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  #151  
Alt 19-12-2002, 14:01
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Kampfkunst: Weng Chun Gong Fu
 
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Zitat:
finde alles Scheiße
nana nich so hängen lassen (kleiner Scherz, nich böse sein )

ich will alles andere als Cannabis gut reden.
Und Vergleiche mit Alkohol, Nikotin usw. sind dringend nötig, denn nur so kann die Relation hergestellt werden.

Ich glaub wir reden hier alle kräftig aneinander vorbei.
Kurze Zusammenfassung:
- Dass Drogen scheisse sind, stimmen die meisten wohl zu
- Dass Drogen nichts im Sportbereich zu suchen haben, sollte selbstverständlich sein
- Dass Cannabis in Relation nicht sehr schädlich ist, mein persönliches Statement
- Dass die Drogenpolitik falsch ist, stimmst Du ja anscheinend auch zu, sonst hättest Du dem post vom ichi ja nich zugestimmt
(das is der Punkt was ich jetzt nicht versteh -> Deine Einstellung dazu...)
- Dass Alkohol verboten werden sollte, bin ich bestimmt der einzige
- Dass Drogen nichts im Strassenverkehr zu suchen haben, stimmen (hoffentlich) auch alle zu
- Dass die persönliche Freiheit eine persönliche Handlung in Sachen Drogen verlangt, meine persönliche Meinung.

So, vielleicht können wir das Thema doch noch würdig abschliessen.
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  #152  
Alt 19-12-2002, 14:12
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Shiva:
Ich beziehe mich auf einen Bericht aus der guten alten ARD. Dort ging es eben um die Auswirkungen von THC auf die Psyche, bzw. grundsätzlich um die Auswirkungen von psychischer Abhängigkeit. Details kann ich jetzt nicht mehr wiedergeben, ist schon ein bisschen her. Fazit des ganzen war jedenfalls das THC sich bei prädistenierten Konsumenten eben enorm auswirkt, will heißen: Psychosen, Deppressionen.

Ich bin Jahrelang in diesen Kreisen verkehrt und hab das ganze exzessiv gelebt, wenn mir jemand erzählen will Cannabis macht nicht süchtig, Cannabis ist harmlos usw. der hat keine Ahnung.
Ich will jetzt wirklich nicht mit dem erhobenen Finger rumrennen, aber so siehts nun mal aus.

Schöne Grüße
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  #153  
Alt 19-12-2002, 14:24
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für den Schwachsinn

p.s.: ich hab den ganzen Thread jetzt zum dritten mal durchgelesen.
empfehle ich jeden zur Vertiefung

so undeutlich drücke ich mich doch gar nicht aus, oder?

so jetzt geh ich heim.
Schönen Tag noch an alle
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  #154  
Alt 20-12-2002, 18:59
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@Phoenix

Zitat:
"generell" hast Du ja jetzt gesagt. Also, ich weiss nicht, ob ich unter Drogen besser produzieren könnte, vielleicht.aber...
mh na eigentlich wollt ich dich nur FRAGEN, ob du GENERELL gemeint hast

ja also ich persönlich glaube auch nicht dass ich besser texten würde-aber ehrlich gesagt will ich es garnicht wissen, da ist es mir lieber wenn ich auf meinem jetzigen niveo bleibe!

greez
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  #155  
Alt 22-12-2002, 23:52
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meine peröhnliche meinung:


KEINE MACHT DEN DROGEN!!

so, jetzt bin ich zwar der oberspießer schlechtin, aber mir ist des egal. ich selbst hab noch keine großen erfahrungen mit drogen gemacht (nur alkohol, EINE zigarette und zigarren), da ich da absolut keinen bock drauf hab, wenn ich die typen sehe wie sie mit glasigen augen im unterricht sitzten und kichern oder wie sie alle 45 mins sehnsüchtig ne pause erwarten um sich ihre heißersehnte kippe anzumachen und jedesmal im sportunterricht anfangen zu keuchen und zu husten........

oder wie leute inner disse zusammenbrechen weilse wieder was falsches/verschnittenes zeugs genommen haben, oder wie mir kiffer berichten, wie sie immer mehr graß pro joint brauchen um überhaupt noch aufn trip zu kommen. ich finde drogen aller art irgendwie scheiße und pinkel mir dabei selber ans bein, weil ich doch schonmal in einer geselligen runde einen leckeren cocktail genieße.

aber in hinsicht auf meine vielfältigen sportlichen aktivitäten kann und will ich es mir nicht leisten z.b. durch zigaretten meine lunge zu schädigen (mache neben ks auch z.b. Apnoe (Freitauchen ohne atemgeräte)....

sport is die beste droge!!!!
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  #156  
Alt 24-12-2002, 11:35
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Standard ICH WEISS ALLES

bin grad ein wenig schockiert, wie festgefahren, unflexibel und vor allem ahnungslos einige von euch zu sein scheinen. gewisse meinungen kommen wohl direkt aus einem drogenpräventionsbuch der polizei aus den 70ern!

will ja nicht sagen, dass drogen risikolos sind - aber mit verteufeln und unwahrheiten wir niemandem ein dienst getan. ausser denen die sich als moralische superhelden präsentieren können, bzw wollen.

gewisse leute haben ein problem mit drogen, genau so wie gewisse leute ein problem mit ihren agressionen haben. deswegen auf alle zu schliessen ist eine beleidigung für diejenigen, welche ihre eigenverantwortung wahrnehmen.

gruss an alle denen es egal ist was jemand konsumiert solange er damit niemandem auf den sack geht...

w.o.
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  #157  
Alt 24-12-2002, 14:44
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Hi W.O.

würde dir gerne Recht geben, leider weis ich keine Droge, die mir nicht auf den Sack geht. Genaugenommen auf meinen Geldsack. Drogen verursachen Gesundheitsschäden, die von der Allgemeinheit bezahlt werden und erzähl mir jetzt nichts von deinem Opa, der bis 90 geraucht und gesoffen hat, denn die Geschichte hab ich schon in den 70ern selbst verwendet.
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  #158  
Alt 31-12-2002, 20:15
graf zahl
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Standard Puritanismus

Das Wesentliche hat ichi ja schon geschrieben.

Ich kenne Cannabisabhängige aber auch Wochenendkiffer in der internationalen Spitzenforschung. Auch Heroinabhängige u.a., die aber eher als Forschungsobjekte in Frage kommen.
Selbst konsumiere ich nur Alkohol und Kaffee, der definitiv nach den hier verwendeten Kriterien eine Droge ist.

Zum Standpunkt "Alles verbieten, was schlecht ist!":

1. Es klappt nicht. Zeigt die Geschichte.

2. Was ist eine Droge und was nicht?
Geht doch mal in den Supermarkt und schaut euch um. Welches ist die größte Abteilung mit den meisten sehnsüchtig blickenden Leuten? Die Spirituosenabteilung? Nein, das sind die Süßigkeitenregale. Zucker ist auch 'ne Droge. Schokolade auch.

3. Muß man alles verbieten was schlecht ist?
Wer erwachsene Menschen vor sich selbst schützen will, der darf ihnen eigentlich auch kein Wahlrecht zugestehen. Wissen ja offensichtlich nicht, was gut für sie ist. Demokratie ohne persönliche Entscheidungsfreiheit gibt es nicht. Öffentliche Kampagnen gegen selbstschädigendes Verhalten, ok. Das ist aber was ganz anderes als Verbote.

4. Wo hört der Spaß auf?
Da wo andere wirklich geschädigt werden. Z.B. Alkohol am Steuer, Speed/Downer für Piloten, Beschaffungskriminalität von Heroinsüchtigen. Oder Rauchen am Arbeitsplatz und in Restaurants.

5. Das Gemeinwohl oder was billiger ist.
Was ist das Gemeinwohl?
Nicht so ganz offensichtlich. Ebensowenig wie die die Antwort auf die nächste Frage:
Was ist billiger?

Staatliche Verfolgung der Suchtkranken oder staatliche Abgabe von Heroin an Junkies und kaum noch Beschaffungskriminalität?

Nikotinsteuer zahlende Raucher oder länger lebende Nichtraucher mit längeren Rentenzahlungen und letzendlich dann doch teuren Krankenhausaufenthalten, wenn sie sonstwie gebrechlich werden?

Frühinvalide Skifahrer oder kreislaufkranke Nichtsportler?

Wie viel mehr Herzinfarkte hätten wir, wenn die Leute sich nach der Arbeit nicht bei einem Bierchen entspannen könnten? Und wieviel mehr Morde?
Der indische Philosoph Tagore schrieb sinngemäß irgendwo, daß der Alkohol für den Westen ein Segen sei.

6. Nie keine Drogen:
Akzeptiert ihr die Betäubung beim Zahnarzt vor einer Wurzelbehandlung? Oder Morphiumpräparate nach Operationen?
Haltet ihr es für richtig, Krebskranken im finalen Stadium das überlegene Schmerzmittel Heroin vorzuenthalten, weil sie dann ja abhängig werden? Wo doch völlig klar ist, daß sie sowieso sehr bald sterben werden?

Ich selbst bin fanatischer Nichtraucher und bin sehr für Rauchverbote am Arbeitsplatz etc.. Aber ich käme nie auf die Idee, den Leuten aus einem moralischen oder utilitaristischen Grund das Rauchen an sich verbieten zu wollen.

In "Volksgesundheit" steckt 'ne Menge "Volk".
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  #159  
Alt 01-01-2003, 05:22
Benutzerbild von Michael Kann
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Beiträge: 10.372
Standard Re: Puritanismus

@ graf zahl
Ich kenne Cannabisabhängige aber auch Wochenendkiffer in der internationalen Spitzenforschung.

Interessant wo Du rumkommst!

Auch Heroinabhängige u.a., die aber eher als Forschungsobjekte in Frage kommen.
Selbst konsumiere ich nur Alkohol und Kaffee, der definitiv nach den hier verwendeten Kriterien eine Droge ist.


Die Grundsatzfrage dieses Threads war doch eigentlich eine ganz andere ... oder?

1. Es klappt nicht. Zeigt die Geschichte.

Stimmt! Is wie bei kleinen Kindern ... Verbote reizen!

2. Was ist eine Droge und was nicht?
Geht doch mal in den Supermarkt und schaut euch um. Welches ist die größte Abteilung mit den meisten sehnsüchtig blickenden Leuten? Die Spirituosenabteilung? Nein, das sind die Süßigkeitenregale. Zucker ist auch 'ne Droge. Schokolade auch.


Na klar! Die Wirkungsweise is ähnlich wie bei Heroin und verunreinigt wirkts echt scheiße!

3. Muß man alles verbieten was schlecht ist?
Wer erwachsene Menschen vor sich selbst schützen will, der darf ihnen eigentlich auch kein Wahlrecht zugestehen. Wissen ja offensichtlich nicht, was gut für sie ist. Demokratie ohne persönliche Entscheidungsfreiheit gibt es nicht. Öffentliche Kampagnen gegen selbstschädigendes Verhalten, ok. Das ist aber was ganz anderes als Verbote.


????

4. Wo hört der Spaß auf?
Da wo andere wirklich geschädigt werden. Z.B. Alkohol am Steuer, Speed/Downer für Piloten, Beschaffungskriminalität von Heroinsüchtigen. Oder Rauchen am Arbeitsplatz und in Restaurants.


Ach ... jetzt versteh ich´s, es geht um Spaß!

5. Das Gemeinwohl oder was billiger ist.
Was ist das Gemeinwohl?


Gibts wissenschaftliche Arbeiten darüber, u.a. http://www.bbaw.de/forschung/gemeinwohl/ oder http://www.oeffentlicherdienst.at/gemeinwohl/


Nicht so ganz offensichtlich. Ebensowenig wie die die Antwort auf die nächste Frage:
Was ist billiger?


Geht es um billiger?

Staatliche Verfolgung der Suchtkranken oder staatliche Abgabe von Heroin an Junkies und kaum noch Beschaffungskriminalität?

gute Frage ... wer kann sie schlüssig und nachweisbar belegen?

Nikotinsteuer zahlende Raucher oder länger lebende Nichtraucher mit längeren Rentenzahlungen und letzendlich dann doch teuren Krankenhausaufenthalten, wenn sie sonstwie gebrechlich werden?

Klasse Argument ... bitte unbedingt an den Herren der für unsere (ein Witz, unsere ... ich lach mich weg!) Renten zuständig ist weiterleiten ...

Frühinvalide Skifahrer oder kreislaufkranke Nichtsportler?

Meine Herren, in was für einer kranken Welt leben wir?

Wie viel mehr Herzinfarkte hätten wir, wenn die Leute sich nach der Arbeit nicht bei einem Bierchen entspannen könnten?

Gibts da schon belegbare Fakten? Wissenschaftliche Arbeiten und Zahlen?

Und wieviel mehr Morde?

Applaus!

Der indische Philosoph Tagore schrieb sinngemäß irgendwo, daß der Alkohol für den Westen ein Segen sei.

Logisch ... solche philosopischen Thesen gibt es zu Hauf, am besten wir ziehen auch noch die Bauernweisheiten der vergangenen Jahrhunderte zu Rate! Und natürlich die Bibel und die ganzen anderen Glaubensschriften ....

6. Nie keine Drogen:
Akzeptiert ihr die Betäubung beim Zahnarzt vor einer Wurzelbehandlung?


Ja ... weil ich ein Weichei bin!

Oder Morphiumpräparate nach Operationen?

Ja! Habe diese Methode im Einsatz erlebt und meinem Onkel gewunschen gar nichts mehr zu spüren ...

Ich selbst bin fanatischer Nichtraucher und bin sehr für Rauchverbote am Arbeitsplatz etc.. Aber ich käme nie auf die Idee, den Leuten aus einem moralischen oder utilitaristischen Grund das Rauchen an sich verbieten zu wollen.

Aha ... ein Fanatiker! Moral ... was ist das? Utilitaristisch ... was ist das?

Gute Nacht schöne Welt ...
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  #160  
Alt 01-01-2003, 13:55
graf zahl
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Standard Re: Re: Puritanismus

Zitat:
Original geschrieben von Michael Kann
[Die Grundsatzfrage dieses Threads war doch eigentlich eine ganz andere ... oder?
Von der hat sich der Thread schon vor längerem etwas entfernt. Natürlicherweise, denn es geht ja auch um grundsätzliche Einstellungen.

Zitat:
5. Das Gemeinwohl oder was billiger ist.
Was ist das Gemeinwohl?


Gibts wissenschaftliche Arbeiten darüber, u.a. http://www.bbaw.de/forschung/gemeinwohl/ oder http://www.oeffentlicherdienst.at/gemeinwohl/
Hihihi. Das sind lustige Links.
Nr.2 hat leider gar nichts mit Forschung zu tun.
Bei Nr.1 geh doch mal zu "Publikationen" und sieh Dir dann die Inhaltübersicht des ersten Werks an und vielleicht auch die Rezension zu Band 1+2.
Der Titel sagt es ja schon, "Gemeinwohl und Gemeinsinn Zwischen Normativität und Faktizität".
Vielleicht gibt Dir das eine Ahnung, warum ich diese (rhetorische) Frage gestellt habe. Das sind Essays, in denen sich Leute Gedanken machen, was "Gemeinwohl" heißen könnte. Die stellen die gleiche Frage wie ich. Es gibt kein wohldefiniertes festumrissenes Gemeinwohl.

Fazit:
Du weißt gar nicht, was Wissenschaft ist.
Du weißt nicht, wie Wissenschaft funktioniert.
Leider bist Du deshalb einfach darauf angewiesen naiv zu glauben, wenn Dir jemand sagt, etwas sei wissenschaftlich erwiesen.

Nebenbei:
Ein leider zu hoher Prozentsatz von statistischen Studien insbesondere in den Kulturwissenschaften, aber auch in der Medizin, weist methodische Fehler auf.
Und wenn dem nicht so ist, wird leider des öfteren im Abstract mehr versprochen als die Arbeit hergibt.
Zur Medizin gibt es es dazu sogar 'ne Studie (hihi).
In der Presse/Öffentlichkeit wird das dann meistens noch mal sehr grob verallgemeinert.
Nicht immer alles glauben, bloß weil jemand sagt, etwas sei "wissenschaftlich erwiesen".

Das gilt auch für die mir bekannten Studien über den angeblichen gesundheitlichen Nutzen von Wein. Ich möchte es ja gerne glauben, aber die Ausgangsdaten dieser Studien sind nicht gut genug um irgendetwas zu beweisen (confounding).

Deshalb bleiben wir also lieber bei der alten Weisheit:
Wein, mäßig genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht. (Achtung: Ironie!)

Zitat:
Nicht so ganz offensichtlich. Ebensowenig wie die die Antwort auf die nächste Frage:
Was ist billiger?


Geht es um billiger?
Einige in diesem Thread argumentieren mit dem Schaden für die Volkswirtschaft.

Den Rest Deines Kommentars kommentiere ich lieber nicht, hast wohl etwas zu naiv gelesen.
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  #161  
Alt 01-01-2003, 14:03
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Wer das Leid erlebt hat, schreibt es nicht "gut"!

Leider hast Du es nicht verstanden ... macht nichts, mach einfach weiter so ... schreib es gut!

Gruß
Mike
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  #162  
Alt 01-01-2003, 14:11
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Argh... nicht mit flamen anfangen ihr beiden! Wäre schade, da ich des Grafen Überlegungen sehr interessant fand, bis auf:
Zitat:
Wie viel mehr Herzinfarkte hätten wir, wenn die Leute sich nach der Arbeit nicht bei einem Bierchen entspannen könnten? Und wieviel mehr Morde?
Man kann sich auch ohne weiteres ohne Bierchen entspannen (siehe mich), muss man aber sicher nicht, aber eins ist wohl fakt: Eine Menge Gewalttaten werden unter, oder gar wegen, Alkoholeinfluss begangen...

mfg,
Luggage
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  #163  
Alt 01-01-2003, 14:24
graf zahl
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@luggage:
Hab ich nicht bestritten.
War `ne Anregung, daß die eigene Einstellung zu der Sache die Rechnung beeinflußen kann. Was für Effekte ich berücksichtige oder weglasse ist sehr wichtig, vielen ist das aber nicht bewußt.

Das ist auch die Frage:
Wie muß mein Modell aussehen, damit ich die relevanten Sachverhalte sinnvoll abbilden kann.
Das ist oft schwierig.

Siehe Wettermodelle:
Muß man die leichte, durch Flugverkehr ausgelöste Bildung von Schleierwolken über den Alpen berücksichtigen oder nicht?
Schon die Frage ist nicht offensichtlich.

Geändert von graf zahl (01-01-2003 um 14:35 Uhr).
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  #164  
Alt 01-01-2003, 14:30
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Hab ich auch so verstanden, allerdings hast du so schön iommer zwei Seiten beleuchtet, da wollte ich das der Vollständigkeit halber noch anfügen

mfg,
Luggage
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  #165  
Alt 01-01-2003, 15:21
graf zahl
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@Michael Kann, Nachsatz:
Ich halte die volkswirschaftlichen Schäden durch Zucker für sehr hoch. Das war keine Relativierung. Und nein, ich lebe nicht zuckerabstinent und bin auch kein Missionar.

Hab zu Beginn auch erwähnt, daß ich Junkies kennengelernt habe. Hab auch einen Zweig in der Familie, der in einer Kultur lebt, in der die Kinder faktisch zum Alkoholmißbrauch erzogen werden. Traurige Sache, das. Gibt auch solche, bei denen nicht die Droge das Problem ist, sondern ihr Unvermögen, die Realität zu ertragen. Wenn man solche Leute dann noch wegen Drogenbesitz in den für sie superangenehmen Knast schickt, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die nicht mehr therapiefähig sind und bis an ihr Lebensende fixen, dealen und stehlen. Falls sie je therapiefähig waren.

Es gibt keine ideale Gesellschaft. Wer etwas ändern will (was auch immer) tut gut daran, sich an erreichbaren Zielen zu orientieren und sich über den Weg dorthin Gedanken zu machen. Die unerreichbaren Irrlichter führen in den Sumpf.

Alle mir bekannten Gesellschaften haben ihre akzeptierte Drogen. Rausch und Flucht scheint ein Grundbedürfnis zu sein. Das heißt nicht, daß diese akzeptierten oder auch "kulturfremde" Drogen keinen Schaden anrichten. Aber für mich heißt das, daß Drogen nicht verdrängt werden können. Über Möglichkeiten, die Schäden zu begrenzen, macht sich jede halbwegs funktionierende Gesellschaft Gedanken.
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