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#1
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| Hallo zusammen, da ich verschiedene Süchte habe, die ich gerne loswerden möchte, würde ich gerne mal wissen, wie man seinen Körper entgiftet? Wie lange dauert es, bis sich Coffein/Nikotin/Taurin etc abgebaut hat? Gibt es Teesorten, mit denen man das Blut/die Nieren sauber bekommt? Mir wäre es am liebsten, wenn ich das ganze Gift mal aus meinem Körper bekomme, ohne mich mit irgendeiner Fastenkur zu quälen etc. Der erste Schritt wäre damit erst einmal getan - ein giftfreier Körper. Das rituelle Säuberungsbad darf natürlich auch nicht fehlen - aber das ist erst einmal Schritt 2 ![]() Hat jemand Erfahrungen mit dem Entgiften vom Körper? Mit Teesorten, die einem die Arterien durchpusten? Ich freue mich auf zahlreiche konstruktive Tipps und Tricks, um aus "Mein Körper ist ein Geräteschuppen" ein "Mein Körper ist ein Tempel" zu machen ![]() Grüße Dusten |
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#2
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| Zitat:
Die PDFs sind frei erhältlich auf der entsprechenden Webseite. Viel Spaß und vor allem Erfolg
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#3
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| Naja, erstmal Süchte sein lassen, sonst kann man entgiften soviel man will, es kommt ja immer neues nach. Es gibt etliche verschiedene Ansätze den Körper zu entgiften, manche esoterischer als andere. Ich halte es mit den bodenständigeren: Viel trinken und zwar Wasser oder ungesüßten Tee. Schwitzen im Sport und in der Sauna. Der Körper braucht vorallem Bewegung und Flüssigkeit um seine Stoffwechselprozesse optimal ablaufen lassen zu können. Ich trinke ca. 2-3 Liter puren Grünen Tee am Tag und bin von den vielen nachgesagten, positiven Eigenschaften überzeugt. Er regt den Harndrang und damit die Nierentätigkeit und Entgiftung an. Er enthält etliche Radikalfänger und die Gerbstoffe (vorallem das Epigallokatechingallat) binden Schadstoffe im Verdauungstrakt, verklumpen und inaktivieren Bakterien und Viren und wirken antikarzinogen. Daneben vernünftig ernähren, was für mich heißt keine tierischen Eiweise, mindesten 1/3 der Kost als Rohkost, viel frisches Gemüse und Obst, keine Convienience und Fastfood. |
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#4
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| Luggage, gilt das auch für Schwarztee?
__________________ This AKM is capable of killing everything from baby seals to Navy SEALS! |
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#5
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| Zitat:
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__________________ Der Weg zum innersten Kern unseres Seins führt nicht an unseren tiefsten Ängste und Gefühlen vorbei, sondern mitten in sie hinein und hindurch. |
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#6
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| Nur in vermindertem Maße. Schwarztee ist Grüner Tee, der aufgebrochen und in in der Sonne liegen gelassen wird, wodurch der Fermentationsprozess eingeleitet wird. Dann werden die Blätter gerollt und gehackt und weiter fermentiert, bis schließlich durch erhitzen die Fermentation unterbrochen wird. Grüner Tee wird sofort erhitzt und fermentiert daher nicht. Bei dem Fermentationsprozess des Schwarztees gehen viele Vitamine, aber vorallem das wichtige Epigallokatechingalat verloren. Grüner Tee hat daher erheblich viel mehr Vitamin B1, B2, C und Karotin als schwarzer Tee, wobei nicht zuletzt Vitamin C ein wichtiger Radikalfänger ist und Zellschützend wirkt. Wegen der geringer enthaltenen Gerbstoffe wirkt Schwarztee auch eher aufregend, das enthaltene Koffein wird vom Körper sofort resorbiert und es entstehen Sättigungsspitzen direkt nach dem Genuss. Die Gerbstoffe im Grünen Tee binden das Koffein und setzen es in einer flacheren Kurve im Körper frei (wenn man den Tee länger ziehen läßt, werden mehr Gerbstoffe frei, der Tee wird dadurch nicht etwa beruhigend, aber die Anregungskurve wird flacher und länger), so dass er anregend und nicht aufregend wirkt. Die Catechine des Grünen Tees wirken übrigens auch blutdrucksenkend (das ACE-Enzym wird gehemmt) und Gallfluss-anregend (schützt die Verdauung). Die Verklumpungsneigung des Blutes soll ähnlich verringert werden wie durch Acetylsalicylsäure und damit Herzinfakten vorgebeugt werden. Es gibt zumindest evidente Zusammenhänge zwischen hohem Grüntee-Konsum und guten Leber- und Cholesterinwerten. Dafür muss man allerdings viel Grünen Tee trinken, wissenschaftlich nachweisbar werden die Effekte erst ab ca. 10 Tassen/Tag. Viele Nachweise der positiven Wirkungen von Epigallokatechingallat, etwa auch der verringerung der Wachstumsrate von Hautmelanomen bei Ratten, geschehen mittels Extrakten. Um in Lösung dieselbe Wirkung zu entfalten, muss sehr viel getrunken werden. |
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#7
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| Gilt das auch für Grünen Tee im Tetrapack oder verpuffen die ganzen Vorzüge auf einmal, oder negative Wirkungen > positive Wirkungen ?
__________________ ALABAMA MAN !!!! AKTIV UND SCHNELL UND STÄRKER |
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#8
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| Das homöopathische Mitel zum Thema ist nux Vomica - in dem fall einmalgabe (!) (2 Gluboli) einer C200 - wird auch bei Süchten eingesetzt. Versuchen kann mans... ! ![]() |
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#9
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| Zitat:
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#10
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| Hallo, man sollte vielleicht noch erwähnen, dass man reinen grünen Tee trinken sollte und keinen aromatisierten. Bei den aromatisierten grünen Tees scheint es hohe Pestizid-Belastungen zu geben. Finde leider die Seite mit den Informationen nicht mehr. Grüße
__________________ http://www.kungfu-marburg.de/pages/d...startseite.php |
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#11
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| Wow, vielen Dank luggage für die ausführliche Erklärung. Ich trinke jeden Tag über einen halben Liter Grünen Tee und fragte mich ob das wohl aufs Ganze gesehen nen Unterschied macht zu Wasser oder Apfelschorle. ![]()
__________________ "Hätt der Hund it gschisse´, hätt er d´ Katz verwischt" Geändert von RemyB (09-06-2011 um 10:00 Uhr). |
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#12
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| https://shop.teekampagne.de/ Testen regelmäßig dir Rückstände von Pestiziden u.a.! Rückstandskontrollierte Bioqualität | Teekampagne |
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#13
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| @ Luggage: Schön geschrieben.
__________________ Denke immer daran, dass es nur eine wichtige Zeit gibt: Heute. Hier. Jetzt. (Leo Tolstoi) |
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#14
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| Das ist Geschmackssache und eine Frage der Verwendung. Ich persönlich mag japanische Tees lieber als chinesische. Chinesische sind herber und haben einen rauchigeren Geschmack, was vorallem von der Erhitzung mittels Feuer und Pfannen nach der Ernte kommt. Japanische Tees werden mit Wasserdampf vom Fermentieren abgehalten, was ihnen eine leichtere, grasige Note verleiht. Ich trinke nur puren grünen Tee oder höchstens mal mit echten Naturprodukten aromatisierten, also zB Genmaicha, einen der ältesten Aromatees (Sencha mit gerösteten Reiskörnern). Wenn da "Aroma" oder "natürliches Aroma" drauf steht, dann kann das alles sein, die Definition verlangt nur, dass es aus der Natur stammt. Das kann dann schonmal Himbeeraroma aus Sägestpänen sein, oder Pilze, Läuse usw. Auch ein Bio-Siegel hilft da nicht, wie mir immer die leicht verzweifelte Tee-Tussi erklären will, das sind dann halt nur Bio-Läuse ![]() Meine liebsten Sorten sind Sencha, Bancha, Kukicha, Kabusecha, Gyokuro, Genmaicha und Matcha. Die unterscheiden sich im Geschmack, in der Zubereitung und im Koffeingehalt. Matcha ist pulverisierter Grüner Tee, der im Wasser aufgelöst wird. Dadurch verzehrt man das gesamte Blatt und nicht nur einen Auszug und bekommt so die ganze Ladung an Inhaltsstoffen. Ist aber Teuer und hat viel Koffein, davon trinke ich höchstens eine Schale früh am Tag. Gyokuro ist die teuerste Tee-Sorte hiervon. Natürlich würde ich am liebsten nur den trinken, der hat ein tolles fruchtig-grasiges Aroma. Aber weil ich mir das nicht leisten kann, gibts den nur wenige Male die Woche. Kabusecha schmeckt ähnlich und ist etwas billiger. Kukicha und Bancha haben wenig Koffein. Ich lasse sie zusätzlich lange ziehen (4 minuten ca.), gieße etwas weniger heiß auf und nehme etwas weniger Tee. Dadurch wird das Koffein noch etwas reduziert und verstärkt an Gerbstoffe gebunden. Das hat den Vorteil, dass ich besonders viele der guten Gerbstoffe bekomme und den Tee auch am Nachmittag oder frühen Abend trinken kann, ohne um den Schlaf gebracht zu werden. Sencha und Genmaicha sind meine Alltagstees. Davon steht eigtl. immer eine Kanne hier rum. Die sind günstig und schmecken mir gut, haben einen relativ hohen Koffeingehalt. Vorallem Sencha und Bancha sind sehr grasig im Aroma, das muss man eben mögen. Ich würde übrigens empfehlen, nur Bio-zertifizierten Tee zu kaufen, die Asiaten kippen sonst alles auf die Felder, was ihnen in die Finger kommt... Und man muss sich bei der kommenden Ernte natürlich fragen, inwieweit einem Fukushima den japanischen Tee vergällen kann. @Fenrir: Keine Ahnung, was der Verarbeitungsprozess bis hin zum Tetrapack mit den Vitaminen und Catechinen macht, ich gehe aber davon aus, dass davon nicht mehr viel übrig bleibt. Außerdem steckt da ein haufen Zucker und anderes Aroma-Zeug drin, was aus dem Getränk ein Genussmittel macht, wovon man nicht unbedacht trinken sollte. Ein bewusstes Glas ja, aber nicht als Durstlöscher nebenher. Sonst haut man sich einfach zuviel Zucker, kcal und Chemie rein. Grundsätzlich bin ich dafür die Sachen so naturbelassen zu verzehren, wie es geht. Jeder Verarbeitungsschritt mehr hat in der Regel Wegfall von Nährstoffen zur Folge sowie Lösung aus einem bestimmten Kontext, wodurch Synergien aufgelöst werden können, die den Grundstoff gerade so wertvoll machen. Geändert von Luggage (09-06-2011 um 10:11 Uhr). |
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#15
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| Hallo Dusten, Luggage hat es schon sehr schön beschrieben, ich möchte nur ein wenig ergänzen. Grundsätzlich entgiftet der Körper von ganz alleine wenn man ihn lässt - dazu muss man zuallerst mal aufhören den entpsr. "Giftstoff" zuzuführen. Besser & schneller entgiften tut er wenn man insgesamt so wenig "Giftstoffe" wie nur möglich und soviele gesunde, frische, möglichst naturbelassene pflanzliche Lebensmittel wie möglich zu sich nimmt. Wie Luggage es ja schon konkretisiert beschrieb. ![]() Um Nikotin(sucht) loszuwerden soll Spitzwegerich sehr gut sein, einfach am Wegesrand ein paar Blätter pflücken und essen (gut zerkauen). 1-3 Blätter pro Tag, mehr würde ich da für den Einstieg nicht empfehlen. Der ist sehr leicht zu erkennen und wächst zumindest hier auf fast jeder Wiese. Allgemein wirken sehr viele Kräuter blutreinigend. Bärlauch (gibt es z.B. als fertige Pesto) ist sehr gut, aber eben auch viele andere Kräuter. Überhaupt wird die gesundheitlich förderliche Wirkung von Blattgrün aller Art gerne unterschätzt; die allermeisten nehmen da viel zu wenig von zu sich (mich eingeschlossen). (Warnhinweis: wenn man es mit der Entgiftung "übertreibt" (bspw. morgens als erstes einen sehr kräuterhaltigen grünen Smoothie zu sich nimmt) dann lösen sich die Giftstoffe so stark & schnell das es einem eher dreckig geht weil das Zeugs dann kurzzeitig in größeren Mengen im Blut rumschwimmt. Starkes Kopfweh, Durchfälle, Wiederhochkommen der Sucht u.ä. wären mEn deutliche Anzeichen für einen starken Entgiftungsvorgang. Dann heißt es Ruhe bewahren, viel trinken, langsam machen. Sollte es länger anhalten oder besonders schlimm kommen empfiehlt es sich natürlich, sich fachkundigen Rat einzuholen. Das aber nur der Vollständigkeit halber, normalerweise nimmt das alles ganz in Ruhe seinen geregelten Lauf wenn Du es vernünftig anpackst.) Leber und Nieren wurden ja schon erwähnt, sie gilt es zu stärken. Such Dir da vielleicht ein gutes Tee-Rezept (oder lass Dich von einem/r guten ApothekerIn beraten) und trink den zur Unterstützung. Da Du das Reinigungsbad erwähnst und meinst es "nach" der Entgfitung zu machen was zum zeitlichen: erste Erfolge ergeben sich sehr rasch, wie gesagt fängt der Körper serh bald mit seiner Arbeit an wenn man ihn denn nur lässt. Bis Du mit dem entsprechenden Stoff aus dem gröbsten raus bist wird es aber ein paar Wochen bis Monate dauern, je nach dem um welchen Stoff es gerade geht und abhängig davon wie Du Dich ernährst usw. Und wieso das Reinigungs-Bad aufsparen/aufschieben? Das würde ich sobald als möglich machen, am besten nach sportlicher Anstrengung den Schweiß abduschen und dann ausgiebig baden. Wenn Du Dir ein sogen. Basenbad machst wirkt das sogar sehr entgiftend. Und entspannend und wohltuend wirkt es sowieso. Sowas ist einfach toll! Schöne Grüße, viel Erfolg und genieß Dein "neues Leben"! ![]() Glückskind
__________________ Kämpfe nicht gegen jemanden oder etwas - kämpfe für jemanden oder etwas. |
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