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  #1  
Alt 27-01-2003, 14:25
Benutzerbild von Haritz
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Unhappy Kehlkopf

Hallo zusammen.

Es wird viel über Schläge oder Stiche zum Kehlkopf gesprochen.

Andeutungsweise habe ich es beim Training schon zu spüren bekommen und selbst bei sehr leichtem und eher angedeuteten Schlag zum Hals finde ich es mehr als unangenehm.

Meine Frage:
Was macht man, wenn der Kehlkopf verletzt (wie auch immer) wird?


Danke
Haritz
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  #2  
Alt 27-01-2003, 15:03
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Standard

Welche Arten der Verletzung meinst du?

Ich befürchte, daß du dann nicht mehr viel machen kannst, wenns richtig heftig war, außer luftröhrenschnitt und dann mit loch im hals leben, um atmen zu können.

Gruß,

Daimyo
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  #3  
Alt 27-01-2003, 16:36
arnisador
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So ein Luftröhrenschnitt ist aber wohl auch nicht das einfachste. Ich habe gehört (so viel zu meiner Sachkompetenz ), daß die Gefahr dabei die Schlagader zu erwischen und dann zu verbluten relativ groß ist, insbesondere wenn ein Laie denn Schnitt ausführt!
Gruß
Martin
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  #4  
Alt 27-01-2003, 16:37
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Standard Kehlkopf und seine Empfindlichkeit

Wichtig

Wird der Kehlkopf rechts und links von der angreifenden Hand gehalten
Und zugedrückt ist es wichtig den Schluckreflex zu unterdrücken. Da sonnst
Ersticken Droht innerhalb von 6 sec.
Durch den seitlichen Druck von Daumen ,Zeigefinger und Mittelfinger
Werden die Seitenbänder des Kehlkopfes überdehnt und die Schließklappe
zur Steuerung der Luft – und Speiseröhre funktioniert nicht mehr

Ein gutes Studium der Empfindlichen Stellen am Körper sind die Atemi - Punkte
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  #5  
Alt 27-01-2003, 16:58
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Standard Atemi und seine Struktur

Atemi

Am menschlichen Körper befinden sich ca. 250 Druck und stoß sowie schlagempfindliche Stellen.
Bei manchen Stellen besteht die Empfindlichkeit in einem hef-
tigen aber harmlosen Schmerz. Dieser Schmerz zwingt einem
Gegner zum Aufgeben, bei anderen hingegen ist Bewustlosig-
keit oder sogar der Tod des Gegners die Folge.
Ca. 69 Stellen werden als kritische Punkte betrachtet.
Es handelt sich hierbei um Nervenzentren, um Stellen,
an denen sich lebenswichtige Organe befinden, oder wo Kon-
zentrationen von Blutgefäßen vorhanden sind.

Man unterteilt den Körper in 3 Zonen


1. Kopf und Halzbereich
2. Oberkörper
3. Unterkörper


Je nach Dosierung des Schlages oder Trittes lassen sich
entsprechende Wirkungen erzielen. Diese reichen von
Lähmung, Ohnmacht bis zum sofortigen Eintritt des Todes
Ausgeführt wird Atemi mit der Handkante, der Faust,
dem Ellenbogen, dem Knie, den Füßen und dgl. gegen
lebenswichtige Stellen des Körpers.
Um selbst vor solchen Schlägen, Tritten, stoßen ge-
schützt zu sein werden diese Körperteile besonders
abgehärtet und ausgebildet.
Beim Angriff der Atemipunkte ist darauf zu achten,
daß die Antreffläche der Angreifenden Körperwaffe
so klein wie möglich ist. Will man den Gegner nicht
gleich töten, ist auf seine Kondition zu achten, da ein
gut angebrachter Treffer nicht bei jedem die gleiche
Wirkung hat.
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  #6  
Alt 27-01-2003, 17:53
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Hallo ,

ist der Kehlkopf einmal reingeschlagen - oder gedrückt , ist Schicht im Schacht.
Die Luftröhre klebt zusammen und geht aus eigener Kraft nicht mehr auf.
Daher würde ich auch nur im absoluten Notfall einen Schlag zum
Kehlkopf durchführen !!

Wie Daimyo schon erwähnte , hilft dann nur noch ein Luftröhrenschnitt.

Bei unsauberen Würgetechniken kann der Kehlkopf auch geschädigt werden : deshalb aufpassen und immer versuchen die
Halsschlagader zu treffen bzw. zu würgen.
Der Blutdruck sorgt dafür , daß sie wieder aufgeht.

Ein Kehlkopf bleibt immer drin

Gruß Nitram
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  #7  
Alt 27-01-2003, 21:57
Benutzerbild von Daimyo
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@Kunoishi

wo lernt man denn sowas???

gibts sowas wie ne körperlandkarte (im netz oder buch), wo die Punkte eingezeichnet sind??

Die das tödliche Zeuch will ich nich, aber die schmerzempfindlichen Punkte würden mich interessieren.


Gruß,

Daimyo
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  #8  
Alt 27-01-2003, 22:19
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Zunächst macht natürlich jeder, der sich ernsthaft mit KK beschäftigt einen Erste Hilfe Kurs
(nicht diese Alibiveranstaltung für den Führerschein) .

Eine Tracheotomie sollte ein Laie, ohne anatomische Kenntnisse, gleich wieder vergessen.

Bei einem festen Schlag oder auch durch Würgen, kann das Zungenbein und u.U. auch der Schildknorpel oder Ringknorpel brechen bzw. sich verlegen. Weichteile, insbesondere die Muskulatur und Blutgefäße können verletzt sein.
Da eine Schwellung (auch wenn man diese von außen nicht sieht) zu erwarten ist, währe eine wichtige erste Hilfeleistung den Hals zu kühlen (egal womit). Akute Lebensgefahr besteht, wenn die Stimmritzen verengt werden.
Da der Kehlkopf möglicherweise verlegt ist und Blutungen wahrscheinlich sind, sollte man den Kopf überstrecken und den Körper in die stabile Seitenlage bringen, sodaß das Blut aus dem Mund laufen kann (wie man es für den Führerschein gelernt hat) .

@ Daimyo
Anders als bei Kehlkopfkrebs kann man in diesem Fall, Bänder und Skelett des Kehlkopfes wiederherstellen.
Zumindest bestehen beste Chancen, daß man nicht mit einem Loch im Hals leben muss.

@ Kunoishi
Ich verstehe die Logik nicht ganz.
Erstickungstod innerhalb von 6 Sek. ?
Einen Reflex unterdrücken ?
Warum sollte man unmittelbar ersticken, wenn man schluckt ?
Es ist zwar richtig, daß die Epiglottis bei einem starken Druck auf den Kehlkopf den Eingang nicht komplett schließen kann, aber so erstickt man nicht.
Beim Schlucken wird der Kehlkopf zum Zungenbein gezogen (und genau das geht nicht, wenn er festgehalten wird), der Eingang wird verengt, die Epiglottis schließt schließlich den verbleibenden Spalt.
Es ist nicht so, daß die Epiglottis wie eine Klappe auf und zu geht, wird der Kehlkopf nicht angehoben, kann die Epiglottis nicht schließen.

@ Nitram
Die Luftröhre kann nicht zusammenkleben.
Sie besteht aus hufeisenförmigen Knorpelspangen, die elastisch stark verformbar sind.
Verbunden sind diese durch einem elastischen Bandapparat und auf der Rückseite durch Muskulatur.

Ein Schlag gegen den Kehlkopf ist sicherlich gefährlich und man kann auch dadurch sterben.
Wahrscheinlicher ist eine Verletzung der Schilddrüse oder des Stimmapparates und u. U. hat man mit diesen Folgen, sein ganzes Leben zu tun.

Aber auch ein Schlag gegen die Halsschlagader kann u.U. tödlich sein.
In der Carotis (Halsschlagader) gibt es zwei Rezeptorfelder: der Sinus caroticus (Blutdruckrezeptor) und das Glomus caroticum (Chemorezeptor: CO2).
Ein Schlag gegen dir Carotis erhöht augenblicklich sehr stark den Blutdruck, der Körper versucht nun, die Herztätigkeit zu drosseln und die Blutgefäße zu erweitern, mögliche Folgen: Bewusstlosigkeit, Kreislaufkollaps, Schock, Herzstillstand.
Trifft der Schlag ein Rezeptorfeld direkt (z.B. den Chemorezeptor) sind auch unvorhersehbare Effekte möglich, wie starke Hyperventilation bis zur Bewusstlosigkeit, Krämpfe und eben Unvorhersehbares .

gruß
i
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  #9  
Alt 27-01-2003, 22:35
arnisador
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@ ichi

Das nenne ich mal einen vernünftigen Beitrag!
Lernt man das im Erste-Hilfe-Kurs oder bist Du Arzt?
Gruß
Martin
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  #10  
Alt 27-01-2003, 22:58
Benutzerbild von ichi
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Wenn ich irgendwann mal fertig werde, bin ich entweder Arzt oder akademischer Taxifahrer – je nachdem was dann noch von unserem Gesundheitssystem übrig ist ...
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  #11  
Alt 28-01-2003, 07:59
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Lightbulb Danke

Danke!
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  #12  
Alt 28-01-2003, 19:42
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hi folks,

Der Kehlkopf (Larynx) trennt die Atemwege von den Speisewegen.
Er setzt sich aus vier Knorpeln zusammen, die durch Muskeln und Bänder zusammengehalten werden. Der grösste von ihnen ist der Adamsapfel, vorn am Hals deutlich ertastbar. An ihm - und an einem Paar kleinerer Knorpel - sind die Stimmbänder befestigt, die durch Luftströme in Schwingungen geraten.

Bricht nun ein Adamsapfel verursacht durch einen schlag, so klappt er u.U. nach innen und verhindert das einatmen. das ausatmen dürfte wenn acuh schwer noch gehen. Wie ein Rückschlagventil.

Sehr gefährlich uns sollt enie ausprobiert werden. Trainingsschläge sollten aus Sicherheitsgründen nie gegen den Hals ausgeführt werden.

Seeya
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  #13  
Alt 28-01-2003, 20:41
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@all:

Es ist äußerst gefährlich und macht mir Angst, was ich hier zu lesen bekomme.

Hier werden Schläge (Techniken) diskutiert, die äußerst gefährlich sind, und keiner kann genau schreiben, was passieren kann und auf was man acht geben muss.

Das deutet auf eine schlechte Moral und schlechte Einstellung der Kampfkunst-Schüler, wie auch des Kampfkunst-Lehrers hin.

Wie MaShaoDe schon sagte, besteht der Kehlkopf aus vier kleinen Knorpeln.

Der Ringknorpel bildet zusammen mit dem Schildknorpel und den 2 Stellknorpeln den Kehlkopf. Dieser wird nach Bedarf oben abgeschlossen durch den Kehldeckel (Epiglottis).

Dies sind auch die Strukturen, die verletzt werden können, bei einem Schlag (Trauma) auf den Kehlkopf.

Durch eine Verletzung der Knorpelstrukturen wird verm. niemals das Atmen komplett blockiert, aber sehr wohl bis zum Maximum eingeschränkt. Je nach Stellung der zerstörten Strukturen wird das Ein- oder Ausatmen beschränkt, was aber beides zu einer Atemnot führt.

Wichtig ist, den Betroffenen, soweit bei Bewußtsein, zu beruhigen und sofort den Rettungsdienst und Notarzt verständigen.

Der Betroffene wird sitzend, bzw. liegend mit erhöhtem Oberkörper gelagert und psychisch betreut. Auf keinen Fall darf er Essen oder Trinken!

Wird er bewußtlos, legt man ihn in die stabile Seitenlage und checkt seine Lebensfunktionen (Puls, Atmung).

Hat er einen Atemstillstand, bzw. Herz-Kreislauf-Stillstand, wird sofort mit der Wiederbelebung (cardio-pulmonalen Reanimation) begonnen.

Thema: Luftröhrenschnitt (Not-Koniotomie)

Diese Technik des Eröffnens des Kehlkopfes am Ligamentum tonicum wird nur im äußersten Notfall angewandt, da sie sehr viele Komplikationen mit sich bringen kann (Zerstörung von Strukturen wie Venen,... etc...). Sie wird auf keinen Fall vom Laien durchgeführt, sondern nur vom erfahrenen Rettungsdienstpersonal, bzw. Notarzt.
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  #14  
Alt 28-01-2003, 20:57
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@Shaolin Quan

<<<[quote]Das deutet auf eine schlechte Moral und schlechte Einstellung der Kampfkunst-Schüler, wie auch des Kampfkunst-Lehrers hin.>>>>>

Weiss zwar wen du anschiessen willst, es gibt einige hier die genau wissen was, wo wie...

ansonsten beachte:

Eine Not-Koniotomie (Krikothyreotomie) wird NUR angewendet, wenn alle anderen Massnahmen zur Schaffung freier Atemwege unmöglich sind. Dabei Durchtrennung des Lig. conicum (=cricothyroideum) zwischen Ring- und Schildknorpel.

Technik:

Kopf leicht reklinieren und fixieren eine Hand hält Kehlkopf an Prominentia laryngea, andere tastet Spalt zwischen Ring- und Schildknorpel 2-3 cm lange Längsinzission (Haut, Subcutis, 2 Faszien) querer Einschnitt in freiliegendes LIg. conicum
offenhalten mit Kilia-Spatel, Katheter, Tubus, ect.

Vorteile:

schnell durchführbar Trachea und Kehlkopf liegen oberflächlich
grössere Blutungen unwahrscheinlich
Ösophagus weiter dorsal, Stimmbänder weiter cranial
wenig Material notwendig

Anwendung:

bei verlegten Atemwegen,

durch Tumoren, Blutkoagel, Ödeme, Fremdkörper, anatomischen Anomalien oder Trauma also vital bedrohlichen Situationen, wenn Intubation nicht gelingt.


Also wenn jemand nicht ausgebildet ist und dazu noch keine Erfahrung hat Hände weg und Notarzt her!

Seeya
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  #15  
Alt 28-01-2003, 23:35
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Ich halte es im Gegenteil, für sehr wichtig, so etwas zu thematisieren.

Wie oft hört man aus "berufenem" Mund, daß man sich in SV-Situationen auf die Genitalien, den Hals oder die Augen konzentrieren soll. Es ist wichtig, daß man sich der möglichen Konsequenzen bewusst ist und noch wichtiger, daß man danach zur Hilfeleistung in der Lage ist.
Also, wer den Begriff cardio-pulmonale Reanimation nicht kennt, nicht weiß, wie man den korrekten Druckpunkt findet oder mit dem Beatmungs/Herz-Druck-Massage-Verhältnis von 15:2 nichts anfangen kann, sollte einen Erste Hilfekurs machen.

So etwas kann man sich einfach nicht anlesen, man muss es selber gemacht haben und die meisten wundern sich, wenn sie nach 2 Min. Reanimation klitschnass geschwitzt sind und trotzdem die optimalen 70 Kompressionen pro Min. nicht erreicht haben.

Jedoch sehe ich das standardisierte Vorgehen, in Bezug auf den hier besprochenen Fall, als strittig an.

Die Möglichkeit einer Blutung würde ich nämlich nicht unterschätzen.
Betrachtet man nur mal das Zungenbein:
Bei einer Fraktur können sich Teile des hyoids in die Muskulatur bohren, an der Bruchstelle reißt die Muskulatur ein / ab usw.
Schon allein dadurch können starke Blutungen entstehen.
Und da der Kehlkopf eben nicht nur aus Knorpeln und Bändern besteht, sondern auch aus Muskeln, vervielfachen sich die Möglichkeiten für Blutungen in den Larynx bzw. Hypopharynx.
Auch ist eine Verletzung der Gefäße höchst wahrscheinlich.

Ich würde also bei einer derartigen Verletzung den Oberkörper nicht hochlagern, sondern wie oben beschrieben, den Kopf überstrecken und tieflagern.
Da auch eine Einblutung ins Gewebe und damit eine Schwellung in Frage kommt, würde ich (wenn möglich) den Hals kühlen.
Ich gehe davon aus, das die größte Erstickungsgefahr von Blutungen der Halsweichteile ausgeht.


Eine Koniotomie scheidet in dem hier diskutierten Szenario ohnehin aus (selbst wenn man weiß wie es geht und sich den Eingriff zutraut.)
Es mach wenig Sinn, einen Zugang zur Trachea im Bereich der Gewalteinwirkung zu suchen, sodaß nur noch die Tracheotomie übrigbleibt und diese sollte ohnehin unter allen Umständen vermieden werden.
gruß
i
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