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  #76  
Alt 06-01-2012, 18:30
Ghaza
Gast
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Zitat von BikerCB Beitrag anzeigen
Um dich zu beruhigen, ja ich war auch schon in einer Auseinandersetzung, auch wo es richtig zur Sache ging.
.
Puh....da bin ich ja erleichtert...
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  #77  
Alt 06-01-2012, 23:01
Benutzerbild von Kampfkauz
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Kampfkunst: daily decrease instead of daily increase
 
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Beiträge: 1.162
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Zitat:
Zitat von ian92 Beitrag anzeigen
Was haltet ihr von Liegestützen auf Fingern?
Soll ziemlich, ziemlich schlecht für die Gelenke sein. Wer's unbedingt können will, soll es machen, wäre nichts von mir.

Zitat:
Zitat von BikerCB Beitrag anzeigen
Erzähle ma wie du es blocken würdest, wenn es keinen anderen Ausweg mehr gibt.
Das Ziel entfernen, welches der Stock hat (wahrscheinlich Kopf) und dann rein in den Mann. Am Besten Stock oder Waffenarm greifen, um weitere Angriffe zu vermeiden und mit der Anderen schlagen, schlagen, schlagen, in der Hoffnung, dass der kA hat, wozu die Alivehand da ist. Gegen einen Könner: Betteln

Zitat:
Zitat von dadada Beitrag anzeigen
Das mit dem Abhärten kann ich mir gar nicht richtig vorstellen. Was passiert denn mit der Haut, dem Arm oder Bein, damit keine Schmerzen mehr empfunden werden, irgendetwas wird sich dort doch dann entwickeln.
Wenn du dir die Nervenzellen nicht weg killst, verändert sich vor allem in der Interpretation des Schmerzes etwas. Schmerz ist ja erstmal nur ein Zeichen, dass was schief gegangen ist... Je häufiger du einer Art von Schmerz ausgesetzt bist, desto mehr realisiert dein Körper, dass dieser scheinbar "weniger schlimm" ist, und desto weniger Wert legst du auf die Signale. Ich gehe regelmäßig Blutplasma spenden. Den Einstich des Butterfly spüre ich inzwischen gar nicht mehr, ich krieg's teilweise nicht mal mehr mit, dass da eine Nadel in meinem Arm hängt (wie das klingt ). Gewohnheit halt...
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  #78  
Alt 07-01-2012, 01:40
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Kampfkunst: greifen und werfen
 
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Beiträge: 314
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Zitat:
Zitat von dadada Beitrag anzeigen
Sehr glücklich bin ich darüber, dass meine Knochen noch eine gewisse Flexibilität und Stabilität aufweisen.
Vor einiger Zeit habe ich mit jemandem geübt, der hatte seine Knochen im Armbereich dermassen abgehärtet, dass es jedes mal, wenn ich den Arm traf einen Klock machte, als ob ich auf Holz schlagen würde.

Natürlich kann ein Knochen so gehärtet werden, und das ist sehr einfach bei einer gewissen Schmerzüberwindung, aber ich möchte das für mich nicht habe n. Damit würde ich mich nicht wohl fühlen.
Jetzt hör mir mal genau zu: Knochen SIND NICHT flexibel. Knochen sind wie Lavasteine: Mit vielen Löchern und unbiegbar. Aber ab einem gewissen Grad machts KNACKS!
Flexibel bzw. beweglich bist du nur in Gelenken. Oder kannst du deinen Unterarm biegen? Natürlich nicht. D.h. wenn du sagst du bist flexibel, dann heisst das nur, dass du dehnbar bist, es macht keine Aussage über deine Knochendichte. Und zudem hat Abhärtung, solange man es richtig macht, KEINE negativen Folgen. Es hat allerdings den Vorteil dass deine Ärmchen/Hände/Finger/sonstwas im Ernstfall nicht so schnell brechen!
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  #79  
Alt 07-01-2012, 11:19
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Kampfkunst: DJKB Shotokan
 
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Beiträge: 8.028
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Zitat:
Zitat von Dschinghis Beitrag anzeigen
Jetzt hör mir mal genau zu: Knochen SIND NICHT flexibel. Knochen sind wie Lavasteine: Mit vielen Löchern und unbiegbar. Aber ab einem gewissen Grad machts KNACKS!
Flexibel bzw. beweglich bist du nur in Gelenken. Oder kannst du deinen Unterarm biegen? Natürlich nicht. D.h. wenn du sagst du bist flexibel, dann heisst das nur, dass du dehnbar bist, es macht keine Aussage über deine Knochendichte. Und zudem hat Abhärtung, solange man es richtig macht, KEINE negativen Folgen. Es hat allerdings den Vorteil dass deine Ärmchen/Hände/Finger/sonstwas im Ernstfall nicht so schnell brechen!
Gerade durch den Hohlbau und durch den Kollagenanteil sind Knochen sehr wohl elastisch. Sie bieten das grundsätzlich perfekte Gleichgewicht zwischen Festigkeit und Stabilität auf der einen und Flexibilität auf der anderen Seite. Wären sie vollständig inelastisch, würden sie sofort brechen. Außerdem sind sie Teil des körpereigenen Dämpfungssystems, das Verletzungen bei Sprüngen und Stürzen vermeidet - dazu gehört es, dass sie bis zu einem gewissen Grad federn, aber bei zu großer Belastung brechen und so Energie aufnehmen und umwandeln, so dass sie keine schlimmeren Schäden anrichten kann.
Schau zB hier: Molekulare Stoßdämpfer machen die Knochen elastisch

Beliebig starke Verhärtung knöcherner Strukturen kann also nicht wünschenswert sein. Allerdings ist das durch Abhärtung auch nicht zu erreichen. Wie bereits mehrfach festgestellt kann falschverstandene Abhärtung zu Schäden führen (Knochenhautentzündungen, Arthrose, Einschränkungen der Beweglichkeit, zB durch Kapselverletzungen usw). Richtig gemacht, wird man in gesundem Maße wiederstandsfähiger gegen Schmerzreize und Verletzungen (Schmerztoleranz ist zB ein wichtiges Thema, trainierbar ohne nennenswerte physiologische Veränderungen). Eine allgemeine Erhöhung der Knochendichte durch körperliche Aktivität (allerdings insb. durch schweres Krafttraining) ist im Übrigen äußerst wünschenswert, wenn man Bettlägerigkeit im Alter vermeiden möchte.
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  #80  
Alt 08-01-2012, 17:53
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Kampfkunst: Aikido
 
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Zitat:
Zitat von Dschinghis Beitrag anzeigen
Jetzt hör mir mal genau zu: Knochen SIND NICHT flexibel. Knochen sind wie Lavasteine: Mit vielen Löchern und unbiegbar. Aber ab einem gewissen Grad machts KNACKS!
Als ich noch ein kleines Kind war, habe ich mir meinen Arm gebrochen und der Arzt hat mir gesagt, dass es eine "Grünholzfraktur" ist. Bei einem Kind, so hat er es mir erklärt, sind die Knochen noch flexibel, wie ein junger Ast. Wenn ein junger Ast bricht, so zerbricht er nicht gleich, es ist mehr ein Knick im Ast. Wenn aber der Ast alt ist und er bricht, so bricht er durch und so (das sagte so der Arzt) verhält es sich auch mit meinen Knochen.
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  #81  
Alt 08-01-2012, 18:13
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Kampfkunst: Aikido
 
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
G

Beliebig starke Verhärtung knöcherner Strukturen kann also nicht wünschenswert sein. Allerdings ist das durch Abhärtung auch nicht zu erreichen.

Wie du weiter unten schreibst:
kann falschverstandene Abhärtung zu Schäden führen (Knochenhautentzündungen, Arthrose, Einschränkungen der Beweglichkeit, zB durch Kapselverletzungen usw).
Und falsch verstandene Abhärtung ist auch eine Form von Abhärtung.
Deine Erklärungen sind ansonsten sehr verständlich, danke dafür.

Richtig gemacht, wird man in gesundem Maße wiederstandsfähiger gegen Schmerzreize und Verletzungen (Schmerztoleranz ist zB ein wichtiges Thema, trainierbar ohne nennenswerte physiologische Veränderungen).
Wie funktioniert Das?, was passiert da genau?

Eine allgemeine Erhöhung der Knochendichte durch körperliche Aktivität (allerdings insb. durch schweres Krafttraining) ist im Übrigen äußerst wünschenswert, wenn man Bettlägerigkeit im Alter vermeiden möchte.
Beim Training werde ich andauernd durch die Gegend geworfen. Wäre es möglich, dass das statt des schweren Krafttrainings die Bettlägerigkeit im Alter ebenfalls verhindert?
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  #82  
Alt 08-01-2012, 18:15
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Kampfkunst: Aikido
 
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Oh je, jetzt habe ich versehentlich in das Zitat was reingeschrieben, entschuldige bitte, das war nicht beabsichtigt.
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  #83  
Alt 10-01-2012, 23:49
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Kampfkunst: greifen und werfen
 
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Zitat:
Zitat von Luggage Beitrag anzeigen
Gerade durch den Hohlbau und durch den Kollagenanteil sind Knochen sehr wohl elastisch. Sie bieten das grundsätzlich perfekte Gleichgewicht zwischen Festigkeit und Stabilität auf der einen und Flexibilität auf der anderen Seite. Wären sie vollständig inelastisch, würden sie sofort brechen. Außerdem sind sie Teil des körpereigenen Dämpfungssystems, das Verletzungen bei Sprüngen und Stürzen vermeidet - dazu gehört es, dass sie bis zu einem gewissen Grad federn, aber bei zu großer Belastung brechen und so Energie aufnehmen und umwandeln, so dass sie keine schlimmeren Schäden anrichten kann.
Schau zB hier: Molekulare Stoßdämpfer machen die Knochen elastisch

Beliebig starke Verhärtung knöcherner Strukturen kann also nicht wünschenswert sein. Allerdings ist das durch Abhärtung auch nicht zu erreichen. Wie bereits mehrfach festgestellt kann falschverstandene Abhärtung zu Schäden führen (Knochenhautentzündungen, Arthrose, Einschränkungen der Beweglichkeit, zB durch Kapselverletzungen usw). Richtig gemacht, wird man in gesundem Maße wiederstandsfähiger gegen Schmerzreize und Verletzungen (Schmerztoleranz ist zB ein wichtiges Thema, trainierbar ohne nennenswerte physiologische Veränderungen). Eine allgemeine Erhöhung der Knochendichte durch körperliche Aktivität (allerdings insb. durch schweres Krafttraining) ist im Übrigen äußerst wünschenswert, wenn man Bettlägerigkeit im Alter vermeiden möchte.

Die Dämpfungseigenschaften sind mir durchaus bekannt, jedoch sorgen diese bei Knochen lediglich für die Möglichkeit, dass sie gestaucht werden können. Flexibel im Sinne von "sie können gebogen werden", sind sie durch die Polypeptide nicht. Die einzig knöcherne und flexible Partie des Körpers ist der Brustkorb, was jedoch an der gebogenen und dünnen Form der Rippen liegt und ihrer Anordnung zueinander. Alle anderen Knochen, die zum aktiven, menschlichen Bewegungsapparat gehören, härten im Normalfall bis zum Erwachsenenalter aus.

@dadada: Diesen Grünholzfaktor hatte ich auch mal, bin im Schulsport gegen ne Wand gerutscht. Jedoch härten Knochen wie oben schon erwähnt normalerweise aus. Bspw. können die Knochen bei Klienkindern und Babys deformieren, was später im normalfall nicht mehr möglich ist. Auch durch ganz normalen Sport, ohne Abhärtung wird die Knochendichte übrigens erhöht, vor allem durch Krafttraining mit hohen Gewichtszahlen, die höchste gemessene Knochendichte war soweit ich weiss bei einem Kraftdreikämpfer...
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  #84  
Alt 11-01-2012, 20:02
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Zitat:
Zitat von Dschinghis Beitrag anzeigen
Die Dämpfungseigenschaften sind mir durchaus bekannt, jedoch sorgen diese bei Knochen lediglich für die Möglichkeit, dass sie gestaucht werden können. Flexibel im Sinne von "sie können gebogen werden", sind sie durch die Polypeptide nicht.

Auch durch ganz normalen Sport, ohne Abhärtung wird die Knochendichte übrigens erhöht, vor allem durch Krafttraining mit hohen Gewichtszahlen, die höchste gemessene Knochendichte war soweit ich weiss bei einem Kraftdreikämpfer...
Dass Knochen nicht gebogen werden können ist anschaulich klar. Aber nach dieser zuletzt informativen Diskussion, bin ich sehr deutlich zu dem Schluss gekommen, dass Euer Begriff Abhärtung für Eure Aktionen in diesem Bereich irreführend sind. Der Begriff Aufbau oder Gewöhnung ist hier, wie ich finde, klarer und angemessener.

Danke für die sachlich informativen Beiträge.
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