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  #1  
Alt 26-04-2007, 21:54
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Kampfkunst: alpenländische Hybridstile, Combat-Watschentanz
 
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Standard Impingement wegtrainieren

Hossa,

leide seit 2-3 Jahren an nagenden Schulterproblemen (rechts mit nach Sport immer wiederkehrender, einigermaßen greislicher Entzündung, links weniger schlimm). Zuerst dachte ich an was rheumatisches (à la Tennisarm, Schulter-Arm-Syndrom usw.), mittlerweile bin ich auf den Trichter gekommen, dass es ein klassisches Impingement-Syndrom sein muss.

Ich versuche daher, neben allerlei Schultergymnastik die Rotatoren gezielt aufzubauen.

Wer kann mir Tipps geben zum selbständigen Wegtrainieren eines Impingementsyndroms (inkl. bereits chronisch entzündetem Schleimbeutel)? Ich suche sowohl Dehnungs- wie Kraftübungen.

Folgende Geräte stehen zur Verfügung: Hanteln, Gymnastikball, Gymnastikbänder, Stahlfeder. Sonst nichts.

Ich plane weder Phyisiotherapie, noch Arztbesuch, noch Kieser-Training o.ä. Ich weiß dass es auch so gehen wird. Ich bin bereit 1 Jahr oder länger dafür zu trainieren, jeden Tag 1 Stunde wenn es sein muss. Wer hat Tipps auf Lager.

Ave Maria
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  #2  
Alt 28-04-2007, 01:30
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Kampfkunst: alpenländische Hybridstile, Combat-Watschentanz
 
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Hosianna, naja, mit so zahlreichen Tipps in so kurzer Zeit hatte ich ja echt nich gerechnet

Da derartige Schulterprobs nich gerade selten sind, wird es hier bestimmt ein paar Leutz geben, die mit sowas Erfahrungen gemacht haben und Übungen kennen, vielleicht aus Krankengymnastik, Physio oder Reha.

Ich fang grad erst an mich mit der Problematik zu befassen, mehr oder weniger auf "Trial and Error"-Basis. Genau genommen hab ich tausende von Fragen zu dem Thema...

---ich habe nebenbei auch eine Hüft-Schiefstellung, asymmetrische Beinachsen, Hohlkreuz, beginnende Cox- und Retropatellar-Arthrose und irgendwie den Verdacht, dass das alles mit dem Impingementsyndrom zusammenhängt. Wenn ich nämlich den Kopf hochnehme, die Schultern hinten zusammen und nach unten drücke und die Brust rausdrücke, fühlt sich nicht nur der entzündete Schulterbereich besser an, sondern mir scheint dass sich das auch positiv auf die Hohlkreuzstellung der Lendenwirbelsäule, auf die Hüftstellung und damit indirekt auch auf die Beinachsen und sogar auf den Bodenkontakt der Füße auswirkt. In der klassischen Physiotherapie geht man ja oft erstmal den umgekehrten Weg, von den Füßen aus nach oben... Wird da das Pferd von hinten aufgezäumt ? Oder ist es sinnvoll, das Problem ganzheitlich und von beiden Richtungen gleichzeitig anzugehen ? Bilde ich mir den Zusammenhang nur ein ?

---da ich in dem Bereich druckempfindlich bin und leichte Schmerzen hab, geh ich davon aus dass außer dem rechten Schleimbeutel unter dem Schulterdach auch meine Außenrotatoren (infraspinatus, teres minor) chronisch entzündet sind. Macht es Sinn, intensiv Dehnübungen und Kraftübungen für die Rotatoren zu machen, wenn Teile davon entzündet sind ?

---das es bei bestimmten Schulterbewegungen "schnackelt" und leicht (bei Belastung stärker) schmerzt, spekuliere ich dass mindestens 1 Sehne zwischen Oberarmknochen und Schulterdach festgeklemmt ist, vielleicht die mittlere Deltoidus- oder die Brachialissehne. Kann das sein ?

---außer einigen uralten Übungen aus der klassischen Krankengymnastik (die ich vor Jahrzehnten wg. juveniler Kyphose und Wirbelsäulenverkrümmung machen hätte sollen, aber vor denen ich mich damals gedrückt hab) sowie den wenigen Rotatoren-Übungen die mir bekannt sind, sowie der rigorosen Einhaltung der oben beschriebenen Oberkörper-Haltung (Schultern zusammen, Kopf hoch) experimentiere ich derzeit mit Seilspringen, Brücke und Reckturnen. Das Seilspringen scheint mir günstig, wenn ich dabei die richtige aufrechte Haltung trainiere und das Seil aus dem Handgelenk locker schwingen lasse. Bei der Brücke bin ich mir noch unklar ob die günstig für die Außenrotatoren ist. Beim Reckturnen scheint sich mir die Dehnung zwischen Oberarmen und Schulterdach angenehm anzufühlen, allerdings wirken da ziemllich große (Schwung-)Kräfte und es ist nicht ganz einfach, dabei die Schulterstellung immer zu kontrollieren.

---Ich WEIß dass hier jemand ist der Ahnung hat ! Bin dankbar für jeden Krümel Info.

---ja, ich weiß dass es für sowas Ärzte gibt, danach fragte ich aber nicht.

Ave Maria

Geändert von useless (28-04-2007 um 01:36 Uhr).
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  #3  
Alt 28-04-2007, 09:49
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Zitat:
---Ich WEIß dass hier jemand ist der Ahnung hat ! Bin dankbar für jeden Krümel Info.
Jeder, der Ahnung hat, wird dir keine Tipps zu solchen Problemen geben, aus den Gründen, die sich im Vokativ "Geh' zum Arzt!" manifestieren.

Gruß
Wursti

PS: Brachialis eher unwahrscheinlich, sondern eher Bizeps (längerer Kopf)
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  #4  
Alt 28-04-2007, 11:54
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Zitat:
Zitat von Wursti Beitrag anzeigen
Jeder, der Ahnung hat, wird dir keine Tipps zu solchen Problemen geben, aus den Gründen, die sich im Vokativ "Geh' zum Arzt!" manifestieren.
Hosianna, kann ich mir nicht vorstellen. Der letzte der ein bisschen Ahnung hatte, erzählte mir von einem der mit genau so einer Problematik jahrelang zu mind. einem Dutzend verschiedener Ärzte lief, bis er schließlich operiert wurde, und jetzt ist das Problem aber immer noch nicht weg sondern hat sich nur in eine chronische Entzündung verwandelt, toll. Ähnliche Stories hab ich sogar von Millionären gehört, die extra aus dem Ausland zu deutschen Star-Ärzten anreisten und deren ähnliche Probs dennoch nicht weggingen. Außerdem hab ich schon mit meinen Knieproblemen gemerkt, dass einem Ärzte dabei keine große Hilfe sind. Am besten sind Leute, die selber sowas haben oder hatten und einem subjektive Erfahrungswerte geben können, oder überhaupt Leute die einem hie und da ein paar Brocken Wissen hinschmeißen können. Ärzte in ihrer Praxis wollen leichte Arbeit haben, bagatellisieren, verschreiben oder operieren, und Therapeuten streben nach Kundenbindung, und im Dunkeln tappen sie zunächst sowieso alle beide. Die Chance dass sowas mit ärztlicher Hilfe weggeht ist IMO kein bisschen größer als dass ich es selbst hinkriege. Meinen eigenen Körper kenne ich immer noch am besten, ich hab sowas bisher immer selber gemacht und dabei bin ich besser gefahren als Leute die sich Fachleuten anvertrauten. Ich brauche nur ein paar Tipps, ich meine, es ist doch eins ganz klar: Die eigentliche Arbeit bleibt in jedem Fall an mir hängen, die kann mir kein Arzt und kein Therapeut abnehmen, wer das meint kann sich gleich in einen Ersatzteil-Kasten verwandeln, jedem das seine.

Zitat:
PS: Brachialis eher unwahrscheinlich, sondern eher Bizeps (längerer Kopf)
Merci. Immerhin...

Ave Maria
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  #5  
Alt 28-04-2007, 12:48
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Ich hatte ca. 1 Jahr lang auch dieses Problem. Vor 4 Wochen bin ich dann schließlich operiert worden. Meine Schulter ist jetzt auf den Weg der Besserung und ich werde in einem Monat wieder anfangen zu trainieren.

Horrorgeschichten gibt es immer. Nur ob sie stimmen ist eine andere Sache. Zwei meiner Trainingskollegen sind ebenfalls in den letzten Jahren mit den selben Beschwerden an der Schulter operiert worden und beide sind wieder und waren 2 Monate nach der OP topfit.

Musst Du natürlich für Dich selbst entscheiden, ich kann mir aber kaum vorstellen, dass Du Dir selber helfen kannst. Ein Besuch beim Arzt ist sicherlich angebracht.

Gruss
Arben
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  #6  
Alt 28-04-2007, 13:18
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Mauzetung ääää
@useless
Du beschreibst meine Lebensgeschichte, Symtome sind so ziemlich die selben, bin auch von einem Artz zum nächsten gegangen, Keiner konnte helfen!

Ich bin selber auf der Suche nach einer Lösung, also wenn du was rausbekommst dann laß es mich wissen.
Ich wünsche dir schon in eigener interesse viel erfolg.
Achja was diese Krankengymnastik betrifft... man wenn man da keinen wirklich guten hat, dann biste hinterher schlimmer dran wie davor.
Ich überlege mir schon lange in die Richtung Yoga und oder Chi gong zu gehen, einigen Leuten hat es sehr viel geholfen, und Ernährungsumstellung ziehe ich auch in betracht.
Ich werde mich wieder Melden wenn sich was getan hat.
Toi, toi, toi!
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Moral ist ein schmutziger Finger der auf andere zeigt!
HLDF
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  #7  
Alt 28-04-2007, 13:23
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Zitat:
Zitat von arben Beitrag anzeigen
Ich hatte ca. 1 Jahr lang auch dieses Problem. Vor 4 Wochen bin ich dann schließlich operiert worden. Meine Schulter ist jetzt auf den Weg der Besserung und ich werde in einem Monat wieder anfangen zu trainieren.

Horrorgeschichten gibt es immer. Nur ob sie stimmen ist eine andere Sache. Zwei meiner Trainingskollegen sind ebenfalls in den letzten Jahren mit den selben Beschwerden an der Schulter operiert worden und beide sind wieder und waren 2 Monate nach der OP topfit.

Musst Du natürlich für Dich selbst entscheiden, ich kann mir aber kaum vorstellen, dass Du Dir selber helfen kannst. Ein Besuch beim Arzt ist sicherlich angebracht.

Gruss
Arben
Hosianna,

doch doch, die Stories stammen aus meinem kollegialen Umfeld und sind sicher wahr. Einer der Betroffenen ist selber Sportler (Schwimmer) und ich kenne aus dem Umfeld auch noch eine weitere Story (Sportlerin) die stark in die selbe Richtung geht.

Es ist halt eine Frage der Philosophie: Operieren oder wegtrainieren ?
IMO geht eine OP nicht an die Ursachen, sondern bastelt an den Auswirkungen herum. Wenn die erste OP schon in relativ jungen Jahren erfolgt und nicht durch einen Unfall o.ä. erforderlich war, dann ist es absehbar dass irgendwann die nächste OP fällig wird. Ich möchte mir das ganz gerne ersparen und sehe da sehr wohl einen Weg. Wenn ich 60 wäre, würde ich es vielleicht anders sehen und eine OP zulassen.

Allerdings ist mir klar dass der mir vorschwebende Weg schwer und lang, mit großer Wahrscheinlichkeit lebenslang ist. Das ist mir mein Körper aber wert. Ich gehe immer noch davon aus, dass ich die Probleme soweit in en Griff kriege, dass ich eines Tages wieder mit richtigem Sport anfangen kann, natürlich dann mit mehr Bescheidenheit und größerer Umsicht.

Wenn du eine OP hinter dir hast, machst du bestimmt Reha und könntest mir Tipps geben. Ich würde die betreffenden Übungen halt zur Prophylaxe bzw. zur Selbsttherapie als zur Post-OP-Rehabilitation machen.

Wenn der Abstand zwischen Oberarm und Schulterdach kleiner wird und eine Kompression entsteht, wird das mit muskulären Dysbalancen und daraus resultierenden Fehlhaltungen zusammenhängen, an denen man trainieren und arbeiten kann. Mir ist klar dass das harte Arbeit bedeutet, aber als Kampf- und Kraftsporlter wissen wir was beinhartes Training bedeutet. Wenn heute mein Gegner nicht mehr der Körper eines Anderen, sondern mein eigener Körper ist, werde ich trotzdem gewinnen. Ich kämpfe einfach zu gern, als dass ich es anders sehen könnte.

Ihr müsst meine Grundeinstellung ja nicht teilen. Ich würde nur darum bitten, auf das eigentliche Topic bezogen zu posten und jetzt hier keine Grundsatzdiskussion weiterzuführen, das bringt sowieso nichts. Meine Einstellung zu der Sache steht ja fest. Davon würde ich mich nur durch harte empirische Fakten abbringen lassen, sprich: Wenn meine eigenen Unternehmungen tatsächlich alle fehlschlagen sollten und mittelfristig die Beschwerden immer größer statt kleiner werden. Das glaub ich aber nicht.

Ave Maria
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  #8  
Alt 28-04-2007, 13:41
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Zitat:
Zitat von Hamurra-e Beitrag anzeigen
Mauzetung ääää
@useless
Du beschreibst meine Lebensgeschichte, Symtome sind so ziemlich die selben, bin auch von einem Artz zum nächsten gegangen, Keiner konnte helfen!

Ich bin selber auf der Suche nach einer Lösung, also wenn du was rausbekommst dann laß es mich wissen.
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Achja was diese Krankengymnastik betrifft... man wenn man da keinen wirklich guten hat, dann biste hinterher schlimmer dran wie davor.
Ich überlege mir schon lange in die Richtung Yoga und oder Chi gong zu gehen, einigen Leuten hat es sehr viel geholfen, und Ernährungsumstellung ziehe ich auch in betracht.
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Hosianna, wenigstens einer hier der mich versteht. Ave Maria

P.S.: Mao ? War das nicht der mit dem "Langen Marsch"... ?
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  #9  
Alt 28-04-2007, 20:17
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Ja war er wohl aber ich dachte da eben an Otto

Dubchek, Dubchek, Dubchek, Mauzetun. King Kong.......
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  #10  
Alt 03-05-2007, 13:15
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Also ich kann auch nur bestätigen, das ich nach 2 Monaten wieder fit war und keine Beschwerden seitdem habe. Allerdings hat bei mir der Regenerationsprozess (Krankengymnastik) schon viel Schmerzen und Zähneknirschen abverlangt. Glücklicherweise habe ich in den ganzen Sitzungen so gute Vorschritte gemacht, das ich abschließend in der letzten Sitzung eine 30-minütige Rückenmassage genießen durfte.
Letztendlich handelt es sich bei der OP um einen 45-minütigen routinierten Eingriff, der laut Facharzt, wenig Risiken birgt und für einen Ex-Basketballer wie mich, ein notwendiges Übel war. Der Schleimbeutel war entzündet und wurde entfernt,darüberhinaus wurde das Schulterknochen ein bißchen abgesägt und ein Bändchen durchgeschnitten. Lecker.

Geändert von Stahlbein (03-05-2007 um 13:20 Uhr).
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  #11  
Alt 03-05-2007, 13:43
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Martin vielleicht hilft dir ja dieses Buch ?
Amazon.de: Bücher: Leitfaden Physiotherapie.
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  #12  
Alt 03-05-2007, 14:34
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vertrau deiner selbstdiagnose nicht so sehr. die schulter ist doch recht komplex, etwas im stile von "ne, war doch kein schnupfen, ich hab eigentlich husten" funktioniert da nicht.
bei mir zb. ist es eine verlängerte rotatorenmanschette, die mir probleme bereitet. das habe ich vom schwimmen. bei mir hat nur der rückzug aus dem leistungssport geholfen.
hier ist wohl keiner mediziner und selbst der könnte dir aus der ferne nicht helfen, daher geh zum arzt!
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  #13  
Alt 03-05-2007, 15:22
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Hosianna,

naja danke für den Buchtipp, aber mit Büchern krieg ich das kaum weg, obwohl, es gibt ja diesen alten Haltungs-Knigge den mir schon meine Mutter hatte eintrichtern wollen, damals... also, man soll sich beim Sitzen immer so halten als hätte man ein Buch auf dem Kopp (das natürlich nich runterfallen darf) und je eins unter den Armen geklemmt... Das is eigentlich wirklich gut, wenn man den Sinn mal begriffen hat, denn genau mit so einer Haltung wirkt man einer Rotatoren-Verkümmerung entgegen. Bücher helfen doch.

Nunja, wenn ich sowas schon wieder lesen muss, "Routine-Operation", da wirds mir gleich ganz anders. Nur weil es für Kilttelmänner Routine ist, find ich es noch lang nicht gut. Außerdem häng ich an meinen Beuteln (oder hängen die Beutel an mir), meine Schleimbeutel bleiben dran, die werden nicht weggemacht. Die Beutel haben ja eine Aufgabe, die verhindern dass die Sehnen am Knochen scheuern. Wenn die Beutel mal weg sind und der Spalt wird weiter immer kleiner (weil nämlich die Ursachen nicht abgestellt wurden), dann zeigt sich dass die OP nur für die Schnippel-Ärzte und ihren teuren Maschinen-Fuhrpark gesund waren, aber nicht für den Patienten. Hey Dr. Useless lebt schon lang genug auf dieser ollen Welt um das Prinzip zu kennen.

Als ehem. Leistungs-Basketballer oder Schwimmer seid ihr sowieso klassische Risikogruppen, da sieht man einiges anders, bei mir ist der Kasus aber anders gelagert, bei mir geht es mehr um Haltungsschäden und Dysbalancen, ferner um einseitigen Muskelaufbau (Bankdrücken, Liegestütze, Rudern, Seitheben...). Der Kampf-Sport hat das wohl noch verdrastifiziert aber nicht so einfach monokausal bedingt.

Ich wollte nurn paar Tipps wie man Impingement wegtrainieren kann, ich weiß dass es einen Weg gibt und ich werd mich schon irgendwie da durchschlagen, bin schon feste dabei. Mache derzeit mind. 1 Std. Übungen am Tag, allerdings größtenteils mehr oder weniger "improvisiert", da das Ganze doch äußerst komplex ist und offensichtlich nich nur mit den Schulterblättern/-dächern und Oberarmköpfen zusammenhängt, sondern mit dem ganzen Schultergürtel, dem Hals, der ganzen Wirbelsäule und über dieselbige auch mit der Hüftstellung und Lendenbeweglichkeit, Hüft- und innerer Rumpfmuskulatur (vom Beinbizeps bis rauf zum Rücken...- da gibt es scheinbar Sehnen oder Muskeln von denen ich nicht mal die Namen kenne, die ich aber fühlen kann und die sehr differenziert miteinander interagieren) und damit letztendlich auch mit den Ab- und Adduktoren der O-Schenkel bis runter zu Beinachsen, Knien und Fußgewölbe. Das bildet alles ein funktionales Kontinuum und ich habe für mich erkannt, dass es keinen Sinn macht nur einen Teil davon zu betrachten. Ich muss alles im Zusammenspiel trainieren, und das tendiert zur Uferlosigkeit... Da ich mit Therapeuten (verschiedener Richtungen) schon genug Erfahrungen gemacht hab, werd ich mich aber nicht freiwillig in die Obhut solcher "Experten" begeben, denn die blicken´s ja selber nicht und stöpseln irgendwas zusammen was man selber auch noch hinkriegen würde, wenn sie nicht komplett an der Sache orbei-"therapieren", von irgendwelchen falschen Prämissen oder geratenen Erfahrungswerten ausgehend. Sagte ich schon dass Dr. Useless schon lang genug auf derm Planeten lebt, um das Prinzip zu kennen ?

Hoffentlich ist es noch nicht zu spät. Ihr habt natürlich in einem schon Recht: Wenn man zu lang wartet und garnichts unternimmt, können Beutel, Sehnen und schlielich die Rotatoren selber kaputtgescheuert werden, das ist uncool, und da ist eine OP sicher das geringere Übel, und es gibt latürnich auch andere infrage kommende Auslöser die nur ein Dottore festellen kann, aber ich habe keine Indizien dafür, in meinem Fall von solchen Faktoren auszugehen (aber dafür Indizien, eben von dem auszugehen, worüber ich die ganze Zeit schreibe und worauf ich ein, zwei Antworten erhofft hätte... ). Aber egal. Ich muss sowieso alles selber machen. Sagte ich schon bereits, dass Dr. Useless schon lange genug...

Ave Maria
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  #14  
Alt 03-05-2007, 15:25
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sag das nicht ich habe ein andere Buch, das uns beid er Sportreha Ausbildung dringend ans Herz gelegt wurde und mit den Therapieanweisungen habe ich die 2 Bekannte zum Arzt geschickt und wie beschrieben ging der Heilungsprozess in der entsprechenden Zeit voran.

Du solltest dir auf jedenfall mal ein Kernspin Bild von deiner Schulter anfertigen lassen, da sieht man wesentlich besser was die Ursache ist. Dann
kannst du mit dem Bild dich mit verschiedenen Spezialisten beraten und
dann die Behebung angehen
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  #15  
Alt 03-05-2007, 15:59
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mein punkt ist einfach nur: hat ein schulterspezialist impingment diagnostiziert?

btw - ich bin atheist, du brauchst mich nicht religiös zu bejubeln
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