den Fehler gemacht und die kleine einfach zuschauen lassen.Wenn der Arzt oder Trainer sagt,nee sry das machen wir nicht.Sie darf nicht mitmachen,bricht für die kleine bestimmt eine kleine Welt zusammen

Wäre wirklich lieb wenn ihr mir eine Antwort geben könntet. Ich habe zwar schon gegoogelt usw.Aber da waren nur antworten auf epilepsieformen mit krampfen.

Lieben Gruß Nailah
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  #2  
Alt 10-06-2011, 08:00
Benutzerbild von Alfons Heck
Global Moderator
Kampfkunst: Hapkido
 
Registrierungsdatum: 19.12.2001
Ort: FFM, Hessen
Alter: 48
Beiträge: 5.592
Standard

Hallo Nailah,
Ferndiagnose unmöglich.
Eventuell bekommst Du ein paar fundierte theoretische Antworten.


Gruß
Alfons.

Ab ins Medizinforum
__________________
Hap Ki Do - Schule Frankfurt - eMail - 합기도 도장 프랑크푸르트 - Daehanminguk Hapkido - HECKelektro-Shop
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  #3  
Alt 10-06-2011, 09:55
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Fechten, Boxen
 
Registrierungsdatum: 19.05.2010
Beiträge: 121
Standard

Das sollte ganz unproblematisch sein. Wenn sie während des Trainings einen Anfall bekommt, setzt sie eben solange aus.
Manche Leute bekommen ja auch Schwindelanfälle durch Kreislaufstörungen, die machen dann halt mal kurz Pause.
Der Trainer sollte natürlich Bescheid wissen.
Sie geht doch auch in den Schulsport, oder?
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  #4  
Alt 11-06-2011, 21:00
Benutzerbild von Dash
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: Dies und das ;)
 
Registrierungsdatum: 28.06.2007
Ort: Wien 23. - oida
Alter: 24
Beiträge: 1.045
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Ich sehe da auch keine Probleme. Wenn du sagt, dass sie eigentlich keine Krampfanfälle hat.

„Nicht zu hoch, nicht zu schnell, nicht ins Wasser“ lautet soweit ich mich erinnere die Devise. Man sollte dannach eh sehen, inwieweit es sich auf die Problematik auswirkt.
__________________
“21 ist nur die halbe Wahrheit.”
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  #5  
Alt 12-06-2011, 11:49
Benutzerbild von Sven K.
Moderator
Kampfkunst: SENKI-Combat.
 
Registrierungsdatum: 20.06.2002
Ort: Osterholz-Scharmbeck
Alter: 46
Beiträge: 8.751
Blog-Einträge: 2
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Bespreche das unbedingt mit dem Trainer. Der kann dir am besten deine Fragen
beantworten. Auch muss er entscheiden ob er "mit so einem" Kind arbeiten
möchte. Gibt auch viele, die das ablehnen.

Wir hatten beim Karate auch einen Epileptiker(mit Krampfen). Das ging, bis auf
eine Ausnahme, recht gut. Ein "zurück sein" in der Entwicklung ist eigentlich
auch kein Hindernis. Kommt natürlich immer auf den Einzelfall an.

Habe aber auch schon von reinen Epileptiker-Gruppen gehört, die Kung Fu
trainieren. Leider raten viele Ärzte, im Vorfeld, davon ab. Oft weil sie sich auch
nicht wirklich auskennen.
__________________
Bis denn. Euer Sven.
www.selbstschutzakademie.de www.senki-ma.com
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  #6  
Alt 13-06-2011, 21:56
KKB-Userstatus: Advanced
Kampfkunst: Hung Kuen Kung Fu
 
Registrierungsdatum: 14.05.2007
Ort: Schweiz
Beiträge: 579
Post

Zumindest Schulen, die authentische Kung Fu Stile oder Tai chi anbieten, könnte ich Dir/euch mit reinem gewissen empfehlen.
Ich hatte mit Leuten Kontakt, bei denen es nicht nur ging, sondern zusätzlich auch eine merkliche Besserung der Epilepsieform eintrat.
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  #7  
Alt 14-06-2011, 12:23
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: -
 
Registrierungsdatum: 04.01.2011
Beiträge: 21
Standard

Mein Cousin hat laut Doktor auch so ne Migräne, die sich in Epilepsie zeigt, oder so... Schwer zu erklären.
Er hat auch keine Zitteranfälle, sondern wird Ohnmächtig und erst, wenn er wach wird setzt die typische Migräne mit Kopfschmerzen und Übelkeit ein.
Trotzdem geht er ohne Probleme zum Boxtraining.
Es kam noch nie vor, dass er während dem Training in Ohnmacht fiel. Sein Trainer weiß aber Bescheid. Und falls er merkt, dass es eventuell gleich passieren kann, setzt er einfach aus. Kein Problem.

Mit dem Arzt sprechen ist immer gut und der Trainer sollte Bescheid wissen.
Viel Glück, das wird schon klar gehen
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  #8  
Alt 14-06-2011, 16:31
Benutzerbild von Helmut Gensler
KKB-Userstatus: Senior
Kampfkunst: shodokan, kae-in-sog-in
 
Registrierungsdatum: 13.09.2008
Ort: Dörfles-Esbach bei Coburg, Bayern
Alter: 59
Beiträge: 1.391
Standard

Es gibt relativ ortsnah einige Beratungsstellen für Epileptiker, frag dort mal zur Sicherheit.
Grundsätzlich sehe ich keine Probleme, die man nicht im Vorfeld miteinander besprechen kann und somit auch eine Lösung findet.
Trainer (und die Gruppe) sollten halt entsprechend vorbereitet sein, wenn ein Anfall kommt, denn so eine Offenheit hat sich meistens als positiv erwiesen. Passiert dann eine Zeitlang nichts, so wird das "handicap" vergessen.
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  #9  
Alt 05-07-2011, 05:39
KKB-Userstatus: Beginner
Kampfkunst: Dschunke durchwinken
 
Registrierungsdatum: 17.12.2009
Alter: 49
Beiträge: 64
Standard

Ich hatte mal ne Freundin, die wiederrum hatte Epilepsie. Ich haette keine Probleme dabei gesehen, ihr VT beizubringen, weder fuer mich noch fuer sie. Sie hatte schon recht oft schwere Anfaelle, die hinterher in Schlaf muendeten. So what? Wenns jeder weiss, ists kein Problem. Beim Training ist man so sensitiv, das man alle Veraenderungen am Partner spueren und sehen sollte und adaquat reagieren kann (sollte). Somit kann eigentlich nichsts passieren, als das man halt eben aufhoert mit dem Training fuer den Tag dann.

(Sportliche Wettkaempfe? Also wenns so heiss her gehen wird dann wie zb.. beim Fussball (einfacher Kampfsport) dann wuerd ich sagen iss nicht, denn da wird ja weitergehackt und getreten auch wenn einer umfaellt... Kampf/Traingings/Sport-Situationen, die ausser Kontrolle geraten koennen, weil der Partner/Gegner in Kampfrausch geraten kann, halte ich fuer ungeeignet, und damit auch alle "Sport" arten, die das beinhalten. ) Es kommt eben auch darauf an, ob es mit gefuehlsverarmten und unbeherrschten Holzboecken in der Sportschule zu tun hat, oder mit "erwachsenen" Menschen. Das muss man beurteilen koennen und wollen.

Wie man mit dem Anfall selber dann umgeht ist das 2. Problem. Da kommen Unwissen und Angst dazu. Kann man aber als Traininsparter und Trainer in erfahrung birngen,wie man sich verhalten muss. Da liegt die Verantwortung hautpsaechlich.

Desweiteren hab ich mal einen kennengelernt, der hatte starke Zuckungen im ganzen Koerper, und zwar im Grunde andauernd. Wenn er dann jedoch zeichnete, war das alles bis auf ein ganz geringes Mass weg. Er zeichnete gut. Bei letzterem seh ich jedenfalls den Hinweis darauf, das bestimmte motorische/geistige Konzentrationen sehr foerderlich sind. Von Heilung kann man aber wohl kaum sprechen.

Geändert von Odysseus (05-07-2011 um 05:57 Uhr).
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